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Jan.′ 20 02

Wir haben endlich ein Auto bekommen und fahren den Vulcano von La Gomera besichtigen. An wirklich jedem Aussichtspunkt halten wir an und bestaunen die Berge und Täler. Es geht so tief runter, dass es im Bauch kribbelt.

Wir trauen uns auf einer engen Straße, zum Playa el Medio zu fahren, hier kann man wunderbar in Höhlen hausen.

Am Playa de Santiago machen wir eine Pause und nehmen ein Käffchen, wir hatten es hier irgendwie netter in Erinnerung.

Unser Auto quält sich den Berg wieder hoch. Wir versuchen jetzt mal eine Nebenstraße über Chipude und El Cercado nach Las Hayas. Es wird immer verrückter und immer hübscher und grüner. Atemberaubende Landschaften mit tollen Bäumen und Felsen und wahnsinnigen Aussichten (s. Fotos). Einmal können wir sogar die Berggipfel von La Palma sehen.

Auf dem Rückweg nehmen wir den Höhenpass quer durch den Nationalpark und machen eine Pause im Zugluftrestaurant – der Kptn. sitzt an der Tür, die immer zieht und niemand macht sie zu – ganz toll – kurz bevor die Aggressionen des Kptn. Verletzte verursachen, bezahlen wir und lassen uns den Berg runter rollen.

Wieder halten wir an wirklich jedem Mirador an für eine Fotosession…

Fredrik zeigt uns seine Fahrradstraße, auf der er bergauf gestrampelt ist. Da wäre der Kptn. nicht mal zu Fuß hochgekommen.

Wir sind echt erschöpft und fallen fast gleichzeitig in die Kojen an Bord der Røde Orm.

Vul und canos

Jan.′ 20 01

Ausschlafen – daran ist nicht zu denken. Enno kommt schon um 11h zum Frühstück – obwohl er die Nacht durchgemacht hat. Wie schafft er das bloß – der Kptn. ist ratlos und muss sein Geheimnis ergründen.

Bei einem Kontergetränk versuchen wir zu entspannen, ein kurzes Bad bei kalter Luft und warmem Wasser hilft.

Zum Glück hat die Meermaid an Bord ein paar anständige Kühlgeräte und Enno zaubert einen Eintopf aus dem Gefrierschrank der uns vitamintechnisch unheimlich nach vorne wirft, vor allem brauchen wir nix kochen.

Fredrik bekommt soviel Energie, dass er unbedingt eine Neujahrsradtour über La Gomera machen muss…

Wir versuchen irgendwie mit unserer Entscheidung weiter zu kommen… Es ist doch jetzt Neujahr… da sollte doch eigentlich was mit Wünschen und Entscheidungen laufen – es klappt aber irgendwie nicht.

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass entscheiden auch heißt, sich von etwas anderem zu scheiden – zu verabschieden.

Wir wissen es nicht.

Keine und Entscheidung

Dez.′ 19 31

Beim Frühstück läuft die Planung der Party. Wir wollen am Nordstrand von San Sebastian grillen. Jedes der 6 beteiligen Schiffe macht einen Beitrag zum Büfett. Helena und Fredrik liefern Elchfleisch und wir „Dinner for one“ mit dem Mini-Akku-Beamer. Die Getränkesituation wird von der Meermaid als Kühlschiff sichergestellt. Am Nachmittag besuchen wir den örtlichen Großhändler und bevorraten uns für die Party.

Wir haben es sehr schön gemütlich an unserem Grillplatz und tanzen zwischen den zwei BT-Boxen in die Nacht hinein. Der Kptn. macht den DJ. Die richtige Party der Spanier geht erst nach 0h auf dem „Dorfplatz“ los und dauert bis 6h. Die Crew der Røde Orm hält nur bis 1.30h durch. Enno bis 5h…

Feuer und Werk.

Dez.′ 19 30

Frühstück zu 5., eine besondere Sortierherausforderung. Aber alle werden satt. Die Damen gehen baden – Enno angeln. Fredrik und Stefan suchen ein Trainingsrad für Fredrik. Sie finden sogar eins… Fredrik testet sofort die hiesigen Teerstraßenberge und ist erstmal weg…

Nach dem Bad gehen die Damen zum Shopping über. Der Kptn versucht am Computer das Geld so geschickt hin und her zu schieben, dass die Karten an Land bei den Damen weiterlaufen und nur ab bestimmten Beträgen Fehlermeldungen auftreten.

