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Jul.′ 11 29

Wir sind in Dartmouth früh um 7h abgelegt, mit dem Strom um die Ecke um den Start Point rum. Motorwetter. Dann legten wir Falmouth an. Die 60sm sollten wir schaffen bis zum Dunkelwerden. Um 18 Uhr konnten wir Segel setzen. Wir hatten richtig guten Wind. So guten, dass sich der Käpt’n über die Bücher und den Wetterbericht beugte und nach eingehender Prüfung verkündete: Eigentlich müssten wir nach Frankreich fahren. Wetterbericht, Strömungslage in Brest, Windrichtung und Schiffsladung, sowie Crewzustand ließen nichts andres mehr zu. So funkten wir mit der Thor ob der Planänderung. Zu unserer aller Freude erklärten sie sich gegen eine Packung französische Schokoriegel dazu bereit, mitzukommen. So bogen wir eine halbe Meile vor Hafeneinfahrt Falmouth links ab nach Frankreich.

Wir segelten mit achterlichem Wind fröhlich in die Nacht hinein. Immer das Licht der Thor in Sichtweite.

 

Jul.′ 11 28

Um 8.45h müssen wir unsern Pontonplatz in der Stadt (N50°21,059 W3°34,604) verlassen. Die Ausflugsdampfer brauchen den Platz zur Touribelustigung. Der Käpt’n ist „not amused“ – Das bedeutet einkaufen vor dem Aufstehen. Aber es muss sein, wir wollen schließlich nicht die ganzen Naturalien per Dingi an den vom Hafenmeister vorgeschlagenen Platz bringen.

Der Einkauf ist verstaut, wir legen ab. Fahren zuerst ans FUEL Ship (N50°21,267 W3°34,431), an den daneben liegenden Wasteponton und schließlich an unseren Liegeplatz am Ponton ohne Landzugang (N50°21,350 W3°34,391).

An sonem Ponton wird es uns nach dem Frühstück (Französisch, zum üben) schnell langweilig – zuviel Ruhe. Wir satteln die Banane und fahren an Land – das Bananenrennen gewinnt die Thor, denn auch bei Bananabooten gilt: Länge läuft (die PS und Personenzahl ist allerdings auch entscheidend 😉 ).

Thomas Newcomen wurde hier geboren, er hat die atmosphärische Dampfmaschine erfunden – nein es war nicht Herr Watt, der hat da bloß n paar Updates drauf gespielt. Jedenfalls steht hier noch sone Newcomenmaschine rum. Total lovely. Sie funktioniert sogar noch, mit Druckluft, der Käpt’n hat den Schlauchanschluss gefunden, hatte aber nicht genug Puste um sie in Gang zu setzten.

Ne Erholung legten wir in dem „Old Market House“ ein. Wir versuchten uns in einer uralten Form der Nachrichtenübermittlung – wir schrieben Postkarten. Überwiegend an die Menschen ohne Email bzw. Internet – oder auch an solche, die total auf Postkarten stehen.

Einen Hafenführer für die spanische- bzw. portugiesische Küste kauften wir noch und klöterten unsere 1 Pfund Münzen in die Dartmouth Sailing Club Duschen.

Die Kinder kauften sich ein Playmowohnmobil – das Motorboot wurde vom Käpt’n untersagt 🙂 .

In zwei Fuhren zischten wir zurück auf unseren einsamen Ponton und warteten auf den Abendcob und den Sundowner.

Beim Grillen der restlichen Hühnerbeine und einem Schluck Rum installiert mir Christian Ubunto auf meinem Eee PC. Super. Alles läuft auf Anhieb. Ich bin begeistert. Vielleicht werde ich Fan.

Es wird dunkel und wir müssen das Schiff noch klar machen zum Auslaufen. Die komplette Außenbeleuchtung der Röde Orm und der Thor erleuchtet den Steg taghell. Wir packen die Dingis ein und gehen Schnorcheln. Morgen früh um 6h ist die Nacht zuende.

Over und aus.

 

Jul.′ 11 27

Noch vor dem Aufstehen verlassen wir unsere traumhafte Ankerbucht. Der Anker lässt sich wieder gut aus dem Boden brechen nur an der Kette hat sich ein bisschen Kraut verfangen.

Thor braucht noch 10 Min. – Christian und Christine kämpfen noch mit einem geangelten Fisch 😉 .

