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Sep.′ 11 18

dscn9899Nach dem Frühstück verdrücken sich die Kinder alleine in die Stadt und gehen Waveboarden. Da scheint es son Sportfest zu geben – nix für den Kptn.

Alte Schlösser und Burgen mit Schweinefleisch und Bier sind besser.

Wir nehmen den nächsten Bus nach Sinai – Sinatra – ne – Sintra um den Wünschen des Kptns zu entsprechen.

Die Sache ist nur so – Solche Schlösser und Burgen stehen numal auf hohen Bergen und die Busstation von Sintra ist im Tal *stöhn* – Wären wir doch bloß beim Sportfest geblieben, der Kptn. hätte bestimmt auch Wavebordfahren gelernt. Nun sieht er seine sauer angesparten Pfunde flöten gehen. Er hatte ja Burgen und Schlösser versprochen.

Bergauf durch einen tollen Park mit exotischen Pflanzen über Treppen, Steinmauern, holperige Wege – immer bergauf. Die alten Bäume sind mit Ranken umwachsen. Der Wald muss mindestens 1000 Jahre alt sein, genau wie die Burg: Castelo dos Mouros.

Total genial hier oben. Die Burg ist ziemlich gut erhalten, jedenfalls für ihr Alter. Man kann auf der Außenmauer einmal ringsherum gehen.

Von der höchsten Ecke aus können wir ein anderes Schloss auf dem nächsten Hügel, ääh Berg sehen – dazwischen – als wenn der Kptn es geahnt hätte – wieder ein TAL *stöhn*.

Die Frauen sind natürlich Feuer und Flamme und wollen auf jeden Fall auf das nächste Gebirge klettern.

Das andere Schloss (Pena) ist nur 200 Jahre alt. Romantisch und so. Schnörkel, Schnickschnack – nix für den Kptn. 1000 Jahre mit handfesten Felsen ist besser. Aber die Mädels stehen auf Schnörkel und 200 Jahre alten Kitsch – möglichst noch rosa.

Der letzte König hat das ganze Schnickschnack in seiner „Wohnung“ stehen gelassen. Für alle Tätigkeiten hatte er einen extra Raum: schlafen, essen, kochen, sitzen, liegen, wohnen, Besuch kriegen, Besuch warten lassen, Besuch ins Buch schreiben lassen, Gefangene quälen, Sterne angucken, Gemahlin besuchen usw. usw. usw.

Es geht wieder bergab.

In der Stadt suchen wir was günstiges zu Essen, der Kptn. hat – verständlicherweise – großen Hunger. Als wir es schon aufgegeben haben was bezahlbares zu finden und uns mit Wurstboten auf m Boot abgefunden haben, stehen wir vor ner superhübschen Pastellaria und bekommen doch noch alle was Warmes in den Magen.

Mit dem Bus geht’s zurück nach Cascais.

Der Kptn. schläft als erstes – zuviel Sport.

Over un…

 

2 Antworten zu “Sportliche Schlösser”

  1. Marianne Poppe sagt:

    Schon Churchill sagte, Sport ist Mord.

  2. Smin sagt:

    @Marianne kann ich nur unterstützen

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