Enno kommt mit einem riesigen Thunfisch zurück, den er aus den Fluten von La Gomera gezogen hat. Der Kptn pumpt sein Dinghi auf, er braucht nun auch dringend n Angelboot.

Enno filetiert den Kaventsmann und die Herren probieren gleich vor Ort das beste Stück. Oberlecker.

Der Cobb gibt heute Hamburguesas her, mit Hack vom Elch, direkt aus Grönahög – nur Helena darf Tuna essen.

Thun und Fisch

Dez.′ 19 29

Die Crew der SY Freya kommt zum 11er Kaffee, um sich die Røde Orm anzuschauen. Das Leuchten in den Augen verrät denselben Schiffsgeschmack. Wir freuen uns, die SY Freya anschauen zu dürfen. Als die Erste und der Käptn vor Jahrzehnten im kleinen Kämmerlein ohne Schiff saßen, liebäugelten sie mit einer Polar 34, die damals in Hamburg zu verkaufen war. Der Kaufpreis damals unerreichbar hoch, blieb dies ein unerfüllbarer Traum. Noch immer hängt unser Herz an diesen Schiffen. Der Rumpf der OE 32 ist quasi der gleiche wie der einer Polar. Die Liegegebühren sind nur günstiger (da unter 10 m lang) und der Arbeitsaufwand geringer (da nicht so viele Holzaufbauten). Doch im Stillen … naja ihr wisst schon. Die Freya ist so eine wundervolle Polar 34. Wir hätten fast mal eine in Grauhöft gekauft, da stellte sich nur heraus, dass leider Osmose im Rumpf war. Hach herrlich: Ketch. Holzmasten. Wunderschön. Ein Port unterstreicht das Wohlgefühl.

Der Nachmittag verläuft unspektakulär: Einkauf, Baden. Enno macht Siesta. Wir warten auf Helena und Fredrik. Sie kommen mit dem Flieger aus Schweden. Und mit der letzten Armasfähre in San Sebastian an… nach dem Freudentaumel gehen wir fast direkt von der Fähre zum Grillplatz. Wir sprechen ab jetzt einen Mix aus Englisch, Schwedisch, Friesisch und Deutsch. Sehr lustig. Besonders nach ein paar Bier.

Över und slut.

Dez.′ 19 28

Die Nacht war unruhig, in dem superleckeren Weihnachtstee gestern Abend auf der SY Anixi muss schwarzer Tee enthalten gewesen sein. Die Erste ist die ganze Nacht wach und lauscht dem Partygetöse an Land, während der Käptn verzweifelt versucht, zu schlafen. Bei Sonnenaufgang verlässt sie das Schiff, da kann der Käptn endlich schlafen. Um 10 Uhr kommt sie mit Brötchen wieder.

Enno ist auch wach und so muss der Käptn wohl aus‘m Bett. Den Monsterabwasch von gestern Abend braucht Enno nur anzuschauen, schon ist er gemacht. Der Käptn ist ganz hin und wech und gemeinsam mit der Ersten versucht er, abtrocknetechnisch mitzuhalten. Völlig erhitzt stürzen wir uns anschließend in die kühlen Fluten des Atlantiks. Der Käptn lässt sich überreden und kreuzt heute zum ersten Mal die Straße zur Stadtmitte. Bis jetzt hat er es nicht weiter als bis zum Strand und zum Grillplatz geschafft. Doch heute muss ein Tisch in der Pizzeria vorbestellt werden und die örtliche Ferreteria nach Ködern durchforstet werden. Das letztere klappt nicht so ganz, da sich die Spanier mittags ja immer in der Fiesta – nee Siesta befinden. So kommen die Kapitäne wieder und stürzen sich in den Ersatzteilkatalog, um Bestellungen aufzugeben. Sie versinken in einen Freudentaumel angesichts der vielen bunten Bilder. Die Liste wird länger und länger und -du glaubst es nicht- die liefern sogar nach La Gomera.

Am Abend kehren wir in der Pizzeria ein, mit Crews von fünf Schiffen. Die Familienpizzen werden auf Wagenrädern serviert, so groß sind sie.

