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Jul.′ 18 24

Die Erste wird früh wach und verschwindet im Badeanzug an den Strand. Dort tollt sie mit den Sandflöhen um die Wette. Währenddessen tut sich im Hafenbecken schon einiges. Hinter uns hatten sich drei Yachten in zweite Reihe gelegt.. zwei verschwinden und suchen sich freigewordene Plätze.

Uns juckt es unter den Sohlen – und das liegt nicht nur an den Sandflöhen – wir wollen nach Schweden. Die Mingo lädt zu einem Morgenkaffee auf den Kajütdächern ein. Dann packen wir die Räder wieder ein, füllen die Wasserflaschen und den Tank und nehmen tränenreich Abschied. Los gehts.

Viel Welle, kaum Wind.. Schweden, wir kommen!! Segel gesetzt.. sie flattern.. also läuft Kuddel weiter. Irgendwann haben wir 6 Knoten Wind. Der Motor pausiert, die Angel wird gebadet. Wir übersegeln die Grenze zu Schweden, unter uns 80m Wasser. Es beißen 4 Makrelen 🙂 Eine macht sich los. Da nehmen wir den Kescher zu Hilfe.. der verfängt sich leider im Haken.. so dass er uns nichts nützt. Aber drei Fische wandern in den Kühlschrank.

Der Eingang zum Schärengarten heißt für uns Malö Hamn. Eine rundum geschützte Bucht. Hier kann man ankern oder an Ringen am Felsen festmachen… Leider haben wir unser Buch „Tre veckor i Bohuslän“ in Kiel vergessen, so ein Ärger. Aber es klappt auch so – mit dem Fernglas suchen wir die Haken am Felsen und finden einen schönen Platz. Der Heckanker fällt, wir tuckern vorsichtig an die Felsen heran. Alles passt perfekt.

Es ist das Allerschönste, in der Abendsonne auf den warmen Felsen herumzuklettern. Wir haben einen überwältigenden Ausblick – wir kriegen uns kaum wieder ein.
Und – es ist absolut ruhig.

Ruhe und Sterne

Jul.′ 18 23

Flottillentreffen

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Ab 9h rappelt es im Hafen. Alles wird neu durchgemischt. Die „In-2er-Reihe-Lieger“ rücken auf. Die Vor-Hafen-Ankerer suchen auch n Platz.
Etwas zu früh für Ulf und den Kpt. nach der Tanznacht.
Zum 11er-Kaffee kommt die gesamte Flottille an Bord der Røde Orm – ganz schön voll… Der Kpt. hofft keine nassen Füsse im Cockpit zu bekommen – aber die Røde Orm trägt alle tapfer.

Das übliche Anholtprogramm läuft ab: Wäsche waschen – baden – Hot Dog essen – baden – Eis essen – baden – Wäsche trocknen – baden – Muscheln essen – Sundowner in der Orakel Bar.
Ein kleiner Wehrmutstropfen – es ist echt voll – so viele Menschen – üüüüüberall.
Morgen ist Westwind – wir wollen weiter – kein Flottillensegler kann sich von Anholt trennen – nun denn.
Flottille und aus.

Jul.′ 18 22

Um 5h klingelt der innere Wecker den Kpt. mit Gebrüll aus dem Schlaf – Reise Reise, schreit er.
Wir klötern nur ganz leise mit der Kette um die Kreuzfahrtschiffe nicht zu wecken – die hatten ja ne lange Nacht.
Kuddel bringt uns nach Norden. Ab der Nordspitze Fyn ist auch Segeln möglich – Anholt wir kommen.
Der Kpt. funkt mit Thomas auf Rügen – Jiiipie! – auch das scheint zu klappen.
Ab Samsø muss die Unterwassergenua wieder ran – dann wieder segeln – usw. usw.
Wir kommen Anholt immer näher.

Der Kpt. beginnt sich Landfein zu machen und sucht verzweifelt nach dem Deo, ein neues T-Shirt muss er auch anziehen – so kann man ja sonst nicht unter Leute – viele Leute.
Anholt ist voll. Um 22.30h mit dem letzten bisschen Licht wird uns ein Fender angeleuchtet und wir gehen in die 2. Reihe hinter die Mingo.
Anleger Getränk – doch das reicht natürlich nicht.
Ulf und der Kpt. wollen auf die Party bei „Algot“ und mit den 20-jährigen, blonden Däninnen tanzen.
Die Damen stehen nur kopfschüttelnd daneben. Die 20-jährigen blonden Däninnen auch. Die Kptns tanzen trotzdem.
Um 2h können die Herren nicht mehr und werden von den 1. Offiziösinnen nach Hause in die Kojen geführt.
Tanz und Musik.

