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Mrz.′ 12 08

Fast 6 Wochen sind wir nun schon hier, also fast so lange wie die normalen Sommerferien. So richtig über haben wir diese Insel noch nicht. Aber langsam müssen wir mal weiter… Wir checken minütlich das Wetter und haben uns halbwegs für einen Schlag (200sm) nach Osten bei Nordwind entschieden.

Der Kpt. und Annimatrosine gehen ins Wasser und schrubben mal wieder das Untewasserschiff – normlerweise segelt man die Pflänzchen ja ab.

So langsam räumen wir mal alles wieder an seinen Platz und machen die Röde Orm seeklar.

Jule und der Kpt. gehen los und kaufen das wichtigste ein, Gemüse gegen Skorbut und Toilettenpapier, um auch das Bordklo mal wieder in Betrieb nehmen zu können.

Diesel wird auch aufgefüllt.

Uli und Renate tauschen ihre Unterwanten aus – Northmanterminals sind dort dran. Sehr interessant. Der Kpt. muss da unbedingt mal helfen – Tolle Sache, das braucht die Röde Orm auch unbedingt.

Abends bei Montecristo wird die Software wieder auf den aktuellen Stand gebracht.

Hoffentlich bleibt die Wetterprognose, so wie sie ist und dreht sich nicht kurz vorm Ablegen wieder um 180°. Over und aus.

Sep.′ 11 03

Es ist tatsächlich wahr. Vier Kinder und zwei Erwachsene haben diese Nacht an Bord der Röde Orm übernachtet. Der Käptn wacht auf und zählt die Köpfe auf den Kissen – tatsächlich – es hätte ja auch nur ein Traum sein können.

Zum Frühstück kommen die Eltern von Line und Jonne an Bord.

Die Kinder verabschieden sich mit dem Dingi, die Frauen gehen einkaufen und die Kptns arbeiten am Computer.
D.h. also, nur die Jungs müssen wieder malochen – eine wirklich unglaublich wichtige Aufgabe, denn das Geburtstagsebook für Schnuppi muss vorbereitet werden.

Der Kptn fängt mit dem Notebook unter dem Bimini richtig an zu schwitzen – n eisgekühlter Longdrink hilft diese miserablen Arbeitsbedingungen erträglich zu machen.

Zum Glück bringt Julia von ihrer Shoppingtour etwas Eis mit, die harte Arbeit wird noch ein wenig erträglicher.

Die Rohstoffreserven im Schlauchi gehen dem Ende entgegen. Die stundenlangen Seeausflüge und Landgänge der Matrosen belasten die Bordkasse heftigst – aber die Kids erklären sich bereit den Kanister wieder zu füllen – „Wieso zu Fuß zur Tankstelle gehen? – Wir können doch mit dem Schlauchi hinfahren!“ – Is klar.

Der Kptn. verlangt dringende Kosteneinsparungsmaßnahmen – Wir verlassen den Hafen und legen uns wieder an den sparsamen Anker.

Am Abend geht’s wieder an den Strand. Mike von der Nubia feiert seinen Geburtstag (genauere Angaben wurden verschwiegen).
Im Dunklen schleichen sich heimlich Regenwolken über die Bergspitzen an. Eine Weile können wir unter den Bäumen weiter feiern, dann werden auch diese inkontinent.

Mit unseren vier Dingis geht’s durch die Nacht zurück in die Ankerbucht.

Es regnet und windet. Ab morgen soll der Nordwind wieder kommen – mal sehen, ob es klappt.

Over und aus!

Aug.′ 11 18

Julia macht irgendwelche Verrenkungen auf dem Deck und weck die gesamte schlafende Crew auf. Der Wetterbericht sagt, das der Wind aus NE doch ganz moderat sein soll. Wir lichten also doch den Anker, ohne an Land gewesen zu sein und segeln weiter Richtung Süd. NE 4 – genau der richtige Wind für die Röde Orm. Wir kommen mit gut voran. Schmetterling. Anton steuert das Schiff. Wir gucken uns die steinige Küste an. Zählen die Caps und halten Ausschau nach Delfinen.

Wir planen das berühmte Cabo Finisterre (das Ende der Welt) zu umrunden. Nachmittags wird der Wind doller. Anton ist mit den Ruderdruck überfordert und fängt an zu schlingern. Wir nehmen die Genua weg. Das Schiff wird unmerklich langsamer, aber der Ruderdruck ist wieder weg.

Wir kommen den Cap näher und der Wind nimmt weiter zu. 6 Bft. (Boen 7-8). Das Groß wird auch eingepackt und die Genua wieder n bisschen ausgerollt. Wir zischen ums Cap rum.

Sieht ziemlich nett hier aus – dafür das das ja das Ende der Welt sein soll – hübsches Ende.