Olá und stomache

Dez.′ 19 27

Der Vormittag ist der Logistik in Kiel gewidmet, ein kaputter Backofen und ein kaputtes Heizungsventil müssen einen Heiler bekommen. Mit Hilfe von vielen lieben Freunden in Kiel schaffen wir es, Dank des modernen Netzwerkes. Dann werfen wir uns in die Badeklamotten und laufen zum Strand von San Sebastian. Direkt hinter dem Hafengebäude ist ein schwarzer Sandstrand. Über einen Holzsteg kann man auf die Mole laufen und von dort direkt ins tiefe Wasser steigen (bei Hochwasser). Eine Süßwasserdusche sorgt anschließend für die Entsalzung des Käpts und seiner Crew.

Die Erste geht ein Huhn im hiesigen Supermercado fangen, die beiden Käptns nehmen sich das Seeventil der Røde Orm vor. Das, an das man nicht ran will… die Toilette. Enno quetscht von außen einen Pfropfen in das Loch und bleibt mit seinem Dinghi in Bademontur und zwei Reservepfropfen auf Standby 😉 . Der Käptn der Røde Orm zieht von innen das Ventil und putzt und fettet es… danach den Fußboden und alles was da noch so in der Nähe hätte nicht liegen sollen.

Als die Erste vom Einkauf wiederkommt, ist alles wieder picobello.

Wir marinieren das Huhn und zünden den Grill an. Der Abend klingt auf der SY Anixi aus. Nora und Hacko haben wunderbare Segelfilme gedreht. Ein Blick lohnt sich. Weitere Episoden folgen.

Cobb und

Dez.′ 19 26

Wir sind alle früh wach und frühstücken unterm Tannenbaum. Heute will die SY Grace von La Gomera ablegen über den großen Teich. Wir bewaffnen uns mit Tröte und Kamera und winken was das Zeug hält. Viele gute Wünsche und bestes Wetter schicken wir mit auf den Weg.

Die beiden Käptns schnappen sich nach dem Elferkaffee ihre Schnorchelsachen und stürzen sich in die Fluten auf der Suche nach außergewöhnlichen Fischen. Und sie finden tatsächlich einen Engelhai. Der hat sich tief in den Sand eingegraben und will nicht gestört werden. Die GoPro des Käptns stört ihn doch hoffentlich nicht? Auf jeden Fall ist am Käptn noch alles dran, als er zurück aufs Boot kommt. Derweil war die Erste in der Stadt, Baraquito trinken. Das ist ja mal was. 1/3 süße Kondensmilch, 1/3 süßer Likör, 1/3 Kaffee. Etwas duhn schwankt sie zum Schiff zurück und fordert eine Siesta ein vor dem nächsten Badegang.

Am Abend glüht der Grill.

Hai und fisch

Dez.′ 19 25

Der Morgen nach dem Weihnachtsessen ist immer hart. Besonders ohne Spülmaschine und Warmwasser. So verbringen wir den Vormittag mit Heißwasser machen, Spülen und Abtrocknen. Aufräumen, verstauen und mit den Geschenken spielen. Und baden. Die Kapitäne gehen auf die SY Meermaid und versuchen, das Hafen-wlan von San Sebastian einzufangen, damit die Kommunikation an Bord besser klappt. Dabei wird die Bilge der Meermaid zweimal gespült. Der Kptn. verschüttet seinen Drink über dem Fussbodenbrett und Enno vergisst in der ganzen Aufregung das Kloventil… Jedenfalls ist die Bilge der Meermaid nu pikobello.

Die Meermaid hat eine Ratterwelle – so wie die Røde Orm – dies wird nun mit der GoPro festgehalten und zu einem Werftmenschen zur Diagnose geschickt… Mal sehen was der dazu sagt.

Und am Abend: Grillen. Dann feiern wir Abschied mit Anna und Rob auf der SY Grace und die Erste hilft beim Kneten und Rollen der Proteinballs, eine Mischung aus Milchpulver, Erdnussbutter, Rosinen, Honig und Sonnenblumenkernen, die der Crew über die ersten beiden Tage helfen sollen, wenn das Rollen des Schiffes noch zu ungewohnt ist, um Essen zuzubereiten. Nach dem Motto: Balls against Rolls. Auf der Røde Orm nehmen wir immer die Fertigversion zur Hilfe: Snickers. Ein Wundermittel zum Überleben einer Nachtwache.

