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Dez.′ 19 11

Zum Glück ist das Verkehrstrennungsgebiet vor Las Palmas kaum befahren (Jedenfalls heute). Nur ein Containerschiff muss angefunkt werden, der kommt uns bedrohlich nahe und die Erste will sich gerne vergewissern, ob er uns sieht. „Yes, have a good watch and a good day!“ Ist ja immer nett, mit den Großen zu funken. Wir sind die ganze Nacht nur mit Vorsegel durchgerauscht, so dass wir gegen 15 Uhr einlaufen. Die Welle steht hoch bis vor die Hafeneinfahrt. Jens und Jörg von der SY Sissi stehen am Pier und winken. Hach wie schön, wenn man erwartet wird. Die beiden haben wir das letzte Mal in Portimao gesehen.

Wir bekommen einen schönen Platz mitten in der City von St. Cruz zugewiesen und es gibt ein Begrüßungsgetränk. Die Erste beschränkt sich auf schwarzen Tee und Zwieback. Noch Einklarieren im Hafenbüro. Dann nehmen wir im Halbschlaf eine heiße Dusche, die erste seit 3 Wochen (auf Graciosa gabs nur kaltes Wasser aus dem Wasserschlauch am Steg). Hach welch ein Genuss. Dann fallen wir in die Kojen und schlafen 14 Stunden durch.

Schnarch und träum

Dez.′ 19 10

Ablegen um 9h klappt tatsächlich. Wer hätte das gedacht. Den Kuddel brauchen wir nur für den Hafen, dann setzen wir Segel und fahren auf 260 Grad Richtung St. Cruz de Teneriffe. Solange wir im Schutze der Insel sind, haben wir guten Wind und kaum Welle. Wir genießen den Anblick der Insel. Neben uns guckt etwas aus dem Wasser.. eine Schildkröte? Ein Mondfisch? Schon sind wir vorbeigerauscht.

Dann kommen wir in die freie See. Schwell von weit her – quasi vom Nordpol. Wind stetig über 20 kn, wir fliegen übers Wasser. Wind von Raumschots (also quer von hinten) ist ja ganz schön.. aber Schwell von eben der Richtung nervt auf die Dauer. Wir sind schnell und schaukeln beträchtlich. Aber noch geht es uns ganz gut. Die Erste schnippelt sogar Salat und brät einen Eierkuchen mit Kartoffeln. Wir essen quasi königlich auf See. Dann beginnt die Nacht, und die wird ziemlich schrecklich. Dem Käptn ist sogar übel. Die Erste übersteht die Wache nicht, die Fische werden gefüttert. Wir quälen uns durch die Nacht.

Furcht und bar

Jan.′ 12 10

Wir haben guten Wind für die Überfahrt. Ostwind. Halben Wind bis zur Südspitze Teneriffas, dann setzen wir Bullenstander und baumen die Fock aus. Ab jetzt wird Schmetterling gesegelt. Sämtliche Reiseführer versprechen uns, dass wir garantiert Wale und Schildkröten zwischen den Inseln sehen. Wir spähen angestrengt aufs Wasser. So fliegen wir mit fast 6 Knoten dahin. Sehr angenehmes Segeln. Die Wellen kommen von hinten. Es sind ziemlich hohe dabei, manche überschlagen sich auf dem Kamm.

Zwergpiraten werden zuhauf gesichtet. Aber keine Wale, geschweige denn Schildkröten. Fred Olsen überholt uns zweimal mit seinen Hochgeschwindigkeitstrimaranen. Er sorgt für die schnelle Fährverbindung zwischen den Inseln. Eine Meile vor der Hafeneinfahrt lässt der Wind nach. Die angekündigte Flaute setzt ein. Die Wellen lassen leider nicht nach und so werden wir nochmal ganz schön durchgeschüttelt. Steuerbord und Backbord geht abwechselnd Wasser übers Schiff. Aber im Festhalten haben wir inzwischen Übung. Dann passieren wir die Mole und das Wasser wird ruhig. Schwarzer Sandstrand begrüßt uns, im Hafenbecken sehen wir die schwarzgelbe Flagge. Da wir uns auf Funk angekündigt haben, erwartet uns auch ein Marinero, der uns gleich einen Platz zuweist. Backbordfingersteg, also Backbordspring zum Bremsen festknoten, damit das Schiff nicht vorne an den Steg dengelt. Petra und Olaf begrüßen uns freudig. Annika und Julita laden sich gleich auf der Sophie zum Mittagessen ein, wir anderen gehen bezahlen und die Cafés testen. Abends gibt’s Mojitos in einer urigen kleinen Bar, in der Michelangelo neben einem indischen Gott sitzt, beleuchtet von Diskokugeln…

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Over und out.

