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Aug.′ 01 22

Vorwort: nun ist es so, das ich nicht nur meine WebLog, sondern auch noch das der Familie Conrad pflegen „darf“ während die auf den Weltmeeren umherschippern. Wenigstens bekomme ich den Text per Mail geliefert und so ist das Folgende auch nicht aus meiner Feder (die Kommentare aber wohl schon):

also wir sind ja am Freitag los, von der Schwentine nach Laboe gesegelt…mit Ulli und Martina zusammen…

Am Samstag gings dann nach Schleimünde. Ulli und Martina wollten leider lieber nach Marsholm, daher sind wir da dann alleine gelandet. Dort haben wir achim, kartin und svenja, die wir auch im letzten jahr schon getroffen haben wiedergesehen.

abends gabs was nettes zum grillen am Strand (Butt….jam jam) voll lecker und dannach noch n kleines Lagerfeuer. Am Lagerfeuer haben wir dann Uwe getroffen mit seinem Sohn Robert. Die beiden wollten am nächsten Tag nach Soby auf Aero. Da hab wir gedacht das passt uns auch also hinterher… (Anm. v. Holli: „wahrscheinlich hattet ihr nur keinen Bock, selbst in die Seekarten zu kucken“)

Am nächsten Tag (Sonntag 5.8.01) also von Schleimünde nach Soby gesegelt. Wir wurden von einem heftigen Gewittersturm überrasccht und mußten unsere Sturmfock setzen, das waren bestimmt 9 Windstärken oder so (Anm. von Holli: „LOL“). Ulli und Martina sind deshalb nach Mommack abgedreht und nicht mit nach Soby rübergekommen.

In den ersten dänischen Hafen mußte natürlich als erstes mit Uwe und Robert zusammen erstmal ’n Satz Pölser verdrückt werden (diese kleinen ekeligen roten Würste mit Brot). Oh fast vergessen. Wir haben auf der fahrt auch Delphine gesehen… d.h. natürlich nur die Rückenflossen… 🙂

Am nächsten morgen (Mo. 6.8.01) sind wir dann von Soby nach Aeresköbing gesegelt.

Uwe und Robert haten noch einen kleinen Motorschaden, der aber von den netten Dänen schnell wieder behoben wurde. Die beiden kammen dann hinterhergezischt. An diesem Abend haben wir dann auch endlich mal gegrillt *fg*. Allerdings hats geregnet. Wir haben allso Ullis Bootsplane aufgespannt. Darin sind Ulli und ich ja gut… :-).

Am nächsten Tag (Di. 7.8.01) war dann zuviel Wind, so daß wir Aeroesköbing geblieben sind. Ist ein niedliches Städtchen.

Wir haben einen kleine Stadtbummel gemacht, Wäsche gewaschen, die Segel von Uwe geklebt *fg* (er steckte ja auch in den 9 Bft.) und bei little Claus supercoole Pommes gegessen.

Am Mittwoch den 8.8.01 sind wir dann von Aeroesköbing nach Hjortö gesegelt. Uwe wollte wieder nach Schleimünde zurück, ist dann aber in seinen „Lieblingshafen“ Mommak gelandet *fg*. Es war ziemlich windig und schaukelig.

Hjortö ist eine kleine Insel mit einem Hafen für 10 Boote, ohne Trinkwasser. In ’ner Stunde zu Fuß zu umrunden (Anm. von Holli: „Für Stefan ja sehr praktisch.“). Annika ist beim Keschern ausgerutscht und ins Wasser gefallen. Sie lag sicher in ihrer Schwimmweste und trieb im Hafen umher. Stefan ist kurzerhand hinterher gesprungen und hat sie gerettet. So waren beide frisch gebadet, wie praktisch :-)) Die Insel war ziemlich idyllisch. Aber eine Nacht in Einöde reichte dann auch. Dann sind wir am nächsten Tag weiter gefahren nach Avernakö. Der Wind kam von vorne, also sind wir gegenan motort.

Dabei haben wir ordentlich Spritzwasser abgekriegt, Stefan hatte abends weiße Flecken im Gesicht vom Salz..hihi. Er war so müde, daß er vor uns allen, komplett in Klamotten mit Jacke und Schuhen eingeschlafen ist.