Wir setzen die Segel und dümpeln bei dem kleinen Nordwind weiter nach Westen. Thor hat einen Blister gesetzt und holt von hinten auf. Jule wird nervös und zubbelt an den Bänseln rum. Nix zu machen Thor zieht in einiger Entfernung vorbei.

Über Funk erfahren wir, dass die beiden auch noch die Unterwassergenua gesetzt hatten … – Immer dieser Stress beim Fahrtensegeln. 😉

Unser Ziel ist Dartmouth, 57sm entfernt.

60% des Weges müssen wir motoren, weil der Wind teilweise schwächelt.

Die Kinder gehen Ausguck. Wir kochen Nudeln und machen abwechselnd unseren Mittagsschlaf.

Obwohl wir noch gar nicht so viel Süd gemacht haben, meint der Käpt’n schon Pinguine schwimmen zu sehen – vielleicht hat er auch n Nudelflash.

Abends laufen wir in Dartmouth ein. Eine tolle Flussmündung, ringsherum ist alles mit Burgen und Türmchen gesäumt. Grandios.

Wir gehen zur Thor ins Päckchen und werfen einen kurzen Blick ins Städtchen.

Voll lovely – wir wollen morgen noch hier bleiben. Es ist auch sowieso nur Schwachwind angesagt und wir müssten wieder motoren, der Nordwind soll auch noch ne Weile durchhalten.

Jul.′ 11 26

Der Tag beginnt mit einem original englischem Frühstück an Board der Röde Orm. Die Crew der Thor kommt an Board. Es gibt – wie gehabt – Bacon, Ei, Beans, verbranntes Handtuch und Brot. Die Würstchen haben wir unglücklicher Weise gestern schon zum Abend vergrillt – Darf man das in England überhaupt? Wir versuchen den Tag zu planen… Nach dem Frühstücksregen kommt die Sonne raus. Es wird warm. Der Strand füllt sich. Es kommt eine Strand- und Badeatmosphäre auf. Es geht nicht anders. Wir sind im Urlaub. Wir bleiben hier. Die Banane wird seeklar gemacht, wir sehen uns den Badeort an und klettern auf einen Hügel um einen Überblick zu bekommen. Die Radfahrer melden sich – und kommen zu unserem Badeparadies. Nach einem Kaffee an Land befördern wir alle Radfahrer per Bananenbadetaxi an Board. Noch n Kaffee. Christian tut es als erster und springt mit einem Satz ins Wasser – pleung – platsch – splash – blubb… Alle schwimmen nun im englischen Kanal und baden. Der Käpt’n kümmert sich mit einem Schwamm um den Wasserpass (Unterwasserpass) der Röde Orm – Schön sauber ist sie nun wieder. Die Reiseplanung geht weiter. Anni bleibt ab heute an Board. Marianne, Nikola und Julia bringen die Räder nach Weymouth zurück und kaufen noch ein. Sie kommen mit dem Taxi zurück zum Boot. Wir sitzen schon alle man am Strand und haben den Grill angeheizt. Wir warten nur noch auf das Fleischtaxi. Bis es dunkel wird grillen wir. Christian macht n Feuer. Richtig nett ist es. Zurück an Bord werden alle Badeutensilien wieder in den diversen Backskisten verstaut und die Röde Orm für die frühmorgendliche Abfahrt vorbereitet.

Ab heute sind wieder 4 Seelen an Bord.

Over und aus!

 

Jul.′ 11 25

Wir müssen dringend der Thor hinterher. Ab nach Westen. Es soll heute nur leicht wehen, aus W – NW 3-4. Das sollte klappen.

Um 8h legen wir ab. Viel zu spät, wie sich später herausstellt. Gefrühstückt wird bei den sagenumwobenen Needels. Wir können wunderbar segeln. Die Sonne scheint und wir machen 3-4 Kt. Fahrt. Irgendwann – viel zu früh – kippt der Strom. Wir kreuzen gegen den Strom und gegen den Wind weiter nach Westen. Natürlich nehmen auch Wind und Welle zu und natürlich auch mehr als angesagt. Wir kommen also kaum voran. 5 sm in 5 Stunden – oder so. Zwischendurch regnet es auch – ganz toll. Wir kämpfen weiter. Die Zeit ist auf unserer Seite irgendwann muss der Strom kippen. Wir zählen die Stunden – die Minuten – die Sekunden.

