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Nov.′ 11 25

Thor legt nun wirklich ab in die weite Welt. Wir wünschen euch eine gute Fahrt!!! Richtigen Wind und freundliche Menschen. Mit Abschiednehmen den Tag zu beginnen ist irgendwie doof. Immerhin stehen wir dadurch mal früher auf. Heute wollen wir vor Anker gehen. MenGoe legt schon mal ab, den Ankergrund testen. Wir folgen kurz vor zwölf und legen nochmal am Hafenbüro an, um zu zahlen. Dabei vergessen wir vorne einen Fender, und schrammen promt am Steg lang mit dem Rumpf. Leider schaute da ne Niete raus, die einen fiesen Kratzer ins Boot gemacht hat. Grummel.

Annika und Olaf folgen uns in der Pinta, die heute nicht nur mit unserem Benzin-Außenborder, sondern auch mit dem Elektromotor von Olaf und Petra geschmückt ist. Weil man sich mit dem E-Motor leiser an die Fische anschleichen kann, um zu angeln. Der andere Motor ist dran, damit man schneller Reißaus nehmen kann, wenn sich ein Hai nähert. Die schwimmen ja tatsächlich hier rum… Lässt man alles raus und aktiviert beide Motoren gleichzeitig kommt man auf satte 4 Knoten… also fast Gleitfahrt. Der weiße Blitz zischt durch das Hafenbecken.

Sobald der Anker festsitzt, gehen Stefan und Olaf auf Männerangeltörn auf den Atlantik. Nach 2 Stunden kommen sie wieder, ohne Fisch, mit dem Benzinmotor… aber sie streiten ab, einen Hai gesehen zu haben.

Wir springen alle noch mal ins Wasser und schnorcheln um das Boot rum. Wir liegen hier auf 6 Meter Wassertiefe und man kann problemlos den Grund erkennen und die Fische, die überm Grund schwimmen sehen. Annika taucht einmal unterm Schiff durch und schrubbt den Kiel zusammen mit Stefan.

Dafür haben wir extra Kartoffelnetze gesammelt, damit geht das nämlich am besten.

Abends gibt’s die letzte DosenErbsensuppe von Aldi und Rummikub. Der Kpt. hätte allerdings lieber ne Cup Rum gehabt.

Over und so.

Nov.′ 11 24

Die Crews der MenGoe, Thor, Sophie und Röde Orm besuchen die wilde Touristadt „Playa Blanca“. Der Kpt. schafft es endlich mal zwei spanische Handykarten zu besorgen. Nun können auch mal Crewteile der Röde Orm getrennte Wege gehen und sich auch wieder finden. Wir trinken Kaffee und beobachten mit Neugierde, wie Kölner Segler ihre Füße in son Aquarium stecken und sich dieselben von Lutscherfischen anknabbern lassen. Soll Wohlbefinden steigern und Hornhaut mindern. Na so was. Was es alles gibt.

Uli lädt uns zum Sardinenessen ein. Leckersten Fischchen, paniert und gebraten mit Kartoffeln und Salat auf der MenGoe. Herrlich. Annika und Julita verschwinden zwischendurch immer wieder zum Katzenstreicheln, die Babykatzen auf der Mauer vor dem Bäcker haben ihr Herz erobert.

Abends verabschieden wir den dritten Abend Christian und Christine von der Thor. Nun sind wir seit Kiel mehr oder weniger zusammen gesegelt. Jetzt wollen sie weiter erst über den einen, dann über den anderen Ozean, den Pazifik.

Die ein oder andere Seniorita wird angezündet und ACDC gehört auf der Sophie.

Over und weg.

Nov.′ 11 23

Heute beginnt der Tag spät… für einen Teil der Crew zumindest. Der andere Teil geht schwimmen, bummelt über den Handwerkermarkt und macht irgendwann Frühstück. Außerdem bereiten wir uns für den großen Abend vor. Die Röde Orm verwandelt sich nämlich in ein Pfannkuchenschiff!! Die Kinder malen Speisekarten und ein Restaurantschild. Stefan baut den neuen Gaskocher auf dem Tisch auf, Julia zündet den Petroleumkocher an. Gläser und Dosen mit diversen Marmeladen, Apfelmus, Zucker, Käse, Schinken, Kinderschokolade und so säumen den Tisch, Annika ist für das Belegen zuständig. Julita hat den Kellnerblock gezückt und nimmt die Bestellungen entgegen. Als Gast sind Olaf, Petra, Uli, Christian und Christine an Bord. Es wird ein herrliches Gelage. 18 Eier werden verbraten, wir kriegen alle Gäste pappsatt und uns auch noch. Das macht doch immer wieder Spaß, son Pfannkuchenfest.

