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Aug.′ 15 09

DSC01491

Der Wind hat gedreht der Muff ist besser… Aber der eingeparkte Nachbar will weg und überhaupt ist Bewegung im Hafen. Jule findet einen tollen Platz gegenüber der H-H-H.

Wir legen uns um. Die Kinder verschwinden an den Strand und die Offiziöse hisst unser Sonnensegel im Cockpit. Die Frauen gehen Ersatzteile kaufen und die Kapitäne schrauben an den Schiffen rum. Kater Konrad liegt auf dem Schiff und schläft, Luna versteckt sich in der Vorpiek unter dem Bettlaken und schnarcht ebenfalls. Die beiden werden erst abends, mit Einbruch der Dunkelheit aktiv. Dann schleichen sie sich vom Schiff und erkunden die Gegend. Kater Konrad begleitet uns jeden Abend beim Hundespaziergang. Die kleine Luna ist noch nicht ganz so mutig und traut sich allerhöchstens hoch angespannt mit gespitzten Ohren, gesträubtem Fell und Bauch auf den Boden gedrückt schleichend auf das Nachbarschiff. Bei geringstem Lärm, fegt sie zurück auf unser Schiff, schnell wie der Wind.

Am frühen Abend läuft die Odysseus ein. Wiedersehensfreudig wird der Grill angeheizt und wir veranstalten ganz nach Wikingerart ein Grillgelage vom Feinsten. Der Käpten sitzt auf seinem Lieblingsplatz zwischen zwei Grills bestückt mit Rippchen und Nacken – vereinzelt taucht neuerdings Grillkäse auf. Merkwürdige Sache. Rundgefuttert und gut getränkt sehen wir des Nachts Sternschnuppen am Himmel. Ein Traum!!

Over und aus

Aug.′ 14 02

Auf nach Faaborg zum Shipmantreffen. Steppenwolf und Kassiopeia sind auch dabei. Sie überlegen von ihren bisherigen Schiffen auch auf eine Shipman umzusteigen 😉

Die Shipmans werden gegenseitig begutachtet und am Abend der Grill entzündet.

Die Crew der Röde Orm versucht ihren Vortrag zu halten leider hat der Kpt. ein paar technische Schwierigkeiten und kommt ins Schwitzen.

Aber unser kleiner Huwei Hotspot rettet die Datenübertragung.

Over und aus.

 

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Jul.′ 14 27

Der Kurztrip von Arosköbing nach Marstal beschert uns freie Platzwahl im Yachthafen.

Der Kpt. bekommt richtig Angst und vermutet, der Hafen sei wegen einer Extrempreissteigerung leer.

Wir nehmen Steg 10 mit bester Sicht.

Katleens Familie kommt. Es gibt ein Wiedersehensgrillen mit Doko.

Over und aus.

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Jul.′ 14 16

Irgendwann schaukeln wir wach und holen den Anker hoch. Wir setzen Segel und fangen den seichten Windhauch ein, der über die Strander Bucht weht. Er reicht aus, um uns aus der Kieler Förde zu pusten. Mit Kurs Schleimünde können wir den Wind in einem besseren Winkel nehmen. So schwimmen wir mit 0-2 Knoten Richtung Urlaub. Das 3-Std-Wachsystem läuft wie geschmiert. Abwechselnd schlafend, lesend, surfend genießen wir die 8 Stunden. Kurz werden wir von einer Familie laut schnaubender Schweinswale geweckt (die haben auch gar keine Respekt mehr vor Schlafenden), bis in Maasholm in der Modersitzkybucht der Anker fällt.

Dann kommt der schnelle Teil des Tages, Bianca und Thomas kommen nämlich, um Julita und Kathleen zu bringen. Also Pinta (Schlauchboot) aufgepumpt, Außenborder ran, Tisch aufgebaut, Grill angezündet. Schon stehen sie am Ufer. Der Fährmann setzt über und holt alle ab. Julita und Kathleen nehmen das Vorschiff ein, Jona macht große Augen und wir Großen genießen einen bunten Grill- und Dokoabend, getaucht in goldenes Abendsonnenlicht.

Over und aus.

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Mai.′ 14 28

Der Wind pfeift wie wild, die Temperaturen sind noch so, dass man die Eiszapfen an den Salingen klimpern fühlt. Eigentlich wollte der Kptn‘ mit der Matrosine schon am Dienstag Abend an Bord gehen…
Am Mittwoch wagen wir es. Wir bleiben im Heimathafen. Gehen abends ins Vereinsheim und machen die Heizung an…. unter Deck bekommen wir es auch irgendwie warm..


