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Jul.′ 17 29

Der Wind dreht morgens um 5h auf SE – Wer hätte das gedachte. Man hätte ja auch mal in den Wetterbericht gucken können. Jedenfalls tanzt die Røde Orm an der Kette in den Wellen und alles mögliche rumpelt. Wie soll man denn so schlafen können? Der Kpt. und sieht Fru gehen Anker auf, ohne vorher auf angemessene Kleidung zu achten – was soll’s. Der Schlaf ist heilig. Der Hafen ist nahe. Ohne Rot oder Grün zu bedenken, machen wir schlaftrunken irgendwo fest. 

Um 13h wollen die Kinder frühstücken – das wird auch immer früher. Wir finden uns im Fischereihafen wieder. Nach dem Frühstück gehen die Kinder eine Dusche suchen, wir plündern den Supermercado. Nicht dass wir noch Platz in den Backskisten hätten.. aber frisches Obst muss her. Dann gehts weiter nach Norden. 28 Kt Wind – die waren aber nicht angesagt. Weiter die Küste hoch – und es wird auch weniger. 

Die Sonne geht auch schon wieder unter und verabschiedet sich mit einem riesigen Spektakel.

Der Anker fällt in Korshavn.

Riesenshow und aus.

Jul.′ 17 28

Biggi spielt Panflöte

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Die HHH legt ab und fährt durch den Kanal Richtung Westen. Wir nehmen den SW-Wind nach Norden. Hinter dem Kieler Leuchtturm quert eine Gewitterfront unseren Weg – Wir sind alle bis auf die Unterhosen nass. Es wird mal wieder Zeit für neue Regenjacken.

Die Mingo dreht leider nach Marstal ab. Wir ziehen östlich an Langeland hoch. Die Welle verschwindet, 15 Kt. Wind bleiben. Die Sonne kommt raus – es wird warm – alles kann wieder getrocknet werden. Biggi spielt Panflöte auf dem offenen Rohr für den Windgenerator.

Wenn der Kpt. die Augen schließt, denkt er, er wäre in Funchal an der Hafenmauer mit den Panflötenspielern vom Hamburger Hauptbahnhof – echt idyllisch.

Immer wieder diskutieren wir, wie weit wir segeln wollen. Vor Nyborg wird der ersten Offizöse und dem Kpt. kalt. Wir fahren in die Ankerbucht von der Mühle.

Flöten und kalt.

 

Jul.′ 16 27

Bunkertag

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2016-07-27 12.17.07Der Kpt. wird von einem mächtig gewaltigen Rumpler aus den Träumen gerissen. Zwei Dänen arbeiten mit Bagger und Radlader was das Zeug hält. Es macht mächtig gewaltig Krach und Staub. Wir habens mal wieder genau ins Schwarze getroffen mit diesem Steg.

Ups- naja. Wir werden geschäftig. Nach dem morgendlichen Kurzputz sammeln wir den Bollerwagen voll mit dreckiger Wäsche und laufen los. Der super Waschsalon ist geschlossen. Sehr schade. Der Kpt. amüsiert sich nun mit nur einer Waschmaschine und einem Trockner im Seglerklo – nix syncronwaschen – wenigstens sind es schnelle Maschinen.

Derweil wird der Bollerwagen voll und der Netto leer gekauft. Alles an Bord verstaut. Die Kinder haben im Secondhand-Laden nichts gefunden, sie sagen, sie sind „dazwischen“: zwischen Kindergröße und Erwachsenengröße.. keine passenden Klamotten.

Der Wind dreht aus SW – W.

Wir wollen noch Diesel bunkern und dann ankern fahren. Die Kinder springen auf das Supboard, das auf dem Schlauchboot vertäut ist und paddeln uns zur Tankstelle hinterher. Gegen die Strömung haben sie ordentlich zu tun. Wir machen den Dieseltank wieder voll und verholen dann in die Ankerbucht bei der Mühle.

Den Restschwell aus Ost spürt man bis lange in die Nacht.

