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Aug.′ 19 01


Die Windprognose für Freitag scheint wirklich ihr Versprechen zu halten. Dann müssen wir wohl nochmal in Nieuwpoort die Backskisten füllen, bevor es nach GB rüber geht. Dort gibt es ja bekanntlich nur Fish&Chips, was der Kptn. ja überhaupt nicht schlimm findet.

Die Damen wollen vor allem so Fruchtzeugs kaufen und das unter die Decke bammeln. Der Kptn. ahnt Böses – er muss heute noch die Werkzeugkiste rausholen und die Røde Orm durchlöchern.

Mit 4 Rädern bekommt man ne Menge Zeugs an die Lenker gehängt.
Die Backskisten sind wieder voll.

Over und aus.

Jul.′ 19 31


Morgens vor dem Aufstehen, nach dem letzten nächtlichen Regenschauer und mit dem Erscheinen des ersten Sonnenstrahls schwingt sich Ina auf ihren Retrodonkey und verlässt mit dem Westwind im Rücken die Røde Orm Richtung Heimat. Bis bald Ina!!!

Der Kinderbesuch bahnt sich an. Seit gestern Nacht sind Juli und Kathleen mit dem Bus gen Belgien/Nieuwpoortaufgebrochen.

Der Kptn. und sein Fru gehen waschen – alle Kojen werden abgezogen -wir brauchen 3 (!)  Waschmaschinen – der Druck steigt, die Kinder nähern sich.

Mit dem Handkarren holen wir die Damen von der Tram ab und bringen sie an Bord. Die Augen der Mädchen werden kleiner – aber eine Begrüßungspizza geht noch.

Die fossilen Treibstoffreserven müssen noch aufgefüllt werden – aber dabei sind die Matrosinnen raus – den Inhalt der Taschen zu verstauen ist nicht trivial.

DoKo und aus.

Jul.′ 19 30


Morgens um 6h dreht der Wind weiter über S auf SW – Unser großes Ziel Dunkerque lassen wir mal weg – Wir laufen in Nieuwpoort(Belgien) ein.
Ab an den Längssteg – Gardinen zu – ausschlafen. Der Hafenmeister schläft bestimmt auch noch.
Die einfahrenden Fischer reißen an der Røde Orm und den Kptn. aus seinen Pommesträumen. Hier am Kanal bleiben wir bestimmt nicht liegen. Wir bekommen einen Platz im riesigen Monsterhafen – naja – wenigstens ist hier Ruhe im Schiff.

Jule klärt den Landgang: es gibt täglich zwei Stunden Gratisräder pro Person. Ina baut ihren Retro-Klapp-Donkey wieder zusammen – auf geht’s zur Pommessuche. Das Problem an Fahrradausflügen ist leider immer, dass irgendwie weniger Fotos erbeutet werden – aber dem Kptn. ihm sein Knie geht’s dann besser.
Auch die Belgier sind super ausgestattet mit Fahrradwegen – das Städtchen ist schnell abgehakt und die Pommesbude ist auch offen.
Der Kptn. beschäftigt sich wieder mit dem Wetter – wird doch irgendwie hinzukriegen sein… – Die Erste plant die Kombüse mit Carla um.
Es könnte evtl. einen Meilenfresser von Freitag Mittag bis Sonntag Mittag geben.

Wolfgang kommt…

Ducken und aus.

Jul.′ 19 29

Schön hier in Volkerak– Hier könnte man Urlaub machen. Aber die See ruft – weiter nach Westen.

Unsere Ablegezeit: 12h – wie schon so oft. Wir geben der Tide immer die Schuld. Der Kptn. argumentiert so, dass die Strömung ja erst noch in Schwung kommen muss usw. – irgendwas fällt ihm immer ein, um nicht vor Sonnenaufgang aufzustehen.

Vor der Schleuse zur „Tidenschelde“ ist ordentlich Stau – wir sind schon fast drin, da schreit irgendwer aus der Menge vor uns – Stopp ! – Voll ! – Wir fahren brav zurück an den Warteschlängel. Die anderen nicht – Irgendwas hat der Kptn. falsch verstanden. Nunja – die nächste Schleuse hat dann ein Lichterproblem – rein – raus – hin – her. Nach 2 Std. sind wir endlich drin und schleusen.