Dann haben wie Saint Albans Head erreicht und können Luluirgendwas (unausprechlich) – Lulworth Cove (N 50°37,079 W 2°14,708) anlegen. Wir durchqueren eine Fireing Practice Area, machen Funk an und halten Ausschau nach roten Lichtern und Flaggen – nix zu sehen. Alles klar. Als wir mitten drauf sind höre wir Kanonenfeuer… Nunja. 10 sm und 2 Stunden später sind wir in der wunderschönen Ankerbucht. Julita und Julia fädeln die Ankerkette ein und hauen den Flunken in den Sand. Fest. Auf Anhieb.

Thor-Banana-LulworthCoveBucht-Taxi holt uns an Board der Thor. Der Cob glüht schon. Unser Yarmouthfleisch und das eiskalte belgische Bier kommt auch an Board der Thor. Wir grillen die letzte deutsche Bratwurst.

Alle Alarmanlagen werden aktiviert (2x GPS & 1x Echolot), damit wir vor Anker gut schlafen bzw. schnell geweckt werden, wenn was nicht stimmt.

Gute Nacht!

Over und aus!

Jul.′ 11 24

Ist es schon? Die dritte Woche auf dem Wasser. Und wir sind immer noch nicht über die Biskaya. Aber der Solent ist auch sehr schön. Heut sind wir früh abgelegt in Cowes um mit dem Hochwasser 10sm nach Westen zu fahren. In Yarmouth steht ein Schild am Hafen: Harbour is full. Hm. Aber der Käptn schließt ganz logisch, es ist erst Sonntag Vormittag, das Wochenende endet sich, es kommen ständig Schiffe raus. Also versuchen wirs. Und siehe da, ein wunderschöner Platz am Steg ist noch frei. Sofort kommt die Hafenmeisterin auf ihrem Motorboot längsseits. Ob wir auch nur 1 Nacht bleiben wollen. Ja geht klar. Wir machen einen Städtchenbummel. Eine süße kleine Altstadt, der Kirchturm sieht aus wie ein Schlossturm. Vor allem Restaurants und Souvenirläden. For the tourists. Aber sehr nett. Wir kehren im Tante Emma Laden ein und kaufen griechischen Salat als Pendant zu den vielen fettigen Fischandchips und, damit es nicht zu gesund wird ein echtes englisches Frühstück: Baked beans, bacon and eggs. Dann geht’s aufs Schiff. Der Käptn und die Crew machen ein ausgiebiges Mittagsschläfchen. Am Nachmittag gehen wir dann die langersehnten fishandchips esse.n Julita kriegt pizza and chips. Pommes gibt’s hier zu allem und immer mit viel essig. Julia versucht einen englischen Nachtisch. Schokotorte mit ichweißauchnicht, dass muss Butter sein. Sowas fettigsüßes hab ich noch nie erlebt. 2 Löffel und nix geht mehr. Wir rollen uns durchs Städtchen auf der Suche nach dem Castle, das wir schließlich endlich finden, versteckt neben der Tourifähre, und gar nicht als Castle erkennbar. Leider hat es seit ner Viertelstunde geschlossen.. Wieder an Bord treffen wir zwei supernette Engländer, Giles und Lesley Marshall aus Chichester, die auch eine Shipman fahren. Wir machen ein Minishipmantreffen und gehen Schiffe gucken und bewundern. Sie schenken uns einen Englischen Kanal Führer, mit wunderschönen Bildern und ausführlichen Erklärungen. Vielen vielen Dank!! Des Abends überredet Julita uns zu einem Spaziergang auf der Suche nach dem Strand. Wir finden so was ähnliches, können sie aber davon überzeugen, nicht schwimmen zu gehen. Ein schöner Abendspaziergang zum Ausgang des Solent wird daraus.

 

Jul.′ 11 23

Der Solent ist wunderschön. Und Westwind ist sowieso noch angesagt. Daher planen wir noch einen Hafen im Solent zu besuchen. Christian (von der Thor) war so begeistert von Yarmouth, also wollen wir dort hin. Die Thor ist die letzte Nacht durchgekreuzt und liegt jetzt 40sm weiter westlich in einer Ankerbucht und ist daher leider nicht mehr bei uns. Wir hoffen, wir holen die beiden noch mal ein…

Julia bekommt eine SMS von Corinna, sie macht mit ihrer Familie in Chichester Urlaub. Zwei Stunden später sind sie bei uns am Boot. Wir gehen durch die Fußgängerzone, trinken Kaffee und versuchen die Kids von den angebotenen Konsumartikeln fern zu halten.