Heute morgen sind Uli und Martina wieder nach Schleimünde gefahren. Der Wind hat nachgelassen, so daß sie die Chance nutzten, rüberzufahren. Wir packen jetzt alles zusammen und fahren auch weiter. Mal sehen, warscheinlich nach Lyö.

So, wie Ihr sicher gemerkt habt, habe wir beide, abwechselnd den Text geschrieben. Wir hoffen auf ein bißchen mehr Sonne und nicht zuviel Wind.

Am Freitag, den 10.08.01 nachdem Ulli und Martina nach Kappeln abgedüst sind sind wir noch ein Stück mit dem Motor „gegenan“ gefahren. Von Avernakö nach Lyö. Ziemlich niedliche kleine Insel das ist. …

Mit Kaufmann und Leihfahrräder und Brötchen Bestellung. Nachmittags kam dann natürlich wiedermal regen. Voll cool. Es nervt langsam, wann kommt endlich mal das Azorenhoch? Zum glück haben wir ja unseren Heizlüfter, der uns dann vor dem größen unheil bewahrt und uns alle wieder trocken, warm und glücklich pustet. Am Abend kam dann noch son dicker Däne mit nem Mofa mit Anhänger und nem haufen geräucherten Fischen vorbei. Wir haben da gleich zugeschlagen und son ding (was auch immer das war) vernascht. War superlecker…

Als dann der Hafenkiosk öffnete haben Lena und Annika ihr gesamtes Taschengeld in Naschis angelegt. Ziemlich cool. Der Kioskmensch hatte echt gute nerven, als er Annika vor sich hatte und ihr ein Kaugummi verkaufen wollte, Annika aber zuerst nicht so ganz mit der Sprache rüberkam, was sie denn nu kaufen will und überhaupt.

Am Samstag den 11.08.01 haben wir dann beschloßen mal wieder zu segeln. Der Regen war ja nu wech, aber der Wind bließ immer noch so mit 5-6 Bft. Egal. Wir lassen uns einfach vor dem Wind wegblasen…

Also wieder nach Osten. Diesmal nach Svendburg. 6 Knoten nur mit Fock. Sonne. Sommer. Man will es ja kaum glauben. Nach knappen 18 Meilen liefen wir dann in Svendborg ein. Und wen tragen wir da vor der Hafeneinfahrt? : Heiko mit seiner eXtreme.

Ziemlich cool. Wir gingen dann nochmal kurz längsseits um zu klären welchen Hafen wir denn nu nehmen, Svendburg oder Vindeby… Ein Blick ins Buch…
Prospekte gewälzt… alles mitten im Fahrwasser. Wir haben uns dann für den Yachthafen Svendburg entschieden. Das Wetter hält sich – unglaublich. Abends wurde dann mit Heiko und seinen Kumpels gegrillt. Lena und Annika fingen mal so nebenbei 15 Krebse. Heiko & Co. waren doch sehr beeindruckt, wie schnell sowas geht… 🙂 Später wurde dann ein Krebswettlauf ins Wasser veranstaltet.

Der nächste Tag…. dreimal raten…. guck außer Luke – Regen. Alles grau – und auch kein Anzeichen dafür, dass es irgendwann mal aufhören würde. Und das tat es tatsächlich den ganzen Tag auch nicht. Son SCHEIß! Der Heizlüfter lief den den ganzen Tag. Wir machen einen Stadtbummel (ganz toll am Sonntag) Fanden aber doch noch nen Supermarkt der offen hat.

Gingen ins Restaurant und wuschen Wäsche in soner tollen Münzwaschanstalt 🙂 Heiko und Co. wollten unbedingt weiter bei den angekündigeten 7 Bft. Aber der hat ja auch n großes Schiff, die Jungs hatten sich rund Fünen vorgenommen. Vor ihrer Abfahrt haben wir und zum Ende der Woche in Sonderburg oder in der Dyvig verabredet – man kann ja nochmal telefonieren. Zum Abendbrot gabs ne Riesenportion Milchreis, so das die Kiddis mit vollen Bäuchen sofort eingepennt sind….
Fortsetzung folgt. Bis denn, Julia, Lena, Annkia, Stefan und Toke ——

Notiz:

Danke Holli Du bist cool 🙂 *fg* Machs gut. Bis bald, Stefan

Weiß ich doch – Gruß Holli
Mo. 13.08.01; heute morgen war immernoch Schietwetter – aber wenig Wind. Nach dem Frühstück sind wir ausgelaufen Richtung Rundköbing. Immer dem Fahrwasser nach, grüne Tonne Steuerbord lassen – Abdrift beachten… wieder was gelernt. Vor der Brücke bei Rudköbing zeigte der Himmel ein Stück blau – wie schön!! ….

