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Mrz.′ 20 08

Wir erholen uns von unserer Dünentour auf Fuerteventura und holen die „Blogs“ nach.

Dabei fällt dem Kptn. ein, dass er mal was über die Häfen außerhalb von Deutschland, Dänemark, Schweden, Niederlande und Belgien schreiben könnte:

Ab England Richtung Süden ist es grundsätzlich so, dass man sich über UKW in den jeweiligen Marinas anmelden muss (der Kanal steht im Hafenhandbuch häufig Ch09). Oft gibt es auch einen Receptionponton, an dem man einklariert und dann einen Platz zugewiesen bekommt.

Das gilt auch für die Kanaren. In der Regel ist der Anrufkanal für die Marina Ch09 (Las Palmas Ch11). Auf den Kanarischen Inseln muss man allerdings noch zwischen Kommunalen Häfen und den privaten Marinas unterscheiden.

Kommunale Häfen sind viel günstiger (50% oder weniger) als die Marinas, allerdings bieten sie auch nicht so viel Komfort.

Man sollte alle Häfen im Vorwege buchen und einen Platz reservieren, sonst könnte es durchaus Probleme geben, einen Platz zu bekommen – dies gilt vor allem in der Zeit vor der ARC (Atlantic Ralley for Cruisers. Die fahren mit ca 300 Schiffen im November von Las Palmas in die Karibik). Aber auch nach der ARC mögen es die Hafenbetreiber am liebsten, wenn man sich anmeldet. Einige Bürodamen/herren werden sogar richtig agro, wenn man unangemeldet erscheint – alles erlebt.

Die Kommunalhäfen kann man am einfachsten über eine Handyapp „Puertos Canarios“ oder über die Webseite ( https://puertoscanarios.es ) buchen – wir haben es allerdings irgendwie nicht hinbekommen, uns dort zu registrieren (können wohl nur Spanier) – also rufen wir immer an, bzw. schreiben eine Email. Oft bekommt man dann zur Antwort, man solle die App benutzten – ganz toll.

Bei den privaten Häfen geht es relativ unkompliziert per Telefon bzw. Email. Auch eine Absage des Liegeplatzes z.B. wenn sich das Wetter verändert hat ist i.d.R. kein Problem und unkompliziert. Ein Nichterscheinen ohne Absage macht die Hafenorganisation allerdings grummelig – verständlicherweise.

Zuerst empfanden wir diese ständigen Reservierungen und Anmeldungen als nervig, jetzt haben wir es aber zu schätzen gelernt. Wenn man in einen Hafen einläuft sich über Funk anmeldet und bereits erwartet wird, ist es ein tolles Gefühl – auch mitten in der Nacht. Die Marineros (24/7 Dienst) wissen Bescheid, begleiten einen häufig auf seinen Platz, helfen beim Anlegen und sind super freundlich. Das Gekurve in den Gassen und das Gesuche nach einem Platz entfällt.

Hafen und buchen

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