Jan.′ 12 09

Wieder einmal hat der Kpt. eine Idee und wenn er eine Idee hat, wird er sie nicht wieder los. Und alle leiden darunter. Die Idee startet normalerweise im Kleinhirn und breitet sich dann langsam weiter in seinem Hirn aus. Er ist dann sozusagen besessen davon.

Ansonsten war heut nichts – Nada – außer Montag und den unzählichen Kaktusstacheln in den Füssen. Und die Schule hat wieder angefangen.

Der Signalgast hat angefangen Seglergedichte zu schreiben:

Ein Seglergedicht

Der Wind blaest mal von Westen,
Der Wind blaest mal von Osten,
Ist die Ankerkette nicht aus Niro,
faengt sie an zu rosten.

Der Wind blaest mal von Sueden,
der Wind blaest mal von Norden.
Ist die Ankerkette aus Niro,
besteht die Gefahr das sie bricht.

Der Wind bläst mal von vorne,
Der Wind blaest mal von hinten,
Der Wind bläst ziemlich gerne
Wo wie Grade nicht sind.

Der Wind blaest oft zu schwach,
der Wind blaest oft zu kraeftig,
Und manchmal blaest der Wind
mit Vorliebe auch naechtlich.

Der Wind bläst Mal von Backbord,
Der Wind bläst mal von Steuerbord,
Wir dem auch sei, auf jeden Fall
Ist nach jedem Hafen die Heuer fort.

Manchmal bläst der Wind auch garnich,
Dann sitzen wir rum
Und trinken Rum
Und schreiben Gedichte….

 

Ganz großes Kino, oder:

 

Over und suchen…

PS. Es gibt definitiv Bier auf Hawai’i

Jan.′ 12 08

Wettwäschewaschen ist angesagt. Michael nimmt sich unfairerweise so einen Automaten vor und wir machen das mit der Hand. Zum Glück haben sich zwei Italiener bei Michael vorgedrängelt, so dass unsere Handwaschaktion gewonnen hat. 🙂 Außerdem haben wir noch 9 Euronen gespart. Allerdings gestaltet sich die Warterei auf den Trockenwind etwas langweilig.

Wir müssen nochmal von Board. Der Kpt. ordnet eine Crewbewegungsschatzsuche an.

Es gibt drei Schätze in der Nähe. Paseo Maritimo und Paseo Maritimo 2. Wenn man einen kostenlosen Account bei Geocaching.com hat, kann man die vollen Infos über die beiden Geocaches sehen.

Wir waren erfolgreich und haben beide gefunden. Den letzten, der hier in der Gegend ist, sparen wir uns für morgen auf.

Die ganze Kletterei hat uns so erschöpft, dass wir wieder eine echte amerikanische Brötchenmahlzeit zu uns nehmen – Hamburger. Michael aus LA ist begeistert. Er fühlt sich sehr heimisch… 🙂

Over und aus…

Jan.′ 12 07

Aufgrund der Empfehlung von Petra, Olaf und Heinz machen wir uns heute auf den Weg in das nördiche Anaga-Gebirge von Teneriffa. Der Mercedes- (Mähhhrzähdezzzzzzzh) Wald soll besonders schön sein. Mit jedem Meter weiter nach Norden und nach oben wird es grüner. Plötzlich denken wir, wir stehen im Regenwald. Der krasse (krazzzzzzzh) Gegensatz zu unserem „Deserthafen“ im Süden. dscn0208An einigen Stellen halten wir an und gehen in den Wald, wandern ein Stück und machen Fotos von den hiesigen Hobbitsen, Trollen und Zwergen. Elfen wurde nicht gesichtet.

