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Dez.′ 11 28

Nachdem die Kids das Filmchen von Gestern gesehen haben (Höhlentörn) wollen sie auch unbedingt in die Höhle und Schnorchen und das Monster angucken und Schlauchbootfahren und und und – auf deutsch – wir haben n super Druckmittel. Heute wird also als erstes das Schiff aufgeräumt 😉

Die Kinder machen ihr Vorschiff klar. Die erste Offiziöse die Pantry und der Kpt. darf den Kocher reinigen.

Und dann geht’s los zum Höhlenmonster. Heute sind mehr Wellen als gestern. In der Höhle schaukelt es ordentlich. Julita ist es zu unheimlich, sie möchte nach 1 Minuten wieder raus. Schade.

Anni zieht ihre Tauchklamotten an und schnorchelt vor dem Höhleneingang hin und her. Seeigel und bunte Fischlies werden genau inspiziert – alles nicht essbar 🙁

Zurück im Hafen möchte Julia auch gleich mit dem Kpt. eine Höhlen-Schnorchel-Tour machen. Auftanken – ablegen. Das Höhlentourdingi startet erneut zu neuen Abenteuern.

Jule findet die Höhle voll cool und hat keine Angst. Diesmal bleiben wir n paar Minuten länger drin.

Dann kommt das Schnorchelerlebnis. Der Kpt. sieht auch einen Clownfisch! – ECHT! – War aber auch zu klein zum Essen.

Morgen machen wir ne Autotour über die Insel.

Over und aus!

Dez.′ 11 26

Die Akkus sind über Nacht gefüllt… Aber der Käpt. und die erste Offizöse lenken ein.

Heute machen wir mal was reales mit Wind und Wellen und Wasser und Sonne.

Wir mieten uns ein Tretboot und laufen aus auf den weiten großen Atlantik.

Unser Tretboot sieht aus wie ein Auto (ein Beatle) mit einer Rutsche auf dem Dach.

Eine Stunde haben wir Zeit. Kurs Felshöhlen. Wir trauen uns aber nicht so dicht ran bzw. rein. Sonst würde sich bei ner größeren Welle bestimmt unser Beatle mit seiner Rutsche in der Höhle verkeilen – dann kommen wir bestimmt in die örtliche Zeitung – wir drehen bei.

Alle einmal auf die Rutsche und rein in den glasklaren Atlantik. Tief unter uns können wir das Meeresleben beobachten. Es sind vor allem Seeigel zu sehen. Was für ein Spaß!

Nun geht’s wieder aufs Schiff. Julia hat heut morgen echten Weihnachtsstollen erstanden. Da gibt’s also am zweiten Weihnachtstag unser erstes Weihnachtsgebäck dieses Jahr.

Zum Sundowner klettern wir auf den örtlichen Mirador und sind begeistert. Tolle Aussicht über das Städtchen.

Am Abend gibt es zu dem Ferrarilongdring, Tapas in der Ferraribar – knallrot wie der Sonnenuntergang.

Over und blubb…

Dez.′ 11 25

Der Tag nach dem heiligen Abend. Alle beschäftigen sich mit ihren Weihnachtsgeschenken. Es ist wie immer. Und da wir ja dieses Jahr auf kleine platzsparende elektronische Geschenke umgeschwenkt sind, glotzen alle Crewmitglieder sehr angestrengt auf ihr neues Spielzeug. Nur Jule hat nix elektronisches bekommen, sondern einen Kleiderschrank (Bootskleiderschrank) mit very bunten Klamotten aus diversen indischen Läden – Das Schiff riecht wie ein einziges riesiges Räucherstäbchen.

Zwischendruch mussten wir auch nochmal den Bordmüll entleeren – mehr war eigentlich nicht… Ach doch: Am Abend waren alle Akkus leer. Wir hatten aber noch nicht genug von Bildschirmen und guckten noch einen very amerikanischen Weihnachtsfilm: Das Wunder von Manhattan.

Over und Mattscheibe…

Dez.′ 11 16

Wir haben uns mit unserem Schaukelhafenbeckenschicksal abgefunden und nerven den Hafenmeister ab heute nur noch einmal täglich, um einen Platz für zwei Schiffe über Weihnachten in der Marina zu bekommen.

