asdf
Nov.′ 19 28

Die Damen verlassen morgens den Dampfer, um noch vor Niedrigwasser die Insel zu überqueren und sich dort ne Höhle anzusehen, die man nur bei Niedrigwasser betreten kann…. Der Kptn. hat natürlich ausführlich auf die Gefahren solcher Höhlen hingewiesen… Er selbst ist mal in einer Piratenversteckhöhle in der Nähe von Camaret sur mer zusammen mit Kptn. Heidi arg in Schwierigkeiten gekommen, weil die Herren die Tide an der Höhle nicht beachtet haben und dort Schätze ausgraben wollten….

Nunja… die letzten Erklärungsansätze haben die Damen schon nicht mehr gehört, sondern sind von dannen und der Kptn. wieder in seiner Kojenhöhle.

Wir Damen sind also losgezogen mit Renate von der Men Goe und den beiden Hunden Lola und Bonnie, geführt von Rota, einer Seglerin aus Litauen. Am Zeltplatz machten wir Halt und sammelten noch Anna (russischen Ursprungs aus Frankfurt) und Laura (Italienerin) ein. Die unterschiedlichen Muttersprachen hinderten uns nicht daran, zu schnattern, was das Zeug hält. Wir liefen Richtung Francesabucht, querfeldein über den Berg und kamen an die andere Küste. Dort auf der Sandpiste suchte Rota nach dem Weg ans Wasser, die Höhle war noch nicht zu sehen. Sie fand ihre Wegkennzeichung und wir stiefelten weiter zur Höhle.

Später kommentierte der Käptn: „Wenn man zu viel schnattert, kommt man auch nicht rechtzeitig an… und das niedrige Wasser ist schon wieder dem höheren gewichen… Deshalb gab es wohl nur noch Wasser und Felsen – wie das halt so an ner Küste ist.“ Tja und so war es dann auch. Es war ein atemberaubender Anblick, diese schwarze Küste, an der sich das Wasser weiß aufschäumt. Aber die Höhle war nur noch von oben zu betrachten. Auf dem Rückweg kamen wir an der Wellenreiter-Küsten entlang und staunten über die Künste, die dort ausgeführt wurden. Zurück schleppten wir uns mehr über den letzten Vulcano… Wir waren statt der angekündigten 3 Stunden nun 5 unterwegs gewesen. Der Käptn nahm uns am Dorfeingang in Empfang. Wir fielen in die Kojen, die wir nur am Nachmittag für einen Sprung ins türkise Hafenwasser von La Graciosa verließen.

Over und aus.

Einen Kommentar schreiben

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen