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Feb.′ 12 04

12:00h Aufstehen, 12:15h Frühstück beendet, 12:30h Bus Richtung Puntagorda. Wie kommt es eigentlich, dass wir immer in Streß kommen, egal zu welcher Zeit wir einen Bus nehmen wollen. Der Kpt. geht mal davon aus, dass die Uhrzeit keine Rolle spielt – es muss andere Gründe haben.
Eine Stunde schlängelt sich der Reisbus bergauf und bergab, bis wir in Puntagorda aussteigen. Den „Stadt Ortskern“ zu finden, in dem das Mandelblütenfest steigt, ist schwierig. Wir (SY Zwiebel, SY Fettler & SY Röde Orm) beschließen, auf einen Aussichtspunkt zu wandern, um uns einen Überblick zu verschaffen. Der Weg dahin ist sehr beschwerlich und langwierig, weil an jedem MandelBLÜTENbaum einige Madeln gepflückt werden müssen – is ja auch Mandelblütenfest.


Von oben meinen wir tatsächlich eine Art Ortskern in dem sehr lückenhaft bebauten Örtchen zu entdecken.
Ein paar Buden, eine Bühne, ein Fiat Panda mit laufendem Motor und lauter Musik, wenig Menschen – keine Feier. In der Tür eines geschlossenen Supermarktes finden wir eine Art Programm. Das Fest geht erst um 20h los, der letzte Bus zum Hafen fährt um 19:30h – ganz toll. Aber um 15h gibt es einen Mandelmarkt in der Martkhalle.
Die Menschendichte nimmt in Richtung Markthalle deutlich zu.
Wir haben noch ein bisschen Zeit bis der Markt eröffnet und picknicken in einem Wäldchen unter Pinien. Total schön!
Dann durchstöbern wir die Markhalle. Handelssprache ist vorwiegend deutsch – komisch.
Bei dem Konditorstand kaufen wir von allen Sorten Mandelkeksen, jeweils einen Keks zu Testzwecken, um dann von der besten Sorte Nachschub zu besorgen.
Nach dem 3. Keks sind wir allerdings so zugemandelt, dass wir es nicht schaffen, die restlichen 5 Sorten zu testen. Banane… schade auch für den Mandelschnaps, die Mandelsuppe, den Madelkuchen, den Mandelblütenhonig, das Mandelsteak, die Mandelwurst und die Mandelentzündung. Marzipan haben wir übrigens nicht entdeckt – eindeutig ne Marktlücke. Wenn der Kpt. jetzt wüsste, wie man Marzipan genau macht, hätte er die Matrosen auf Mandelsuche geschickt und hier einen Stand eröffnet.
Auf dem Weg zum Bus machen wir eine Buswartepause in einem Restaurant. Ne schöne Dorada mit Mandelkeksen – toll. Uns hängt da was aus den Ohren raus – ah – ne Mandelblüte.
Wir steigen um auf Vitamine. Juli überredet den Kellner für sie ein paar Orangen von dem Baum auf der Terasse zu pflücken. Der Mandelgeschmack wird schon beim Orangenschälen ausgelöscht. Sehr gut.
Völlig bemandelt schwanken wir vom Bus in Richtung Boot. Plötzlich haben wir Madelhaluzinationen. Im Hafen sehen wir ne Gelb-Schwarze Flagge – Sophie? Die Kinder rennen auf Olaf und Petra zu. Der Kpt. denkt an die Haluzinationen und macht die Schwimmwesten klar, wenn gleich Anni durch den virtuellen Olaf durchrennt und ins Wasser platscht.
Aber Olaf und Petra sind wirklich da! – Cool!
Begrüssungstropicals….
Mandel und Blüte…

3 Antworten zu “Zugemandelt in Puntagorda”

  1. GZi sagt:

    Schöne Fotos und Impressionen von Eurem Ausflug! ich habe noch nie frische Mandeln vom Baum gegessen… Schmecken die intensiver als die gekauften oder weniger? Und ja, sie sind recht gehaltvoll, kann mir schon vorstellen, dass man schnell „gemandelt“ ist 🙂
    Letzte Nacht hier -14 Grad brrrrr….

  2. Marianne Poppe sagt:

    Hier ist sibirische Kälte, daher gucke ich mir die Fotos an in der Hoffnung dass mir warm wird.

  3. Smin sagt:

    @Mianne viel Spaß… Ich hoffe es wird langsam warm.

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