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Aug.′ 19 15


Gegen Mittag lässt der Wind etwas nach – leider kommt er in der Gasse immer noch von der Seite und die Røde Orm ist ziemlich dicht an den Rockys dran. Der Hafenmeister gibt mit seinem Boot der Røde Orm nen Schups in die richtige Richtung, damit wir uns nicht im Rückwärtsgang abmühen müssen um hier raus zu kommen – sehr nett! Pfähle in der Boxengasse sind in manchen Situationen schon netter, gerade mit Langkieler ohne Bugstrahlruder.

Überhaupt war Plymouth bzw. die „Queen Anne’s Battery“ super. Sehr stadtnah, gute Bäder, freies WiFi, Waschmaschinen, relativ ruhig, Leihräder, freundliche Marineros – einziger Wehrmutstropfen: 40 £.

Aber wir müssen an unser Motto denken – go West. Wir kreuzen also weiter. 2m Welle. 15 Kt. Wind aus West – es ist mühsam. Irgendwie sitzt der Kpt. bei solchen Aktionen immer allein in der Plicht – die Restcrew schnorchelt vor sich hin. Für 20 Meilen brauchen wir 32 durchs Wasser. Die Røde Orm ist einfach keine Rennziege und auch kein Wunderdampfer auf der Kreuz. Wenn die Strömung kippt, rutschen die Kreuzschläge der Trackline auf dem Plotter sehr eng zusammen. Die letzten 8 Meilen muss Kuddel wieder ran, weil der Kptn. dieses Zicke-Zacke einfach nicht mehr aushält und dabei waren es nur 3 Schläge… 😉 Wir laufen in Fowey ein. Wirklich – sehr hübsch – nach einer kleinen Flussrundfahrt schnappen wir uns eine blaue Boje in Stadtnähe und hoffen, dass der SW Wind, der für heute Nacht angekündigt ist, uns ruhig schlafen lässt. Es wird dunkel. Dinghi aufpumpen und Landgang lassen wir wech.

Over und aus.

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