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Aug.′ 11 20

Heute soll die Sonne mal nicht um 12 Uhr Mittags aufgehen. Wir haben den Wecker gestellt.

Um 10h holen wir den Anker auf und fahren weiter nach Süd. Ziel ist die Ria de Muros. 20 sm oder so. Fast kein Wind aus Süd. Wir motoren und frühstücken auf dem Wasser. 10 sm vor dem Ziel finden wir ein laues Lüftchen. Wir rollen die Fock aus. Als wir in die Ria abbiegen, haben wir richtig guten Wind und flitzen mit 5 Kt. auf die Ankerbucht zu. Die Kinder beschäftigen sich 2 Stunden lang mit der Fernschule und Julita schreibt heute sogar ihren ersten Mathetest. Der Käptn muss ihn noch fotografieren und an die Fernschule mailen.

Die Ensenada de Muros (N42°46,9 W9°3,4) hat leider nicht son dollen Ankergrund, manche Segler sollen dort schon Fahrräder, alte Unterwasserkabel oder „werweißwas“ heraufgespillt haben. Und tatsächlich ein Segler ging gerade ankerauf und hühnerte mit seinem Beiboot an irgendwas rum. Die Hitch sagte, er hätte wohl n Baumstamm, oder so „geankert“. Wir befestigen also mal lieber ne Tripleine am Bügel, so dass man den Anker notfalls andersrum rausholen kann. Traute haben wir trotzdem und versenken den Anker auf 5 Meter.

Die Sonne brennt – es bleibt uns keine Wahl – wir gehen ins Wasser um uns abzukühlen.

Die Thor und die Hitch-Hike-Heidi liegen auch schon in der Bucht.

Röde Orm und Hitch wollen an Land – aber erst wenn die Sonne tiefer steht. Wir satteln die Dingis.

Es gibt einen BAUMARKT – *glänzende Käptn Augen* – Suuuuper Dorf. Die Frauen gehen in den Supermarkt und die Käptns in den Baumarkt. Der Mann hinterm Tresen (Tresenbaumärkte sind die Besten) kann zwar kein Wort Englisch, aber im Baumarkt versteht man sich auch ohne Worte. Es gibt tausende von Gardenaadapter, Niroschrauben, Pulpofängern usw. usw.

Ein Straßenrestaurant am Markt lacht uns auf dem Weg zu den Dingis an. Es gibt soooo leckere „Lebensmittelrationen“ hier. Endlich schmeckt hier mal was! BINGO. Gegrillte Gambas, Muscheln, Cerveza, Salat.

Ach ja – es gab auch noch Musik – ähm – ein Hartrockkonzert – direkt neben uns auf dem Marktplatz.

Wir trinken einfach n Bier mehr, dann geht das schon, denken wir.

Als es dunkel wird suchen wir die Boote auf der Bucht, wir werden aber fündig und müssen uns nicht durchfragen.

Leicht gedämpft säuseln die Hardrockklänge über die Bucht – einfach schön 😉

Ankeralarm an!

Over und aus!

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