Es beginnt zu regnen. Unter Deck ist alles trocken nur der Kpt. findet ein verirrtes österreichisches Bier in der Kühlbox: Kühles Blondes, Extrablond. Prompt erhält der Trainer per chat den Auftrag, Palettenweise davon aus Wien nach Hamburg zu schmuggeln. Der Plan scheitert. Unter großem Protest des Kptns fangen die Kinder ne neue Doppelkopfliste an, er hatte so gut vorgelegt. Doch auch an diesem Abend ist ihm das Glück hold.

Schaukel und Schnorchel.

Jul.′ 16 26

Alles auf Null

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DSC03188Wind aus West! – Kühl ist es. Nur die 1. Offiziöse badet.

Wir setzen noch in der Ankerbucht von Avernakö die Segel und nutzen den N-Westwind, um wieder nach Osten zu kommen. Diesmal hilft der Strom im Svendborgsund mit und die Sonne kommt auch wieder dazu.

Der Wind wird immer besser – die Røde Orm wird immer schneller. Über Funk erreichen wir die Hitch-Hike-Heidi, sie sind kurz vor Marstal. Wir verabreden uns auf Anholt. Am Abend sind wir wieder in Nyborg, wir entscheiden uns für den Hafen und finden einen Platz am Stegkopf. Konrad springt sofort auf den Steg und rennt zu den Bäumen – endlich wieder Krallen wetzten und Mäuse fangen. Luna ist noch etwas befangen.. vor lauter Ängstlichkeit piescht sie erstmal in die Koje.

Na Prima, da lohnt sich der Waschsalon. Die Kinder laufen einmal in die Stadt, um die Öffnungszeiten für den Secondhand-Laden zu erkunden. Am Abend gibts ein Doppelkopfmatch im Cockpit. Stefan gewinnt..

Hochzeit und Fuchs

Jul.′ 16 24

Abkürzungen

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DSC03148Thor ruft an. Was solls, dann eben wieder nach Süden. Wozu nach Norden hetzen. Der kürzeste Weg Richtung Norden verläuft südlich. Wir sollen zum grillen nach Thurö Bund kommen. Der Kptn kann natürlich nicht widerstehen. Unser mitgebrachtes Fleisch muss auch dringend weg. Der wenige Wind wird mehr und wir können gut segeln – nach Süden.

Die Kids nehmen ne Abkürzung. Durch den Skarupöre Sund per Schlauchi, sie wollten abkürzen und vor uns die Thor überraschen. Unterwegs treffen sie auf Motorboote, die so große Wellen machen, dass es ein riesiger Spaß ist diese quer zu nehmen und fast umzukippen. Irgendwann ist der Sprit alle und wir sammeln die beiden im Fahrwasser vor Thuröbund wieder ein, tanken auf, und sie rasen wieder los.

Der Anker ist noch nicht ganz im Grund, da sind die Kinder schon im Wasser und kühlen sich ab. Das SUP – Board wird auch wieder belüftet.

An Bord der Thor glüht der Cobb. Der Rum ist auch lecker – aus Panama. Der Mond glüht rot und halbvoll am Horizont.

Over und aus.

Jul.′ 16 23

kein Wind – viel Strom

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Um 5.30h zum Sonnenaufgang wird der Kpt. erlöst bzw. abgelöst. Was für ein herrlicher Anblick für die erste Wache. Vor uns ein leuchtend oranger Sonnenaufgang, hinter uns tatsächlich ein Regenbogen. Delfine, wo seid ihr? Der Blick auf die bewegte See in die endlose Weite bringen Ruhe und Klarheit in das Gedankenchaos, das sich in den letzten Wochen im Kopf angesammelt hat. Die kleine Crew im Vorschiff regt sich, freut sich und übernimmt die Wache. Frau Smutje übernimmt die Küche und backt Brötchen auf.

Um 10h am nächsten Morgen waren wir erst an der Südspitze von Langeland.

