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Jul.′ 18 31

Ein anderer Ankerlieger driftet an uns vorbei bis ins Fahrwasser. Die anderen Boote rufen schon laut in seine Richtung – aber nix passiert auf dem vermeintlichen Ankerlieger. Der Kpt. holt die Tröte raus – die Laute – und gibt 5x kurz, weil der „Ankerlieger“ ja keinen Ankerball gesetzt hat…. 😉 Erschrocken schießt er aus dem Niedergang und fängt an zu rödeln…
Unseren Anker bekommen wir nur unter Protest aus dem Grund – der hält gut… 😉
Mit ner Heckmooring machen wir die Røde Orm im Gästehamn fest – Hier muss man auch am Tag bezahlen – 80 Kr.
Wir wollen nämlich den nächtlichen NW-Wind nehmen und nach Süden segeln.

Für die 80 Kr. kann man: Waschen (umsonst), duschen (umsonst), Wasser nehmen (umsonst) und Strom haben (umsonst) – Eine Nacht würde aber auch 300 Kr. kosten- aber die Nacht wollen wir ja nicht 😉
Am Nachmittag bekommen wir Besuch von MorMor, Marion und Stefan. Wir klettern auf die Burg – MorMor hat n Humpelfuss und liest sich solange im Schatten durch unsere Bordbibliothek.. Stührwoldt, Kolumnen, Krimis.. Der Käptn ersteht ne neue Büx, nachdem nun die nächste bei einem Abstieg auf den Schwimmsteg gerissen ist – (das war die 3. !!!). Nach der Bergtour über die Schären Marstrands gibts Fish and Chips am Hafenimbiss. Wir verabschieden die drei, sie düsen mit der Fähre auf die andere Uferseite.
Um 21h endet unser Dayticket im Hafen. Wir legen ab und segeln mit dem NW Wind in die Nacht auf das Skagerak / Kattegat – diese Worte klingen schon so wenig harmonisch. Es gibt ordentlich Welle aus West dazu, die uns immer wieder abbremst. Die Röde Orm tanzt in den Wellen. … Das Geschaukel wollen wir nicht – der Kurs wird überdacht und geändert – höher an den Wind ran. Kurs Laesö – auch wenn es ein Umweg ist. So können wir den Wind gut nutzen und sausen mit 6 Knoten los. Von 23h – 2h ist der Wind endgültig weg. Kuddel bringt uns voran.
Schaukel und aus.

Jul.′ 18 30

Der Wind hat gedreht und drückt uns mit Seitenwind in die Schäre rein – wie gut, dass wir ne Heckleine ausgebracht haben. Die Crew überlegt, wie sie die Røde Orm aus der Situation unbeschadet herausbringen. Wir entschließen uns, das Dingi klar zu machen und den Bug in den Wind zu drehen – das sollte klappen.

Ein netter Motorbootschwede bietet uns an, das mit seinem Mobo zu erledigen – das spart Puste und kostet beim Rausfahren eine Flasche Sekt mit Kescherübergabe – sehr nett.

Den Sturz in das Marstrandgetümmel können wir nicht ohne Eingewöhnung ertragen. Wir werfen den Anker in einer Bucht und gewöhnen.

Am Nachmittag sind Dieter und Silke (SY Tamora) mit ihrem WoMo da. Das Dingi bekommt heute doch noch seine Luft. Das Ipad bleibt als Ankerwache an Bord und bombardiert uns mit Mitteilungen, falls sich die Røde Orm vom Fleck bewegt. Die Pinta (unser Gummiboot) flutscht mit uns durch ein paar scharfkantige Schären fast bis vor das WoMo von Silke und Dieter. Wiedersehensfreude – Kaffee und Kuchen. Ein Ausflug zur Røde Orm bring die Pinta mit 4 Personen an die Kapazitätsgrenze – keiner traut sich zu Atmen – wo sind die Rettungsmittel? – immer den kürzesten Weg an Land im Blick… 😉

Spanischer Caipiabend auf Jetty C. und aus.