An einem Aussichtspunkt haben wir einen super Blick aud den Teide.

img_3495Eine komische Wolke steigt hinter dem Teide auf. Sie sieht genauso aus, wie ein Vulkanausbruch aus dem Lehrbuch – meint Michael. Wir werden etwas nervös. Google Earth sagt uns, das unser Blick genau über den Teide in Richtung El Hierro geht. Ist etwa El Hierro ausgebrochen? Wir versuchen mit dem schlappen Handyempfang etwas zu erfahren. Pustekuchen. Zufallswolke. Sonst hätten wir die Bilder echt super verkaufen können… 🙂

Von unserem Aussichtspunkt bewandern wir einen kleinen Rundweg auf dem uralten Wanderweg Richtung Tal. 1300m. Julia, Stefan und Julita gehen den Weg einmal. Annika und Michael 2x, falls wir alle Überholmanöver richtig gezählt haben.

img_3552Dann lassen wir das Auto wieder ins Tal rollen. Santa Cruz (Cruzzzzzzzzzzh) ist das Ziel. Heute wollen wir mal die Einkaufsstraße bewundern. Vor allem suchen wir einen Handyshop um die spanischen Handys wiederzubeleben. Ab jetzt könnt ihr alle wieder fröhlich anrufen… 🙂

Wir entleeren das Auto wieder am Yachthafen und machen noch einen Großeinkauf bei Lidl und HiperDino. Nun sind wir wieder gut versorgt für die nächste Seestrecke nach La Gomera (27sm).

Over und aus!

Jan.′ 12 06

Heute hat unsere Reiseleitung (Julia) sich die Pyramiden von Güimar aus dem Reiseführer ausgesucht.

Wir zischen wieder mit unserem Mietwagen auf der TF-1 nach Norden und stehen 45 Min. später vor dem Museum.

Thor Heyerdahl hat vor einigen Jahen den spanischen Bauern erzählt, dass diese Steinstufen keine Trockungsterrassen für zukünftige Dörrfrüchte sind, sondern uuuuuuuuuralte Stufenpyramiden. Dann hat Thor seinem Freund Fred (Olsen) erzählt, die Bauern und die Wissenschaftler auf der Insel hören nicht so richtig auf mich – kauf doch mal das Land mit den Stufendingern. Fred dachte sich, dass wäre ganz super, weil er hat ja auch Kreuzfahrtschiffe und wenn man was von Phyramiden auf Teneriffa erzählt, wollen da plötzlich viele Leute hinfahren … 🙂 (Diese ganze Geschichte ist natürlich reine Spekulation).

Das Museum ist auf jedenfall total super. Man kann einen Audioguide bekommen und wird gut informiert. Sehr lohnenswert, es zu besuchen. Es wäre schön gewesen, wenn die Abteilung Seefahrt, nautische Navigation geöffnet gehabt hätte, dann hätten wir uns Anregungen für den Rückweg holen können. Annika und Julita können sich völlig selbstständig auf dem Gelände und in den verschiedenen Gebäuden bewegen.

Um 16 Uhr sind wir mit Heinz & Lola Schneider vom TO-Stützpunkt auf Teneriffa verabredet. Vorher machen wir noch ein Picknick am Strand von San Andrés (nördlich von Santa Cruz). Am Strand stehen Dattelpalmen, ganz viele Datteln liegen herum. Wir klettern auf einen Baum mit Kirschähnlichen Früchten und packen dort unser Picknick aus. Nun sind wir satt und fallen beim Kaffeebesuch nicht unangenehm auf, weil wir die komplette Kuchenplatte leeren. 🙂 Leider hat diese Vorbereitung wenig Sinn, denn bei Heinz und Lola gibt es superleckeren Weihnachtsstollen – da is es völlig egal, ob man satt ist oder nicht… 🙂 Lola und Heinz wohnen wunderschön am Hang mit Blick auf das Meer. Die beiden haben 12 (!) Katzen. Sie heißen: Prinzessa, Mio, Schwarzweißchen, Bella, Weißpfötchen, Oswald, Oskar, Oswin… die anderen fallen uns grad nicht ein. (Aber Heinz, wenn du das liest, vielleicht kannst du ja im Kommentar aushelfen) Lola und Heinz vermieten einige Ferienhäuser dort – Die Kinder wollen sofort und auf der Stelle dort Urlaub machen. Wir können sie aber glückerweise um 2 Jahre vertrösten… 🙂

Vielen Dank für die nette Einladung!!!