Auch das Bier friert sehr. Es ist quasi gefroren zusammen mit der Butter und dem Käse und der Wurst. Ein Blick auf die Kühlbox sagt alles – 77 Grad Celsius sollen es im Inneren der Box sein. Da wird natürlich gekühlt bis der Arzt kommt. Google denkt das gleiche wie der Käpt’n. Der Thermosensor ist im Eimer. Waeco sagt, wir sollen die Box mal rumschicken, es wird ein neuer Sensor eingebaut. Alles klar – die Box wird verschickt und die Backskisten sind noch kalt genug.
Der Kptn‘ wagt es und schläft in der Kuchenbude … Alle halbe Stunde wird in dieser Nacht der heiße Ziegelstein in seiner Koje von der Crew ausgetauscht. So geht es.
Over und aus.

Jul.′ 13 23

DSCN3519Laute Schleifmaschinengeräusche aus der Richtung des Unterwasserschiffs der Hitch-Hike-Heidi wecken uns. Wir locken den Kpt. Hitch mit Kaffeeduft (keine Ahnung, wie er das durch die Gasmaske riechen konnte) und frischen Brötchen zum Frühstück an Bord der Röde Orm. Es geht schon wieder los… Kaum beginnt es etwas zu schaukeln, fängt er wieder an von langen Seereisen und weißen Stränden zu reden. Toller Kerl – Wird Zeit, dass er unter seinem Dampfer wech kümmt.

Wir verabschieden uns und lassen uns die Schlei Richtung Ausgang pusten. In der Olpenitzbucht liegt die God Tur vor Anker. Wir gehen längsseits und trinken gemütlich Kaffee. Die beiden Kapitäne machen Pinta, das Schlauchboot klar und motoren bei Starkwind an Land, um Hasen für den Grill zu jagen. Doch der Landgang fällt enttäuschend aus. Nix zu machen hier. Also zünden wir mal wieder die Kohlen an und braten die restlichen Holzfällersteaks. Ein letzter, etwas verregneter Abend auf See.

Over und aus.

Jul.′ 13 22

Wir sind mit Kpt. Hitch-Hike-Heidi in Grauhöft verabredet – Leinen los und ab nach Grauhöft. Er macht Urlaub beim Boot – also eigentlich unterm Boot und auch nicht im Wasser, sondern am Wasser – zusammen mit seinen Makita- und Festofreunden. Dabei ist er in einen weißen schicken Anzug eingepackt und trägt eine Gasmaske – hübsch. Der Abdruck der Maske bleibt wahrscheinlich nun lebenslang ins Gesicht geprägt.

Wir haben Kpt. Heidi kaum erkannt und sind echt erschrocken. Der Kpt. denkt, den kriegen wir nur mir Grillfleisch und Bierchen wieder auf die Spur. Gesagt getan. Wir kaufen fürs Abendbarbecue ein und schleifen den Kpt. Heidi anschließend unter lautem Protest von seinen Werkzeugen, Glasmatten und Epoxyspachteln wech. Nach einem kurzen Duschabstecher (Aceton – Benzin – Mischung) wird er ins Cockpit der Röde Orm gesetzt und mit Bierchen und Fleisch versorgt. Er blüht völlig auf und fängt an von der Karibik zu haluzinieren… – Schön.

Over und aus.

Jul.′ 13 19

Die Steppenwolf steht ja am Anfang ihres Urlaubs und segelt weiter nach Norden. Wir müssen ja nun leider so langsam gen Süd. Aber einen Tag können wir noch riskieren, wenigstens auf der gleichen Höhe zu bleiben. Wir segeln bei tollem halben Wind von Illum in die Dyvig. Rauschefahrt mit Vollzeug.

Wir treffen die God Tur wieder und brauchen unseren Anker nicht in den Modder zu rammen. Wir dürfen längsseits festmachen.

Die Luft ist drückend heiß. Bedeckter Himmel. Es riecht nach Gewitter. Aber es will nicht werden. Der Cobb wird nicht von einem Gewitterregen gelöscht… Zur Abwechselung mal grillen ist ja auch mal was… J – Hühnchen – oh je – Es scheint, die Schweinefleischvorräte sind erschöpft.

Over und aus

Jul.′ 13 18

Einen Ankerplatz weiter. Von der Hansebugt nach Illum segeln wir heute.

Vor der Nordküste von Illum kann man fast bis an die Küste heranfahren. In 50m Abstand ist es immer noch über 2m tief. Leider ist diese Insel von Möwen bewohnt, daher müffelt es ein bisschen nach Möwe. Die Albatrosse haben ihre kahlen Bäumchen auch schon verlassen, weil die Möwen wohl zu sehr nerven.

