asdf
Mai.′ 09 10

Freitag haben wir bei Gewittersturm das Boot bezogen. Doch schon beim Abendbrot wurde es ruhiger und am nächsten Morgen strahlte über uns die Sonne. Annika und ich gingen Brötchen holen und Stefan und Julita deckten den Frühstückstisch. Dank unserer neuen Polstergitter brauchten wir nicht nach der Nacht alle Polster hochstellen und lüften. So konnten wir gemütlich frühstücken. Mittags legten wir ab mit Wind von Raumschots, blauem Himmel Richtung Damp. Es ist immer wieder faszinierend, diese extremen Farbwechsel. An Land ist im Moment alles satt grün, wo man auch hinschaut. Auf dem Wasser sieht man dann komplett alles blau. Himmel und Wasser gespickt von weißen Segeln. Annika und Julita haben unter Deck gespielt. In Damp sind wir an den Strand gegangen und haben auf einem alten gestrandeten Steg den Cobb für dieses Jahr eingeweiht. Uwe und Eva waren aus der Schwentine mitgekommen mit ihrem Folkeboot und haben mit uns gegrillt. Es gab auch heiß umkämpfte Rippchen, die Annika und Julita sich in Spielplatztobepausen abholten.
Das Riesentrampolin war wieder da, das wo man in einen Bootsmannstuhl geschnallt wird und hoch in die Lüfte springt. Anni und Julita bekamen jeder einen Sprung für den halben Preis und kamen strahlend und durchgeschüttelt zum Grillplatz zurück.
Irgendwann wurde es ganz schön kalt und wir haben die Kuchenbude aufgebaut und die Petroleumheizung angemacht und im Cockpit weitergequatscht.
Am nächsten morgen weckten uns erst die Möwen. Sie waren so laut, dass Anni aufstand und ins Cockpit ging, weil sie dachte, die Möwen säßen auf dem Schiff. Dann konnten wir nicht wieder einschlafen, weil Hundetatzen in einer Tour um den Decksaufbau liefen. Tap Tap Tap. Ahhgrr. Also gut. Aufgestanden und mit Toke einen frühmorgendlichen Spaziergang gemacht. Es ist schön, durch das noch verschlafene Damp zu laufen, die Luft ist frisch, keine Menschen weit und breit.
Anschließend ging ich wieder ins Bett und bin noch mal tief und fest eingeschlafen.
Nach dem Frühstück haben wir abgelegt und sind wieder mit zuverlässig raumschotigen Wind gen Kiel gesegelt. Wie bestellt: blauer Himmel, Sonnenschein, 5 -6 Knoten, glatte See. Naja so ziemlich. In der Förde wurden es dann 3 Knoten, dann 2.. Ich habe den Kocher angeschmissen und Nudeln mit Würstchen gekocht für die hungrigen Bäuche.
Uwe und Eva haben vor uns festgemacht, sie hatten zeitweise besseren Wind…
Wir packten den Bulli und fuhren von unserm blauen in unser grünes Zuhause.

Einen Kommentar schreiben

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen