asdf
Feb.′ 20 22

Wir legen ab. Ehrlich. Man kann es kaum glauben. Das Schiff ist klar, Lothar und Katrin kommen zum Leinen los machen. Lothar dreht den Film zum Beweis:

Wir müssen ein ganzes Stück motoren, bis uns die Accelerationzone – also die, die quasi waagerechte Windhosen zwischen den Inseln zischen lässt, uns genug Wind liefert um Segel zu setzen. Die SY Maia too ist mit dabei und hat in Las Galletas, in der Marina del Sol für uns einen Platz gebucht.

Vor der Insel fahren Touridampfer herum, kreuz und quer. Erst wundern wir uns, bis uns klar wird: die machen Whalewatching. Das wollte der Käptn ja auch schon immer mal, n Wal sehen. Also wird das Ruder umgelegt, und wir folgen dem Mainstream. Und da tatsächlich, ein Walpapa mit Walmama und Walbaby schwimmen um uns herum:

Nachdem wir unsere Aufregung beruhigt haben, und die SY Maia uns anfunkt, sie lägen schon vor der Einfahrt, düsen wir auf den Hafen Marina del Sur de Tenerife zu. Der erweist sich als freundlich, aber chaotisch. Wir rufen auf Kanal 9 die Marineros, die uns Steg 3 zuweisen. Wir sind etwas verwirrt, sollen wir nun neben den 40 Fuß Charterern festmachen? Nun gut. Das Schiff ist fest, auch gleich sturmgesichert, die Erste hat die Nudeln aufgebraten, denn die Mägen knurren. Da kommt der Marinero angelaufen… da käme gleich ein riesiger Katamaran, der auf unseren Platz müsste… wir sollten den Steg wechseln. Gnädigerweise ließ er uns noch zu ende essen. Gesagt getan, wir verholen uns und machen diesmal sogar an einem Fingersteg fest, mit der Nase im Wind. Wir sind glücklich. Morgen sollen ja 50kn Wind kommen, dafür wird alles gesichert.

Der Weg an Land erweist sich dann als abenteuerlich. Ein deutsches Charterschiff neben dem anderen. Die Charterer reisen tatsächlich mit Rollkoffern an. Dem Käptn klappt die Kinnlade herunter. Wie er so mit offenem Mund dasteht, läuft ein Partykatamaran mit etwa 20 vollkommen betrunkenen Jugendlichen ein. Ein Spiritusgeruch breitet sich über dem Hafen aus. Na das kann ja heiter werden.

Der Käptn und die Erste bleiben bei ihrer Gewohnheit des täglichen Badens und suchen eine Badestelle. Bei Niedrigwasser stolpern sie durch die Steine und schwimmen letztendlich zwischen den ankernden Fischerbooten.

Dann harren sie des herannahenden Sturmes.

Luken und dicht.

Einen Kommentar schreiben

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen