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Jun.′ 12 27

Diesel- und Benzinkanister werden befüllt und die Getränkekiste aus dem örtlichen Supermarkt. Dann legen wir ab. Unser letztes Stück Rhone liegt vor uns. 40 Kilometer, die uns nochmal schwer gemacht werden. Die Rhone gibt alles, um uns zu bremsen, Strömung, Warten an den Schleusen, entgegenkommendes Treibgut, ganze Baumstämme und Bahnschwellen treiben uns entgegen. Mitunter fahren wir weniger als 2 Knoten. Um 19 Uhr biegen wir in die Saone ein und gleich in den Yachthafen in Lyon.

Dort begegnet uns ein fröhlicher englischsprechender Hafenmeister. Er gibt uns Geheimtipps für die Stadtbesichtigung und sämtliche Codes für verschiedene Türen. Der Hafen liegt direkt an einem Shoppingcenter, Annika und Julita stürmen gleich in selbiges, um ihr Taschengeld auf den Kopf zu hauen. Wir machen das Boot klar, schließen ab und gehen, als die beiden wiederkehren, zum Wassertaxi um in die Innenstadt zu fahren. Mal wieder hungrig. Also ist der erste Pizzaladen unser. Eine freundliche Stadt begegnet uns. Die Saone fließt mitten hindurch. Am Ufer sitzen Menschengruppen, Hausboote liegen seitlich, fantasievoll geschmückt und bepflanzt. Sehr gemütlich. Die Altstadt hat viele kleine Gassen, mit Straßenrestaurants, schwatzende, lachende Menschen sitzen an der Straße.

Wir finden die im Stadtplan mit grünen Punkten bezeichneten geheimen Hausgänge. Durch dicke Eichentüren verdeckt, kann man quer durch die Häuser gehen und kommt an einer weiteren Eichentür wieder auf die Straße. Abenteuerlich. Wir erforschen die nächtliche Stadt. Die Kathedrale sieht aus wie aus Sand gemeißelt. Vom Berg leuchtet die Basilika. Wir überqueren den Fluss und finden uns in der Neustadt auf einem Platz wieder, der eine Photoausstellung über die Rhone und Saone bietet. So laufen wir an vergrößerten Flussuferfotos entlang, ebenda, wo wir heute entlanggefahren sind. Zurück nehmen wir die Metro, bestens ausgeschildert, auch die Fahrkartenautomaten sind verständlich. Drei Stationen, dann umsteigen in die Tram. Superorganisiert die Stadt. Direkt am Hafen steigen wir aus und haben einen wundervollen Eindruck von Lyon bekommen. Eine schöne Stadt. Hier könnten wir länger bleiben. Doch der Zeitplan drängt. Wir fahren morgen weiter. Mal sehen wie die Saone sich fahren lässt, hoffentlich hat sie weniger Strömung als die Rhone.

Over und aus.

8 Antworten zu “Lyon”

  1. Olaf (SY Sophie) sagt:

    Super, Ihr seid schon in Lyon!!! Die Rhone habt Ihr damit gemeistert! Respekt!!! Und weiterhin gute Fahrt auf der Saone.

  2. Dr. Christina Müller sagt:

    Wir sitzen hier gemeinsam in Schweden samt Septimus und lesen den Bericht über Eure Flussfahrten. Kleine Freiheit liegt noch nicht im Wasser,aber morgen!!! Christina findet :“ es ist eine Fischkiste“. unerhört!!!

  3. sundance32 sagt:

    Hola wir haben 35Grad und braten. Danke für die Pumpe. Mal abwarten. Zum Glück brauchen wir sie nicht dringen als Evakuotionspumpe, als die war sie ja vorgesehen. Schiff abgesoffen, da die neuerstandene Pumpe ihre versprochene Leistung nicht erbrachte, und nach einer halben Stunde den Wasserfluss ins Innere fliessen lies. Was sie dann mit sogleichem Kurzschluss quittierte, und den Geist aufgab.
    Jetzt habt ihr nur das kleine Stück Saone und dann durch den Rhein – Rhonekanal.Wieso habt ihr den Bedenken wegen der Strömung? Im Rhein hat es immer Notfallhilfe im mstetigen Berufsverkehr, und es fliesst bergab. Habe gedacht das Eilt? Bin mehrmals die Rhone runter mit 6Knoten Strömung. Geht Super, wenn mindestens ein Motor funktioniert. Bei den Schleusen hat es höchstens leichte Strömung. Dann seid ihr in Windeseile im Norden.(-: (-:
    Grüsse die Sundancers

  4. Smin sagt:

    @Olaf Jo, war nicht so ganz ohne – die Rhone… Ging alles glatt. Auf der Saone kommt man bestens vorran. Wie n Ententeich.

  5. Smin sagt:

    @Mijanne Fischkiste… Auch n super Name. Aber getauft ist getauft. Fahr doch mal mit der Angel raus. Vielleicht wollte Christina nur mal Fisch essen.

  6. Smin sagt:

    Ahoi ihr Dancers. Wir haben n besseres Gefühl den Canal de Est zu fahren. So Bauch usw. Und von der Zeit wollen wir uns nicht drängeln lassen… Also – wir fahren jeden Tag und sind dann irgendwann in Holland. 🙂 Wir glauben das klappt gut. Drückt uns die Daumen.

  7. GZi sagt:

    Wie schön, ihr seid in Lyon! Eine wunderschöne Stadt, da habe ich auch mal (in „jüngeren Jahren“) Sprachurlaub gemacht und war damals schon begeistert. Lese immer regelmäßig bei Euch mit, habe zurzeit aber viel um die Ohren, daher ab und an eher schweigsam 😉 liebe Grüße zu Euch aus der Heimat

  8. Smin sagt:

    @GZi Die Sache mit „um die Ohren“, hat uns bestimmt auch bald wieder…

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