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Jul.′ 11 06

Um vier Uhr wird es langsam hell. Der Wind reicht immer noch nicht.

Gegen Mittag ist es dann aber endlich soweit. Kuddel darf pausieren, er hat jetzt über 12 Stunden geschuftet. Der SE treibt uns mit 6 Kt. weiter nach Westen.

Gegen14h erreichen wir die Ansteuerung von Borkum. Pünktlich an diesem Punkt dreht der Wind auf SW und bläst uns in den Hafen.

Diese Art von Navigation nennt man Windrouting. Mit dem Vergleich mehrerer Wetterberichte und die Bildung diverser Mittelwerte aus diesen, schafft man es dann, durch Kopplung des Computers an die Drehzahlregelung von Kuddel, den Wendepunkt fast auf die Minute zu bestimmen. 😉

Wir versuchen, die Fleischmengen wegzugrillen, die vom Stegfest übriggeblieben sind. Dabei beobachtet uns aus dem Gebüsch eine Ratte, die so dreist wird, dass wir sie sehen können. Na danke, guten Appetit. Währenddessen ebbt das Wasser aus dem Hafenbecken. Zugangstege hängen plötzlich in der Luft, andere tauchen aus den Tiefen auf und werden begehbar. Der Hafenmeister fährt eine Runde nach der anderen durch das Hafenbecken und wühlt mit einer Baggerschaufel den Boden auf, damit der Schmodder mit der Ebbe rausfließt.

Wir gehen früh schlafen, wollen ja um 4 Uhr, mit Hochwasser wieder ablegen.

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