Der Kpt. fängt an diverese Reparaturen durchzuführen. Ein Haken wird wieder angeschraubt und diesmal auch verklebt. Der Schalter für das nicht funktionierende Dampferlicht ist innerlich oxidiert und wird in WD40 gebadet. Die Windfahne bekommt einen Adenauer aufgemalt, weil der richtige Adenauer immer eingerollt werden muss, wenn wir unter der Windfahnensteuerung fahren und auf der Sophie reparieren wir eine Klüse, die wegen der ewigen Schaukelei aufgegeben hat.

Julia sortiert den ganzen Tag Fotos, um die Fotokalender noch rechtzeitig zu Feinkostalbrecht zu senden. Heute ist der letzte Einsendetag, damit die Kalender auch noch pünktlich in Ohe unterm Baum liegen.

Die schwierigste Aufgabe ist allerdings, die Kalender über die hauchdünne Internetleitung die hier im Hafen zur Verfügung steht, Richtung Deutschland zu senden.

Das Hafennetz scheidet nach diversen Versuchen völlig aus. Es bleiben noch die vielen Gratis-WiFi-Kneipen. Olaf, Petra, Julia und der Kpt. versuchen diese Aufgabe zu bewältigen. Wir starten in der Sailorsbar – zwei Wein – zwei Bier – ein gescheiterter Versuch – zu langsam und ständige Abbrüche.

Wir versuchen es in der Stadt. Karl & Karin geben uns den Tipp, es im Hotel zu versuchen. An der Rezeption lässt Karl all seinen Charme spielen aber bekommt leider keine Zugangsdaten mitgeteilt. Ein Wunder, dass wir es in Badelatschen überhaupt bis zur Bar geschafft haben.

Wir checken eine weitere Bar – zwei Wein – zwei Bier – kein Netz… Mist. Julia gibt auf und setzt sich mit Kopfschmerzen von uns ab.

Unsere letzte Hoffnung ist das Pizzarestaurant.

Endlich klappt es. Zwei Wein – zwei Bier – drei Pizzen und drei Desserts später sind die Kalender bei Feinkostalbrecht in Deutschland. Puhhh.

Over und offline…

Dez.′ 11 06

Und tatsächlich. Er war da!! Welch Freude. Unser Lieblingsadventskalender von „Andere Zeiten“ rät uns heute auch: „Lasst und froh und munter sein!“ Damit lassen sich schon mal die Nikolausschuheifersüchteleien wegsingen.

Wir wollen ablegen. Wird auch echt mal Zeit, nun sind wir schon bestimmt 4 Wochen auf Lanzerote. Das Schiff wird klar gemacht, Uli von der MenGoe verabschiedet. Wir sehen ihn erst im Januar wieder, er fliegt über Weihnachten nach Hause. Die Sophie wird uns morgen folgen. Raus aus dem Hafen, Segel gesetzt. Wir müssen Strom von hinten haben, wir rauschen konstant mit 6-7 Knoten an Fuerte Ventura vorbei. 30 Seemeilen bis Puerte del Castillo. Die Küste von Fuerte zeigt sich sehr sandig, fast wie Wüste. Der Background aber sind Vulkansilhouetten, wie wir sie schon kennen. Puerte del Castillo. Im Hafenhandbuch

steht was von gefährlichem Riff und verwirrender Betonnung. Recht hat es… da stehen viele Tonnen rum, aber keine so, wie in der Seekarte vorgegeben ist. Mit Hilfe des Plotters schaffen wir es gut in den Hafen.

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Der Hafen ist ganz klein und voller Anglermotorboote. Er fühlt sich fast an, wie ein dänischer Hafen. Der Hafenmeister ist supernett und dirigiert uns per Handzeichen an einen Platz. Wir haben Glück, es gibt hier nicht viele Plätze für Travellerboote.

Der Strand zieht uns fast magnetisch an. Wir packen also unsere Badesachen und ziehen los. Leider ist Niedrigwasser. Der Einstieg ist steinig und es wird endlos lange nicht tief. Etwas enttäuscht kehren wir bald um. Der Rückweg führt uns durch eine offene Hotelanlage. Siehe da, ein Pool!! Zum Glück haben wir die Badesachen noch an. Schnell Sandfüße waschen und ab ins Wasser. Es ist viel wärmer als im Pool auf Lanzerote und tiefer. Herrlich.

Abends machen wir noch einen Spaziergang und suchen die Stadt. Es findet sich eine furchtbare Tourifußgängerzone. Bunt und laut und Glitter.

