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Feb.′ 12 20

Die nach Cuba ausgewanderten Palmeros kommen zurück auf die Insel La Palma.
Ganz in weiß mit Strohhut, Zigarre, dicken Geldbündeln in den Taschen und schwarzen Ovambodienstmädchen (mit riesen Oberweiten und Hinterteilen) legen sie in Santa Cruz an – das war ca. vor 300 Jahren.
Heute ist Karneval und dementsprechend waren alle in weiß gekleidet und an das Szenario von vor 300 Jahren angepasst.
Gelegentlich kommt es vor, dass sich ein Touri NICHT weiß angezogen hat. Tja – dann wird er eben eingeweißt. Jeder Karnevalcubaner ist mit einer Babypuderdose oder auch gleich einem ganzen 25 kg Sack Babypuder ausgerüstet.
Was nicht weiß ist, wir weiß gemacht – so das Motto.


Die Crew der Röde Orm war natürlich bestens vorbereitet. Wir ziehen die von MorMor genähten weißen Hemden an und möglichst helle Hosen.
Wir haben nur leider keine Strohhüte, aber das geht auch ohne – denken wir. Denkste. Natürlich werden wir bepudert *stöhn* – Da nüzt selbst des Kpts. natürliche Autorität nix.
Ganz so lange halten wir es dort nicht aus. Die Luft ist weiß vom Babypuder, es riecht abwechselnd nach demselben, Zigarrenrauch und Urin, der in jeder Ecke hinterlassen wird. Außerdem sind wir solche Menschenaufläufe schon gar nicht mehr gewohnt. Gegen 18h fahren wir wieder in unseren gemütlichen einsamen Hafen. Die Kinder fahren mit Uli und Renate mit dem Auto und der Kpt. mit sien Frau per Bus.
Wir sind müde wie Babys und fallen süsslich riechend vom Babypuder in die Kuschelkojen und träumen von Puderweißenbabycubanern.
Alaaf und Helau…

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