Die Frage ist, ob wir links oder rechts um die lange Insel fahren, oder Marstal anlaufen. Damit der Käpten noch schlafen kann, wird die einfachere Lösung gewählt, Wende und um Langeland außen rum. So segeln wir – zwischenzeitlich sogar mit 3 Knoten – gen Norden. Das Wasser wird schließlich spiegelglatt – die Segel flattern, wir haben trotzdem noch 3 Knoten. Strömung. Prima. In die Badesachen und kopfüber ins Wasser. Da strampelt die Crew ganz schön, um auf der Höhe des Schiffes zu bleiben. Zum Glück hängen hinten 2 Fender an einer langen Leine.

Schließlich schmeißen wir den Diesel an und essen das Überfahrtsleibgericht: Rollbrot mit Erbsen und Thunfisch. Welch köstlicher Sommer!

In der Nyborgbucht werfen wir den Anker. Der Kapitän holt seinen Schlaf nach, wir Frauen vergnügen uns noch beim Eselspielen in der goldenen Abendsonne.

Esel und aus.

Jul.′ 15 23

Mit 20 Kt. Wind nach Osten

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Nachdem der Hund gewincht ist gehts Anker auf und weiter durch den Svendborgsund nach Osten. Der Wind bläst mit 20 Kt. von anchtern und die Sonne scheint. Wir kommen bis Nyborg und ankern vor der Mühle.

Die Hitch-Hike-Heidi schickt kurz nach dem Ankern ne SMS „Sind in Kerteminde“. Der Kpt. ist allerdings schon im Ruhemodus und schafft es heute nicht mehr, den Anker wieder aus dem Sand zu brechen. Wir kommen morgen hoch.
Over und aus.

Aug.′ 14 08

Kopenhagen per Reifen

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Die Brücke nach Korsör kostet ja Geld!! Komisch denkt der Käptn, unter durch fahren ist ja kostenlos… Also hätten wir vielleicht doch liebern in Korsör festmachen sollen? Egal. Wir also ins Auto und über die Brücke. Nach eineinhalb Stunden sind wir in Kopenhagen. Um 11 Uhr haben wir einen Termin bei der Saga. Ohje. Osmose geschädigt und ziemlich heruntergekommen. Wir können sie uns schön denken. Aber bis dahin hätten wir soviel Arbeit mit ihr, bis wir in Rente sind. Also nichts für uns. Die Sonne knallt und wir haben noch Zeit bis 16 Uhr, bis das Date mit der Najad 343 ist. Also parken wir am Stadtstrand, stärken uns und gehen baden. Herrliches Wasser! Anschließend fahren wir in die Innenstadt, um geballtes Kopenhagener Leben zu genießen. Im Botschaftenviertel finden wir einen finnischen Parkplatz und schlagen uns ins Gewühl. Das Museum des Guinness Buch der Rekorde hat es Julita besonders angetan. Stefans Favorit ist der Fonia- ein Elektrogroßkaufhaus.

Pünktlich um 16 Uhr stehen wir vor der Najad 343 und es regnet wie aus Kübeln. So dass wir nicht das Auto verlassen können. Die Eigner sind schon an Bord und winken uns unterm Regenverdeck. In einer kurzen Regenpause stürzen wir die Leiter hoch und betreten ein wunderschönes Schiff. Sie hat eine Achterkajüte mit Durchgang zum Mittelschiff und ist breiter als die 34er. Außerdem ist die Toilette neben dem Niedergang und sehr geräumig. Leider ist das Teakdeck 30 Jahre alt und knirscht und knarrt an einigen Stellen. Auch das Unterwasserschiff bräuchte eine intensive Zuwendung.

Da haben wir wieder ordentlich was auszugrillen.. also machen wir uns auf den Rückweg und in Nyborg im Hafen den Cobb an. Die Sonne geht über dem großen Belt unter, unser Grillplatz gibt den Blick darauf frei.

 

Aug.′ 14 07

Go North

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Wir wollen uns noch zwei Schiffe in Kopenhagen anschauen. Eine Najad 343 und eine Saga 36. Außerdem will Julita nach Schweden. Also segeln wir mal wieder den großen Belt hoch. Diesmal nicht gegenan kreuzend, sondern schön gepustet. In Nyborg kommt Marianne aus Schweden mit dem Auto zu uns. Wir besprechen den Plan, morgen nach Kopenhagen zu fahren, per Gummireifen.