Jul.′ 18 29

Der Wind hat zwar auf West gedreht, aber irgendwie gab es wohl in der letzten Nacht weder Gewitter noch Sturm – jedenfalls haben wir nix davon gemerkt – tiefschlaftechnisch. Alles unversehrt. Wir frühstücken fürstlich – waren ja im schwedischen Supermarkt, einkaufen – und baden ausgiebig – in dem Salzwasser braucht man gefühlt die doppelte Menge Duschgel bis es richtig schäumt und der Kpt. sich sauber fühlt – vllt. liegt es aber auch an der Anzahl der schweißtreibenden Tage zwischen den Duschgelbädern, die fließend ineinander übergehen – Urlaub eben.

Die nächste Schäre ruft. Sie ist nur ein paar Meilen weg. Auf den Karten sieht es immer so aus, als hätte man viel Raum zum Manövrieren, aber die schwedischen Karten haben einen sehr kleinen Maßstab – da bleibt nicht viel Platz zwischen den Steinchen – irgendwie scheint das auch für die Tiefenangaben zu gelten. Ein netter badender Schwede begrüsst uns an der ausgewählten Schäre – „wie tief ist es?“ – er taucht wortlos (wie auch sonst beim Tauchen) nach unten ab, bis nur noch seine Unterarme winkend aus dem Wasser gucken – aha – so tief also. Das reicht für die Røde Orm. Nach einem kleinen Gedächtnisschlenker sind wir fest – nur der Heckanker weiß das noch nicht – er furcht sich fröhlich durch das Kraut am Boden, bis der Kpt. ihn wieder in der Hand hält. Maßstabsmäßig und auch in Wirklichkeit ist das andere Ufer nicht sehr weit wech – Der Kpt. stürzt sich wagemutig mit einem Flachköpper in die Fluten und tüddelt den Festmacher am anderen Ufer fest – FEST.
Baden – Funken – Kötbullar – Sundowner
Fest an Schäre

Jul.′ 18 28

 

Die Sache mit dem Mondfinsternisfoto hat gestern nicht so richtig geklappt.
Beim Frühstück macht der Kpt. eine geniale Entdeckung – die Salami lacht ihn an – die erste Öffiziöse reicht dem Kpt. das Ipad rüber – das hat so’ne schöne schwarze Scheiben… Sie ist entsetzt, was dann passiert…

Nu aber nix wie weg – bevor wir hier fest wachsen. Wir wollen noch weiter nach Norden. Marstrand oder so. Der E-Wind treibt uns gut voran – bis er wech ist – Motor an… um uns wütet komischerweise Gewitter… aber es zieht fein neben uns her und berührt uns nicht.
Doppelte Sicherheit – mit den Steinchen hier ist noch zu spaßen. Wir kleben auf unserer Seekarte immer unserer Positionen mit. Funktioniert super.
Nachts soll der Wind einmal im Kreis drehen und evtl. bekommen wir auch noch ne größere Gewitterfront auf die Nase. Wir brauchen ne Ankerbucht, die möglichst rundum geschützt ist. Hättan – Karrsön sieht ganz gut geschützt aus – etwas nördlich von Marstrand.
Die Bucht ist schön flach und der Anker hält sofort. Perfekt.

Der Elch von Fredrik kommt heute in den Backofen.
Nach dem Elchessen wird das Schiff wieder seeklar gemacht, wer weiß schon, was hier heute Nacht noch passiert – sicher ist sicher.
Wieder erstrahlt die Mettwurst am Himmel. 😉
Der Kpt. versucht Ankerwache zu halten – schläft dann aber ein – kein Verlass auf die Leute. 
Der Handyalarm wacht allein durch die Nacht.
Blitz und Donner und aus.