Aug.′ 17 07

Endlich Schäre

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Der Wind für das Festland passt und nimmt ab. Mit dem Südwest segeln wir Richtung: schwedisches Festland. 45 sm nach Hallands Väderö. Wir lesen im Hafenhandbuch, dass man in der Nordbucht leider nicht über Nacht ankern darf, aber an der Schäre festmachen ist wohl schon erlaubt.

Wir gehen erstmal in der Bucht vor Anker und machen das Dingi klar.

Simon von der Mingo und der Kpt. nehmen das Handecholot und kundschaften mit dem Dingi die Schären aus. Wir finden eine passende. Dort haben wir genug Wasser unterm Kiel.

Endlich Schäre.

Ulf, der Kpt. von der Mingo, legt sich auf eine solche warme Schäre und brät in der Sonne. Nur schwer ist er an den Cobb zu bewegen. 

Der Kpt. der Røde Orm sucht sich einen geeigneten Schärenplatz aus um zu grillen – man hätte ja auch an den Strand gehen können, anstatt auf die schiefe Schäre, aber nein – ENDLICH SCHÄRE.

Der Grill verglüht im Abendlicht, das Fass wird leer.

Endlich Schäre und aus.

 

Aug.′ 17 06

Crewwechsel per Fähre

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IMG_0050Jule steigt auf die Fähre nach Grena, sie hat sich dort mit Kaia verabredet, um Kaffee zu trinken und die Matrosinnen zu tauschen. Dieselben nutzen das Eiskaffee in Grena, um ein riesiges Spaghettieis zu genießen. Dann steigen wir wieder auf die Fähre und fahren die 3 Stunden zurück nach Anholt. Währenddessen haben die Käptns auf der Insel auf der Mingo Kabel verlegt und weiter gewerkelt. Es gibt ein Abschiedsessen im Al got, der Käptn bestellt ein letztes Mal die Jahrhundertmuscheln. Das SupBoard wird noch eingepackt, und wir schlafen ein letztes Mal auf Anholt. Morgen werden viele abreisen, der Wind steht gut. 

Wellen und over.

Aug.′ 17 05

Wetter geguckt, gemerkt dass wir eingeweht sind. Seit Wochen SW 5. Keine viel bessere Prognose in Sicht. Projekt schwedische Schären haben wir abgebrochen. 

Der Kpt. bohrt Löcher ins Schiff und verlegt Kabel für die Funke. Alle Bakskisten im Achterschiff werden leer geräumt und der Käptn verteilt sein ganzes geliebtes Werkzeug im Schiff. Zusammengekrümelt liegen der Käptn und die Matrosin in den Bakskisten und schieben Kabel hin und her. Am Abend plündern wir den Fischladen und kaufen Lachs, Dorsch und kleine Hummer. Dann stürmen wir den Grill und schlemmen. Müde und voller Eiweiß schleppen wir uns in unsere Baustelle und schlafen zwischen Bohrmaschine und Lötkolben einen traumreichen Schlaf. 

Werkzeug und aus.

Aug.′ 17 03

Regen & Sturm

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Es regnet. Den gaaaaaanzen Tag. Es ist ja auch der 3.8. – Hochsommer. Die Heizsaison wird wieder eröffnet. 

Kann man am 3.8. schon machen – ist halt sch….

Als der Regen eine Pause einlegt, machen die beiden Crews einen Strandsturmspaziergang. 

Zum Aufwärmen wird abends ein Whisky gereicht.

Over und Wärme von innen.

 

Aug.′ 17 02

Um 6h morgens hat Mingo von Ballen abgelegt und kommt auch nach Anholt. 11h Stunden ist die Prognose. Es ist also genug Zeit alles vorzubereiten. Als erstes (6.15h) kommt ein Bierfass in die Kühlung – damit ist das wichtigste erledigt.

Vllt sollten wir mal die muffeligen Klamotten wechseln. Die erste Offiziöse kauft also zwei Eis mit einem 500 Kr. Schein. Damit haben wir genug Kleingeld für den Møntvask. Im 15 Minutentakt rennen wir heute zwischen Schiff und Waschsalon hin und her.

Wir haben es auch geschafft den Salon nur einmal unter Wasser zu setzten – das ist Rekord – Der Kpt. hat gedacht viel Waschmittel, hilft viel – War aber wohl der falsche Ansatz.