Fuerte und aus!!

Dez.′ 11 05

Der Kpt. wacht frühmorgens auf, weil sich die Kinder im Vorschiff flüsternd unterhalten. Es geht um Nikolaus. „Es geht doch nicht, dass wir heute Abend dem Nikolaus unsere Flip-Flops hinstellen“ – „Meinst Du hier gibt’s auch n Nikolaus?“ – „Ja, klar!!“ – „Ich nehme jedenfalls meine Gummistiefel“ – „Hast Du die denn schon geputzt?“.. Wir hatten heute also wichtige Dinge zu erledigen. Neben Wäschewaschen und Weihnachtsgeschenke malen stand auch ein Date mit dem Nikolaus in Playa Blanca auf dem Programm. Die örtlichen Supermärkte haben alle einen rotgedeckten Tisch an der Kasse stehen, auf dem sich Weihnachtliches vermuten lässt. Während wir uns auf Stollen, Spekulatius, Marzipankartoffeln und Schokoweihnachtsmänner freuen, finden wir auf diesem Tischchen nur Nougat. In zwanzig Variationen…

Abends stellen wir alle die Gummistiefel raus. Sogar Puppe Charlotte und Stoffkater Mikusch. Sie haben jeder einen Puppengummistiefel. Der Nikolaus muss durch die Vorschiffsluke einsteigen.

Over und Schuh…!

Nov.′ 11 30

Wir probieren mal aus, ob die Kinder gemeinsam Schule machen können. Julita und Isabell machen Mathe, sie rechnen fast das gleiche, Isabell auf englisch, Julita auf Deutsch. Annika und Sophia entscheiden sich für Musik. Sie flöten die Titanic Filmmusik gemeinsam. Klappt ganz gut, nur die Konzentration leidet. Wir entscheiden uns, in Zukunft wieder getrennt vormittags den Unterricht zu machen, nachmittags können die Kinder dann spielen.

Nach dem Lunch testen Annika und Julita die Schnelligkeit der Pinta. Sie nehmen den GPS mit und sausen los. Sie schaffen 5,7 Knoten! Fast wie fliegen.

Morgen ist ja nun der erste Dezember. Also ist heute der Tag der Adventskalenderbastelei. Wir packen Päckchen, 48 an der Zahl. Als wir sie auf die Schnur ziehen wollen, fällt auf, dass wir 4x die 18 gepackt haben… deswegen ging das nicht auf… da waren wohl Mucklas am Werk. Abends gibt’s Nudeln und die Kinder beschenken uns mit selbstgemalten Adventskalendern.

Ein Anruf aus Kiel trübt die Stimmung… der Boiler im Bad ist kaputt. Letzten Monat ein neuer Herd. Diesen Monat ein neuer Boiler… das müssen wir wohl noch ein bisschen ankern.

Over und aus!

Okt.′ 11 02

Es gibt Geburtstagspfannkuchentorte zum Frühstück. Die kleinste Matronsine ist heute 8 Jahre alt geworden.

Anni bereitet mit der Crew der Kira und Rancho Relaxo of the seas eine Kindergeburtstagsstrandralley vor.

Julita spielt mit Bruno im Schiff Lego und wartet gespannt auf den Startschuss zur Ralley.

Der Kptn. muss sich dem Schiff widmen – Ölwechsel – Diesel – Deck schrubbeln… Die Matrosin ist ja heute unabkömmlich. Schließlich gibt’s endlich den ersehnten Funkruf, wir dürfen kommen. Julita eilt mit Bruno zum Strand. Dort liegt der Rest der Bande unterm Sonnenschirm und aalt sich abwechselnd in Sonne und Wasser. Annika schwimmt mal eben von der ankernden Kira direkt an den Strand. Der erste Tipp ist: einen Hinweis in einem der drei Häuschen am Strand suchen. Dort steht auf einem Zettel. Suche eine große Ananas am Strand. Große Ananas. So sehen die kleinen Palmen aus. Ah gefunden. Dann 15 Steine der Mole abzählen. Dort findet sich der mysteriöse Zettel: Da fliegt ein Bunter Vogel am Strand, der weiß weiter. Hm. Tatsächlich, da fliegt ein Drache. Nichts wie hin. Nächster Hinweis: Der höchste Punkt am Strand. Ein Rettungsschwimmerturm. Also nichts wie rauf. Dort werden Bruno und Julita wieder fündig: Da wo der Schatten hinzeigt, liegt was verbuddelt. Uiui, also wieder runter. Und tatsächlich, was finden sie? Ein Ei!!?? Ein rohes, zum Eierlaufenspielen.

