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Jul.′ 12 15

Jule macht einen Sonntagsfrüheinkauf mit dem Fahrrad im örtlichen Supermarkt. Holländische Kanalkarten gibt es dort leider nicht.

Wir machen nur 18sm in 4 Stunden incl. zwei Schleusen. Keine große Leistung. Aber es ist ja Sonntag und wir sind immer noch Hollandkartenlos. In Liege (Lüttich) legen wir an.

Wir gehen die Treppe hoch und wollen in die Capitaneria. Da läuft ne Party. Mit Sekt und Luftballons und so komischen gekauften Partyrummsteherbunnys. Eins davon sagt, dass wir hier nicht rein können, das sei privat und wir müssen wieder gehen. Wir erklären ihr, dass wir doch nur angelegt haben und den Code für Klo wollen und überhaupt… Aber das geht alles gar nicht und ausserdem übersteigt unser Schauerenglisch ihre Kenntnisse.

Wir gehen nochmal ums Gebäude rum und finden den richtigen Eingang zum Hafenoffice. Das Restaurant heißt übrigens auch Capitaneria… Daher die Verwechslung… Und der Schuppen (Restaurant) ist auch noch auf dem Dach des Hafenoffice und sowieso – nicht sehr hilfreich diese Namensgebung. Aber sehr lustig. Diese in Anzug gekleideten Menschen mit Champagnerglas in der Hand. Was für eine andere Welt.

Der Hafenmeister erklärt uns den Weg zum Schiffsausrüster – wegen der Flusskarten. Wir wandern los. 5 Brücken, Blasen an den Füßen und 12 Regenschauer weiter stehen wir vor einer Werft mit tatsächlich Yachtzubehörverkauf. Macht morgen um halb zehn auf. Wir können da auch anlegen mit dem Schiff. Na das ist ja wenigstens was.

Den Rückweg nehmen wir durch die Stadt. Erst durch ziemlich dunkle Straßen, dann landen wir schließlich in der City. Die Straßenrestaurants sind alle leer – es regnet. Aber vor einem Laden stehen sie Schlange. Da müssen wir auch rein. Stehen ne Stunde an, im Regen und bekommen dann die besten belgischen Pommes der Welt. Von einer fröhlichen munteren Pommesbäckerin serviert. In einer uralten Hausscheibe, schmal und hoch. Urig.

Wir sind echt im Pommeshimmel (Wortkreation © Olaf).

Schlaft und gut.

Eine Antwort zu “Capitaneria²”

  1. Olaf (SY Sophie) sagt:

    Nachdem Ihr ja die Austern, Seespinnen, Taschenkrebse (von Hummern wollen wir gar nicht reden) in Frankreich ja habt rechts und links liegen lassen, ist es doch schön, dass Ihr Euren Himmel doch noch gefunden habt. Nicht umsonst geht es bei „Asterix bei den Belgiern“ auch nur ums Essen … Viel Spaß im Pommeshimmel und auch sonst 🙂 Apropos: In Holland wartet dann „Frikandel Special“ auf Euch. Das ist NOCH geiler als belgische Pommes … ehrlich!!!

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