Dann haben wir Strynö angesteuert. Ein kleiner Hafen mit niedlichem Dorf. Der Hafen war ziemlich leer – lag wohl am Wetter – das sich… wieder zuzog. Wir sind wie immer nach dem ersten Klogang und der

Hundefütterung den Köbmand suchen gegangen. Dort gab es Eis und Grillkram in der Hoffnung auf einen lauen Sommerabend… Dieser sah so aus, dass Stefan in Regensachen bei Nieselregen grillte und wir auf dem Schiff aßen. Aber das Essen war gut. Leckere Rippchen und Kartoffeln von Oma.

Am nächsten Morgen (Di. 14.08.01) War der Himmel immer noch grau. Um halb Zehn gabs dann nen Anruf von Resi – wir sollen uns keine Sorgen machen das HOCH sei auf dem Wege. Wir sind also voller Hoffnung gegen eine graue Wand hin ausgelaufen. Alle Segel gesetzt. Wir schwankten, ob wir nach Marsta abbiegen sollen – sahen dann aber einen Fleck blau am Himmel und beschlossen weiterzufahren – es lief so gut.

Die Fock wurde gegen die Genua ausgetauscht. Der Himmel wurde bald ganz blau und die Sonne kam dann natürlich auch raus. In Drejö wurde angelegt. Wir liefen tatsächlich noch in T-Shirt und kurzer Hose rum. Alles war irgendwie feucht geworden war wurde in die Sonne gehängt. Das Schauchboot wurde aufgepumpt und zu Wasser gelassen.

Annika und Lena paddelten fast den ganzen Abend, bis es dunkel wurde in dem Badeboot durch den Hafen. Toke kam auch ins Schlauchboot. Wollte dann wohl wie Moses über das Wassergehen, was aber scheiterte. Er tauchte kurz unter und schwamm dann wieder ins Boot zurück wo sich ausgibig geschüttelt wurde – damit auch die andern Bootsinsassen nicht leer ausgingen und ebenfalls klitschenaß waren.

Zum Abendbrot gabs die guten Fertigkartoffelpuffer von Herrn Knorr. (Anm. von Holli:“Knorr, genau so wolln wir das!“)

Notiz:

Denkt dran: Nicht so viel von schlechtem Wetter erzählen, denn Gunnar und ich wollen in zwei Wochen nach Schweden!

Am Donnerstag (15.08.01) wollten wir dann mal wieder aufs Festland wegen der Zivilisation usw. . Wir sind dann so um 11h aus Drejö ausgelaufen und wollten rüber nach Fynshav auf Als. Wind SE 3 Kurs NW… Sonne, Sommer blauer Himmel – Was soll man dazu noch viel erzählen…

Wir sind also per Schmetterling über den kleinen Belt gesegelt. In Soby auf Aerö haben wir noch mal kurz bei ner Bank angelegt um etwas Kleingeld zu bunkern, das einem ja die Dänen immer aus der Tasche ziehen. Um 17h haben wir dann in Fynshav festgemacht. Das letzten Stück mußte wegen Windmagels noch motort werden. Der Nachteil an diesem eigendlich perfektem Tag: Ganz Fynhav riecht, nein stinkt nach KLO. Bei SE Wind wird nämlich an den Badestrand Seetank gespült der bei der Sonneneinstrahlung ziemlich schnell anfängt zu verwesen… EKELIG. Wir haben uns nach langem hin und her an einen Liegplatz gelegt, der nicht so ganz im der Stinkrichtung liegt. Gegen 23h bekamen wir dann noch besuch von Marianne die mit ihren 1.60m gut in unserem 1.65m Cockpit übernachten konnte 🙂 .