Der minütliche Wettercheck ergibt: heute Nacht gibt es Ostwind – Hilfe! – Wie kommen wir hier am schnellsten raus. Die Erste checkt die Karten – Da gibt’s es einen Ausgang zwischendrin… Um 19h sind wir auf der Nordsee und segeln mit Wind von N über Ost auf Süd drehend. Der Ost bringt bis zu 20 Kt. – wir flitzen nach Belgien… Es riecht schon nach Pommes!

Pommesduft und out.

Jul.′ 19 28

Es ist immer noch alles grau – hellgrau – dunkelgrau – aber regenfrei – meistens.
Der Westwind bläst uns den Haringvliet entlang auf das Nadelör zu – die Autobahnbrücke. Die öffnet stündlich, außer um 17h – was natürlich perfekt auf unsere Frühstückszeit und die Bootsgeschwindigkeit abgeglichen ist – NICHT. Wir müssen also langsamer werden. Der Kpt. refft und refft und refft – aber es nützt einfach nix. Die Røde Orm auf die geforderten 2,5 Kt. zu drosseln, um ne Stunde Zeit zu verdaddeln ist nicht so einfach – Der Kptn. hätte fast noch n Bremseimer in die Fluten geschmissen.
Das Timing stimmt am Ende doch ganz gut. Gerade mal 10 Min. fahren wir vor der Autobahn auf und ab, bis wir durchgelassen werden.


Es ist 1800h. Bleiben wir in Willemstad oder machen wir noch n paar Meilen – Die erste Offiziöse klärt per Telefon die Lage in einem Minihafen auf dem Weg – dort ist Platz.
Die nächste Schleusenkammer ist unsere – wir machen wieder West – mit Kuddel.
Nach zwei Stunden biegen wir in einen kleinen verschlafenen Nebenarm ein – keine Berufsschiffe mehr – kein Gegenwind – nur Bäume und Schilf – Wunderschön – Volkerak (kommt wohl von Volker).
Wir werden erwartet und am Steg befestigt. Ein Cobb – ein Bier – eine Pipe – Urlaub.
Mücken und autsch.

Jul.′ 19 27


… ist der Leitspruch des Kptn’s der Hitch. Dat nehmen sich die Orm’s auch mal zu Herzen. Wir versuchen die Wetterlücke zu nehmen um einen Hafen weiter zu hüpfen. Der abgestaubte Tipp heißt „Stellendam“ – gleich hinter Hoek van Holland links ab.
Es gab nur ein paar kleine Problemchen:
1. Der Wind kommt aus SW – also genau daher, wo wir hinwollen (NW war angesagt) – egal wir motoren – zumindest bis zur Hoek von Holland, danach fallen wir ab und segeln.
2. Es war ein bisschen Regen angesagt – Nur die unglaubwürdigen Wetterberichte reden von viel Regen mit Gewitter – und – is ja klar – 2 Std. vor dem Hafen gibt es Dauerregen und Gewitter.
Sogar die Weste vom Kptn. hat sich verabschiedet – das Wetter war nicht verabredet – sie wollte doch Sonne – und platzte auf vor Wut – ganz toll. Vllt. Ist der Kptn. auch irgendwie an der Stippe hängen geblieben.

Wie auch immer – wir haben jetzt ne gute Ausgangsposition und könnten innen lang bis Vlissingen oder außen lang bis… Dover… ;-). Aber es fühlt sich irgendwie komisch an hinter ner Schleuse zu liegen, nicht so sehr nach Weiterreise usw. – Wir gucken mal, was das Wetter sagt, denn „Jede Meile zählt“ ob innen oder außen lang.
Die Klamotten hängen jetzt in der KuBu…
Klitsche und nass.

Jul.′ 19 26

Scheveningen kommt man in ner halben Stunde per Fahrrad nach Den Haag. Dazu muss man aber Fahrräder finden. Der Kpt. sucht in seiner neuen App „Donkey Republic“ – findet aber nix in der Gegend – Ist wohl doch nicht die ganze Republic verdonkeyd. Adlerauge sei wachsam – es gibt andere Räder mit ner AppWerbung – MOBIKE. Download – 2 Räder finden – Kurs Den Haag.
Ob das jetzt entspannend ist mit dem Fahrrad bei soviel Fahrradverkehr sich durch die Stadt zu wuseln? – Aber es klappt. Und es gibt ja auch Wege auf denen nicht soviel los ist – Sogar ganze Fahrradstraßen – da ist dann auch Platz für den Kptn. – Die Überholer sind echt komisch – regen sich über ein paar Schlenker und zu langsames Fahren auf.