Gin und Tonic

Dez.′ 19 24

Die Damen verbringen den Vormittag in der Einkaufsstraße von San Sebastian, wie das so ist kurz vor der Bescherung. Enno und der Kptn. spielen mit dem Weihnachtsgeschenk von Enno – er hat es viel zu früh ausgepackt… sowas – die Weihnachtszündkerze von seiner neuen Suzi springt auf Anhieb an… Super Santa. Wir stellen unsere schwedische Kiefer auf, die wir 2011 bei Ikea in Lanzarote geschlagen haben. Der Baum wird geschmückt, Restgeschenke verpackt. Statt Kartoffelsalat gibt es Kanarische Schrumpfkartoffeln mit Mojo (rote und grüne Soße) und Ajoli mit Würstchen und unserem Lieblingssalat.

Enno kommt an Bord und gemeinsam schnippeln und kochen wir. Die Wartezeit überbrücken wir, indem wir Enno das Eselspiel beibringen. Er sahnt ordentlich ab und wir haben viel Spaß. Dabei läuft über die Bluetoothbox der Amateurfunk von NDR Info: „Gruß an Bord“. Mit Geschichten über die Seefahrt, Liedern und Grüßen. Wir schlemmen und lauschen. Dann werden Geschenke ausgepackt. Dabei läuft die katholische Andacht über den Sender. Kurz überlegen wir abzubrechen und uns den Streamingfile später herunter zu laden um die Beterei zu überspringen – wir bleiben aber dran. Der Käptn bekommt sogar eine kleine Eisenbahn, die um den Tannenbaum fahren kann. Das leckere Bratapfelrezept der Matrosin setzen wir gemeinsam um: Sie sticht gekonnt das Kerngehäuse aus den Äpfeln- ohne Ausstecher versteht sich. Dann wälzen wir die Äpfel in Butter und gemahlenen Nüssen und füllen sie mit Datteln und dem restlichen Butternussgemisch.

Während die Äpfel im Ofen vor sich hin schmoren, packen wir weiter aus. Und hören zu. Und siehe da: Die Crew der Heimkehr vom TO grüßt die Crew der Røde Orm über den Sender, die sich zur Zeit auf den Weltmeeren befindet. Wir sind ganz gerührt.

Heilig und Abend

 

Dez.′ 19 23

Die Überfahrt verläuft genüsslich. Zwei Stunden können wir segeln, wir haben kaum Welle. 1,60m hohe Dünung, aber in so einem großen Abstand, dass man die Wellen kaum merkt. Hoch, runter, Wasser, Horizont. Im Wechsel. Die Angel fängt keinen Fisch. Der Käptn. steuert nicht. Die Erste schläft. Und so laufen wir mit dem letzten Sonnenstrahl in der Marina San Sebastian ein.

Sofort werden wir von der Crew der SY Stressless begrüßt, Jochen, Susanne und Jakob haben wir das letzte Mal auf dem Felsen in der Ria in Spanien gesehen. Wie schön ist doch ein Wiedersehen! Das feiern wir auch mit unserem Enno von der SY Meermaid besonders. Enno hat unsere Drohne und die Alkoholvorräte an Bord, die wir der SY Salty in Portimao anvertraut hatten, bevor wir nach Marokko übergesetzt sind. Der Grillabend war entsprechend lustig.

In Schutze der Dunkelheit werden schnell noch die letzten Geschenke verpackt. 😉 .

Endlich und da

Dez.′ 19 22

Doch noch nicht abgelegt. Ausspanntag, um die Mojitos zu verdauen. Mit diesen jungen Flitzern können wir nicht mithalten. Wir pusten den dicken Fender auf und spannen das Sonnensegel. Heute ist ja der 4. Advent, Teig wird geknetet, der Ofen angeheizt und unsere Lieblingsweihnachtsmusik erklingt. Hach herrlich. Alle fünf Minuten ruft der Käptn: Flugzeug, die Erste sprintet an die Kamera und versucht, den nahenden Flieger scharf zu stellen um alle Weihnachtsflüchtlinge vor die Linse zu kriegen.  Ennos Adventszündkerze wird erst morgen nach San Sebastian überführt.

Ein Abendspaziergang führt uns – wie vor 7 Jahren – am Golfplatz von San Miguel entlang. Wir gehen Golfbälle suchen und werden fündig. Neun Golfbälle keschert die Crew aus den Felsen, die die Ebbe freigelegt hat.

Wir beschließen den Abend mit einem Weihnachtsfilm, Marokkanischem Pfefferminztee und Keksen.