Over und aus.

Jul.′ 14 23

Der Anker bleibt im Sand

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Das Standardprogramm: Mühle, Schloss, einkaufen, waschen, Stor Hot Dog. Nur dieses mal alles per Dinghi. Wir fahren, völlig überladen, gegen den relativ starken Nordwind in das hinterste Hafenbecken und werden klitschenass. Irgendwie haben wir die Entfernung unterschätzt. Aber es ist brüllend heiß und so sind die Hosen schnell wieder luftgetrocknet, nachdem wir im hintersten Hafenbecken von Nyborg unsere Schlauchboote festgemacht haben. Jule bleibt mit ihrem Hinkefuß am Hafen, pendelt zwischen Waschsalon und Duschsalon. Alle anderen machen sich auf den Weg zum Schloss, das älteste in Dänemark. Eine Viertelstunde vor Schließung kommen sie an und dürfen so ohne Eintritt eintreten und durchflitzen, um die vielen Überhangklos zu suchen, die dieses Schloss zu bieten hat. Anschließend wird der Wasserturm besichtigt und die Kinder spielen um den Turm herum verstecken. Die beiden Käptns erklären den Kindern die Spielregeln mal richtig, so mit „Mi“ und Zurücklaufen und Freischlagen und so. Die besten Versteckspieler sitzen immer am Steg, sagen die Matrosen.

Zurück am Hafen ist Jule fertig und wir entern die Pölserbude. Riesenhotdogs und extra kühle Getränke sind unsere Beute. Was für eine Hitze.

Mit der Pölserbude geben wir uns aber nicht zufrieden, wir entern auch den Supermarkt und schieben schließlich jeder 8 Einkaufstüten zu den Schlauchbooten. Wie vor 2 Jahren in Peniche/Portugal, als Steffi und Jule für die Überfahrt nach Porto Santo einkauften, stopfen wir alles in die zwei Schlauchboote und machten uns tiefbeladen, aber mit Rückenwelle auf den Weg zum Ankerplatz. Motoren Richtung Horizont.

Over und aus.

Jul.′ 14 22

Schlag auf Schlag

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Der NE wird schwächer. Wir verabreden, mit der Hitch-Hike-Heidi nach Nyborg zu segeln.

Kreuzen, kreuzen, kreuzen. Kein langes und kein kurzes Bein – Nein. Voll gegenan.

Ludeborg, Dagelökke und Lohals werden lange begutachtet und für einen Kreuzabbruch in Betracht gezogen. Über UKW halten wir zusammen mit der Hitch unsere Kreuzmotivation aufrecht.

Wir schaffen die Mühlenbucht in Nyborg und verglühen am Cobb.

Kreuz und Schlach

Jul.′ 13 12

Der Angelkater

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Die Reuse ist weg. Oh Gott. Wir müssen dringend in einen Hafen und Ersatz beschaffen.

Da hat wohl sich heimlich in der Nacht der Fischer die Reuse wieder geholt, oder des Kpts Spezialknoten war doch nicht so dolle.

Schade.

Wir beschließen noch mal den Hafen Nyborg anzulaufen. Gaaaanz bis zum hintersten Ende fahren wir durch – geradeaus – direkt in die freie Box. Die Münzwäscherei ist 100m weg. Der Netto 150m. Wir erledigen alles in einem Abwasch. Die Getränke schaffen wir direkt mit den Einkaufswagen bis vor das Schiff. Nach 2 Std. haben wir eigentlich schon wieder genug von dem Hafen. Wir laufen aus. Kurs Süd. 10sm weiter probieren wir die Ankerbucht bei Elsehoved aus. Hübsch. Sand. Sundowner. Pitabröd mit Hack.

