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Sep.′ 19 22

Eine Nachricht von der Espiritu wirft uns aus den Federn: Um 14 Uhr FreeTour in der Stadt? Ja – Ok. Das heißt um 12 Uhr los… also alle aus den Betten! Wir schaffen es! Um 13.30 Uhr sitzen wir auf dem gewünschten Praca Luis de Camoes und schlürfen Galao. Der Guide fordert uns auf, uns vorzustellen, Zuhörer aus aller Welt sind dabei. Dann beginnt er schnell redend und gestikulierend sich vorzustellen. Schon hier verlieren wir den Faden. So stehen wir gefühlt eine Ewigkeit und sehen ihm bei seinen Verrenkungen zu. Dann, ein Wink, die Gruppe setzt sich in Bewegung. Nun gut, vielleicht zeigt er uns ja geheime tolle Orte der Stadt. Wir hetzen hinterher. Nix mit entschleunigten, faszinierenden Wirkenlassen der Stadt. Schneller, schneller noch ums nächste Eck. Puh. Endlich oben auf dem Berg – zugegeben ein schöner Mirador… noch dazu mit Papageien auf den Stadtbäumen – erzählt der Guide bestimmt spannende Geschichten. Wir verstehen kein Wort und werfen das Handtuch. Da kommen wir nicht mit.

Also Kehrtwende. Der Käptn war schlauer und hat sich schon gleich zu Anfang abgesetzt… ihn lockte NOS, der unbegrenzte supergünstige W-Lan Anbieter Portugals. Er sitzt schon im Einkaufszentrum. Ein Teil der Crew verschwindet in Klamottenläden (kannst du mir den Weg zum Käptn zeigen? Hier auf meinem Handy… da ist sein Standort! Jaa zeig mal – waaas guck mal da ist ein Supercoolermarkenklamottenladen!! Wir kommen nach!) Äh ja. Also die Erste schlurft das glatte Pflaster runter zum Käptn, an einem wundervollen CelloKonzert vorbei, am Tigershop (#hüpfendesHerz), da sitzt er, der Käptn im Coffeeshop. Ganz trübsinnig. Der NOS hat n Computerproblem. Wo ist der nächste? Wieder in voller Besetzung kapern wir ein Taxi zum nächsten NOS im nächsten Shoppingcenter. Da endlich klappt es! Gegenüber im Riesensupermarkt schlagen wir zu und schleppen nun eine Monstereinkaufstüte mit uns rum. Egal, wir wollen auf jeden Fall noch mal nach Belem. Dort lassen wir uns wieder hinfahren – welch Luxus. Der Torre de Belem wird von einem wundervollen Saxophonisten bespielt, dem wir ganz beseelt lauschen, während die Abendsonne den Verteidigungs- und später Gefängnisturm in goldenes Licht taucht. E-Roller beamen uns zur nächsten Bahnstation, auf dem Rückweg treffen wir die Espiritu wieder.

Port und Wein

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