Vier und Kerzen

Dez.′ 19 21

Heute ist Hafenwechsel dran. Wir verabschieden uns von der SY Grace und legen ab. Auf allen Wetterapps war schöner achterlicher Wind vorher gesagt. Wir haben Wind von vorne. Tapfer motoren wir an Teneriffas Küste entlang. Auch die Vorwarnung, wenn die Windräder kommen, wird’s mehr Wind, bewahrheitet sich heute nicht. Wär auch doof von vorne.. Mit sinkender Sonne laufen wir in San Miguel ein, auf Kanal 9 meldet sich kein Hafen. Wir kommen um die Ecke und kriegen einen Schreck. Die liegen hier im Viererpäckchen!! Wie in der Ostsee bei Hochsaison. Die Marineros sind völlig überfordert. Wir versuchens im Päckchen, werden zweimal weiter verwiesen. Dann finden wir ein unbewohntes Motorboot und machen fest. Das Schiff noch drehen, mit der Schnauze in den Wind. Nun ist es dunkel. Puh geschafft.

Viele Deutsche Schiffe liegen hier, darunter auch Ostseesegler. Wir treffen Michael und seine Truppe und lassen uns per Taxi ins nahegelegene Medina entführen. Dort genießen wir die Nacht in einer Cocktailbar mit Balkon direkt über dem Wasser. Der Käptn schlürft selig seinen Mojito.

Pfeffer und Minze

Dez.′ 19 20

Kaum haben wir uns von dem Loro-Park und dem Inder erholt, entführen uns Eva und Florian schon wieder… Heute steht eine Wanderung in 1000m Höhe an – diesmal denken wir auch an etwas Langärmliges. Aus der kleinen Runde werden wieder 10.000 Schritte. Ein schöner Rundweg unter hohen Kiefern (Esperanzawald) die sehr licht sind und ein schönes Lichtspiel auf dem Waldboden erzeugen – unglaublich schön.

Als es dunkel wird, kommen wir wieder in St. Cruz an. Hier tobt der Weihnachtsbär – richtig was los – auch ein Weihnachtsmarkt ist aufgebaut und auf einer Bühne spielt ne Band – hier kann man sich wohl fühlen.

An dem Italiener mit dem tollen Pizzageruch und den 4,6 Sternen bei Google kommen wir nicht vorbei – immerhin sind wir auch schon bei 12.000 Schritten – da darf man das.

Auf dem Rückweg zum Hafen ist die Stadt noch voller geworden – so viele Menschen sind auf den Beinen. In der Gasse laden Weihnachtsmützen zum Weihnachtslieder singen ein, natürlich peppig spanisch. Der Käptn brummt den Bass.

Sing und sang

Dez.′ 19 19

Auf den Plakaten in St. Cruz steht, wenn man auf Teneriffa ist, muss man auf dem Teide und im Loro-Park gewesen sein. Das stimmt bestimmt – sonst würde es ja nicht auf den Plakaten stehen. Wir laufen ein paar Minuten zum Intercambiador (Busbahnhof) und suchen den richtigen Bus nach „Puerto de la Cruz“ an der NW-Küste. Von dem Busbahnhof dort kann man in ein paar Minuten entlang am schwarzen Strand zum Park laufen.

Wir dürfen relativ viele Euronen am Eingang abgeben und bekommen eine Liste mit den Showuhrzeiten gereicht. Der Weg durch den Park wird an den Zeiten der Shows ausgerichtet. Klappt super. Delfine, Orcas, Papageien, Seehunde…. viele Tiere und ein schöner Park. Wir genießen es. Der Park setzt sich für die Erhaltung gefährdeter Tierarten ein, züchtet sie, wildert sie wieder aus und unterstützt finanziell Projekte weltweit dieser Art. Bei jeder Show weisen sie auf die Wichtigkeit hin, die Arten zu erhalten und die Umwelt zu achten. Die Papageien fliegen in einem riesigen Areal frei herum, wir können bis in die Baumwipfel klettern, um sie zu beobachten. Sie sind fast handzahm. Amazing!

Aber, wie kommen wir nach den zigtausend Schritten bloß wieder zurück – Eva und Florian (SY Ooros) retten uns und laden uns vor dem Ausgang in ihr Coche (Auto auf spananisch) ein. Wir fahren zu einem echt coolen Inder und kommen wieder zu Kräften.

Indisch und lecker.

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