Nun müssen wir leider auf der anderen Seite vom Ende der Welt wieder 3 sm gegenan bis zur schützenden Ankerbucht. Kuddel schiebt uns durch die kleinen, fiesen und spritzenden Wellen wieder nach Nord. Die Wellen von hinten auf dem Atlantik waren angenehmer.

Wir kommen in der obersten Ecke, in der Bucht „Ensenada del Sardineiro“ (N42°55.5 W09°13.40) an und schmeißen den Anker. Thor, Hitch-Hike-Heidi und Men Goe sind schon da. Eine wunderschöne Bucht, genau wie in Schweden in den Schären. Wirklich, wieder. Das Foto sieht aus wie am Asunden, die Felsen, wie Hamburgsund. Tse. Wir ankern, und kochen und stärken uns. Uli kommt an Bord und bekakelt mit Stefan die Besonderheiten des Plotterdisplays. Währenddessen machen wir Funkrunde auf 1 Watt. HitchHikeHeidi lädt zum Fischessen ein. Wir kriegen eine Überfahrt von Uli spendiert, so brauchen wir die Banane nicht aufzuklappen. Dort drüben sammeln sich die Crews, es wird ein lustiger Abend. Auf dem Rückweg ist es stockdunkel und die Bucht ist voller Leuchtalgen. Jeder Ruderschlag mit dem Dingi hinterlässt eine Neonleuchtende Spur. Darüber Hunderttausend Sterne.

Over und out.

 

Dez.′ 10 01

Trotz Mittelscheibenreihenhaus bollern die Heizungen ganz schön heftig. Das geht so nicht weiter. Man kann ja förmlich die Euronen aus’m Schornstein fliegen sehen – allerdings beim Schlot von unserm Fernwärmekraftwerk, denn an sowas sind wir angeschlossen. – Ich muss was tun !

Gestern verbrachte ich mal wieder ein bisschen Zeit in meinem Lieblingsladen. Beim Reingehen stolperte ich über Heizungsventile, die über Zeit und Temperatur regelbar sind. Sozusagen Zeitschaltuhren für die Heizung. Sowas wollte ich schon immer. Aber normalerweise lag der Preis weit über 30 EUR pro Teil. An 14,95 EUR pro Gerät kann ich natürlich nicht vorbei gehen – UND ich hab wieder was zum Spielen.

Gesagt – getan ! 🙂

Die Programmierung hatte ich schnell begriffen – ist kinderleicht und bei 4 Heizkörpern waren die Teile ratz fatz montiert. Nur bei der neuen Heizung im Schlafzimmer musst noch  der mitgelieferte Danfoss Adapter zwischengefrickelt werden.

Die Sache im Flur entpuppt sich als schwierig. Für den neuen Regler ist nicht genug Platz… Heizung versetzen?

Klaro. Ventile zu, Heizung ab, Rohre verschieben, (hinter der Heizung putzen), alles wieder fest, Wasser rein und nun regelt auch die Heizung im Flur fröhlich vor sich hin.

Und dann ist da noch die Sache im Badezimmer. Dort wird immer fröhlich gelüftet. 15 Min. ist auch kein Problem – das erkennt das Gerät. Aber wenn es mal länger dauert, oder auch das Fenster vergessen wird….

Ok – da muss also noch ein Fensterkontaktschalter zwischen. Dazu braucht man aber ein anderes Gerät.

FERTIG.

Mal sehen nach wie viel Jahren sich die Investition amortisiert hat… 🙂

Jun.′ 10 06

hochzeitstarn-02Vor 17 Jahren hieß das HOCH LINUS. Das war unser Hochzeitshoch. Drei Tage lang war das Wetter so ähnlich wie dieses Wochenende. Nur an diesem Wochenende (4.6 – 6.6.) hieß das HOCH URS – Nunja 😉

Dieses HOCH gehörte wohl Angela und Jens. Die wollen nämlich heiraten. In Heitkate. Mit dem Boot zur HOCHZEIT fahren, dass hätten wir uns auch nicht träumen lassen. Aber eine tolle Idee: Ablegen am HOCHZEITSTAG um zur HOCHZEIT zu schippern. 🙂 – Suuuper.

hochzeitstarn-11Perfekter Wind – perfektes Wetter. Es ging nicht sehr flott voran, um nicht zu sagen – langsam. Aber wir haben ja ZEIT.
Es gibt verschiedene Ansichten über Marina Wendtorf, wir mögen sie so: Das Boot muss IMMER längseits am Stegkopf liegen mit dem Heck nach Westen – Richtung Sonnenuntergang. Eine Pfeife – einen Rotwein und die Lightshow… – heute brauchte die Sonne extra lange.