Jul.′ 18 27

Die zickige Katze ist immer noch weg – der Kpt. ist obergenervt. Gestern Nacht war das Vieh kurz an Bord um zu fressen (jaja – das kann sie) und dann macht sie sich wieder ausm Staub 😉 .
Wir werden schon jeden morgen vom Fischer mit Namen begrüßt… „Wollt ihr nicht vllt noch mehr von der Küste sehen?“…. grrrrr – ja wollen wir. Noch einen Tag, dann gehört die Røde Orm fest zu dem Hafen.
Tagsüber – in der brennenden Hitze – tummeln wir uns in den Backkisten, montieren eine neue Antenne und verlegen Kabel – eine Wohltat. Außerdem werden alle Teppiche einmal auf dem Steg geschrubbt.

Ein Nachbar (ja so heißen die Leute, wenn man schon 100 Jahre an einem Ort ist) gibt uns den Tipp heute kleine Hummer (Kräftor) zu kaufen. Wir essen schnell die letzten Makrelen auf und machen uns auf den Weg. Wir bekommen 1 kg Kräftor mit ner Bedienungsanleitung. Soviel Salz ins Wasser bis es bäääh schmeckt und Dill – dann 3 Min. rein mit den Dingern – fertig.
Nach einem kg sind wir echt voll satt – lecker.
Frisch gestärkt beobachten wir die Mondfinsternis und gehen Luna, die Katze suchen. Unterm Schuppen ist sie und lässt sich nicht rauslocken – erst als es richtig dunkel und ruhig im Hafen wird, kommt sie Jule hinterher gedackelt – vllt. weil wir so doll nach Kräftor duften. Der Kpt. sperrt sie ein – im Vorschiff – die zwei Sicherheitsschotts werden verrammelt.
Katze im Sack.

Jul.′ 18 26

Die Katze ist nicht da – Oh – nein – Es sieht mal wieder nach einem Katzenwartetag aus. Die erste Offiziöse gibt ihr Bestes und lockt und ruft – aber die Katze kommt nicht zurück an Bord.
Was nun? – Wir bauen ein Bimini. Damit verbringen wir tatsächlich den ganzen Tag. Den Markisenstoff von Enno und Katrin haben wir dabei. Wir legen Strom, holen die Nähmaschine raus und messen, stecken ab, schneiden ab, nähen wieder dran, nähen um und ab und so. Der breite Steg eignet sich hervorragend als Zuschneideboden.

Annika kommt abends mit dem Auto aus Alhammar und holt Marianne ab. Mit dem Auto gehts aber vorher noch einmal in den Baumarkt um Tüddelband für das Bimini zu kaufen – zum Abspannen usw.
Marianne lädt uns ins Hafenrestaurant ein. Lecker – wenn man schon nicht grillen darf.
Frisch gestärkt tüddeln wir die Bänder ran und spannen das Bimini auf – es klappt ganz gut.
Schatten für die erste Offiziöse – mal sehen wie es sich morgen in der Sonne bewährt.
Marianne und Annika verschwinden mit dem Auto im Schatten der Nacht.
Bimini und Schatten.

Jul.′ 18 25

Wir haben Zeit. 9 sm sind es zum Hafen. Marianne, Helena und Fredrik kommen dort hin. Marianne ist mal wieder mit dem Rad unterwegs, von Malmö ist sie hier hoch geradelt.
Bei einer so kurzen Strecke hat der Kpt. also noch genug Zeit, das Unterwasserschiff zu inspizieren und zu baden. Beim klettern auf den Felsen gibt die Lieblingsshorts des Kpts. auf – Totaldurchriss – nix zu machen.
Dann werfen wir die Leinen los und dümpeln weiter nach Norden. Die Angeln fällt und es beißen wieder Makrelen an 🙂 kleine, aber viele!

Im Hafen warten wir auf den Besuch und freuen uns, als es Abends etwas kühler wird.
Helena und Fredrik kommen mit einer Kühlbox voller Elchfleisch – grillen und Feuer machen ist ja leider in ganz Schweden verboten, wegen der hohen Waldbrandgefahr.