Nun spielen wir Eierlaufen und mit dem Löffel und an der Stirn. Herrlich. Sackhüpfen. Bruno kriegt extra Actionpunkte für häufiges Stolpern. Flaschendrehen mal anders: wir laufen schnell im Kreis um eine Flasche rum und anschließend versuchen wir ein Ziel zu erreichen. Wir torkeln, fallen hin, wälzen uns vor Lachen. Es waren noch mehr Spiele geplant, zum Beispiel den Käptn einbuddeln, aber, das haben wir irgendwie nicht mehr geschafft. Wir haben den Grill angeschmissen, Salate gebaut und in großer Runde den Geburtstag ausklingen lassen. Eine Schokotorte gabs auch noch mit 8 Kerzen drauf. Drei Geburtstagslieder haben wir gesungen, darunter ein argentinisches und dreimal durfte Julita ausblasen und sich was wünschen. Ein schöner Geburtstag.

Over und out.

Sep.′ 11 24

Der Kpt. muss auf die Toilette. Leider steht sie noch auf dem Vorschiff. Dunkel erinnert er sich, gestern 4 Liter Wasser getrunken zu haben.

Mit ach und krach reicht die Zeit zu den Sanitäranlagen.

Frühstück… Kaffee… Und wieder der Klogedanke.

Zur Ablenkung gehen wir mal an Land – haben wir gestern komplett versäumt.

Wie bestaunen das moderne Expogelände (bei Tag) und kaufen für Lena und Julita Geburtstagsgeschenke in dem Megaeinkaufszentrum.

Der Kpt. bekommt auch ein Spielzeug: eine GoPro, nun lacht er wieder und kann kurzzeitig das leckende Bordklo vergessen. Er kommt sogar auf die Idee mit der GoPro die Kloreparatur filmaktiontechnisch festzuhalten.

Zurück an Bord wird gepfuscht. Eine richtige Reparatur mit Ersatzteilen ist nicht möglich, bzw. übersteigt den Wert des Restklos. Mit einer halben Tube Sika werden die heiklen haargerissenen Fäkalteile der Toilette 1mm dick überzogen.

Wieder landet das Klo zum Austrocknen auf dem Vorschiff. Ein Marinero kommt vorbei und sagt: „If you have some problems, please call us“ er sieht sich dabei das vollgesickerte Klo auf dem Vorschiff an – „Ne – alles ok“ sagt der Kpt.

In einer etwas dezimierten Runde findet wieder eine Grillparty mit einer Packung Würstchen und nur einem Fässchen Bier auf Jetty C statt. Mit Mühe wird das Fass leer.

Over und aus!

Sep.′ 11 09

Julia hat ein Schwimmbad entdeckt. Eines, das direkt an die Felsen an der Küste eingebaut ist. Der Strand ist nämlich zwar wunderschön, aber riesige Brecher zischen da heran. Viele Wellenreiter trauen sich ins Wasser, aber zum Baden ist das nichts, erst recht nicht für die Kinder. Also kommt uns dies Schwimmbad sehr gelegen. Nicht viele Leute sind dort. Annika und Julita steigen mit ihren Schnorcheln in das Becken und genießen das glatte Wasser. An den Felsen daneben schlägt die Brandung des Atlantiks.

 

Aug.′ 11 06

Unser Tagesrhythmus ist inzwischen so, dass wir um 12 Uhr Mittags frühstücken. Manchmal vergessen wir das und so wunderten wir uns heute, warum der Laden hier im Ort bei unserem Frühstückseinkauf die Läden dicht macht, und die Tür abschließt, obwohl wir noch an der Kasse stehen. Die Franzosen machen pünktlich Mittagspause. Wir frühstücken also um halb eins und beschließen dann, endlich mal die Uhren von Omili anzubauen. Wunderschön glänzen sie schließlich im Schiff. Die Uhr ist eine Glasenuhr und lässt alle halbe Stunde ein Klingeln mehr ertönen, bis nach 4 Stunden Wachwechsel ist. Eine echte Schiffsuhr. Und das Barometer funktioniert! Wo eh alle Werkzeuge rausgeräumt sind, bauen wir auch noch die Kardanik für den Kocher an, in der Hoffnung, dann auf hoher See auch mal Kochen zu können. Nun haben wir einen mitschwingenden Petroleumkocher an Bord.

