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Sep.′ 11 13

Capt Hadley, der pensionierte und doch hochaktive Hafenmeister kopfte den Käpt der Röde Orm aus dem Schlaf. Erst klopfen, dann rufen, dann mit seinem Gehstock aufs Deck gepoltert. Direkt darunter in der Hundekoje: Stefans Kopf, verzweifelt versuchend, weiterzuschlafen. Seufz. Immerhin saß er, was wirklich selten vorkommt, schon am Tisch, als Julia von Duschen und Brötchenholen zurück kam. Nach dem Frühstück zauberten Annika und Julita die Schokopfannkuchentorte und wir luden die Hitchcrew zum Schlemmen ein. Währenddessen war der alte Hafencaptain bestimmt noch zweimal am Boot, um uns Instruktionen über das richtige Verhalten im Hafen zu geben. Herrlich, ein Unikum!

Nach den Schulstunden an Bord setzten wir uns in den Bus in die City von Nazare.

Endloser Strand mit riesigen Brechern. Tourilädeneinkaufspromenade.

Eine Seilbahn brachte uns den steilen Berg hoch in die Altstadt. Wunderschön, der Ausblick auf die Bucht und die Felsen. Weiße Häuschen, enge Gassen, blauer Himmel. An jeder Ecke Stände von portugiesischen Frauen, die Häkeldeckchen oder Nüsse verkaufen. Natürlich sind auch sämtliche Souvenirs zu haben, die weltweit vertrieben werden – Made in China.

Wir gingen raus zum Leuchtturm. An Felsen brechen sich die Wellen, mit einer Wucht die unglaublich war. Wir konnten bis an die Spitze geschützt fast über den Wellen stehen und zusehen, wie sie heranrollten, an den Felsen brachen und hochstoben in die Luft. Gischt und Salz in der Luft, Ohrenbetäubender Lärm, Frische. Herrlich:

In einer atemberaubenden Aktion wagte sich der Käptn der Hitch bis in den Kern einer Welle vor. Hier der Beweis:

Wir fühlten uns wie nach einer stürmischen Regattafahrt. Alles an uns war von einer dünnen Salzschicht überzogen.

Ein Restaurant in den Gassen musste herhalten und uns mit Frischfischvariationen sättigen.

Der Bus rollt uns zum Schiff zurück.

Over und aus!

 

5 Antworten zu “Salz in der Luft”

  1. Marianne Poppe sagt:

    Wenn ich die Bilder sehe bin ich nur froh dass da kein Mensch oder Schiff in den Wellen ist.
    Die Wasserlawinen sehen aus wie Schneelawinen.
    Gewaltig gewalttätig. Der Käptn von Hitschhatsch soll da nicht rein, er wird noch gebraucht, spätestens nächstes Jahr.

  2. Marianne Poppe sagt:

    Wellenlawinen oder Schneelawinen beide höchst gefährlich.

  3. Smin sagt:

    Keine Angst. Das war nicht gefährlich. Überall waren Geländer oder Mauern. Es war nur ein bisschen Gischt in der Luft. Touriattraktion eben!

  4. GZi sagt:

    Tolle Bilder – klasse! Wie schön, sowas ausgiebig zu erleben! Und die Wellenberge – wirklich imposant!

  5. Smin sagt:

    @GZi Ja – für die Fotos haben wir keine Salzwasserduschen gescheut.

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