Die erste Offiziöse schafft es kaum zwischen den Wasch- und Überschwemmungspausen einen Kaffee zu trinken.

Wir sind knapp fertig geworden, als die Mingo einläuft, der Kpt. hat versucht, den Platz neben uns zu verteidigen – Manche meinen, sie haben ihn mit dem Messer zwischen den Zähnen und einem Lendenschurz bekleidet, auf dem SUP-Board stehend, den freien Platz bewachen gesehen – ist aber wahrscheinlich nur Seemannsgarn.

Over und aus.

Aug.′ 17 01

Auf Anholt gibt es geschätzt ca. 15 km Wege – aber gefühlt den größten Fahrradverleih in ganz Dänemark. Der Kpt. findet, dass Segeln eigentlich ja schon Sport genug ist – und nun muss er zum 3. Mal diese Rundtour machen. Es ist immer das gleiche. Fahrradleihen – Luft aufpumpen für das Käptensrad – warum ist da nicht überall von Anfang an genug Luft drauf – das ist diskriminierend. Der Luftaufpumper (ein alter Fischer) guckt den Kpt. auch immer so komisch an und schätzt die Bar’s, die benötigt werden. Dann kommen die langen drei Kilometer bis zum Strand – Baden.

Weitere lange drei Kilometer bis zum Kro – endlich können wir uns etwas von den Strapazen erholen und ein kühles Getränk haben. Etwas schief geladen geht es wieder drei Kilometer weiter bis zum Supermercado im Dorf. Hier kann man die fantastischen Inselpreise bewundern. Drei Kilometer weiter sind wir wieder am Hafen – eine traumhafte Radtour.
Wir bereiten uns auf das Grillen in der Menge vor. Um 18.15h macht der Hafenmeister mit ner Flasche Gas und drei Sack Kohle die Glut fertig. Alle stürzen sich auf die Roste und grillen was das Zeug hält. Jeder will das größte Stück Fleisch haben. Nächsten Jahr bring der Kpt. ein lebendes Spanferkel mit, was dann vor Ort klar gemacht wird.


Man muss sich in der Grillmenge schon fast anschreien um sein Essen koordiniert zu bekommen. Wir erholen uns in der Oracle Bar beim Sundowner von dem Grillstress.
Auf dem Irrweg zum Schiff schleppt die erste Offiziöse den Käptn zur Livemusik in eine weitere Bar. Der Kpt. wehrt sich mit Händen und Füßen, das heißt ja, das er noch ein Kaltgetränk trinken muss.
Aber die Musik tut ihr übriges. Auch die Kinder kommen noch vorbei und spielen mit uns Doppelkopf.
Sport ist Mord und aus.

Jul.′ 17 31

GOPR0079Die Sonne weckt die Crew. Der Wind ist deutlich schwächer geworden und bläst Richtung Anholt. Auch die Prognose von 25-30 Kt. ist auf 15-20 Kt. reduziert worden. Es ist 6h. Egal. Wir gehen Anker auf – immerhin haben wir 60sm vor uns.
12 Kt. Wind von achtern. Für den Spi ist es dem Kpt. zu früh. Groß und Genua werden ausgebaumt. 4,5 Kt. Fahrt. Das reicht. Wir sind ja früh aufgestanden und es soll ja auch noch mehr werden.
Und es wird auch mehr. Wir machen Rauschefahrt mit bis zu 7 Kt. Richtung Anholt. Die Sonne scheint. Wir fliegen. Die Schnellfähre ist auf Kollisionskurs.. oh je, wir machen unser neues Echo an und – sieh an, die Fähre ändert ihren Kurs. Da hat sich das Kabelverlegen ja gelohnt!

Der ersten Offiziöse wird allmählich doch ein bisschen grün um die Nase. Die Wellen machen dem Atlantik alle Ehre. Anton (Windsteueranlage) bringt uns bis vor die Hafeneinfahrt. Auf den letzten Metern liefern wir uns ein Wettrennen mit einer heftigen Gewitterwolke.


Kuddel hilft mit. Wir laufen ein, machen fest, schaffen es gerade noch die Kuchenbude aufzubauen und dann kommt der Landregen – Die armen Lüd an Land….

Nach so einer lagen Seefahrt brauchen der Kpt. und die Crew dringend Energie – Der Kpt. nimmt 1-3 Bier und Muscheln. Die Mannschaft irgendwas mit Salat – Nun ja.
Zum Sundowner schaffen wir es schwankend (von der Seefahrt) in die Orakelbar – Wir begegnen sogar unseren Vorschoterinnen auf dem Weg mit einem uns unbekannten jungen Herren zum Leutichturm.
Fliegen und aus.

