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Dez.′ 11 10

Olaf klopft um Neun. Der Sundowner sticht noch etwas. Ein Käffchen auf der Röde Orm und n Stück Vitamin-C reiches Wurstbrot macht uns fit.

Die Kptns schlendern in die Stadt und suchen ein Taxi. Der 700.000km-Mercer bringt uns in eine Hotelburg (Las Playitas). Auf diversen Plätzen hüpfen mehr oder weniger sportliche – vorwiegend deutsche – Cluburlauber, angetörnt von HipHop-X-Mas-Musik in Gruppen vor sportlichen, blonden Vorturnerinnen rum.

Die Kpts flanieren gemütlich noch ein wenig über das Clubgelände um die einzigartige Vorweihnachtsstimmung zu genießen. J Die Idee, sich nochmal das Frühstücksbufett oder den Pool geauer anzusehen, wird verworfen.

Sobald die Tür unsere Leihwagen sich schließt, wird es wieder ruhig und wir können den Sportschock auf 5km Landstraße verarbeiten.

Wir beginnen unsere Fuerteventurarundtour in Antiqua. Wir besichtigen die Kirche, den Marktplatz und das Mühlenfreilichtmuseum.

Die Röde Orms fahren dann weiter nach Norden um bei Villaverde in einen Lavatunnel (Cueva del Llano de Villaverde) hinab zu steigen.

Toni verteilt die Helme und die Stirnlampen und steigt mit uns in den 600m langen Lavagang hinunter. Hier soll es blinde, weiße spinnenartige Tierchen geben. Die erste Offiziöse ist nicht sehr begeistert, vor allem, weil sie in dem Museum eine Modellspinne gesehen hat, die ungefähr so groß wie ein Fußball war…

Ca. eine Stunde verbringen wir in dem teilweise riesigen Lavatunnel nur mit dem Licht unserer Stirnlampen und dem Strahler von Toni.

Wirklich sehr spannend und vor allem: dunkel! Ohne Stirnlampe konnte man nicht die Hand vor Augen sehen. Toni verordnet noch Stille. Plötzlich ist NICHTS MEHR.

Weiter geht’s die Berge hoch Richtung Betancuria. Auf dem Serpentinenweg dorthin kommen wir an einigen tollen Aussichtspunkten vorbei. Dort stehen auch ein paar Nordmänner in Bronze herum, die haben die alte Inselhauptsstadt gegründet. Röde Orm war bestimmt auch hier. Die Felsen sind überwiegend rötlich gefärbt. Wir kommen uns vor wie auf dem Mars. Der Sprit geht zu Ende. Wir zischen von einem Ort zum anderen, aber nirgends gibt’s ne Tanke. Irgendwann wird dem Bordcomputer die Sache auch zu kritisch und er zeigt uns sicherheitshalber die Reichweite nicht mehr an – ups. Wir rollen jetzt nur noch bergab nach Tuineje und mit dem letzten Tropfen auf die gefühlt einzige Tanke auf Fuerte.

Wir wollen auch noch weiter nach Süden. An der Costa Calma entlang bis nach Morro Jable.

Hier tobt der Touribär, ein Hotel neben dem anderen vor dem super weißen Sandstrand.

Die Ladenöffnungszeiten ziehen uns zurück zum Eurospar nach Gran Tarajal. Wir machen den Corsa mit Lebensmitteln voll und treffen uns zum Fussball gucken mit Olaf und Petra in der Bacardibar. Olaf hat getippt: 3:1 für Real Madrid gegen Barcelona. Das Spiel geht allerdings 1:3 aus. Schade – für Olaf, aber die Einheimischen sind begeistert.

Over und pfiff…

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