In der Ankerbuchbeschreibung steht drin, dass man hier ganz gut Fisch fangen kann. Die Köder gehen über Bord und der Kater fast mit. Alle 5 Min. kontrolliert der Kater das Angelgeschirr auf Frischfisch. Er zupft mit der Pfote an der Angesehne, zeitweise beißt er auch mal rein. Scheinbar hat Enno den Kater auf angeln trainiert. Er bewacht die Angelleine jedenfalls schon mal ganz gut. Wenn der Kpt. und die Matrosine den Köder allerdings neu ausbringen, muss einer immer den Kater festhalten, damit ich nicht aus Versehen mit ausgebracht werde – Son quatsch. Die kennen sich scheinbar gar nicht so richtig mit Fisch aus. Sobald der Fisch an der Oberfäche ist, muss man sofort zupacken. Sonst isser weg. Anfänger. Im Zweifel muss man halt mal son kleinen Wasserkampf mit sonem dicken Dorsch durchstehen – Hab ich von meiner Mama gelernt. Die ist immer zum Fischer geschwommen und hat sich n Fisch abgeholt..

Ach ja – wir fangen natürlich nix.

Kater und Fisch.

Jul.′ 13 11

Der Anker hält hier in der Bucht so wunderbar. Wir bleiben noch einen Tag vor der Mühle und gehen nach Nyborg in die Stadt. Der Kpt. rudert die Crew an Land, zu den Fischerstegen. Die Matrosine vertüddelt die Pinta an Land und wir wandern Richtung Stadt. Auf dem Weg dahin kommen wir an der Mühle vorbei. Man kann sie besichtigen. Unglaublich – bis ganz nach oben kann man klettern. Es gibt sieben Böden. Die Leitern werden immer wackliger und die Stufen immer ausgetretener. Der Kpt. vermutet, dass auch die Bodenbretter der Böden immer dünner werden…. Jedenfalls steigt er auf dem 5. Boden aus und lässt die Crew ein paar aussagekräftige Fotos von dem Kronrad unter der Kuppel machen – ab jetzt wird Diät gemacht…  kein Bier, kein Grillfleisch.

Die Mühlenkultur reicht noch nicht, das Schloss müssen wir auch noch mal sehen – weiter geht’s durch die Stadt – es wird schwierig. Ein 10 Kronen Laden reiht sich an Trödelläden.. Aber der Kpt. steuert seine Crew auch diesmal unbeirrt zum Schloss – die Kultur siegt über den Konsumzwang. Wir picknicken im Schatten der riesigen Bäume auf dem Burgwall.

Den Rückweg nehmen wir am Yachthafen entlang, da noch neue Angelharken erstanden werden müssen. Außerdem finden wir in der Bucht neben dem Richtfeuer einen Trampelpfad, über den man noch dichter zur Straße kommt, also das Dhingi auch da an den Strand legen kann.

Zurück beim Boot fallen wir in den sogenannten Kulturschock und schlafen alle ein – Kulturschocksiesta.

Am Abend versuchen Kater Konrad, der Käptn und Julita nochmal ihr Anglerglück herauszufordern. Aber es verirrt sich kein Fisch in unsere Richtung. Zum Abendbrot schnattern ein paar Enten ums Boot, auf der Jagd nach Bratkartoffeln und Würstchen. Doch die Harpune bleibt in der Backskiste, wir sind schon satt.

Over und aus.

Jul.′ 13 10

Änderung der Angeltaktik

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Morgens liegt Kater Konrad wieder im Cockpit in der Sonne. Er hatte wohl ne bewegte Nacht, er schläft den ganzen Tag tief und fest. Zum Frühstück bequemt er sich allerdings noch an den Tisch – essen geht vor schlafen. Wir erledigen Hafenfacilities: die Dusche, der Spielplatz, der Marineshop und der Supermarkt werden besucht. Der Käptn repariert das defekte AIS, leider stellt sich heraus, das die Antenne oder das Kabel im Mast kaputt ist und nicht die Steckerverbindung. Mit der Antenne des Funkgerätes läuft das AIS nämlich 1A.