Da klopft es an der Bordwand. Die Crew von der Hitch-Hike-Heidi erzählt, sie hätten einen Piraten gesehen. Der war bestimmt auf der Suche nach einem Schatz! Ach du grüne Neune. Ein Piratenschatz. Julia begibt sich mit den kleinen Kindern an Land auf Schatzkartensuche. Als sie wiederkommen, finden sie doch tatsächlich 3 Flaschen im Hafenbecken schwimmen, mit 3 Schatzkartenteilen drin. Unglaublich! Zufällig kommen die Papas grad mit dem Bananaboot zurück. Wir nehmen noch ein zweites Boot und flitzen zum Ufer, um in der Grotte den Schatz zu suchen. Inzwischen beginnt es zu regnen und über der Bucht taucht ein herrlicher Regenbogen auf. Wir platschen an Land, und tatsächlich, da am Strand finden wir einen Steinhaufen, wie auf der Karte verzeichnet. Die Piraten haben wohl nicht mit Hochwasser gerechnet. Die Grotte, in die wir rein müssen, steht schon fast unter Wasser. Wir waten hindurch und finden dort eine zweite Schatzkarte. Nein, wie spannend! Also wieder raus aus der Grotte und ein Stück nach links. Da: Ein Holzkreuz! Ein Steinhaufen! Und darunter, tatsächlich, eine Schatzkiste!! Na so was. Mit goldenen Uhren – die sehen ja aus, wie die Messinguhren, die wir grad aus unserem Boot ausgebaut haben… Und mit Geschenken für jeden der vier Finder. Herrlich. Decken werden ausgebreitet, es gibt Saft und Rotsaft für die Großen. Und Würstchen und Brot zur Stärkung. Aber gegen die nassen Hosen vom Hochwasser in der Grotte und den kalten Wind – es ist inzwischen halb 10 – kommt auch das gemütlichste Abenteuer nicht an, wir müssen zurück. Fröhlich und Wohlig ziehen wir uns auf unsere warmen und trockenen Boote zurück und träumen von Piratenschätzen.

Jan.′ 11 06

2010se-129Putzparty – Juhu. Meine Lieblingsbeschäftigung.

Der ganze Krams-Krims kommt zusammen mit dem Exporteinkauf zurück in den Bulli. Nur der geknutete Weihnachtsbaum bleibt hier. Marianne nimmt ihn bis zum 13. (Knut) asylmäßig auf ihre Veranda (günstig abgegeben, da nur einmal drunter gesungen wurde). Dort wird er dann später, am richtigen Datum, ein zweites mal vom Balkon geschubst. Unsere Weihnachtsbäume haben es nicht einfach…

2010se-136Vor der Abfahrt werden wir von MorMor, Felipe und Susanna richtig durchgefüttert, so das wir die Fahrt ohne Hungerattacken und gleichzeitigen Übergriffen auf den Exporteinkauf überstehen sollten.

Wir zischen durch eine Winterzauberlandschaft nach Hause, Elche stehen am Wegesrand und winken uns zusammen mit Tomte und Pippi zu… 🙂

2010se-138In Holm machen wir bei Ulli und Arne Station um die Akkus mit einer Suppe wieder zu befüllen. Auf den Fähren von SE nach DK und DK nach D werden die restlichen Kronen in Kohlenhydrate umgewandelt.

Seit der Hintour habe ich einen Duftteststreifen eines Parfüms in der Tasche. Zu diesem Duft würde ich nun gerne meiner Frau das passende Parfümfläschchen schenken.

Ich bin völlig überfordert. Es ist mir nicht mögliche in dem Parfümladen den leichten Restduft des Streifens gegen das Hintergrundduftrauschen des Duty-free-Shops aufzulösen 🙁 – Hilfe. Vielleicht lag’s auch an der Uhrzeit…. Nachts fallen auch in S-H noch 5 cm Schnee und wir um 4 Uhr in den eigenen Betten.

Over und aus des Schwedenwinters.