Es geht wieder zurück zum Hafen. Auf dem Weg dahin fällt unser Blick auf einen All-you-can-eat-Wok-Grill. Wir kehren ein und bringen den Ladeninhaber um seinen Gewinn mit den Gambas. Als wir vom Essen kamen, war unser Auto eingeparkt. Julia stapfte in den nächsten Laden, und versuchte herauszufinden, wer der Übeltäter war. Doch Stefans Trick, auf der Hupe Weihnachtslieder zu spielen, war effektiver. Ein Spanier schlurfte zu seinem Porsche und ließ uns raus.

Over und aus…

Jan.′ 12 05

Michael leiht für uns ein Auto, um die Insel zu erkunden. Mal sehen, ob der Wagen uns drei Tage lang aushält. Die Lenkung knackt und das hintere Radlager heult – aber wir kommen den Berg hoch. Ziemlich hoch sogar. Nach 2300 Höhenmetern mit diversen Stopps an Fotohaltestellen stehen wir vor der Seilbahn, die uns bis auf 3550m bringen soll.

Der Fahrstil der Gondel für die restlichen Meter ähnelt doch sehr dem von Michael – nur eben, dass er weniger Kurven fährt – die Geschwindigkeit passt aber.

-2 Grad ist es oben auf dem Teide. Kein Wölkchen. Ein toller Ausblick. Uns ist allerdings nach ein paar Schritten etwas wackelig auf den Beinen. An die Höhenluft müssen wir uns gewöhnen. Von 0 auf 3550 Meter ist auch nicht so ganz ohne – vor allem inerhalb einer Stunde. Wir gehen ganz langsam und machen ständig Pausen.

Von hier oben können wir Gomera, La Palma, El Hierro und Gran Canaria sehen. Echt cool. Wir fotographieren wieder unsere Seekarten zusammen.

Olaf und Petra liegen auf Gomera neben dem Yachthafen am Strand – das ist klar zu erkennen… 😉

Auf der Gondelfahrt nach unten wird Anni schummerig. Sie muss sich ne Weile hinlegen, um die Blässe um die Nase wieder loszuwerden. Sie bekommt ne Cola und ist wieder glücklich.

Es geht wieder bergab Richtug Santa Cruz.

Um 18h startet der 3-Königs-Umzug. Das wollen wir nicht verpassen.

Michael quält den armen kleinen Wagen durch das Stadtgewühl, bis er sich auf einem Parkplatz erholen kann. Wir gehen zu Fuss bis zur Drei-Königs-Meile.

Kurz nach 19h geht es los. Die Straße ist gesäumt mit johlenden Spaniern, viele Kinder, aber auch alte Leute nehmen an diesem traditionellen Umzug teil. Ganz vorne laufen Flaggenträger in Gelb, in Rot und in Blau, die Farben der Könige. Ihnen folgen Jungs, die sich Plastikpferde, frei nach Lucky Luke umgehängt haben. Kamellen werden geschmissen. Jules Beutel füllt sich – Die Kinder sammeln was das Zeug hält. Der Kpt. verdrückt die ergatterten Kamellen direkt. Eine Blaskapelle, ein mit Trompeten geschmückter Riesenanhänger, ein mit einer Schneelandschaft geschmückter Autoanhänger. Dabei immer gejohle und Kamellenflüge. Dann folgen die Könige auf Dromedaren. Nach ihnen jeweils ein Karren mit echten Stieren (!) – obwohl davon hatten sie nur vier. An einem Karren waren auch Kühe mit aufgebundenen Hörnern und Euter. Die andern fehlenden Teile wurden nicht angebunden. Auf den Karren wurden die jeweiligen Gaben der Könige transportiert: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Nach diesem heiligen Moment werden wir rauh in die Wirklichkeit zurückgeholt: Den Königen folgen mit Tatütata Polizeiauto und Feuerwehr. Dahinter: die Müllautos. Straßenarbeiter fegen mit Palmenwedeln das Bonbonpapier von der Straße. Als alle durch sind, siehts aus, als wär nie etwas gewesen.

Wir schlendern durch die dunklen Straßen zurück. Überall lachende Kinder, fröhliche Eltern. Ein völlig überfülltes Straßencafe serviert uns noch ein paar Pommes. Dann zischen wir auf der Autobahn Richtung Süden. Der HiperDino lacht uns sogar noch um halb elf an. Komisch? – Der hat wohl durchgehend auf. Mit dem nächtlichen Einkauf geht’s zurück an Bord.