Am Donnerstag (16.08.01) sind wir dann mit guten SE Als hochgesegelt, um dann wieder über den Als-Fjord in die Mjelsvig zu fahren. Hätte auch alles ganz toll geklappt, wenn der Wind nicht bei Nordborg Leuchtturm auf einmal auf W mit 6-7 Bft. gedreht hätte und sich dann auch noch ne Welle aufgebaut hätte… Egal wir wollen jetzt da hin… mit gerefftem Groß und Strumfock haben wir da dann noch son bißchen rumgekreuzt bis wir irgendwann keinen Bock mehr hatten. Motor an und die letzten zwei Stunden gegenangestampft…Das letzte Stück bis in die Mjelsvig konnte dann aber noch toll gesegelt werden. Abends war das Wetter dann auch wieder in Butter. Marianne hat noch schnell per Taxi ihr Auto von Fynshav geholt und dann wurde gegrillt. Um 21h ist Marianne dann weiter nach Schweden gefahren (per Auto).

Mjelsvig ist ein total cooler Hafen. Richtig nett und gemütlich mit Aufenthaltshaus bei schlechtwetter usw.

Am Freitag den 17.08.01 gings von Mjelsvig nach Sonderburg. Den Als-Fjord sind wir komplett untergesegelt nur das letzte Stück, den Als-Sund bis Sonderburg gings dann mal wieder nicht mehr und wir mußten wieder unseren Yamaha (Anm. von Holli:“da wird sich mein Schatzi aber Freuen, dass Ihr einen Yamaha und keinen Volvo drin habt“) bemühen – aber dem macht das scheinbar auch Spaß. Um 15.05h Sind wir dann durch die Klappbrücke bei Sonderburg gezischt – wieder mal als letztes und 20 Minuten später waren wir im Sonderburger Yachthafen.

Endlich gabs mal wieder lecker Eis und Pölser und Cola usw. usw. Die Sonne schien und der Strand war nah, also ging Baden. Julia, Lena, Stefan und Toke sind von der Rutsche geruscht… (ja auch Toke) nur Annika wollten nicht. Die legte sich lieber an den Strand in die Sonne. Aber aus Toke ist ein echter Seehund geworden. Er rutscht die Rutsche runter und springt vom Stek ins Wasser wenn da Stefan auch rumschwimmt und „komm Toke, hüpf“ ruft. 🙂 Cooler Hund.
An dem Abend im Sonderburg gabs ein Konzert mit Feuerwerk. Der Wind stand gut, so daß wir den ganzen Abend nette Musik hatten! Und ein Feuerwerk inclusive.

Voll Gut !!!
….

Chrischan rief auch noch an, dass er in Flensburg sei. Also war der nächste Hafen klar. Am Sa. (18.08.01) sind wird nach dem Aufstehen gleich nochmal baden gegangen und haben anschließend am Strand kalt geduscht. Dann gings auf nach Flensburg. Wir konnten die ganze Förde runter bei blauem Himmel bis zum Museumshafen segeln.

Im Museumhafen machten wir dann neben dem Raben fest. Chrischan empfing uns total nett. Wir sind zusammen in die Stadt zum eisessen gegangen und haben dann Nudeln gekocht. Abends haben wir noch nett mit den Museumshafenleuten zusammengesessen und Bierchen getrunken.

Am nächsten Morgen (19.08.01) haben wir beschloßen wieder die Förde zu verlassen. Wir haben gedacht „Langballigau“ klingt ganz nett. Schön verschlafen und romantisch und wollten deshalb dort hin. Chrischan ist mit uns mit gesegelt und wollte dann von Langballiau wieder mit dem Bus zurück fahren. Es regnete die ganze Zeit und es war alles gaaaanz grau. Aber 2-3 Windstärken also vom Prinzip her nicht so schlechtes Segelwetter. Julia stellte dann den Antrag auf ein bißchen Sonne. Aber am Sonntag werden diese Anträge ja etwas schleppend bearbeitet, sodaß es erst am Abend pünktlich beim einlaufen in den Hafen Sonne gab. Und dann kam die Überraschung. Langballigau ist nicht verträumt und gemütlich, sondern eher eine zweites Damp 2000.