Jan.′ 11 04

Der letzte Tag in Schweden. Es sind wieder 10cm Neuschnee hinzugekommen. Die Skihasen wollen noch einmal auf die Piste. Wir packen vorher schon mal ein bisschen Krams in den Bulli zurück, den wir nicht mehr brauchen. Bei Marianne legt Stefan sich quer über Spüle und Herd und montiert die Unterschrankneonlampe mit integrierter Steckdose. Schöner Anblick… Fotos wurden untersagt.

Jule und Anni wedeln im Tiefschnee den Hang herunter. Stefan, MorMor und Julita erledigen den letzten Exporteinkauf bei ICA. Im Baumarkt kauft Stefan noch 5 Schneeschieber, 3 hydraulische Spaltkeile und eine Fasssauna (darf er nicht 🙁 ).

Abschied feiern: Flachnudeln mit Hackfleisch, Rotwein, Werwolfspielen und noch einmal 10 cm Schnee oben drauf… Ob wir hier weg kommen? – Ein letztes Kaminfeuer *schluchzt*

Jan.′ 11 03

2010se-118Endlich ist wieder Montag. Die Baumärkte haben geöffnet. Eigentlich wollten wir einen Spark kaufen, leider sind sie ausverkauft – bis zum Frühjahr oder so. Dann nehmen wir eben Schneeschipper mit – die sind bei uns in Deutschland bis zum Frühjahr ausverkauft 🙂

2010se-121Einige Weihnachtsdingsteile sind 50% runtergesetzt. Jule wird schwach. Ein Tomte-Gartenzwerg kommt auf die Import-Export-Liste.

Beim IROkesen essen wir zum Mittag um uns für die Skiwühlaktion im Loppmarknad zu stärken – Diese ewige Skileiherei wird auf die Dauer zu teuer. Für Julia und Annika finden wir tolle Gebrauchtski für den doppelten Ausleihpreis. 2010se-125Leider ist für Julita und Stefan nix dabei – Stefans Waden sind zu muskulös. Die Kleine wühlt ihr gesamtes Taschengeld aus ihren Taschen, als MorMor andeutet evtl. neue Ski für sie zu kaufen. 153,50 Kr – „Hier MorMor, ich geb Dir auch mein ganzen Taschengeld“ 😉 – Aber leider war auch im Sportladen Julitas Bretterlänge ausverkauft – sie investierte ihr Taschengeld nun in ein Prinzessinnenkleid. Eine Stunde haben wir Zeit, die erworbenen Bretter zu testen, wir beschließen morgen die Testreihe fortzusetzen.

In MorMors „Skihütte“ findet das Aprés-Ski-Programm statt. Spaghetti (nicht schnittfähig), Rummy Cup im Turnbeutel und mit Korken schießende Werwölfe.

2010se-127Zum Abschluss des Tages steigt eine gemeinsame Aktion im Schnee, wichtig dabei ist, dass es völlig dunkel ist. Stefan setzt den Bulli rückwärts in einen mit Schnee gefüllten Graben. Alle anderen müssen unter Einsatz der neu erworbenen Schneeschaufeln den Bulli wieder schneefrei graben und raus schieben. Das macht einen riesen Spaß und alle freuen sich über diese tolle Überraschungsaktionsidee von Stefan.

Jan.′ 11 02

2010se-096Wir haben zwar noch nicht den 13.1., aber unser Weihnachtsbäumchen haben wir in der warmen Schwedenstube genug gequält. Wir knuten ihn mal von die Veranda. Und dabei fiel uns wieder dieses wahnsinns Winterwetter auf.

Was soll man machen. Diesmal trauen wir uns auf den See.

Zuerst wird vorgeschlagen, Papa ne Leine um den Bauch zu wickeln und ihn mit zwei Dosenpiksern in den beiden Händen vorzuschicken… Aber dann schien es doch auszureichen, dass er einfach nur mit nem Spark einmal um den Steg am See fährt. Wenn es nicht hält, ist es dort ja flach genug… 🙂 Es hielt. Nach und nach trauten sich auch die restlichen Angsthasen auf den See (seit mitte Nov. sind hier durchgehend Minusgrade).

Abends kommen Phillipe und Susanna vom Kontinent herübergereist und bringen ein grandioses neuartiges Spiel mit, was uns Knoten in das Gehirn fabriziert: Gemischtes Doppel. Ich sag nur: Klamotte – Klomatte…

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