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Mrz.′ 20 28

Irgendwie bringt uns das jetzt alles durcheinander. Wir wollen noch einmal persönlich mit Frau Eurowings reden – wir kriegen sie sogar an die Strippe, obwohl sie ja echt zur Zeit viel zu tun hat… Sie beruhigt uns, und erklärt uns, wir seien jetzt in einem Rückholsonderflug und wir würden nach Hause kommen – also nach Deutschland – nach Berlin – immerhin.

Der Kptn. ist beruhigt und zischt n Bier.

Das schreibt er gleich dem Kptn. der Hitch… dass wir jetzt mal rüberkommen.

Der Kptn. der Hitch schreibt uns einen Brief:

„He-heeeei,

guten Morge, ihr Lieben.

 Bei uns schneits. Die Umwälzpumpe ist aufgeraucht (er meinte wohl abgeraucht). D.h. kein warmes Wasser in den Heizungsrohren, aber noch Holz an der Wand (Jetzt verbrennen sie die teuren OSB Platten, die sie neulich an die Wand geschraubt haben- oh – nein) . Wir frieren nicht überall (nur da wo die OSB Platten jetzt fehlen – oder wie? – die Kinderzimmer)

Redet mal eure Situation bloß nicht schlecht. Und unsere nicht zu gut: wir leben zwar in einer Bude, in der wir uns wohl fühlen, haben einen Garten mit ahnungslosen Hühnern (die haben wenigstens noch was zum Grillen), aber physische Freunde sehen wir hier auch keine. Der Kleine nebenan rennt auch mit Plastikbazookas rum. Er brabbelt deutsch, ok, weniger aggro als Miltärspanisch. Es gibt natürlich ein paar kleine Dinge, die man als Vorteil werten kann, wenn man Lust darauf hat (ein bisschen mehr Platz zum Aufräumen, ein bisschen mehr Arbeit am Haus hier und dort, aber wenigstens das eigene). Ich sehne mich nach unserem Boot, das auf gesperrtem Boden wartet und vor einem gesperrten leeren Hafen steht.

 Bevor ihr euch auf zu Hause freut, seid euch im Klaren, was euch erwartet. (…von der Ersten zensiert…)

 Wenn in ein paar Wochen die Heeresleitung keine Lust mehr auf den ganzen Scheiß hat, dann könnt ihr SOFORT lossegeln. Hat doch was! Ich hätt’s so gewollt. Euer Boot ist wahrscheinlich so toll wie noch nie!!

 Klatscht weiterhin jeden Morgen in die Hände, habt euch lieb und genießt den Tag:

 “If I stretch my arms and wonder where my fingers are, that’s all the space I need” (mano – wir können doch kein Englisch)“

Vielleicht hat Volker recht und wir bereuen es… und es ist in 4 Wochen hier alles vorbei und Europa läuft wieder normal… Aber wie heißt es so schön: „Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“.

Wir machen also weiter und motten die Røde Orm ein… Der Wassermacher wird nochmal neu eingegiftet. Das Hafenwasser ist sehr sauber und wir sind auch sehr dicht am Hafeneingang – Daher machen wir erstmal 5 Liter Süßwasser, welches wir dann mit Gift verrühren und dem Wassermacher erneut zuführen. Nun ist alles was da Bio war – gestorben. Vielleicht hilft das ja auch gegen Viren?

Over und aus.

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