Over und satt.

Nov.′ 11 22

FRÜH klopft die Sophiecrew, ein Auto ist gemietet, wir wollen Weihnachts- und Adventskalendereinkäufe machen. Annika und Julita bleiben im Hafen auf der MenGoe. So zischen wir los. Diese Geschwindigkeiten, die ein Auto so schafft, verblüffen uns immer wieder. Und dann ist es auch noch eines mit Verbrauchsanzeige. Von 2 Litern springt er zu 15 Litern… schaffst du 20? Super Spielzeug. In der Einkaufsstraße von Arrecife klappern wir die Läden ab. Wir treffen Jane und Isabell zum Kaffee, supernett.

Dann geht’s weiter zu Ikea. Eine kleine Kieferntanne lacht uns an. Ist die echt? Sieht auf jeden Fall so aus. Gibt’s auch Kiefernduft in der Dose dazu? Auf jeden Fall muss die mit. Wir wissen, dass auch auf Lanzerote erst am 24.12. Heiligabend ist. Aber wer weiß, ob wir bis dahin noch mal zu Ikea kommen. Also muss der Baum mit und verschwindet vorerst in der Backskiste. Relaxt mit leerem Auto fuhren wir los. Völlig fertig und vollgepackt bis unter die Corsadecke kehren wir zurück.

Am Abend ist Abschiedsgrillen mit der Thor angesagt. Letztendlich bleiben sie noch zwei Abende, wie wunderbar. Aber das Grillen lassen wir uns doch nicht entgehen. Wir haben einen spezialGrillplatz auf einer Aussichtsplattform mit Blick aufs Meer ausfindig gemacht, mit Mauer, Bank, Laterne und Mülleimer. Ideal. Nur dass irgendwann einfach das Licht ausgeht. Da stehen wir im Dunkeln. Bis Olaf mysteriöser Weise mit dem Finger schnippt. Und Klick ist die Laterne wieder an. Das soll mal einer verstehen.

Irgendwann verholen wir uns auf die Thor und versacken dort bis in die Morgenstunden.

Over und zappenduster!

Nov.′ 11 21

Um 11 laufen wir zur Sophie, der Mastkran ist bestellt. Uli kommt mit ner deutschen Zeitung vorbei und vergibt sie an den Meistbietenden. Stefan bleibt beim Mastkranwarten, Julia geht aufs Schiff, Wäsche waschen und Zeitung lesen. Von Warten ist der Tag geprägt, die lassen sich viel Zeit da auf dem Trockenliegeplatz. Mit Sonnenuntergang fährt die Sophie wieder in den Hafen. Alles dicht, Windmesser funktioniert.

Abends sind wir auf der MenGoe eingeladen, von weitem riecht man das frische Popcorn.

So klingt er aus, der Tag.

Over und aus!

Nov.′ 11 19

Thor läuft in Rubicon ein. Die Kinder springen sofort ins Dingi paddeln an den Steg und hüpfen vor Freude wie Flummis auf dem Steg vor der Thor auf und ab. J

Wir trinken ein Begrüssungskäffchen und Christian meint, wir bauen ein Werkzeug für den Kocher und reparieren den nun – Gesagt getan.

Wir schaffen es, die Brenner auszubauen und reinigen sie mit Pfeifenputzern. Dann legen wir sie auf die Gasflamme der Thor und glühen sie aus. Wieder putzen wir sie mit dem Pfeifenputzer und klopfen von außen gegen den Brenner. Es fällt noch erstaunlich viel Ruß aus dem Brenner.

Als alles wieder zusammengeschraubt ist, und noch ein paar Schräubchen mit Dichtungsproblemen nachgedreht wurden, ist der Kocher wieder einsatzbereit.

Wir sind stolz wie Oscars. Voll cool – Danke Christian!

Abends gibt’s eine Refiteinweihungspfannkuchenessen. Lecker!

25% der Besatzung verbrennen sich die Zungen, weil wir so warmes Essen einfach nicht mehr gewohnt sind.

Over und aus!

