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Feb.′ 20 05

Es hilft alles nichts, heute bleibt der Käptn in der Koje und versucht zu genesen. Die Damen machen sich mit der Meermaid auf den Autotrip. Ausgerechnet die Ausflugsziele von heute waren die, auf die sich der Käptn die ganze Zeit gefreut hat. Nu liegt er hier und leidet. Wir schicken ihm nette Fotos und versprechen, die Runde nochmal zu fahren. Die hat sich nämlich echt gelohnt. Zuerst sind wir zum Besucherzentrum in die Berge gefahren. Da wurden wir mit einer bunten Ausstellung über die gomerianische Natur und der Geschichte der Vulkane belohnt. Wir konnten lustige Fotos schießen und Gofiokekse kaufen. (Natürlich für den Kaptn). Dann fuhren wir eine schmale Straße bergauf. Wenn Gegenverkehr kam, kurz vorm Absturz, sie waren dabei die Straße zu erweitern.. aber davon konnten wir noch nicht zehren. Etwas durchgeschwitzt erreichten wir den gläsernen Aussichtspunkt über Hermigua. Dort haben sie das Restaurant mit Glasplatten im Boden verlängert über den Abgrund (!!) Der Käptn traut seinen Augen nicht, als er das Foto sieht, wie die erste da in der Luft hängt.

Die nächste Station ist der Strand von Hermigua. Von der Bananenverschiffung Anfang des letzten Jahrhunderts stehen hier noch die Hafenanlagen. Darunter ist ein Seewasserschwimmbecken betoniert, das bei Hochwasser gefüllt wird und bei Niedrigwasser ein einladendes Planschbecken bildet. In ihm tummeln sich kleine Fischchen. Wir füttern sie mit Brotresten und sie tanzen begeistert um uns herum. Katrin traut sich zu den Fischchen hinein und wird begeistert begrüßt. Die kleinen Fische tanzen um sie herum und knabbeln an der Haut. Sie sind wohl ziemlich ausgehungert, so abgeschieden vom Atlantik.

Die Meermaid hat ein grandioses Picknick vorbereitet, wir sitzen und schlemmen.

Unsere letzte Station ist der Tunnel. Es gibt hier einen Wanderweg, der durch einen ca 1km langen Tunnel führt. Man muss gebückt gehen, es ist stockdunkel und man kann nur barfuß laufen, da das Wasser zum Teil bis zum Knie reicht. Wir sind zum Glück ohne Kopflampe unterwegs, so dass keiner auf die Idee kommt, da durch zu gehen. Aber schon der Eingang ist spektakulär. Auf dem Weg dahin ist leider die Brücke zusammengebrochen, so dass wir uns gegenseitig die Böschung hochziehen müssen.

Wir nutzen das Auto für einen Großeinkauf bei Spar

Bonita und Gomera

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