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Jul.′ 10 28

toern-2010-246Die bestellten Brötchen hingen schon von außen am Türdrücker der Rezeption. Wir waren heute nicht die frühsten. Julita wollte aber trotzdem lieber ihre kalte Restpizza von gestern Abend frühstücken – nunja.

Mit der Tide (1 Kt.) geht’s weiter nach Norden. Hinter uns hupt sich ein Kümo den Weg durch die Sportboote frei – schnell weg. Er holt aber doch auf und überholt langsam, als er gerade vorbei ist schneidet er uns den Weg ab. Wir weichen aus. toern-2010-247„Was hat der denn da hängen?“ – neben ihm sehen wir die Bürste ner roten Tonne rausgucken. Muss ja echt nervig sein, wenn sich sone Tonne einem um die Schraube wickelt… Er schmeißt Anker. Wir segeln vorm Wind weiter nach Norden. Alles ist grau in grau. Dat gibt bestimmt noch Regen.

Der Käpt’n schrubbt das Deck und wird dabei von neugierigen Schweinswalen begutachtet. Sie tauchen unterm Boot durch, drehen sich dabei und gucken mich lächelt an – Oder ob sie mich auslachen… Egal. Das Deck ist sauber und der Regen, der uns bis auf die Knochen durchnässt holt auch das Salz vom Schiff. Wir legen in Nyborg an und bauen das erste mal in diesem Urlaub die Kuchenbude auf. Es regnet durch….bis es dunkel wird ;-) – Die Plane ist dicht.

Over uns aus.

  • 11:35 Abgelegt aus Rudkøbing. Fahrwasser nach Nord. Mit 1 Kt Strom. ->
  • 12:10 Wind W 2 Kurs 020 . Nördliche Rudkøbing Ansteuerung erreicht. Mit Genua und Wind von achtern geht’s nach Nord. ->
  • 14:00 Lundeborg BB querab. Von hinten kommt Regen auf. Noch 10 Sm bis Nyborg. ->
  • 14:40 SW 2 Groß gesetzt mit Bullentalje ->
  • 15:00 Kurs 030. Byb Stokkebæk Flak bb querab. Schweinswale gesichtet. ->
  • 15:15 Halse. Neuer Kurs 350 Rtg. Nyborg. Wind West 4 ->
  • 15:20 Decksspülung mit anschließendem Regenschauer gegen Salz ->
  • 16:45 Segel runter. Kein Wind mehr. Motoren Rtg. Nyborg. ->
  • 17:40 angelegt im Nyborg Yachtafen. gef. 100 Liter/sec. Regen von oben. Trip 24,3 sm Rudkøbing – Nyborg. Regenplane aufgebaut. ->
  • 18:00 Kaffeetrinken unter Deck. ->
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Jul.′ 10 27

toern-2010-243Ina suchte sich eine Fähre zurück nach Kiel und wir uns einen Kurs zum nächsten Hafen. Wir nahmen einen den Julia auch nach den vierten Besuch garantiert nicht kannte – sehr praktisch ist das… ;-) – Ich probiere nächstes Mal aus, im gleichen Hafen einfach nur den Steg zu wechseln *duckundweg*

toern-2010-244Rudköbing – Langeland. Wieder driften wir bei fast keinem Wind und Sonne die schlappen 10 sm in atemberaubenden 4 Stunden zum Hafen. Ein Platz ist noch frei – anlegen.

Es folgt der Dornröschenschlaf. Alle an Bord bleiben an Ort und Stelle für 2 Stunden liegen und schlafen.

toern-2010-245Der Abend: Alles bereitet sich auf das Langelandfestival vor. Bands spielen in der Stadt und vor allem Julita ist begeistert und möchte „nur noch ein Lied“ hören – 10x oder so. Mit einer Pizzeria kriegen wir sie von der Straße weg… – „Wollen wir nicht draußen sitzen“ – „nagut…“.

Es ist dunkel und wir suchen den Hafen. Es geht noch auf ein Bier zu Emma an Bord. Am Nachmittag haben Emma und Röde Orm sich vor Rudköbing etwas umkreist und die Skipper Fotos geschossen. Es werden Emailadressen und Seemannsgarn ausgetauscht.

Over und aus!

  • 12:35 abgelegt Marstal. Kurs Nord. ->
  • 12:55 Segel gesetzt. Kurs 060 Rtg. Rudkøbing. Wind NW 2. Sonnig. ->
  • 14:45 Ansteuerung Rudkøbing erreicht. ->
  • 15:00 Groß runter. Mit Genua weiter im Fahrwasser Richtung Rudkøbing. 1 Kt. Strom gegenan. ->
  • 15:10 angelegt in Rudkøbing. Trip 9,8 sm ->
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Jul.′ 10 26

toern-2010-239Um halb sechs geht die Besatzung von Bord, nur der Käpt’n nicht… Sie fahren zum Bahnhof und begleiten Lena zum Zeltlagerzug. Sie kommen zurück zum Boot mit Brötchen und Ina.