Nov.′ 11 18

Der Wecker klingelt um 8h. Um 9h hat Sophie den Krantermin. Alle Kapitäne und ersten Offiziösen von Röde Orm und Sophie gehen auf die Sophie und schippern zum Kran. Nur die Leichtmatrosen rudern mit dem Dingi hinterher.

Die Mastlegeaktion klappt perfekt. Nur der Anlandstellvorgang hätte etwas zügiger gehen können. Als wir um 12h, nach einem 2. Frückstück auf der Röde Orm und einigen Wartekäffchen später, wieder bei der Werft sind, hühnern die immer noch an Sophies Gestell rum. Olaf und der Kpt. machen schon mal etwas Krach mit unseren Elektrowerkzeugen und stellen die Koffer provokativ vor das Boot. Das Arbeitstempo erhört sich merklich und wir können uns endlich an den alten Echolotgeber machen.

Mit brutalsten Mitteln (Topfbohrer, Hammer, Dremelflex) holen wir das alte zickige Teil aus dem Rumpf und kleben den neuen NMEA-Geber ein.

Nun ziehen wir noch kurz mal n neues Kabel durch den Mast und montieren während des Sonnenuntergangs in lauschiger Atmosphäre die Elektrowindhalterung.

Zu unser aller Belohnung laden uns Olaf und Petra zum Pizzaessen ein. Ein toller Abschluss für so einen coolen Tag auf der Bootswerft.

Over und aus!

Nov.′ 11 16

Der Schwell hat sich über Nacht fast vollständig gelegt. Wir liegen hier wunderbar in der Papagayobucht.

Die Damen wollen an Land. Mit dem Dingi bringt der Kpt. die Crew eine Bucht weiter vor den Hotelstrand, damit der Weg über den Berg nicht so hart ist.
Julia und die Kinder holen das Paket von Erhard Granicky, dem TO-Stützpunktleiter ab, kaufen ein und rufen das Dingi wieder zum Strand zurück.
Der Kpt. hat in der Zeit krampfhaft zum 10. mal nach den Ersatzteilen für den Kocher gesucht. Nix zu machen. Sie wollen einfach nicht auftauchen.
Die Nudeln für den Nudelsalat müssen auf einem nur noch glimmenden Kocher gegart werden. Es dauert Stunden – so bekommt man den Tag auch rum.


Sozialkontakte finden auf UKW 72 mit Sophie, Maia und Men Goe statt.
Sophie geht Freitag aus dem Wasser, wir werden uns also morgen wieder in den Hafen verholen um zu helfen.
Heute findet der Grillabend auf der Röde Orm statt. Wir bauen die Seitenwände der KuBu auf damit der kühle Wind uns nix anhaben kann.
Nun haben wir es sehr gut und Cobben Fleisch und Wurst. Unser geglimmter Nudelsalat wird auch sehr gelobt… – wenn die wüssten, wie lange der auf dem Herd stand…
Es ist sehr entspannt hier am Anker. Tolles Wasser. Leichtes Rauschen. Sternenhimmel. Annika und Julita schlafen draussen.

Over und aus!

Nov.′ 11 15

Gegen Morgen lässt der Schwell nach. Um 8h lichtet Tamora den Anker und macht sich auf nach Süden. Sie wollen Fuerte umrunden und dann weiter nach Gran Canaria.

Wir frühstücken und funken mit Maia und Men Goe. Uli ist schon in der Papagayobucht und meint, es ist jetzt deutlich weniger Schwell dort.

Die Crew der Maia kauft für unser abendliches Grillfest am Papagayostrand ein.

Der Plan für heute steht also fest.

Wir lichten nach dem Frühstück und der ersten Schulstunde den Anker und segeln zur Papagayobucht.

Es ist nicht ganz einfach hier einen guten Sandflecken zu finden, weil auch viele Steine hier rumliegen. Mit dem Schlauchboot kontrollieren wir den Anker und müssen noch einmal umlegen, weil er sehr unschön hinter einem Stein klemmt. Der nächste Anlauf klappt perfekt. Wir finden ein großen Sandflecken, wo der Anker sich super eingräbt.

Maia’s und Men Goe’s Anker werden auch per Dingi kontrolliert – alles Save – wir können sicher grillen.

Bei unserer Vorbereitung streikt nun auch die zweite Flamme unseres Optimuskochers – wir sind nun völlig kocherlos. Der Kpt. muss wohl morgen rann und das Ding reinigen. Evtl. war auch das portugiesische Petroleum nicht gut. In Rubicon werden wir wohl Gutes kaufen können – oder wir kochen jetzt nur noch auf dem Cobb.