Den Haag ist hübsch – Wir tasten uns in die Innenstadt vor finden ein Café und ein paar Lädchen (Tiger, MediaMarkt…).
Für den Rückweg nehmen wir die Parkroute nach Scheveningen – weniger Autos mehr Schatten.
Der Jumbo-Supermarkt liegt auf dem Weg. Alle Lenker und Satteltaschen werden vollgeladen. Inas Klappdonkey ist n super Arbeitstier.
An Bord wird alles verstaut und das Wetter analysiert. Die erste Offiziöse macht sich auf den Weg zu ein paar Holländern um Tipps für die Weiterfahrt abzustauben… Kurz hinter „Hoek van Holland“ gibt es noch einen kleinen Hafen – den haben wir mal im Auge – Dem Wetter trauen gerade nicht so – Die Windrichtung und -stärke ändert sich gefühlt minütlich.
Schlenker und Klingel.

Jul.′ 19 25

Wenn man soviel Schrauben am Motor gelöst und wieder verschraubt hat, ist es schon ein komisches Gefühl sich jetzt wieder 100% auf den Kuddel zu verlassen zu müssen. Wir motoren so 3-4 sm aus dem Hafen raus und finden, dass der Kuddel läuft wie ne 1 – kein Gerappel – alles ruhig und gleichmäßig – viel besser als vor der OP.
Das Knie des Kptns. ist auch vergessen… Na dann – auf geht’s.
Die Wetterberichte widersprechen sich leider etwas. Einige sagen, der Ostwind bleibt – andere sagen so ab 22h setzt ein starker Westwind mit Gewitter und 30 Kt. ein – Na toll.

Wir nehmen Scheveningen und laufen ein.
Die Marineros in Scheveningen sind der Hammer – Wir werden am Stegkopf empfangen und bekommen einen Platz zugewiesen – ein zweiter Marinero zeigt uns den Weg mit dem Schlauchi – echt cooler Service – und richtig freundlich und lachend und nett..und wir haben das Englisch verstanden, das sie gesprochen haben!

 

Es sind übrigens 39 Grad „Celsius“ – der Kptn. wird wahnsinnig bei der karibischen Hitze.
Wir bekommen Klappradbesuch von Ina aus Kiel. Der Kptn. geht von Bord und – knacks – ist das Knie wieder hin… – sooo ein Mist.
Ein kühlendes verbotenes Bad im Hafen hilft etwas…
Humpelnd zum Sonnenuntergang. Nachts kommt der fifty-fifty-30 Kt. Westwind – Richtig entschieden.
Over und aus.

Jul.′ 19 24


34 Grad sind heute angesagt. Unser Plan an diesem schönen Sommertag in Ijmuiden: Wir verbringen ihn im „Maschinenraum“ der Røde Orm. Das wird bestimmt schön kuschelig.
Die neuen Motorgummilager liegen parat. Der Kptn. und sien Frau nehmen noch schnell die Kombüse auseinander und hängen den Motor mit ner Talje in den Niedergang – also wir können ihn da anhängen, wenn die Füße gewechselt werden.

Mr. Volvo kommt an Bord und legt los. Nach 4 Std. mit ein paar Öl- und Impellerkaufunterbrechungen – der Kptn. schlägt Mr. Volvo vor, einen Bauchladen zu eröffnen und die Teile von Bord aus per Eimerfahrstuhl zu verkaufen (will er aber nicht) – sind die Füßchen getauscht. Zwei Füße waren wirklich ziemlich abgelöst. Die Maschine hat nun etwas härtere Füße bekommen – damit sie nicht mehr so schwabbelt. Die Ausrichtung von Kuddel passiert nach dem Mittagessen und ratz-fatz ist die Røde Orm wieder in ihrem Element. Die erste Offiziöse fährt uns 30 Min. kreuz und quer durch den großen Handelshafen – es rappelt nix mehr bei Kuddel. Wir haben wohl das Problem beseitigt.
Zurück an den Liegeplatz – ein paar Goldstücke fließen wieder aus unserer Bordkasse.
Wir machen das Schiff seeklar.
Touch und down.

