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Jun.′ 12 22

Irgendwann mitten in der Nacht hört die Musik – Bässe in unterschiedlichen Rythmen aus unterschiedlichen Richtungen mit unterschiedlicher Lautstärke – auf. Der Kpt. muss aber wohl schon vorher eingeschafen sein.

Morgens noch vor dem Frühstück füllen wir unsere Brennstoffreserven an der Hafentankstelle auf. Die Preise sind heftig 1.62 Diesel, 1.98 Benzin. Die Tanks sind voll und wir sind pleite.

Die Hafengebühr (12 €) fällt bei dem Spritpreis kaum ins Gewicht.

Ab in die Schleuse von Avignon, 10m geht’s bergauf. Vorbei an einigen Burgen und Wäldchen tukern wir mit beiden Motoren auf Halbgas zur nächsten Schleuse (Caderrousse, 9.50m). Klappt richtig gut. Die mitsteigenden Schwimmpoller, die in Schächten in der Schleusenwand vorhanden sind, sind super.

In Saint-Etienne-des-Sorts machen wir nach ca. 40 km wieder fest. Die versprochenen Schwimmstege wurden abgebaut. Wir legen uns einfach an die örtliche Spundwand und suchen nach Befestigungsmöglichkeiten.

Ein paar alte rostige Ringe und Laternenpfähle müssen reichen.

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Die Ortschaft ist geschlossen. Keine Menschenseele ist auf der Straße, kein Restaurant ist geöffnet und auch keine Bäckerei. Hmmm. Dosenfutter – auch lecker. Jule und der Kpt. gehen zu dem Motorbootpärchen mit einem Bierchen. Mit den Franzosen sind wir heute den ganzen Tag über gemeinsam gefahren und geschleust – sehr nett.

 

Over und aus.

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