Der Abend kommt, die Brandung rauscht allerdings so laut, dass wir lieber nicht mit dem Dingi an Land gehen, sondern den Cobb an Bord der Maia positionieren.

Der Kpt. darf wieder grillen – endlich. Es wird ein sehr netter Abend.

Over und aus!

Nov.′ 11 14

Heute wollen wir raus gehen und in der Papagayobucht ankern. Bordkasse schonen. Bis wir so alles zum Auslaufen vorbereitet haben, Rik mit seiner Masquenada und Susi, Tom und Claudia mit ihrem Riesenkat verabschiedet haben, vergeht ne Menge Zeit. Um 14h motoren wir aus dem Hafen und stürzen uns in die Dünung. Wir segeln zu Papagayobucht und checken die Lage – keine Chance hier ne ruhige Nacht zu verleben. Es schaukelt zu dolle. Vor der Hafeneinfahrt von Rubicon schwellt es auch wie wild.

Aber vor der Einfahrt von Puerto de Playa Blanca ist kein Schwell mehr. Leider hat dieses Hafengebiet einen anderen Nachteil. Nachdem wir friedlich und glücklich in der Nähe der Hafeneinfahrt vor Anker sind, kommt eine Fähre von Fuerte’ auf uns zu. Kurz vor unserem lauschigen Ankerplatz hupt sie dreimal kurz und fährt rückwärts in den Hafen – doch nicht so lauschig hier. Wir gehen ein paar 100-Meter weiter nach Osten – hier beginnt der Schwell wieder. Man kann machen was man will. Entweder Fährkrawall oder Schwell.

Die Tamora liegt in unserer Nähe. Wir versuchen uns gemeinsam von dem Geschaukel abzulenken und spielen einige Rummikubetäubungsspiele auf der Tamora, bis wir alle so müde sind, dass und das Schaukeln nix mehr ausmacht.

Over und aus!

Nov.′ 11 10

Erwin und der Kpt. holen die beiden Leihwagen vom Verleiher ab. Dieser hat ab 8.30h geöffnet – bis 8.50h tut sich allerdings nix – naja – Jedenfalls haben wir um 9h die Schlüssel.

Die Crews der Sophie, Samantha und Röde Orm puzzeln sich in die Extreminileihwagen. AC full Power. Die Atemluft wird erträglich.

Erste Station: Feuerberge. Oder auch: Nationalpark Timanfaya.

An der Schranke wird nur Blechgeld angenommen – die ersten Anzeichen, dass wir uns nähern, Plastik und Papier sind nicht Feuerfest 😉

Als erstes sucht der Kpt. natürlich den Vulkangrill – is ja klar. Es ist der Wahnsinn. Hammerheiß, Ultratief und riesengroß. Leider so abgesichert, dass wir uns kein Lavablubs für den Cobb mitnehmen könnnen. L

Mit Reisebussen fahren wir durch den Nationalpark und bewundern die Vulkanlandschaft.

Der nächste Minimietwagenstop heißt Mirador del Rio. Von hier haben wir einen großartigen Ausblick auf die Isla Graciosa und den Atlantik. In diesem Haus wohnte der Teufel in der Fernsehserie Timm Thaler. Riesige Fenster in den Felsen gebaut, sieht sehr spuki aus.

Hier machen wir ein Picknick und flüchten vor dem Touristrom, den die Reisebusse anschleppen.

Unsere nächste Station ist Jameos del Agua, ein See in einer Grotte. Wunderschön gestaltet, der Niedergang als Restaurant, begrünt. Unten am Wasser eine geheimnisvolle Stimmung. Unterlegt mit ebensolcher Musik. Im See leben blinde Albinokrebse. Dazu gehört ein Konzertsaal, auch in eine Grotte gebaut. Wir setzen uns auf die Zuschauerbänke und staunen. Oberirdisch ist ein beeindruckendes Museum zu sehen, dass alles über Vulkane und die Entstehung der kanarischen Inseln erklärt. Sehr eindrucksvoll.

