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Jul.′ 19 16

Die Tide meint es gut mit uns. Hochwasser ist erst um 0830 – wir können so halbwegs ausschlafen – halbwegs.
Die Restwelle nimmt mit jeder Meile ab und wir können weiter die holländische Küste entlangsegeln. Der versprochene NW ist zwar eher ein W – aber es geht trotzdem gerade so.
Die letzten 10 sm bis Den Helder muss Kuddel weitermachen. Der Kpt. der Hitch schwört auf Abkürzungen und empfiehlt sehr dringend den Geheimweg von nordkommend nach Den Helder – „Da fahren alle lang“ – Ay – läuft und passt – auch bei Niedrigwasser sehr gut. Der Reeds sagt, wenn man sich an den gelben Tonnen langhangelt, kommt man an – Passt.
Der angebrochene Tag hat noch ein paar Stunden. Wir sind sowieso in dem Militärgebiet eingesperrt, weil der Kpt. 100%ig nicht rausgelassen wird – er bräuchte mal wieder n Friseur.

Also – Baustelle. Die erste Offizöse sagt, die kleinen Solarzellen aus dem Vorschiff müssen weg – Dorn im Auge usw.
Die Suche nach dem Zubehör beginnt – wo ist eigentlich dies oder das oder jenes… Bis wir alles zusammengekramt haben, ist schon wieder ne Stunde vergangen und der Kpt. hat schon eigentlich keinen Bock mehr – er will lieber Bier und n Grill – der Blick – Nagut.
Pünktlich zum Sonnenuntergang hängt die Zelle und das Kabel ist verlegt.
Kurz wird über ein Szenario in dem Militärhubschrauber mit Suchscheinwerfern und holländische Kriegsschiffe, die sich um die Røde Orm versammeln und diese erstrahlen lassen nachgedacht – dann aber verworfen und der Testlauf der Solarzellen auf den Sonnenaufgang verlegt.
Sonne und weg.

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