Der Kpt. geht an Land und versucht ein paar Möweneier fürs Grillen zu finden. Nix zu machen – alle ausgebrütet. Aber die Möwen sind etwas genervt über des Kptns. Besuch – nicht sehr gastfreundlich. Sie schimpfen die ganze Nacht lautstark.

Over und Rauch.

Jul.′ 13 17

Wir legen in Thurö an. Mormor, Annika, Julita und Kater Konrad gehen von Bord und fahren per Auto gen Norden. Kater Konrad reist das erste Mal nach Schweden.

Einsam und alleine auf dem viel zu großen Boot bleiben die erste Offiziöse und der Kpt. zurück an Bord.

Kurs West. In der Hansbugt vor Faaborg treffen wir die Steppenwolf  (ehemals Wogenwolf). Achim hat heute Geburtstag. Wir gehen Längsseits und überreichen die Pfannkuchentorte. Nun ist Eile geboten, man kann zusehen, wie sich die Sahne in der Sonne verflüssigt.

Würstchen und Nackensteaks sind doch die besseren Lebensmittel bei diesen Temperaturen.

Wir fackeln nicht lange und entzünden den Cobb: Grillfleisch, Schokobananen und Myers.

Over und aus.

Jul.′ 13 16

Wir bleiben vor Anker. Die Schwedenfahrer haben sich angekündigt, Crewtausch steht also mal wieder an.

Mormor und Annika kommen am Hafen von Thurö an. Christian und Stefan holen sie per Beiboot an den Ankerplatz. Für die bestellten Bier- und Grillfleischreserven wird das zweite Dinghi komplett benötigt. Zur Begrüßung gibt es Pfannkuchentorte, diesmal mit Pfirsich. Delikat.

Anschließend – was sonst – Grillen auf der God Tur.

Marianne und Christian übertreffen sich gegenseitig mit ihren grandiosen Musikdarbietungen. Mundharmonika und Schifferklavier im Wechsel. Es gab keine Beschwerden.

Marianne und Annika machen es sich für eine Nacht im Cockpit gemütlich.

Vollmond und aus.

Jul.′ 13 15

Wir verholen uns von Troense nach Thuröbund in die Ankerbucht.

Julita hat das Gleiten mit Pinta geübt, sie hat sich erst nicht getraut und dann Mut gefasst. Nun saust sie ständig mit Vollgas über die Bucht. Noch halten wir den bösen Blicken der Nachbarankerer stand… 😉 – Vor ner Weile hat der Kpt. noch selbst über die motorenden Kinder gemeckert… Aber wenn nun die eigene Matrosine stolz wie Oscar über die Bucht zischt… Naja – da kann man ja ma n Auge zudrücken, oder?

Die Sonne brennt. Wir erobern den schattigen Wald. Die Baumschaukeln werden bestiegen und über tiefe Schluchten geschaukelt. Abenteuer pur – der Kpt. gibt Anschwung. Wir finden ne Menge Himbeeren, lecker.

Die Kühle des Waldes hält nicht lange vor. Als nächstes müssen wir uns im Wasser abkühlen. Wir schrubben einen völlig zugesch… Möwensteg wieder sauber und baden von dort aus. Das „privat“-Schild glänzt nun auch wieder. Es gib ne Menge Krebse und Seesterne zu erschnorcheln – Super.

Am Abend kommen SY God Tur und SY Farvel auch in die Ankerbucht. Wir legen uns ins Dreierpäckchen und grillen was die Kohlen hergeben. Der Wind dreht auf Ost – es muss schwer sein, für die in unserem Windschatten ankernden, das auszuhalten..

Over und aus.

Jul.′ 13 14

Die erste Offiziöse holt Milch und Brötchen, drapiert mit Kerze und Blumen im Vereinsheim, ab. Der Kater schläft seinen Nachtzugrausch aus und träumt von Abenteuern im Hafengelände. Der Kpt. ist noch völlig erschöpft von dem gestrigen Wandertag und braucht einen Tag Erholung. Die Matrosine und die erste Offiziöse können aber nicht anders und leihen sie beim Hafenmeister Fahrräder aus. Bei Waldemar ihm seiner Hütte gibt’s auch n super Badestrand.

Der Kpt. bereitet den Cobb vor. Auf einer der unzähligen Bänke (mehr als Hafenliegeplätze, es war gar nicht einfach einen auszusuchen) grillen wir mal wieder.

Um 20h geben Uta und Anders ein Konzert im Vereinshaus. Super. Geige, Gitarre und Gesang und spanisches Bier (San Miguel). Manchmal klingt Utas Gesang ein bisschen wie Fado… Erinnerungen werden wach – *hach*

Over und aus.