Wir garen im Ofen – Naja – geht – notfalls.. und schmeckt himmlisch! Es wird schon dunkel, als Marianne mit dem Rad anlegt. Sie hatte sich verfahren und ist heute 150 km gefahren! Mit dem E-bike. Die Vorpiek ist bereit. Helena und Fredrik steigen wieder ins Auto, sie müssen leider morgen arbeiten.
Over und aus.

Jul.′ 18 24

Die Erste wird früh wach und verschwindet im Badeanzug an den Strand. Dort tollt sie mit den Sandflöhen um die Wette. Währenddessen tut sich im Hafenbecken schon einiges. Hinter uns hatten sich drei Yachten in zweite Reihe gelegt.. zwei verschwinden und suchen sich freigewordene Plätze.

Uns juckt es unter den Sohlen – und das liegt nicht nur an den Sandflöhen – wir wollen nach Schweden. Die Mingo lädt zu einem Morgenkaffee auf den Kajütdächern ein. Dann packen wir die Räder wieder ein, füllen die Wasserflaschen und den Tank und nehmen tränenreich Abschied. Los gehts.

Viel Welle, kaum Wind.. Schweden, wir kommen!! Segel gesetzt.. sie flattern.. also läuft Kuddel weiter. Irgendwann haben wir 6 Knoten Wind. Der Motor pausiert, die Angel wird gebadet. Wir übersegeln die Grenze zu Schweden, unter uns 80m Wasser. Es beißen 4 Makrelen 🙂 Eine macht sich los. Da nehmen wir den Kescher zu Hilfe.. der verfängt sich leider im Haken.. so dass er uns nichts nützt. Aber drei Fische wandern in den Kühlschrank.

Der Eingang zum Schärengarten heißt für uns Malö Hamn. Eine rundum geschützte Bucht. Hier kann man ankern oder an Ringen am Felsen festmachen… Leider haben wir unser Buch „Tre veckor i Bohuslän“ in Kiel vergessen, so ein Ärger. Aber es klappt auch so – mit dem Fernglas suchen wir die Haken am Felsen und finden einen schönen Platz. Der Heckanker fällt, wir tuckern vorsichtig an die Felsen heran. Alles passt perfekt.

Es ist das Allerschönste, in der Abendsonne auf den warmen Felsen herumzuklettern. Wir haben einen überwältigenden Ausblick – wir kriegen uns kaum wieder ein.
Und – es ist absolut ruhig.

Ruhe und Sterne

Jul.′ 18 23

Flottillentreffen

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Ab 9h rappelt es im Hafen. Alles wird neu durchgemischt. Die „In-2er-Reihe-Lieger“ rücken auf. Die Vor-Hafen-Ankerer suchen auch n Platz.
Etwas zu früh für Ulf und den Kpt. nach der Tanznacht.
Zum 11er-Kaffee kommt die gesamte Flottille an Bord der Røde Orm – ganz schön voll… Der Kpt. hofft keine nassen Füsse im Cockpit zu bekommen – aber die Røde Orm trägt alle tapfer.

Das übliche Anholtprogramm läuft ab: Wäsche waschen – baden – Hot Dog essen – baden – Eis essen – baden – Wäsche trocknen – baden – Muscheln essen – Sundowner in der Orakel Bar.
Ein kleiner Wehrmutstropfen – es ist echt voll – so viele Menschen – üüüüüberall.
Morgen ist Westwind – wir wollen weiter – kein Flottillensegler kann sich von Anholt trennen – nun denn.
Flottille und aus.