Damit haben wir ja nun gar nicht gerechnet und waren doch etwas geschockt. Es gab jedenmenge Imbissbuden und Läden usw. Zum Abendbrot gabs also Backfisch mit Kartoffelsalat und Eis und zwei Flaschen Wein *hick*. Die Busse fuhre so schlecht das Chrischan noch ne Nacht blieb. Man kann tatsächlich auf einem 6 Meter Boot mit 5 Menschen übernachten… 🙂

Nach dem Frühstück am Montag (20.08.01) is Chrischan dann mit dem Bus in Richtung Rabe gefahren und wir haben abgelegt und sind nach Maasholm (Schlei) gesegelt. Um 16h waren wir da. Schöner Tag Sonne und Wind. Eine Imbissbude mußte mal wieder herhalten. Es gab Pommes und Eis. Lena hat eine neue Schwimmweste bekommen. Die alte hatte sie in Flensburg liegen gelassen (war eh schon etwas rampuniert) und auf den Ersatzplastikkragen hatte sie kein Bock mehr. Annika legte in dem Segelladen ihre Puppe zwischen den Gummistiefeln schlafen und dort lag sie dann… Julia mußte dann später nochmal hin und die Puppe holen, weil ohne Puppe kann Anni ja nicht schlafen.

Sonst das übliche: Schlaubootfahren, Keschern, Spielplatz und mal wieder Wäsche waschen. Lutz war leider nicht da. Er hat mit seiner Birthe Dry seien festen Liegeplatz in Maasholm. Julia überkam es dann. Sie schnitt der kleinen Annika mit der Küchenschere die Haare. Is aber ganz süß geworden.

Bis zum Ende der nächsten Woche hatten wir uns vorgenommen noch einmal die Schlei ruf und runter zu segeln. Am ersten Schleitag Di. (21.08.01) sind wir von Maasholm bis nach Fleckeby an der großen Breite gesegelt. Das sind so knappe 19 Meilen die wir an diesem Tag mit Wind und Sonne von hinten abgesegelt sind. …

In Kappeln an der ersten Klappbrücke mußten wir noch einmal anhalten und Kinderzahnbürsten kaufen, weil die elektische Zahlnbürste keine Saft mehr hatte und das Ladegerät warm und trocken in Kiel liegt.

Die zweite Klappbrücke bei Lindaunis paßte mit der Öffnungzeit so gut, dass wir dort durchsegeln konnten. Nach der Missunder Enge kam dann die große Breite und wir beschloßen nach Fleckeby zu segeln und dort zu übernachten. Fleckeby ist ein sehr schöner, netter Hafen auch Toke freute sich, weil man hier toll spazieren gehen kann..

Am Mittwoch (22.08.01) haben sich Oma und Opa zu besuch angekündigt. Darum haben wir auch das Frühstück ausfallen lassen. Nur die Kinder wollten gerne ein paar Crunchys essen. Um 11h waren die beiden da. Nach dem Kaffee sind wir zum Mittagessen nach Missunde gesegelt. Dort haben wir dann mal Rückwärts in die Box eingeparkt, damit Oma und Opa leichter aussteigen können.

Wir wurden im „Missunder Fährhaus“ zum Mittag eingeladen. Suuuuperlecker. Echt zu empfehlen. Man wird richtig gut satt. Es gab diverse Fischgerichte. Um 16h haben wir dann zum Kaffee und Kuchen wieder in Fleckeby festgemacht. Gegen 18h sind Oma und Opa wieder abgefahren und wir konnten uns nicht mehr bewegen – so satt waren wir.

Weil wir uns ja unbedingt nochmal das Wikingermuseum in Haithabu angucken wollten sind wir am Do. (23.08.01) nach Haddeby gesegelt. Wunderschönes Wetter. Der Hafen ist gemütlich. Ein nettes Häuschen mit Abwaschbecken offen für alle.

Wir sind dann nach Haithabu zum Museum gegangen. Weil der Hund nicht mit rein durfte sind wir weiter zum „Wall“ gegangen und picknickten dort zwischen freilauftenden Schafen. Anschließend haben wir im Museumsrestaurant Eis gegessen. Wieder beim Boot sind Julia und Lena direkt vom Boot im Hafen baden gegangen. Herliches Wasser!!

Lena und Stefan sind zur nächsten Tankstelle gelaufen um Benzin zu kaufen. Annika und Julia haben Nudeln zum Abendbrot gekocht. Annika hat ganz alleine Tomaten geschnitten. Abends zog sich der Himmel wieder zu – schade.

