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Sep.′ 11 11

Stadtbesichtigung. Unser Mooring wollen wir aber nicht aufgeben, also nehmen wir die Fähre und den Bus um nach Aveiro zu kommen.

Von der Fähre winken wir der Rancho-Relaxo. Sie suchen sich auch ne Mooringboje.

Aveiro scheint ne echte Touriattraktion zu sein. Gondeln mit Außenbordern fahren auf Kanälen rum um verschiffen Touris durch die Stadt. Wir nehmen den Landweg. Es ist natürlich wieder Sonntag. Einkaufen geht zum Glück nicht, nur Restaurants und Tourtiausstatter (Postkarten, Tabak, Schnaps) haben geöffnet.

In einer Fischmarkthalle finden wir ein Sushirestaurant. Das probieren wir aus. Wir bekommen ne riesige Rohfischholzplatte für uns alle und werden sogar satt davon.

Am frühen Abend geht der nächste Bus zurück zur Mooringbucht.

Die Kids rudern auf die Schiffe zurück, die Käpn’s und Offiziösen kommen mal wieder nicht an dem Café vorbei. Wir entdecken Nata (gefüllte Blätterteigtörtchen) – extrem lecker.

Dann folgt der atemraubende Abend vor dem Hitch-Hike-Käptn’s ihm sein Geburtstag.

Wir beschäftigen uns mit Pfannkuchenbacken, Lieder einüben, Geschenke malen usw.

Die Hitch-Hike-Heidi ist neugierig und treibt – völlig unauffällig – mit ihrer Mooringboje in unsere Richtung. Stefan startet ein Ablenkungsmanöver springt ins Beiboot und lockt die Hitch-Hike an verschiedene andere Moorings, die natürlich alle nicht halten. Damit ist die Hitch-Hike-Crew ne Weile beschäftigt und die Röde Orm können weiter Pfannkuchen backen.

Irgendwann schmeißt die Hitch das Eisen und nimmt die alte Mooring als Heckboje gegen das Schwofen.

An Bord der Hitch gibt es ein 12h Sekt. Um 12.05h verstopft das Klo. Die beiden Käptn’s schließen sich in das Telefonzellengroße Bad ein und sind für die nächsten drei Stunden ausgelastet. In der Nasszelle entstehen Saunatemperaturen. Der Fäkalaufguss ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Hemmschwelle sinkt. Es werden dreckige Witze und derbe Sprüche gemacht und in die dunkelsten Ecken und Rohre gegriffen um das Problem zu beseitigen.

Kurz vor der Explosionstemperatur des Methangases belüften wir schlagartig die Baustelle. Die Toilette – dort bläst sie und entleert sich – natürlich nach innen. Die Käpts und das Bad werden geduscht. Die Lage entspannt sich.

Mit letzter Kraft legt sich der Käptn in die Riemen des Dingis und dreht die Hitch-Hike-Heidi durch den dicken Nebel wieder an ihre Heckboje. Die Druckentladung der Toilette hat sie wohl losgerissen.

Over und aus!

3 Antworten zu “Haltlose Moorings”

  1. Marianne Poppe sagt:

    Was ist bitte ein Morring? sowas wie ein Mohrhuhn?
    Na das mit der Toilette is ja eine duftende Angelegenheit. Aber das gehört eben auch zum seglerischen Vagabundieren.
    Und wieder gab es Pfeile auf den Bildern. Herrlich.

  2. Jup sagt:

    Eine Mooring ist ein mehr oder weniger fest verlegter Anker, der mit einem roten Ball gekennzeichnet ist. Daran kann man das Schiff fest machen ohne den eigenen Anker benutzen zu müssen. Leider sind sie nicht ganz zuverlässig. So haben wir 2 Mooringbojen quer durch den Hafen gezogen, Eh mal eine gehalten hat..

  3. 3 Hühner auf 3 Cobbs sagt:

    […] Kpt. erinnerte sich an die Atemraubende Kloreparatur  auf der Hitch-Hike-Heidi  und musste dabei an unser eigenes stilles Örtchen denken, welches immer […]

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