Aug.′ 16 16

Südkurs

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2016-08-16 11.16.38Kurs Süd von Anholt nach Tunö. Mit Fische fangen und Fische füttern.

Enno und Katrin von der Albatros und Christian und Regine von der Monty schlagen sich die halbe Nacht um die Ohren und warten auf uns. Wir genießen den Sonnenuntergang auf See, gekoppelt mit dem Mondaufgang auf der anderen Seite der Røde Orm. Super.

Wir machen längsseits an der Monty fest und bekommen ein Begrüßungsbier.

Später verholen wir uns an einen eigenen Haken und warten auf den nächsten Morgen.

Over und aus.

Aug.′ 16 15

Orakelbar

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2016-08-15 12.32.31 (1)

Heute war mal son echter Sommertag. Blauer Himmel zum Frühstück. So mit Schattensegel setzen und so. Herrlich. Demnach haben wir die meiste Zeit im Wasser und in den Dünen verbracht. 2016-08-15 12.31.31Kaffeetrinken auf der Hitch. Kurz vor Ladenschluss das Grillfreisch aufgekauft. Den Grillplatz belegt. Abends sind wir in die Orakelbar gegangen, mit Blick auf den Sonnenuntergang haben wir einen Chilli-Ingwer-Longdrink bestellt. Inga und Lasse aus Kopenhagen haben wir dort auch kennengelernt. Der Barkeeper ist vormittags der Inselelektriker, nachmittags der Maschinist der Fähre und Abends eben Barkeeper… 😉

Sun und Downe

Aug.′ 16 14

Anholtfahrradtörn

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Wir haben Fahrräder ausgeliehen. Der Käpten hat sein kaputtes Knie gezeigt und hat das leichtgängigste Rad bekommen. Die Kinder wollten ein Tandem ausprobieren – gar nicht so einfach. Beide mussten mit dem gleichen Fuß anfahren, auf 3. Hat gut geklappt und Spaß gemacht. Über Berge und Täler fuhren wir über die ganze zu befahrene Insel.

Gibt auch nur einen Rundweg. Wir sahen Pferde, den Brugsen, das Denkmal und die Künstlerkommune. Im Kro machten wir Pause und stärkten uns mit Pommes. Alle Kinder kletterten in einen Aussichtsbaum. Und spielten Schach. Auf dem Rückweg kamen wir am Nordbjerg vorbei und wir bestiegen denselben und versuchten das Echo zu hören. Die Käptens blieben unten und zählten Hasenködel. Abends im Wind gegrillt.

Rundfahrt und aus.

Aug.′ 16 13

Drachensommerwetter

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DSC03336Nach dem Frühstück sind wir fröhlich qietschend in die Wellen gesprungen. Die Wellen sind mit uns umgesprungen. Was für eine Dünung. Hüpfen, tauchen, durchrütteln lassen, hellblaues klares Wasser, Wellen reiten. Was für eine Gaudi. Doch als wir wieder draussen waren, hatten wir ziemliches Ohrensausen von dem Krach der Wellen und dem Wind. Also beschlossen wir, unsere Herbstklamotten rauszuholen und Drachen steigen zu lassen.

Und dabei nicht abzuheben. Figuren in den Himmel zu schreiben ohne dass sich die Drachen gegenseitig vertüdeln. Herrlich! Anschließend gabs Pfannekuchen auf der Röde Orm – gerade rechtzeitig zum Regenfall.

Drachen und Wind.

Aug.′ 16 12

Besuch auf Anholt

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2016-08-12 12.18.47Die Anholtfähre lässt lautstark die Leinen der Röde Orm quietschen.

Annika und Freddy kommen mit der Fähre vom Festland, um Anholt und Konrad zu sehen.

Wir laufen mit Sack und Pack zum Campingplatz und sichten die Lage. Es regnet. Aber die Zeltabteilung ist hinter dem Berg – also Windgeschützt und unter einem Birkenwald – also Regengeschützt. Und direkt hinter der Stranddüne. Ein Traum – eigentlich. Wenn nicht die kühlen Temperaturen wären.

In Anbetracht der letzten eisigen Zeltnacht auf dem Campingplatz in Grenaa, beschließen Anni und Freddy lieber in die Hundekoje zu kriechen.

So erkunden wir ein bisschen die Insel mit Regen am Nachmittag. Abends gehen wir alle zusammen in die Al God Bar mit dem alten Leuchtturm.

Over und aus.

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