Jul.′ 13 10

Morgens liegt Kater Konrad wieder im Cockpit in der Sonne. Er hatte wohl ne bewegte Nacht, er schläft den ganzen Tag tief und fest. Zum Frühstück bequemt er sich allerdings noch an den Tisch – essen geht vor schlafen. Wir erledigen Hafenfacilities: die Dusche, der Spielplatz, der Marineshop und der Supermarkt werden besucht. Der Käptn repariert das defekte AIS, leider stellt sich heraus, das die Antenne oder das Kabel im Mast kaputt ist und nicht die Steckerverbindung. Mit der Antenne des Funkgerätes läuft das AIS nämlich 1A.

Wir legen ab, setzen das Vorsegel und rauschen vorm Wind den großen Belt hinunter. Lange vor der Brücke überlegen wir, durch welchen Brückenabschnitt wir wohl passen, zählen, Fernglas zur Hand. Mit 15m sind wir auf der sicheren Seite. Kurz vor der Brücke sucht Julita die Angel raus und der Käptn, Julita und Kater Konrad warten gespannt auf einen anbeißenden Fisch. Doch leider verlieren sie nur den Harken. – den Letzten – Grummel. Wir müssen uns dringend ein anderes Anglergeschirr zulegen – finden der Kpt. und die Matrosine – die erste Offizöse ist sich da nicht so sicher…

Wir ankern in der Nyborgbucht, vor der Mühle. Wenn man nach links, die Industrie im Rücken, auf die Landschaft guckt, ist es eine wunderschön idyllische Ankerbucht, leider guckt man dann auch genau in die Sonne… Der Käptn lädt zu einer Ruderfahrt über die Bucht ein. Wir steigen also ins Beiboot und lassen uns rudern. Hierhin und dorthin und plötzlich sind wir in einer Strömung.. also ins Zeug legen, um wieder raus zu kommen. Sieh mal dort ein kleiner Strand! Dort rudern wir hin, um uns auszuruhen. Der Strand ist von Möwen bewohnt. Lauter kleine Möwenfußabdrücke im Sand. Und wir finden Strandgut – ein neues Anglergeschirr!! Eine wunderriesengroße schöne Reuse. D.h. wir ändern also ab jetzt unsere Angelstrategie. Jeden Abend am Anker wird die Reuse versenkt – super Idee – total entspannend. Wir entknoten und entalgen das gute Stück und schleppen es zum Schiff. Na das gibt Fisch, die nächste Woche! An Bord macht der Käptn Feuer im Cobb, sien Fru das Grünzeug dazu. Bier und Rum, naja und Limo und Wasser. Tze.

Sonne und Satt!

Jul.′ 13 05

Sommer – Wir bleiben noch n Tag in der Ankerbucht vor Tunö.

Die Kinder baden – der Kpt. auch und nebenbei putzt er noch den Wasserpass, saubersegeln klappte nicht.

Der Kpt. der Odysseus gibt per Funk durch, dass er jetzt Fleisch jag… – ähhh kaufen geht. Das Grillfieber steigt, der Kpt. nimmt die Pinta und will natürlich auch das Fleisch aussuchen. Die erste Offiziöse und die Matrosine kommen mit – zum Aufpassen und Gemüse kaufen.

Beim Köbmand gibt es leider keine 100g Nackensteaks mehr. Wir müssen auf die 700g Steaks zurückgreifen. Nach langer Rechnerei und Überzeugungsarbeit der 1. Offiziöse bekommt nicht jeder Grillteilnehmer ne eigenen Flanke – das Fleisch soll geteilt werden, was für n Jammer.

Wir besuchen noch die Schmiede und den Leuchtturm nee, Kirchturm, ach ne – is ja Beides, wie praktisch.

Anschließend fragt der Kpt. alle halbe Stunde nach, wann es denn nun endlich mit dem Grillen los geht. 18h wird schließlich ausgehandelt.

Ein echtes Gourmetgrillen. Leider bekommt der Kpt. trotz harter Tierschutzargumentation kein eigenes Steak – er wurde aber trotzdem satt.

Die Kinder singen Lieder von Wasser und Rum lautstark auf dem Spielplatz: „Es gibt nur Wasser, Wasser, Wasser überall… wir brauchen Rum, Rum, Rum sonst verdursten wir…“ – Die meisten Menschen in diesem Hafen verstehen zum Glück diesen Text nicht – hoffen wir.

Die Klulicrew bringt eine besagte Flasche…. – nur für Erwachsene. Bruno liest noch eine Seglergeschichte von Gustav vor, dann müssen wir uns leider von der Odysseus-Klulliflottille verabschieden.

Anni holt uns um 0h mit dem Schlauchboottaxi zurück an Bord.

 

Over und Rum.

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