Wir legen ab, setzen das Vorsegel und rauschen vorm Wind den großen Belt hinunter. Lange vor der Brücke überlegen wir, durch welchen Brückenabschnitt wir wohl passen, zählen, Fernglas zur Hand. Mit 15m sind wir auf der sicheren Seite. Kurz vor der Brücke sucht Julita die Angel raus und der Käptn, Julita und Kater Konrad warten gespannt auf einen anbeißenden Fisch. Doch leider verlieren sie nur den Harken. – den Letzten – Grummel. Wir müssen uns dringend ein anderes Anglergeschirr zulegen – finden der Kpt. und die Matrosine – die erste Offizöse ist sich da nicht so sicher…

Wir ankern in der Nyborgbucht, vor der Mühle. Wenn man nach links, die Industrie im Rücken, auf die Landschaft guckt, ist es eine wunderschön idyllische Ankerbucht, leider guckt man dann auch genau in die Sonne… Der Käptn lädt zu einer Ruderfahrt über die Bucht ein. Wir steigen also ins Beiboot und lassen uns rudern. Hierhin und dorthin und plötzlich sind wir in einer Strömung.. also ins Zeug legen, um wieder raus zu kommen. Sieh mal dort ein kleiner Strand! Dort rudern wir hin, um uns auszuruhen. Der Strand ist von Möwen bewohnt. Lauter kleine Möwenfußabdrücke im Sand. Und wir finden Strandgut – ein neues Anglergeschirr!! Eine wunderriesengroße schöne Reuse. D.h. wir ändern also ab jetzt unsere Angelstrategie. Jeden Abend am Anker wird die Reuse versenkt – super Idee – total entspannend. Wir entknoten und entalgen das gute Stück und schleppen es zum Schiff. Na das gibt Fisch, die nächste Woche! An Bord macht der Käptn Feuer im Cobb, sien Fru das Grünzeug dazu. Bier und Rum, naja und Limo und Wasser. Tze.

Sonne und Satt!

Jul.′ 10 31

Alle wollen weg

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Es regnet nicht, aber es pfeift. 6 oder so. Wir bleiben noch ein bisschen. Beim Frühstück bekommen Stefan und Christan die Idee noch mal wieder Auto zu fahren, diesmal nach Odense. Dort gibt es eine TDC Butik, God Tur braucht nämlich auch sehr dringend Internet an Bord. Gesagt getan. Wir trennen uns. Die Frauen gehen in die Stadt (Nyborg) zum Schloss und die Männer fahren in die Stadt (Odense) zum Männerladen (Elektronik).

Wir treffen uns alle wieder am Nachmittag im Schatten der Burg zum Kaffee und alle Menschen konnten sich noch einmal das Schloss ansehen.

Zurück an Bord werden weitere Pläne geschmiedet. Alle wollen irgendwie weg. Marianne nach Schweden über die Brücke. Julia, Stefan, Annika und Julita unter der Brücke durch nach Norden. God Tur mit Uli und Christian nach Süden.

Abschiedszeremonie!

Röde Orm zischt mit etlichen Knotens unter der Brücke durch – fuhr da nicht gerade Marianne? Kerteminde ließen wir links liegen. Bei Rösaes Pullen bekamen wir ne Schauerboe (mit Schauer) auf die Nase – es war natürlich auch schon dunkel. Wir bogen nach Osten ab und 3 sm später liefen wir bei völliger Dunkelheit in Roesnaes ein.

Mal sehen, wie der Hafen aussieht – aber erst morgen.

Over und aus!

  • 16:00 abgelegt Nyborg Yachthafen. Motoren aus Nyborgfjord. Kurs 130. Wind SW 4-5. Wir wollen weiter nach Norden. ->
  • Neues Crewmitglied: Annika ->
  • 16:35 Segel gesetzt. Kurs 060. Wir suchen Brückenpfeiler 44 zum queren der gr. Belt Brücke. ->
  • 17:45 Wind SW 4. Kurs Nord. ->
  • 19:30 W 4. Romsö querab. Tn 25 rw. Kurs Nord. ->
  • 21:00 Wind W 4. 6 Kt Fahrt. Kurs 350. Asnaes Landzunge querab. ->
  • 22:00 Schauerboen. Groß runter. Røsnæs Puller querab. Neuer Kurs Ost. ->
  • 23:00 angelegt in Røsnæs. ->

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