Was? 11h – Es wird Zeit. Wir wollen zu den Dänen. Wind ist nicht so. Vielleicht hinterm Leuchtturm – nicht so richtig… Aber für 3 Knoten reicht’s.

Langsam aber sicher wird Kiel kleiner und Aero größer. Ein perfekter Segeltag mit Sonne, ein bisschen Wind und Schweinswalen zur Unterhaltung.

toern-2010-238Wir quetschen und irgendwo zwischen und suchen den Eisladen und den Kronendrucker. Die versteckte Grillbank vom letzten Jahr hat immer noch keiner entdeckt. Und der Käpt’n war mal wieder der Esel.

Over uns aus!

  • 11:00 abgelegt. Motoren Rtg. Bülk ->
  • 11:45 Segel gesetzt. 3 Kt Fahrt. Kurs 030 ->
  • 15:30 Kurs Marstal. Noch 11 sm Schweinswale gesichtet. ->
  • 17:30 Großsegel runter. Ansteuerung Marstal. ->
  • 18:10 Angelegt in Marstal. Dänemark. Trip 31 sm ->
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Jul.′ 10 25

toern-2010-234Noch ein kurzes Stück bis Kiel durch den NOK. Wir legten vor dem Frühstück ab, das wurde auf der Fahrt erledigt. Langsam wurde es heimatlich: Warleberg, Landwehr, Flemhuder See, Levensauer Brücke, Schleuse und Udo… :-)

Beim ausschleusen erwartet Udo mit seiner Avelina uns… Wir segelten gemeinsam nach Schilksee – ohne Tide – einfach so, die Uhrzeit ist unwichtig, aber langsamer… ;-)

Am Treidelsteg machen wir fest und ein Fest. Fleischvernichtung und Restrum von Helgoland, dann fehlt mir die Erinnerung…

Over und sw.

  • 10:40 Abgelegt Rendsburg Obereiderhafen ->
  • 11:00 NOK erreicht. Kurs Ost. 4/8 Bewölkung. Genua als Unterstützung gesetzt. ->
  • 12:45 zuviel Abdeckung. Segel weg. ->
  • 13:10 Julia geht ans Ruder. ->
  • 13:20 Landwehr Fähre erreicht. ->
  • 13:00 km 83,5. Gleich kommt der Flemhuder See. ->
  • 14:00 Levensauerhochbrücke. ->
  • 14:55 Schleusen in Holtenau ->
  • 15:46 Ausfahrt Schleuse rtg Förde ->
  • 16:00 Segel gesetzt. Kurs Schilksee ->
  • 17:00 angelegt in Schilksee. ->
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Jul.′ 10 24

Die Backskisten sind leer. In Rendsburg ist der Supermarkt mit den lieben Lebensmitteln nur 300 m weg. D.h. man kann quasi mit dem Einkaufswagen direkt auf den Steg fahren. Das haben wir dann auch getan. Beweisfotos gibt es nicht. Aber komische Gesichter von Bootsnachbarn.. :-)

toern-2010-232Das Frischfleisch wurde abends getestet. Leider saßen neben uns Griller von der stressigen Sorte. Fazit: Fleisch gut und lieb, Nachbargriller nicht so. Wir verzogen uns nach dem Essen aufs Boot und spielten das Eselspiel. Der Käptn war natürlich der Esel.

Julita’s Barschfang, der schon länger in dem Eimer weilte, wurde die Freiheit geschenkt und nicht ein warmer Grillplatz.

Over und aus!

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Jul.′ 10 23

Julia bringt Lena von Bord. Sie fährt mit der Bahn nach Trap – keine Ahnung wo das ist.

toern-2010-223Mit dem flitzenden Wasser werden wir auf die Elbe gezogen und verholen wie von selbst nach Brunsbüttel. Irgendwann werden wir eingelassen und tuckern Richtung Osten. Es zieht zu und beginnt zu Nieseln. Julia nimmt es mit dem Niesel auf bis zur Kaffeezeit. Sie erzählt was von unendlich vielen Brücken und Anglern und Schildern und Fähren wie sie zwischen den Tropfen sehen konnte.

toern-2010-225Zwischenzeitlich dachte ich, wir wären in Brunsbüttel falsch abgebogen, habe aber dann nochmals schnell die Karten kontrolliert.

Bis zum Obereiderhafen halten wir durch.

toern-2010-231Wir sehen ein gülden glänzendes M am Horizont und werden von heißem Kaffee und Burgern gerettet.

Over und aus!