Jul.′ 19 23


Irgendwas haben wir vergessen – ach ja – das Auto, da war ja was. Schnell fahren wir die Kiste zum Autoverleih zurück um nicht die 24 Std. zu überschreiten. Gerade noch geschafft.
Der Pick-up-Service bringt uns wieder zum Hafen (in einem Jaguar).
Mr. Volvo hat einen Krantermin um 13.15h verabredet.
Dem Kptn. geht es gar nicht gut. Der Bauch grummelt. Son Krankrams mag er ja gar nicht. Hoffentlich geht alles gut.
Die Røde Orm wird für den Landgang fein gemacht. Segel einpacken, Leinen fertig, Fender anhängen usw. – Wir tuckern in das Krangestell und werden aus dem Wasser gehoben. Alles läuft wie am Schnürchen. Nur die Sache mit dem Bock zieht sich hin. Irgendwie muss der noch gesucht werden, so hängt die Røde Orm fast zwei Stunden in den Seilen. Immerhin schön niedrig. So putzen wir sie untenrum wieder blitzeblank – fein.
Der Kpt. schraubt schon mal die Lippendichtung los und begutachtet die Welle – tatsächlich – die läuft nicht mittig.

Später aufm Bock, kommt Mr. Volvo an Bord – morgen soll es los gehen: wir tauschen die Motorfüße und stellen alles wieder richtig ein.
Komisch, dass es auf dem Bock trotzdem noch schaukelt – irgendwas stimmt doch da nicht…
Der Ostwind stellt sich ein. Ein laues Lüftchen mit 15 Kt. würde uns in dieser Nacht weit bringen – wir stehen an Land, der warme Wind ruckelt leicht im Rigg – los ablegen…
Karibischer Rum, Fleisch auf dem Grill und ein Blick in die untergehende Sonne auf der Mole am Strand söhnen uns mit dem Landfall aus. Wenn nicht diese Sticheleien um den Ostwind ständig wären… 😉
Lift und out.

Jul.′ 19 22

Er ist immer so unnahbar

Um 7h rappelt der Wecker. Das Teilesuchen läuft auf Hochtouren. Thomas von der Aventura hilft wie verrückt aus der Heimat und schließlich werden wir fündig. Es gibt 4 Motorfüße in Dornum (Ostfriesland). Die Erste organisiert ein Auto – das Kleinste was sie finden kann – Der Kpt. passt gerade so rein.

Aber der UP bringt und 350km nach Dornum und die 350 km wieder zurück. Wir brauchen dafür 11 Stunden… Aber nun haben wir sie hier im Schiff. Es kann weitergehen.
Der Motorrappler hat nun hoffentlich bald ein Ende.
Füße und aus.

Jul.′ 19 21

Der „karibische Herbststurm“ sitzt dem Kpt. noch etwas in den Knochen – oder vielleicht war es doch der karibische Rum?
Nach dem Spätstück geht es aber schon wieder ganz gut und er ist bereit für den nächsten Besuch von den Schottlandurlaubern, die in Amsterdam/Ijmuiden gelandet sind und auf der Durchreise vorbeischauen.

Evi und Heiko kommen an Bord – die Kinder sind mit Keschern beschäftigt und der Kpt. versucht höflich aber bestimmt einem Whiskytasting aus dem Wege zu gehen – stattdessen darf er eine Dose IRN BRU trinken.. 😉
Der Abend klingt aus mit der Crew der „Jonas“ und einer Fahrradtour zu den berühmten ijmuidiänischen-Fischbuden.
IRN und Bru

Jul.′ 19 20

Es pfeift und regnet in Ijmuiden (ja noch immer Ijmuiden – der Motor…) – Querregen. Wie im Herbst – Die Kuchenbude stand in weiser Voraussicht schon gestern Abend. Und nu?
Der Kpt. dreht die Motorlager wieder in seinem Kopf hin und her (wie bekommen wir die neuen Motorgummilager her – in NL nicht lieferbar – Auto leihen und nach Bremen…?) und die 1. Offiziöse ist mit „Die Farbe der See“ beschäftigt…(boah was spannend!!)
Jule bekommt endlich ihre Befestigungshaken in „ihrer“ 😉 Küche, und die Klappe für die Geheimbackskiste wird auch montiert und mit einem Griffloch versehen. Ansonsten regnet es immer mal wieder – mit und ohne Gewitter.