Jul.′ 18 22

Um 5h klingelt der innere Wecker den Kpt. mit Gebrüll aus dem Schlaf – Reise Reise, schreit er.
Wir klötern nur ganz leise mit der Kette um die Kreuzfahrtschiffe nicht zu wecken – die hatten ja ne lange Nacht.
Kuddel bringt uns nach Norden. Ab der Nordspitze Fyn ist auch Segeln möglich – Anholt wir kommen.
Der Kpt. funkt mit Thomas auf Rügen – Jiiipie! – auch das scheint zu klappen.
Ab Samsø muss die Unterwassergenua wieder ran – dann wieder segeln – usw. usw.
Wir kommen Anholt immer näher.

Der Kpt. beginnt sich Landfein zu machen und sucht verzweifelt nach dem Deo, ein neues T-Shirt muss er auch anziehen – so kann man ja sonst nicht unter Leute – viele Leute.
Anholt ist voll. Um 22.30h mit dem letzten bisschen Licht wird uns ein Fender angeleuchtet und wir gehen in die 2. Reihe hinter die Mingo.
Anleger Getränk – doch das reicht natürlich nicht.
Ulf und der Kpt. wollen auf die Party bei „Algot“ und mit den 20-jährigen, blonden Däninnen tanzen.
Die Damen stehen nur kopfschüttelnd daneben. Die 20-jährigen blonden Däninnen auch. Die Kptns tanzen trotzdem.
Um 2h können die Herren nicht mehr und werden von den 1. Offiziösinnen nach Hause in die Kojen geführt.
Tanz und Musik.

Jul.′ 18 21

Um 12h dreht der Strom im Svendborgsund auf Ostwärts. Ein letztes trauriges Käffchen mit der Suutje und dann legt die Røde Orm ab.

Wir zischen mit 8 Kt. durch den Svendborgsund und dann mit achterlichem Wind und Schmetterling zwischen Langeland und Fyn nach Norden. 

Der Spibaum und der Großbaum werden Bumsfestgezurrt… – Da schlackert nu nix mehr rum – Es läuft.

Der Wind bleibt auf unserer Seite, bis wir auf der Höhe vom Romsø sind. Von jetzt auf gleich dreht der Wind von unserem Vorwindkurs-Südwind auf voll Gegenan-Nordwind. Die ganze Nacht zu Kreuzen ist jetzt aber wirklich zu viel verlangt. Wir gehen um 23 Uhr an der Südküste von Romsø vor Anker. Morgen ab 7h dreht der Wind wieder auf West (hoffentlich) – das passt besser.

Der Kpt. wird in der Nacht von lauten Bässen aus dem Schlaf gerissen – immer diese Motorboote – und tatsächlich ein Kreuzfahrtschiff kommt den Großen Belt herunter… Die Disco findet wohl an Deck statt und beschallt gefühlt die ganze Ostsee – immer diese Rentnerfahrten – das ist nix für den Kpt.

BummBumm und aus.

Jul.′ 18 20

NW – noch mehr Kreuzen wollen wir nicht. Die Dyvig wird gestrichen. Was der Kpt. der Suutje sehr schade findet – Er wollte unbedingt durch den Alssund und die Brücke – nächstes Mal.

Der Plan wird umgestrickt. Die Damen wollen Shopping – also – Fåborg.

Der achterlichte Wind schiebt uns auf die Shoppingmeile. Der Kptn. bestaunt in seinem Lieblingsladen Messingbesteck, die Suutjes würden die schwarze Ausführung vorziehen. Ein Straßenkonzert lässt uns vor den bunten kleinen Häuschen tanzen. Die Sonne brennt. Wir suchen das Stadtbad am Hafen auf… doch dort stehen die Badehosen nur an Land, im Wasser tummeln sich die Feuerquallen.

Das Spisehuset lockt mit herrlichen Burgern. Wir ergattern den letzten freien Tisch unterm Schirm und schlemmen. Eine Abschiedsmahlzeit. Ab morgen trennen sich unsere Kielwasser. Die Suutje muss leider langsam Richtung Heimat, daher segeln sie morgen nach Mommark, die Røde Orm zieht es nach Norden – vielleicht klappt Schweden ja noch.

Spise und aus.