  • 8:40 abgelegt Cuxhaven. Elbe gekreuzt. 1 bft gegenan. Motoren ->
  • 8:50 auf der roten Fahrwasserseite mit 8 Kt Richtung Brunsbüttel ->
  • 11:00 Warteposition vor der Schleuse Brunsbüttel ->
  • 11:30 Einfahrt Schleuse ->
  • 11:45 Ausfahrt Schleuse. Kurs Ost. ->
  • 12:25 Julia geht ans Ruder. Wechsel im Stundentakt. Km 8 ->
  • 14:50 Stefan geht an Ruder. Km 32,5 ->
  • 17:25 km 60. Noch 17 Liter Diesel im Tank. ->
  • 18:40 angelegt in Rendsburg. Obereiderhafen. ->
  • Trip Cuxhaven bis Rendsburg Obereiderhafen. 55 sm. 10 Std. ->
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Jul.′ 10 22

toern-2010-222Um 10 h mussten wir unser Päcken verlassen. Wir irrten etwas ziellos durchs Helgoländer Hafenbecken und suchten ein Päckchen, an dem wir bis 13h auf die richtige Tide warten konnten. Nach dem 3. Versuch hatten wir ein 12h Päckchen gefunden. Nagut. Nehmen wir, dann eben 12h. Wir bunkerten noch 20 Liter ein Euro Diesel und Schoki und so. Dann ging’s los. 5 Bft. Aus West 1 m Welle. Ein kurzes Stück gegenan, dann konnten wir abfallen uns zischten Richtung Elbe. Julia legt sich hin. Die Wellen waren nix für Sie. Lena und Stefan regelten die Überfahrt. Wir fahren natürlich viel zu früh an Elbe 2. Der blanke Hans floss noch ab. Aber bei dem Wind war das kein Problem. Einfach gegenan und rein in die Elbe. Irgendwann kippte auch mal der Strom und wir folgen die restlichen Meilen Richtung Cuxhaven. Die Wellen waren weg, Julia erwachte. Auf den Sandbänken waren schwarze Robbenpunkte zu sehen – Kinderaugen leuchteten, aber nur durchs Fernglas.

In Cuxhaven angekommen wollte der Käptn der Crew die Currywurstvarianten vorstellen, aber die Damen brauchten ein wenig Zeit und die Küche machte zu. *grummel*

Pizzaaufbackteig im Omnia mit Belag usw. retteten den Abend. Lecker!

Over uns aus!

• 12:00 abgelegt Helgoland. Wind SW 5. See 1m. Fahrwasser folgend

• 12:30 Genua gesetzt. Kurs 125. 1Kt Strom gegenan. 12 sm bis Elbe 2

• 15:50 Elbe 2 querab. Queren des Fahrwassers

• 16:20 Elbe 1 querab.

• 18.05 Elbe 11 querab.

• 20:20 angelegt in Cuxhaven

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Jul.′ 10 21

toern-2010-191Wieder wechseln wir morgens das Päckchen von den netten Hamburgern (Havella) zu den netten Schweden. Nachdem sicher ist, dass wir an einem „bleibendem“ Päckchen sind geht es wieder an Land.
Auf Helgoland muss man Knieper essen. Das ist kult. Rauf auf Oberland und dann nach der Treppe links, sagt Udo.
toern-2010-208Es sind echte Monsterkneifer, und da ist richtig Fleisch drin. WAHNSINN. LECKER. Ohne Jubi geht es definitiv nicht und 1000 Schritte sind auch notwenig. Wir flitzen noch mal zur langen Anna. Diesmal ohne Touris, die sind schon per Dampfer an Land.
Der Wind (W) dreht und bringt eine Regenwolke mit… Es scheint so, als ob wir uns morgen wieder nach Cuxhaven pusten lassen können. toern-2010-217Nun sitzen wir wie begossene Pudel unter Deck, wir haben es nicht ganz geschafft vor dem Regen wieder im Schiff zu sein.

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Jul.′ 10 20

toern-2010-178Nach dem allmorgendlichen Päckchengetausche mit Neusortierung liegen wir jetzt an einem bis morgen bleibenden Schiffspäckchen.
Jetzt können wir ohne schlechtes Gewissen die Gegend erkunden.
Wir quetschen uns durch die Millionen von Touristen und schlendern zur langen Anna und zu den Lummen. Zeitweise treffen wir auf eine geführte Gruppe und erhaschen ein paar interessante Infos zur Insel, leider ist es immer etwas beengend bei den Tourigruppen… Wir gehen einen anderen Weg. Nach 4 km haben wir die Insel umrundet und kaufen noch bei Manfred Engel ein. Zollfrei. Rum und Bier und andere leckere Dinge die sogar an Bord gebracht werden.
toern-2010-185Wir wollen nach Cuxendorf zurück. Leider ist für morgen immer noch Gegenwind angesagt. Erst am Donnerstag soll der Wind auf West drehen. Wir warten also noch ein bisschen auf dem Felsen.

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Jul.′ 10 20

Mist. Seit 3 Tagen kann ich meine Artikel übers Backend nicht mehr bearbeiten. Die Gallery hat auch Probleme.
Hat jemand ne Idee dazu. Ich hab jetzt erstmal die Gallery deaktiviert und kann nur noch uebers Iphoneapp Artikel schreiben. Echt nervig.

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