Samstag wurde gefeiert. Leider habe ich hier ein paar Wissenslücken… 😉 – Aber es war seeeeehr nett. Und die Hochzeitsspiele waren auch mal wieder sooooo fiese 😉 .
Eigens für mich wurde – glaube ich – das Handynetz rundum die Hochzeitsfeier ausgeschaltet. Nix email – nix Twitter – nix Internet – Nicht mal das Bilderrätsel von rundumkiel

hochzeitstarn-23MorMor brachte uns – vermute ich – wieder zurück an Bord. Und wir konnten heute mit viel ZEIT langsam zurück gen Heimathafen segeln.

1a – Wochenende – Danke Urs – Danke Angela – Danke Jens !

Over und aus!

Mai.′ 10 15

dscn7233 Nach der Feier gestern Abend sind unsere Vorräte rapide geschrumpft. Das Bier strebt gegen Null. Geld kann man ja bekanntlich nicht essen und selbst wenn, unseres hat sich der Hafenmeister gekrallt. Wir rufen Verwandtenhilfe aus Ohe. Diese erscheinen prompt und liefern auch was zum Kauen. Frühstück – Kaffee – super.

Der Wetterbericht verkündet Erschreckendes. Morgen viel Wind mit Regen… hatten wir ja lange nicht. Eigentlich wollten wir die Feier von gestern heute fortsetzen. Aber nun müssen wir uns wieder vom WoWo trennen und jedes Schiff muss sich in seine eigene Förde verkriechen. Wetter gehört echt abgeschafft.

dscn7234Wir setzen Segel und legen 3 Stunden später in Strande an. Schnell noch die Persenning drauf und der Regen kann losgehen. MorMor sucht den nächsten Bus nach Ecktown um ihr Auto zu holen und die Kinder (3) gehen baden in Schilksee. Der Hund muss auch an Land, findet baden aber auch ok, windet sich aus meinem Arm und schwimmt an die Küste …. – Seehund halt.

foto6Grillen ist nicht. Es regnet heute durchgehend. Wir braten uns was in der Kombüse. Der Hund jammert schon wieder – pipi. Kaum war ich trocken – is ja klar. Nach dem Rundgang geht das Trocknen wieder von vorn los: Schuhe, Jacke…

Endlich Ruhe. Schön warm wirds unter Deck – Dann dreht der Wind etwas und ein Fall beginnt zu klappern. Es regnet immer noch in Strömen. Wenn jetzt noch jemand wach wäre würden wir ja ne Münze werfen – so muss der Käptn ran. 🙁

Over und aus!

Dez.′ 09 31

16 Grad minus. Die Bäume sind von Schneekristallen überzogen. Lena und MoMo gehen nochmal Skifahren. Wir bleiben hier spannen aus, gehen spazieren und spielen Playmo…

Um 18h treffen wir uns bei MoMo und bereiten die Party vor.

Jeder hat einen kleinen Programmpunkt vorbereitet. Singen, spielen, Kasperletheater, Feuer im Schnee, Sketch, Partnerfindespiel, Gruppenfotospiel, Schlittenrennen und nicht zu letzt Essen 🙂

Ein paar Dinge sind da noch schief gelaufen:

Aber sonst eine sehr nette gemütliche und lustige Silvesterfeier.

Ein Gutes neues Jahr !

Over und aus.

Mai.′ 09 20

4 Tage am Stück freihaben ist echt super. Mittwoch Abend ging’s an Bord. Die Wetterprognose ist zwar nicht so ganz toll, für Freitag und Samstag sind 7 Windstärken angesagt.

Aber es wird schon gehen. Wie üblich nahm der Wind abends ab und wir kamen nur bis Schilksee. Nicht mal Damp war drin. Egal. Hauptsache unterwegs. Lena war nicht mit. Sie probt mit Marianne für ihre Fahrradtour im Sommer. Die Röde Orm war also nur mit Julita, Annika, Julia, Stefan und Toke besetzt.

Over und aus!

Mai.′ 09 07

Heute Nachmittag habe ich den Batteriemonitor, der bis jetzt nur provisorisch befestigt war, an seinen endgültigen Platz gesetzt. Das Holzbrett dafür habe ich schon ein paar Tage vorher zugesägt und gleich die Funke mit untergebracht.

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Für den Wetterempfänger reichte der Platz nicht mehr. Den habe ich neben dem Radio montiert. Der braucht aber noch ne Verbindung zum Achterstag und ne Stromversorgung….

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Letztes Jahr war der Empfänger nur provisorisch montiert. Wir haben aber sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Das Teil ist Perfekt. Vor allem wird alles „aufgezeichnet“ was man programmiert hat (wie damals beim Videorecorder). Man muss es dann nur noch ausdrucken und ins Logbuch kleben. Habe auch schon darüber nachgedacht die automatische Lobbuchfunktion zu aktivieren. Das Teil schreibt dann die Positionsdaten vom GPS mit… – Dann kleb ich nur noch Zettel ins Logbucht… 😉 . Matthias hat auch was über den FDM25 geschrieben.

Over und aus.

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