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Jan.′ 12 12

Geweckt werden wir jeden morgen von den gomerianischen Felsspechten, die sich als Sonneblume getarnt, grüner Anzug, gelber Helm, gegenüber am Felsen hochziehen und dort unverdrossen Löcher bohren. Das hallt den ganzen Tag über den Hafen. Zum Glück machen die Spanier Siesta, so ist Nachittags mal ne Stunde Ruhe. Stefan sitzt verschlafen im Cockpit, aus seinen Ohren ragen weiße Taschentücherstopfen. Hilft das? Naja, es dämpft den Lärm.

Am Nachmittag gehen wir an den Strand. Schwarzer Vulkansand. Irgendwie gewöhnungsbedürftig. Wir stürzen in die Fluten. Das Wasser ist ein bisschen algig. Nicht so klar wie wirs hier gewohnt sind. Aber es gibt gute Strandduschen. Ein Surfer paddelt stehend auf dem Brett durch die Bucht. Er landet an, wir sprechen ihn an. Siehe da, ein Deutscher. Er erzählt von seiner Strandbar an der Ostsee, die von März bis Oktober geöffnet ist. Die Wintermonate leben er und seine Frau auf dem Boot auf den Kanaren.

Ein Supermarktbesuch, zum Fleisch kaufen wird angehängt. Der Käptn hat auf der Mole einen Grillplatz entdeckt. Wir haben auch wirklich lange nicht mehr gegrillt. Werner und Ellen von der SY Zwiebel aus der Nähe von Berlin kommen dazu. Wir beobachten schlemmend, wie die Sonne hinterm Vulkan verschwindet. Ein schönes Plätzchen.

Over und aus

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