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Jul.′ 11 30

Stefan begann mit der Hundewache. Annika und Julia lösten ihn um 4 Uhr morgens ab. Wir saßen- leider inzwischen wieder unter Motor – unter herrlichem Sternenhimmel in der stockdunklen Nacht. Horizont und Himmel waren nicht zu trennen. Hier und da tauchten Lichter auf, ein Segler, zwei Frachter. Wir fuhren Ausweichmanöver. Und warteten auf den Sonnenaufgang. Annika erklärte den Sternenhimmel. Als es heller wurde, zeigte sich nur noch ein Stern am Himmel. „Anni, was ist denn das da für ein Stern?“ Annika: „ Das ist.. der letzte Stern!“ herrlich. So erlebten wir unseren ersten Atlantiktag. Lange fuhren wir über weiße Seekarte. Weit und breit nichts zu sehen außer Wasser. Lesen, Essen, Schlafen, Abwaschen. Abundzu die Position bestimmen und nach Seglern oder Frachtern Ausschau halten. So verging der Tag, bis wir im Dunst Frankreich auftauchen sahen. Jupidei, geschafft!! Es dauerte tatsächlich noch bis abends. 23 Uhr – wobei uns ja eh wieder eine Stunde genommen wurde, im Dunkeln legten wir in Frankreich an und hatten 178 Seemeilen hinter uns gebracht. Camaret (N48°16.817 W4°35.303) hat einen schönen Platz am äußeren Wavebreaker für uns. Wir müssen nicht mal richtig in den Hafen hineinfahren. Die Augen werden ja sowieso schon von Streichhölzern offen gehalten. Übrigens: Wir hatten soviel holländischen Käse auf dem Festland gekauft, dass er bis heute gereicht hat. Na die Franzosen können wohl auch in Käse. Schau’n wir mal. Der müde Landgang zeigte uns, dass hier andere Tidenverhältnisse herrschen müssen: eine unglaublich hohe Kaimauer, an der Angler saßen und ihre Angel bestimmt 10m in die Tiefe schwangen. Sind gespannt auf morgen früh, um 6 Uhr ist Hochwasser, da sieht hier alles ganz anders aus – bestimmt.

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