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Jul.′ 11 11

Tatsächlich, wir legen ab. Endlich. Spinnenweben haben sich schon an Bord ausgebreitet. Die Ferne ruft.

Um halb zehn ist alles abfahrbereit. Zuerst motoren wir wieder, Wind gegenan, wenn man das Wind nennen kann. Thor ruft über Funk: sie wollen die kommenden Nacht nutzen, schon nach England überzusetzen. Wir bleiben bei unserem Kurs, die holländische Küste entlang und verabreden uns für später in England. Gute Fahrt! Soweit. 12 Stunden Motor. Kurz vor Sonnenuntergang sehen wir die grüne Tonne, die das Fahrwasser für Rotterdam anzeigt. Im Reeds steht, die wollen, dass wir per Funk um Erlaubnis für das crossen des Fahrwassers bitten. Also an die Funke. Auf Englisch. Das ist wie n Sprung vom 3 meter Brett. Nur Mut. Vorher einen Spickzettel ins Logbuch geschrieben. Und dann einfach drauf los. Funke an: „traffic center maas entrance for Röde Orm“. Dann antworten die doch glatt und nun wird’s ernst. Nunja, wir haben es geschafft. Wir durften durch, haben uns an den vielen schnellen riesigen Frachtern vorbei geschlängelt und nach dem Fahrwasser das Vorsegel gesetzt. Nur noch 3 Kt. fahrt. Egal. Schön langsam durch die Nacht. Der Kuddel kann schlafen und wir auch – etwas.

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