Jul.′ 18 19

Kreuzen bis der Arzt kommt

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Von Søby nach Lyø sind es eigentlich nur 8sm. Der Dieselehrgeiz siegt, daher kreuzen wir uns nen Wolf…. 20sm sind am Ende des Tages auf der Uhr.

Der Anker fällt in der Bucht vor Lyø.

Es war ein superschöner Segeltag mit 8 – 10 Kt. Wind aber kaum liegen wir vor Anker, dreht der Wind auf und es ist leider nicht mehr so gemütlich. Die kleinen fiesen Wellen machen einen Nachbarankerlieger in seinem Schlauchi ganz schön nass.

Wir verzichten auf einen Landgang. Das Abendprogramm läuft im Ankerpäckchen ab – Der Kpt. der Røde Orm weist den Kpt. der Suutje in das Pfeiferauchen ein. Zu einer anständigen Seefahrt gehört auf jeden Fall n Kpt. mit Pfeife – das finden auch die Damen und die div. Matrosen an Bord.

Rauch und aus.

Jul.′ 18 18

warten lernen – Teil 2

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Der Moses heuert ab. Die 1. Offizöse bringt ihn mit der Fähre an Land. 

Bisschen schnelle Luft ist hier heute auch. Es passt also alles ganz gut um den schnellen Wind abzuwarten.

Nach der Mittagssiesta nehmen die Suutjes den Kpt. mit zum Pölser essen. Endlich wieder Imbiss. Wir bestellen 6 Hotdogs und bekommen die Info: „Das kann aber etwas dauern“. Wir fragen uns, was an 6 Hotdogs etwas dauern kann – Aber wir warten. Das ist doch Fastfood. Die erste Offiziöse kommt von Bord der Fähre und bemitleidet uns Wartende gelassen – ich hätte euch auch 6 Hotdogs von der Fähre mitbringen können – noch steht die Fähre da…. aber nein….

Marco überlegt zwischenzeitlich, der Restaurantleitung sein Wissen von einem Processing Seminar anzubieten – nach einer Stunde (1 !!!) kommen die Hotdogs – Oooommmmm. 

Zum Glück war das nur der Mittagssnack. 

Im Supermarkt besorgen wir noch etwas Eis und Grillzubehör.

Das abendliche Barbecue geht dafür umso schneller – ein Grill glüht schon – in ner halben Stunde sind alle satt 😉

Wir versacken auf der Røde Orm – aus einem kleinen Absacker wird 3.30 Uhr Nachts – die Sonne geht schon wieder auf – aber der Wind nimmt auch erst morgen Mittag ab.

Warten und warten.

Jul.′ 18 17

Die Hitze ist um 9h schon auf Maximum. Der Gefrierschrank im Inselinneren ruft. Es gibt Eis. 

Dort bekommt man sogar Frischwasser und Brot und gefrorenen Kuchen. Alles mit Selbstbezahler- Kasse. Aber ohne Überwachung – super. 

Wir motoren bei Flaute nach Søby. 

Jule will morgen die Fähre nehmen nach Fynshav.

Tückisches Revier, die dänische Südsee. Fiese Flauten. Brennende Sonne. Gemeines Meeresgetier. Südsee halt. 

Die Crew liegt unter Deck bei Wasser und Luftzug. Echt hart hier in DK. 

Heute mal kein Grill – die Crews verholten sich in den völlig überlasteten – nicht überfüllten Hafenimbiss und nehmen alles, was die Fritteuse hergibt. Wir warten und warten und warten – Es ist ein Schnellimbiss – schnell. Wir haben gar keinen Anspruch auf besonders tolles Essen – wir haben einfach nur Hunger *Stöhn*. Endlich kommt das Essen. Der Gemütszustand ändert sich. Aus: „ich hab Hunger“ wird: „mir ist schlecht“ – zum Glück hat der Kpt. den Gammeldansk entdeckt – die Unbefindlichkeiten werden weggebittert. 

bitter und schüttel.

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