Der Käpt’s ist genervt von der schlechten WiFi Versorgung in den Häfen und will nun eigenständig sein. 3 Pfund pro Tag für’n  bisschen Wlan ist zuviel. Einer von den Handyläden in der Konsummeile hilft weiter. Für 14,99 gibt’s ne GSM Internetkarte von THREE. 1 GB in 30 Tagen. Perfekt.

Corinna und Thomas verabschieden sich wieder und kurven mit ihrem Bulli durch den Linksverkehr Richtung Campingplatz, die Schifffahrt ist da einfacher, da bleibt es zum Glück beim Rechtsverkehr.

Wir machen das Schiff seeklar, weil der Stream bald kippt. Der Käptn entdeckt bei seinem Rumdgang ums Boot, dass immer noch ein Knäuel Seegras am Propeller hängt. Den Verdacht hatten wir gestern ja auch schon.

Wir ziehen Streichhölzer um klar zu klären, wer ins Wasser muss. Is ja klar – der Käpt’n zieht natürlich den Kürzeren. Ein paar Minuten später, nach ein bisschen getauche, gerupfe und gezittere ist der Propeller wieder frei. Unter der warmen Dusche wird der Käpt’n wieder auf Betriebstemperatur gebracht.

Wir laufen aus, kreuzen durch den Solent nach Westen. Eigentlich wollen wir nach Yarmouth, aber Cowes zieht uns magisch an… Wir kommen einfach nicht dran vorbei. Kuddel bringt nun auch wieder seine alte Leistung ins Wasser und wir legen also nach 12,2 sm in Cowes an. Fahrtenseglermäßig nicht überragend, aber nett ist es hier. Wir liegen an einem Schwimmponton ohne Landanschluss. Son bisschen wie ankern, aber man kann sich auf 200 Meter Steg mal die Beine vertreten.

Julita will nun aber unbedingt den neuen Motor von der Banane testen. Wir machen das Beiboot klar zum Auslaufen und Julita dreht mit dem Käpt’n ein paar Runden. An Land? – Nö wieso? – Ich wollte doch nur Beiboot fahren! Sie legt sogar mit „Blauzahn“ wieder am Mutterschiff an.

Over und aus.

 

Jul.′ 11 22

Rasmus hat uns anscheinend bedacht. Wir wachen auf, die Sonne scheint. Der Wind pustet leicht aus NE. Wir legen ab, setzen Segel und den Kurs Richtung Westen fest. Der Wegpunkt wird erstmal großzügig auf Portland gelegt (90sm). Mal sehen… Stefan macht Frühstück. Der letzte Löffel von Opas Kirschmarmelade kommt auf Julitas Brot. Hm besonderer Genuss. Julita und Julia sitzen im Cockpit bei ihrer Wache und dichten „War einst ein kleines Segelschiffchen“ auf unsere Reise um. Leider dreht der Wind doch irgendwann auf West. Gegenan macht ja keinen Spaß. Die Tide ist auch gegenan, so stampfen wir langsam vorwärts. Seegras verfängt sich in der Schraube und er fängt an zu stottern. Wir überlegen kurz, ob der jetzt seinen Geist aufgibt, aber nach einmal Rückwärtsgang und ruckeln ist der Motor wieder fit, das Seegras rausgerüttelt. Na ein Glück. Und doch sehen wir von unserem ursprünglichen Vorhaben, die Nacht durchzufahren, ab und suchen uns einen zu schaffenden Hafen aus im Solent. Das ist gar nicht so einfach. Da muss die Tide bedacht werden. Jetzt fahren wir mit 3 Knoten, es sind noch 20 sm, also 7 Stunden. Dann schlägt da der Strom um. Aber in einer Stunde haben wir mitlaufenden Strom, dann fahren wir bestimmt 6 Knoten, dadurch verschiebt sich die ETA (Ankunftszeit) und wir könntens schaffen. Der Reeds wird gewälzt. Wir versuchens. Und siehe da, wir laufen wohlbehalten, mit nur einem Knoten Gegenstrom in Portmouth ein. Julita hat den AIS studiert und Schiffe entdeckt, die 23 knoten schnell waren. Am Visitorhafen liegt ein altes Feuerschiff, auf dem sind Toiletten und Duschen für die Yachties. Voll nett. Darin ist auch ein Pub, in den wir gleich gehen und einheimisches Bier, Apfelmangosaft und Chips genießen. Es gibt 5 verschiedene Sorten Chips. Wir schaffen es, 4 davon zu testen, aber nur, weil die 5. Tüte ausverkauft ist. Ab und müde in die Betten.