 

Am Abend sind wir mit den Held’s von der Jonas hinter uns am Steg verabredet. Die Jonas ist vor ein paar Tagen mit einem Frachter aus Martinique in Ijmuiden angekommen.
An Bord der Jonas gibt es der Reiseroute entsprechend echte karibische Rumreserven an Bord. Die Beiden bringen etwas davon mit – es ist er Wahnsinn – der Kpt. hätte nie gedacht, dass es sowas gibt. Gar nicht zu vergleichen mit dem Fusel in unseren Supermärkten.
Die Mengen tun ihr übriges. Wir brauchen noch reichlich Wasser und Käsebrot. Die Temperaturen steigen auf 25 Grad karibische Nachttemperaturen – Der ijmudische Herbststurm wird zum karibischen Sommerwind…
Rum und aus.

Jul.′ 19 19

Heute war mal wieder Bau-Tag. Wir haben Handyladesteckdosen im Vorschiff angebracht – das war übrigens bei den Kindern ganz oben auf der Liste…, Teakproppen auf die Hutzenkästen gesetzt, einen Deckel über dem Gaswarner angebaut, Klötzchen über dem Herd montiert, um ihn am Herausspringen zu hindern und ein Klappe-hochhalte-Klotz für die Klappe hinterm Herd gefiedelt.
Der Kpt. hat auch mal wieder sein Knie-weh-wehchen – wir lassen echt nix aus. Rasieren-Tapen-Tabletten – auch nicht schön.


Dann war es 19 Uhr. Wir wollten unbedingt noch Fahrrad fahren und sind zum Hafenkontor gelaufen, um uns Räder zu leihen. Die Rezeptionsdame verwies uns auf eine App: Donkey Republic – Der Kpt. wusste nicht so recht, was der davon halten soll – wachsen einem Eselsohren oder was? Sollen wir uns das wirklich trauen. Die Dame verriet uns auf jeden Fall, hinter welcher der 9 Garagentüren die Räder standen. Per Bluetooth über die App ließen sich die Schlösser öffnen. Bezahlt wurde online. Wie praktisch – Der Wahnsinn!!!! – Das hat wirklich nix mit Eseln zu tun – außer die aus Draht, sondern es ist richtig cool durchdacht. Es gibt ein großes Netzwerk auch frei zugänglichen Leih- und Abgabestationen. Mit den roten Eseln sind wir einmal auf endlos langen Radwegen durchs Industriegebiet zum Supermarkt geradelt und zurück. Nun sind die Backkisten alle wieder voll.
Den restlichen Abend beschäftigt sich der Kpt. mit dem Motorproblem. Die Motorgummilager müssen wohl neu – zumindest zwei davon. Leider komischerweise in NL nicht lieferbar. Wir überlegen uns Möglichkeiten die Dinger aus Deutschland zu holen – dort sind sie wohl verfügbar.
Per Leihwagen nach Bremen scheint uns am schnellsten und günstigsten.
Donkey und Republic.

Jul.′ 19 18

Noch immer in IJmuiden. Gesprochen: Amoiden. Tausendmal falsch ausgesprochen und in fragende Gesichter geblickt. 😉
Nach dem Frühstück sind wir in die Backskiste abgetaucht und haben sie leer geräumt. Denn der Motorheini hatte sich angekündigt. An der Reling stehen jetzt 10 Dieselkanister, die Vorpiek ist voll bis unter die Decke. Was da alles reingeht in so ne Backskiste.

Er kommt mit dem Rad den Steg lang. Ja lass mal hören.. Der Motor summt wie ne eins. Vollgas am Steg – Alles chico. Aber der Kpt. gibt nicht auf – Wir legen ab und machen den Traffikhafen unsicher – Hin und her und kreuz und quer – Der Motorheini denkt, wir veräppeln ihn. Aber dann nach ca. 20 Min. motoren zeigt Kuddel endlich sein wahres klapperndes Gesicht. Der Motorheini verschwindet in allen Motorecken, die selbst der Kpt. noch nie gesehen hat. Legt sich bei Vollgas mit dem Ohr über das Getriebe… ich glaube er hat auch kurz am Motoröl geleckt.
Schließlich sagt er, die Welle schlägt an das Stevenrohr. Der Kahn muss raus und der Motor ausgerichtet werden. Wahrscheinlich müssen die Motorlager neu…. – Das geht aber erst am Montag. Wir beschließen hier zu bleiben – der Heini ist echt kompetent und kriegt das bestimmt geregelt – und nimmt dann bestimmt all unser Gold, aber am 1. gehen wir ja wieder über Los, bis dahin gibt es Knäckebrot und Wasser.
Den Rest des Tages werden weiter Listen minimiert: Leekoje – check, USB-Anschlüsse – check, Gaswarner – check.
Knäcke und Brot.

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