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Jul.′ 12 24

Gegen 4h kreuzen wir die Fahrwasser der Weser. Aber die Sonne ist schon am schummern und der AIS arbeitet zuverlässig.

Der Kpt. legt sich hin und Jule manövriert die Röde Orm durch die Fahrwasser.

Wir sind viel zu früh an der Elbmündung. Der Mitstrom setzt erst so gegen 11h ein. Egal, wir segeln mit 2-3 Kt. gegenan. Bis Tn 19 können wir gut segeln, dann muss Kuddel wieder ran und uns den Rest des Tripps bis in den Hafen schieben.

Viele Holländer kommen uns entgegen, die den angekündigten ostlichen Wind nutzten, um wieder nach Hause zu kommen.

Die Sonne scheint. Die Robben liegen auf den Sandbänken und sonnen sich. Ab und zu springt mal eine ins Wasser holt sich n Fisch und legt sich dann wieder in die Sonne – das ist n Leben. Hatten wir ein Jahr lang auch, fast so 🙂 .

Um 14h laufen wir mit etwas viel Schwung und Seitenströmung in Cuxhaven ein, rasant rumpeln wir in die Box. Schlechter erster Anleger für den ersten deutschen Hafen.

Alle reden deutsch. Komisch, nachdem wir nun tatsächlich ein Jahr lang nicht in Deutschland waren. Als erste Handlung kauft der Kpt. im Yachthandel ne Flasche Grotamar 71, um auch die letzten Reste der französischen Dieselpest auszumergeln.

Die zweite Handlung ist eine Currywurstbestellung im Hafenrestaurant für die ganze Crew – lecker. Schlafaufholung in der Cockpitsonne. Irgendwie komisch, wieder so dicht am Heimathafen zu sein.

 

Wir haben nun auch eine ETA. Wenn nix mehr dazwischen kommt, laufen wir am Samstag, den 28. am Nachmittag im Heimathafen ein. Wir freuen uns über Leinenannehmer und Abfenderer, damit der Aufprall nicht so hart wird.

 

Over und aus.

6 Antworten zu “Currywurst voraus”

  1. Klaus sagt:

    So, nun habt ihr es fast geschafft. Ob man euren Aufprall im Heimathafen wirklich mit Fendern mindern kann, wage ich zu bezweifeln. Aber ich wünsche euch viele Leinenannehmer, die euch beim Übergang in das „normale“ Leben behilflich sind.

    Gruß Klaus

  2. Smin sagt:

    @Klaus Danke! Wir hoffen auch, dass es nicht so schlimm wird. Mal abwarten. 🙂

  3. GZi sagt:

    Sonnabend schon, Kinder, wie die Zeit vergeht – ich höre Euch noch im Mai letzten Jahres auf der Terrasse davon erzählen, dass Ihr ein Jahr weg wollt… nun ist es schon rum. Wer hätte das gedacht…

  4. alfons max sagt:

    toi,toi
    und was sehe ich, der Kapitän im T-shirt. So seid ihr wenigstens in Dedutschland in einer Nachtfahrt nicht nass empfangen worden, ausser die eigen mitgebrachte Nässe in der Bilge. Die ist ja schnell wieder üb er Bord. Sieht ganz nett da oben aus auf See, und nach langer Kanalfahrt sicherlich eine Erholung, wenn auch eine Ermüdende. Doch auch Feiern ermüdet und die Erholung braucht mehr als ne kurze Schlafpause. Manchmal mehr als ein ganzer Tag. Und da behaupten manche, Segeln sein die teuerste Art, unbequem zu Reisen. Der Begriff Konfort ist sehr deehnbar… Also von weichen konfortablen Sofas kriege ich Rückenschmerzen die andauern, wärend die Verspannungen auf ner harten Liege ziemlich schnell weg sind.
    Gutes gelingen bei der Ankunft und bon vent

  5. Smin sagt:

    @GZi ja – viel zu schnell vergeht die Zeit.

  6. Smin sagt:

    @Anton Du hast recht, es ist gar nicht so schlecht hier an der Nordsee zu segeln. Solltet ihr auch mal versuchen… 😉

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