Jul.′ 11 21

Eine echte englische Suppe haben wir an diesem Tag. Alle ist grau in grau, man kann kaum das Wasser vom Himmel unterscheiden. NE3 ist angesagt.

Bevor das Hafenlock wieder zu macht, zischen wir durch das Tor. Dabei muss ich immer an diese Starwarsfilme denken, in denen die Raumschiffe immer im letzten Augenblick durch die sich schließenden Klappen zischen. Aber ganz so war es bei uns nicht. 🙂

Im Anbetracht des schlappen oder keinem Windes legen wir hinter dem Lock am Dieseltank an und pumpen etwas davon ins Schiff.

Es ist heute leider wirklich so, dass wir 12 Stunden motoren müssen. Die Keidefelsen der englischen Südküste heben sich mit einem leichten hellgrau vom restlichen dunkelgrau ab.

Der Höhepunkt des Tages ist die Überquerung des Nullten Längengrades (Greenwich usw.). Wir haben nur wirklich die OSTsee verlassen und befinden uns ab jetzt auf der WEST#see

Es gibt drei Rum, einen für Jule, einen für den Käpt’n und einen für Rasmus. Der Käpt’n hält noch eine Rede und bittet um guten Segelwind für unsere Reise.

In Brighton ist alles sehr „lovely“ – so behauptet es jedenfalls die Hafengeldkassiererin mehrmals ;-). Wir denken eher an Damp auf Schwimmstegen und Toiletten in Fährschiffaufmachung. An Land gehen wir nicht. Die Leuchtreklamen zeigen uns alles was wir wissen müssen. Viele Kneipen und Läden incl. McDonalds. Bei McDonalds wird der Käptn allerdings schwach und bittet um Landgang – wird ihm jedoch verwehrt *schmoll*. Dann trinken wir eben n Büchse Becksbier – auch gut – Christian freut sich tierisch… 🙂

Die Frauen versammeln sich unter Deck der Thor um den warmen Ofen – es regnet mal wieder draussen – bei Tee und Käsewürfeln.

 

Jul.′ 11 20

Wir wollen uns das Castel angucken, dazu erklettern wir erstmal ne Menge steile Straßen und Treppen, bis wir endlich vor dem Ticketschalter stehen. 16 Pfund p/P – Hammer. Aber den ganzen Weg wieder runter? Ne – kommt nicht in die Tüte. Also kriegen die Ritter unser Gold und wir dürfen eintreten. Julita ist ganz wild auf Geheimtunnel. Nach ein bisschen Gesuche haben wir sie entdeckt und werden ca. 2 h durch felsige Tunnellabyrinthe, die auch noch im 2. Weltkrieg benutzt worden sind, geführt. Dort wurde der Gegenschlag der Alliierten gegen Hitler geplant. Ein zweiter Tunnelabschnitt ist das unterirdische Lazarett.

Dann geht es endlich wieder ans Tageslicht und ans Handynetz. War kaum auszuhalten… so ohne Emails und SMS.

Dann knöpfen wir uns den mittelalterlichen Teil vor. Durch dicke Burgwände und über steile Wändeltreppen erklimmen wir das alte Castel. Mehrere Stockwerke mit verschiedensten Räumen und Sälen gibt es zu bewundern. Der Käptn hält sich besonders lange in der mittelalterlichen Küche auf. Dort hängen Schweinehälften von der Decke und es gibt viele Holzfässer mit Bier. Die Mädels stehen mehr so auf Thronsaal mit Kronen und Goldgeklimper – Tze.

Von Oben haben wir einen super Blick – vor allem auf das Café – ganz unten. Wir sammeln die letzen Goldmünzen zusammen und machen ne Pause bei Gingerbeer und Sandwiches.

Mit runden Füßen laufen wir zum Hafen zurück.

Die Thor ist da. Juhu. Wir tapern nochmals in die Stadt essen Fish&Chips und feiern im PrinceAlbertDover.com das Wiedersehen. Julita und Christian treten am Billardtisch gegen Stefan und Julia an. Es wird ein spannendes Match. Für morgen planen wir unseren weiteren Segeltrip gen Westen.

 

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