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Dez.′ 11 30

Früh sind wir hoch. Julias Handywecker klingelt um 7… leider fällt ihr erst nachdem sie die anderen geweckt hatte auf, dass es sich hier um deutsche Zeit handelt… eine Stunde früher. So sind wir denn auch früh am Flughafen. Wir hoffen, dass wir Flugzeuge beim Landen beobachten können. Diese Hoffnung wird am Infotresen zunichte gemacht. Ohne Boardingkarte läuft da nix. So setzen wir uns in die Wartehalle und beobachten die Leute. Stimmt es wirklich, wie in „Tatsächlich Liebe“ gezeigt, dass sich die Menschen auf dem Flughafen immer so freuen, wenn sie sich sehen. Wir sehen den ein oder anderen grinsen. Michaels Flugzeug kommt an. Vor ihm landet eines aus München und eines aus Alicante. Julia fragt eine Frau, woher ihr Flieger kommt. Aus München. Kurz danach folgen fünf Jungs mit Lederhose und mit Biergläsern bedruckten T-shirts. Die Frage hätte sie sich auch sparen können. Endlich kommt Michael aus der Glastür. Er berichtet von seinem sechstägigen Aufenthalt in Hamburg. Davon viereinhalb Tage Regen, 24 Minuten Sonne. Na dann kann es ja nur besser werden. Wir verstauen uns im Mietwagen und düsen über die Insel. Las Palmas. Die Nordspitze mit Leuchtturm. Hier sieht es aus wie auf Lanzerote: Nur Geröll, wie Dauerbaustelle. Und irgendwelche sinnlosen Straßenkreisel ohne Abfahrten.

Dann weiter ins Gebirge. Es wird so langsam grün. In einem kleinen Örtchen halten wir an einem Restaurant. Dazu gehört ein Kakteengarten, den wir besichtigen. Dort wachsen auch Zitronen- und Orangenbäume, Bananenpalmen, Papayas, Mangos und Avocados. Julita darf von der noch viel zu grünen Bananenstaude eine pflücken. Die reift nun auf dem Schiff nach.

Weiter geht’s in die Berge. Sie Küstenstraße an der Westseite der Insel ist wirklich abenteuerlich. Oft aufgemauert hängt sie überm Abgrund. Auf der einen Seite Schlucht auf der anderen Felswand. Die Berge werden hier grün, aber nicht von den Pflanzen, der Fels ist grün. Ist das Kupfer. Sieht beeindruckend aus. Vorm Dunkelwerden landen wir in Puerto Mogan und puzzlen uns ins Boot.

Abends laden Olaf und Petra uns zu „Das Leben des Brian“ ein. Herrlich. Jetzt weiß ich endlich wo der Spruch herkommt: Setz dich, nimm dir n Keks.. du Arsch!! (in memoriam Tina 😉

Over und aus…

3 Antworten zu “Inselumrundung mit Schiffsjungen”

  1. Tina sagt:

    Ich weiß, dass „in memoriam“ in Erinnerung heißt, es klingt aber so ein bisschen, als wäre ich schon tot… ;o)) Naja gut … Leben kann man das ab 40 auch nicht mehr nennen ;o))

    Ich hab übrigens vorgestern mit Nico Müller anlässlich seines Geburtstages telefoniert und wir haben überlegt, ob wir nicht mal ein Altfalken-Treffen organisieren sollen? Wann steuert Ihr Euren Kutter denn wieder Richtung Heimat?

  2. Smin sagt:

    @Tina Jo Altfalkentreffen ist toll… Wir sind nächsten Sommer, am Ende der Ferien wieder da.

  3. Marianne Poppe sagt:

    Wer den Spruch vom Leben des Brian nicht kennt hat die Falken total verpennt.
    Freundschaft an alle alten Falken die dies lesen Marianne

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