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Nov.′ 19 14

Wir wurden ja gewarnt: Nachts sei es kalt in der Wüste. Das ist aber untertrieben, es ist schweinekalt. Die Sonne am Morgen wärmt alles schnell wieder auf, sogar frühstücken im Freien, mit Aussicht auf die Saharadünen, geht wunderbar.

Dann folgt der versprochene Frühsport auf der Düne. Wir fahren Schlitten und Snow… äh Sandboard – die Düne runter. Nun ist alles völlig verloren, denn nach ein paar Purzelbäumen im Sand haben wir ihn überall – wirklich überall. In Kombination mit ein bisschen Wasser oder auch Schweiß, klebt das Zeug wie hulle.

Unser Geländewagen hubbelt uns wieder über die Wüstenwellen raus aus der Sahara.

Wir ziehen um, in unser normales 2-Rad-Antrieb-Auto und fahren auf glatten Teerstraßen wieder nach Norden. Die Erste braucht jetzt ein bisschen Luxus und hat in Ait Ben Haddou ein Zimmer in einem Hotel gebucht. Mit eigenem Bad und Pool – irgendwie müssen wir den Sand los werden.

Unser Auto und die Erste verkrampfen etwas bei der Serpentinenstrecke nach Ouarzazate. 20km Serpentinen bergauf… Puh.

Angekommen im Hotel. Es herrscht ein Sandsturm… alles ist mit einem feinem Sandfilm überzogen – es knirscht zwischen den Zähnen – das ist ja schlimmer als in der Wüste.

Das Zimmer ist aber schön und einigermaßen Sand frei. Die ersten Versuche, sich vom Sand zu befreien, klappen nicht, denn die Dusche liefert nur kaltes Wasser. Außerdem läuft das W-Lan auf unserem Gang nicht.. und das bei unserer Luxussuite. Wir sind etwas genervt. Hier zahlen wir das doppelte, was sonst Airbnb kostet.. da muss Warmwasser und W-Lan drin sein. Der Empfangsherr ist super nett und gibt uns lachend einen anderen Zimmerschlüssel. Wir sind glücklich. Wasser läuft warm.. wenn auch tröpfelnd und der Router ist quasi über der Zimmertür. Nachdem der Kptn. den Duschkopf repariert hat und die Wandhalterung wieder an der Wand befestigt hat (Schweizer Taschenmesser sei Dank), sind alle zufrieden. Der Pool wäre wunderschön bei Sonnenschein, nun ist es zu windig und zu knirschig, da wird man ja quasi paniert. Den schenken wir uns. Im Restaurant finden wir eine hübsche Ecke mit Blick auf Ait Ben Haddou. Aber alle gucken nur auf ihre Handys… Tze. Ein Tag kein Netz ist schon heftig.

Draußen tobt der Sandsturm – die ganze Nacht.

Hoffentlich finden wir das Auto morgen aufm Parkplatz wieder.

Wlan und Staub

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