Over und aus…

Jan.′ 12 04

Heute früh kommt die Crew der Sophie zum Frühstück. Sie wollen nämlich heute weiter nach Gomera. Wir bleiben noch, um die Teneriffa zu erkunden.

Der Besuch beim Hafenmeister nach dem Frühstück ist erfolgreich, uns wurde gleich ein Auto gemietet für morgen und übermorgen. Also verbringen wir den Tag damit, die Route zu planen. Julia zeichnet die Insel nach und kreuzt alle wichtigen Ziele an. Wir treffen uns zum Kaffee mit Tim und Julia von der Bumblebee, die hier seit 20 Jahren ein Ferienhaus haben, das nun verkauft wird, weil sie mit ihrem Warrhamkatamaran über den Atlantik crossen wollen. Tim gibt uns viele Tipps, was wir unbedingt sehen müssen. Wir werden wohl noch einen dritten Tag das Auto leihen müssen.

Auf einem Nachmittagsspaziergang erkunden wir den Küstenwanderweg über Lavageröll. Links Atlantik, rechts ein Golfplatz. Soviel Rasen haben wir lange nicht mehr gesehen. Die Golfbälle fliegen reihenweise in das Lavagröll. Wir klettern und finden insgesamt 6 Golfbälle. Wie Ostereiersuchen. Michael versucht einen Lavastein zu stemmen. Stefan macht es ihm nach, lässt ihn aber fallen. Er zerbricht. Michael: Immer machst du alles kaputt. Stefan: Ich muss doch wissen wie es da drin aussieht!! Schon klar.

Annika und Julita spielen den ganzen Tag mit Tiger von der Bumblebee, Fußball und Wasserschlacht. Bis der Fußball über die Mole fliegt. Abends gibt’s einen Rummykubwettbewerb im Cockpit. Plötzlich grummelt es heftig. Julita: Hilfe, was ist das, bricht jetzt ein Vulkan aus? Nein, das ist ein Flugzeug. Der Flugplatz ist nicht weit. Na ein Glück.

Lava und Golf…

Jan.′ 12 03

Um 8h stehen Olaf und der Kpt. bei Maria Theresa auf der Matte – Pallim-Pallim. Beide werden wir 239 Tacken los… War aber nett in Puerto de Mogan, bis auf die Antigrillaktion von gestern.

Wir legen ab und setzen Kurs auf Marina San Miguel auf Teneriffa. 47 sm. 295 Grad.

Das dritte Reff ist im Großsegel. Die Genua ist halb ausgerollt. Wir erwarten die schlimme Düse die uns hier 5sm nach dem Auslaufen auf die Seite hauen wird.

Wir motoren 18sm bei fast Flaute dahin. Immer wachsam. Immer auf den heftigen Windschwall gefasst. Nach 11sm fängt die Crew an am Kpt. zu zweifeln. Düse – Du spinnst wohl. – Wo haste Du das schon wieder her? Hier gibt’s keine Düse!

Der Kpt. legt sich in die Koje und ordnet an, dass Kurs und Geschwindigkeit so wie gehabt beibehalten werden… Die Crew grummelt.

Dann kommt endlich die Düse – nach 18sm. Der Kpt. erwacht wieder aus seiner Koje.

6 Kt. Fahrt. Motor aus. Wir SEGELN Richtung Teneriffa.

Der Kpt. der Sophie räumt uns den Weg frei. Er setzt mehrere Funksprüche ab und teilt den Tankern und Containerschiffen mit, uns auszuweichen. Endlich können wir entspannt segeln.

Um 18h laufen wir in San Miguel ein und halten den Kurs immer direkt auf die riesige BVB Flagge zu.

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Sophie hat uns den Platz reserviert. Der Marinero kommt auch sofort angecruised und übergibt uns den Sanitärschlüssel.

Bumble Bee ist auch hier im Hafen. Die Crew stürmt sofort hin und begrüsst die drei.

Die erfolgreiche Überfahrt wird sehr nett in der KuBu der Röde Orm gefeiert.

Julia übernimmt den Teneriffareiseführer der Sophie und zugleich die Inseleroberungsphase der Röde Orm.

Mal sehen was die nächsten Tage bringen. (Anm. der Red.: Der Rum ist fast alle… Wenn wir das nicht ändern, droht Meuterei…..)

Over und Düse….

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