Unsere letzte Station ist das Haus des Künstlers Caesar Manrique. Doch hier sparen wir uns die 8 Euro Eintritt pro Person und beschließen, den Weg zum Supermarkt und zu Ikea zu suchen. Wir wollen die Autos so richtig ausnutzen. Stefan, das Iphone und Olaf zeigen uns verwinkelste Gassen, Einbahnstraßen und Hinterhöfe von Arrecife, auf der Suche nach Ikea. Normalerweise findet man das blaugelbe Schild doch von weitem… Am Ende der Naviführung stehen wir vor einem kahlen Acker, auf dem angeblich IKEA stehen soll… Schließlich wird ein Taxifahrer befragt, und siehe da, am Hafen, noch n Stück weiter: Unser Schweden, da isses.

Doch vorher müssen wir in den Supermarkt, damit das Auto schon vollgepackt ist, bevor wir Ikea erstürmen. Besser is. Schließlich haben wirs geschafft. Und es hat uns geschafft. 190 km sind wir gefahren, einmal über die ganze Insel. Die Bakskisten sind wieder voll mit Lebensmitteln. Eine neue Maus haben wir auch an Bord, hat die Skippine dem Skipper von Ikea mitgebracht. Zum Abendbrot gibt es Köttbullar mit Lingonsylt und Potatismos. Ganz wie in Schweden.

Over und aus!

Nov.′ 11 09

Mal wieder ganz nett in einer großen modernen Marina zu sein. Die letzte war… wenn man s genau nimmt… Lissabon / Expo Marina. Alles andere waren eher kleine Yachthäfen, in denen man zwar alles bekam was mach so brauchte (auf Nachfrage) und die Toiletten eher nicht immer sehr septierlich waren. Hier ist es so – das einem alles in den Mund fliegt: Saubere Toiletten, viele Einkaufsmöglichkeiten, Bars, Kneipen, Restaurants, live Musik… usw. usw.

Gleichzeitig ist es sogar ruhig am Liegeplatz.

Wir machen heute noch keinen Ausflug sondern einen Gammeltag.
Die Kinder fangen schon an beim Frühstück zu diskutieren:

Kpt.: Nackig essen gibt’s hier überhaupt nicht – Julita: Ups, wusste ich nicht, ich dachte, man darf nur nicht in Unterhose essen.
Die Kinder rennen über den Markt und erstehen Magnetverstellarmbänder:

Kpt.: Man darf nicht mit diesem Magnetarmband am Computer arbeiten, wegen der Daten auf der Festplatte – Julita: Ja, genau, dann werden die Daten angezogen.
Die Kinder spielen den ganzen Tag mit Sophia und Isabell von der Samantha.
Die erste Öffizöse geht mit Silke von der Tamora ein Kaffee nach dem anderen trinken und der Kpt. langweilt sich – schön!
Wir bestellen telefonisch n Leihwagen für morgen um die Insel zu erkunden.

Over und aus!

Nov.′ 11 08

Kurz vor dem Aufstehen legen wir ab. Die erste Offiziöse schafft es die Besatzung aus ihren Kojen zu komplimentieren.

Wir lassen Lanzarote an Stb. und segeln nach Süden.

Der Wind findet seine Stärke und schiebt und mit 4 – 6 Kt. Richtung Rubicon.

Der Tintenfischköder wird den ganzen Tag hinterm Schiff gebadet. Fisch gibt’s nicht, dabei ist das doch unser Champion(köder).

*grummelgrummel* – Julita: Hä,was ist das? – Kpt.: Ein Flugzeug – Julita: Puhh, ich dachte, ein Vulkan… 😉

Die Rotelanze [© H-H-H] ist ganz schön lang. 48sm haben wir auf dem Log als wir mit dem Sonnenuntergang in Rubikon fest machen. 40sm wären es normalerweise gewesen, aber wegen des Nord Windes mussten wir erst lange n Südkurs fahren und später mit halbem Wind abbiegen.

Ne Menge Crews sind schon hier (MenGoe, Masquenada, Samantha, Sophie und Tamora). Unsere Getränkevorräte werden gelöscht – hoffentlich kommt morgen noch ein anderes befreundetes Schiff in den Hafen, damit wir nicht verdursten …

Wir planen die Erkundung der Insel und kommen wohl nicht drum herum, uns ein Auto zu mieten. Bus fahren ist mit vier Menschen einfach zu teuer, wenn man über die Insel zuckeln möchte. Für einen Mietwagen muss man ca. 30 € pro Tag berappen, n coolen Käfer Cabrio oder n offenen Geländebuggy bekommt man dafür allerdings nicht – der Kpt. ist tief betrübt darüber – N Fiat Panda muss reichen.

Over und aus!

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