Weil ja jetzt schon Freitag (24.08.01) ist und wir am Sonntag oder so wieder zu Hause sein wollen, weil das Wetter wieder schlechter werden soll sind wir von Haddeby wieder nach Maasholm motort. Lena ist erstmal nach dem Aufstehen baden gegangen. Dann hat sie Brötchen geholt. Wird ist gegenan, also mußte wieder der Yamaha her – Benzin haben wir ja genug geholt. Motor an – Selbststeuerung auf die Pinne gesetzt, Kissen aufn Motor und dann erstmal eine Stunde lang gefrühstückt. Ab und zu mußte mal der Kurs korregiert werden. Am Abend waren wir dann wieder in Maasholm. Lutz war immer noch nich da.

Lutz kam dann am nächsten Morgen und wir haben aufm Steg geklönt, und über das heranziehende Gewitter spekuliert. Dann mußten wir vor dem Auslaufen Richtung Damp erstmal das Boot von oben schrubben. Es war doch etwas dreckig. Stefan und ich also an Deck mit Wasser und Schrubber zu Gange. Annika wollte auch was zur Pflege des Bootes tun und verteilte gleichmäßig fingerdick Spüli auf den Fußbodenbrettern unter Deck. Welch Freude.. Dieselben wurden dann erstmal in die Ostsee getaucht und abgespült. Dann sind wir losgesegelt, Richtung Damp. Super Wetter, 4 Windstärken, blauer Himmel, leider hoch am Wind.

In Damp haben wir diesmal an dem äußeren Steg, gleich hinter dem Steinwall festgemacht, so fünf Meter vom Strand entfernt. Lena hat erstmal das Schlauchboot aufgepumpt und hat den ganzen Nachmittag Schlauchbootpaddelnd oder badend verbracht. Toke hat am Hundestrand getobt und ist durch die Wellen gespungen und Annika hat sich auf dem Spielplatz vergnügt. Am frühen Abend begann in Damp ein kleines Kinderfest, auf dem sich die beiden erstmal schminken ließen und Stockbrot überm Feuer garten. Außerdem war das kleine Karussel mit den drei Pferden der Renner. Abwechselnd wurden die Eltern angehauen da doch noch ne Mark reinzustecken, damit sich das dreht und schiefe Musik macht, die übrigens hervorragend zu der Musik passte, die die Band auf der Bühne nebenbei von sich gab.. Am Abend kam Piet mit seinem Waarship „Peanuts“ und wir haben Bier getrunken und von neun Meter Schiffen mit Achterkajüte geträumt – und mit ner Scheuerleiste für die Fender!! hihi

Nächster Tach. Sonntag, der 26. August. Nach einem netten Frühstück mit Cappuccino von Piet haben wir guter Dinge schon mal die Genua angetütert. Der Himmel war blau, der Wind stand nicht ganz so gut, aber er kam nicht komplett von vorne, vor allen war da noch Wind. Bis wir aus dem Hafen kamen, da legte er sich schlagartig. Flaute. Wir motorten ein wenig nebeneinander her und überlegten ob es schlauer sei Peanuts zu ziehen oder unsere Röde Orm zu schleppen. Wir entschieden uns für Motor aus und Baden gehen. Unter uns 20 Meter tiefes Wasser, zwei Tampen mit Fender versehen hinter uns hergezogen und Platsch ins Wasser.

Piet und Stefan zogen nun schwimmend die Boote Richtung Bülk Leuchtturm. Ganz bis nach Kiel schafften sie es nicht, so daß der Motor wieder zum Einsatz kam. Piet bog in Schilksee ab und wir motorten weiter bis in die Schwentine.

Dort packten wir das Boot aus, quetschten den ganzen Kram ins Auto, putzten noch die Bilge und fuhren ein wenig wehmütig nach Hause. Insgesamt sind wir 308,5 Meilen gesegelt – na ok, teilweise auch motort. Und die meiste Zeit hatten wir Sonnenschein. Es war wunderschön!! Als wir zu Hause ankamen riefen die Großeltern an und erzählten uns von einem Tief, daß im Anmarsch sei. Als wir am nächsten morgen aus dem Schlafzimmerfenster schauten waren wir doch froh wieder im Haus zu sein, Regen und Sturm begrüßten uns an diesem Morgen.

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