- 11:20 abgelegt von Eckernförde. ->
- 11:30 Segel gesetzt. Wind NO 3-4. Rauskreuzen aus der Eckernförder Bucht. ->
- 13:00 Auf bb Bug. Kurs 020. Höhe Langholz. Gleich Wende auf 130 ->
- 14:15 Ausgang der Eckernförder Bucht erreicht. ->
- 14:30 Wende Kurs Bülk 138 ->
- 15:30 Bülk querab. Einfahrt in die Kieler Förde ->
- 16:00 Lt Friedrichsort querab. ->
- 16:15 Gross runter. Möltenort querab. ->
- 17:30 angelegt PTSK. Trip eckernförde – Kiel 28,6 ->
Es ist ein perfektes Segelwochenende angesagt. Sonne und ein kleiner Nordost Wind.
Wir legen bei Westwind ab und können, in der Nachmittagssonne die Förde raussegeln.
Aber da kommt sie schon wieder – die graue Wand. Hoch ran und bei Bülk um die Ecke.
Es sieht komisch aus: An BB, also in der Kieler Förde und der Eckernförder Bucht, schönster Sonnenschein und blauer Himmel und an Stb. graue Regenwolkenwände. Wir versuchen genau unter der Wolkenkante entlang zu segeln und dann schnell wieder in die Eckernfördersonnenbucht zu fliehen.
Pünktlich zu unserer geplanten Kursänderung dreht der Wind auf NE und schiebt uns Richtung Eckernförde, leider nicht ohne uns mit quer fliegendem Wasser zu überkippen – reffen.
Unser Plan geht fast auf, nur dass 5 sm vor Eckernförde noch eine Regenwolke ohne Wind kommt.
Wir motoren im dunklen (es ist ja schon 9) in den Eckernförder Yachthafen.
Avelina liegt schon dort und Udo nimmt die Leinen an.
Ein (oder so) Anlegebierchen auf den schönen, abwechslungsreichen Segelabend.
Over und aus!
- 16:30 abgelegt. Wind NW 3. Kurs N. Aus der Kieler Förde raus. Plan Eckernförde. ->
- 16:50 Segel gesetzt. ->
- 18:15 Bülk querab ->
- 19:10 Schauerboe. N 6. Vorsegel gerefft. Wende. Kurs 270 ->
- 20:15 Regenschauer. Null Wind. Motor an. Kurs Eckernförde ->
- 21:00 Groß runter. Es ist schon fast dunkel. ->
- 21:40 angelegt im Eckernförder Yachthafen. Trip Kiel – Eckernförde 23,3 sm ->
Der Tag beginnt am Kartentisch (Skatkartentisch). Das kleine Frühstück vorher kann man glatt vernachlässigen – aber die fiesen Schauer- und Gewitterwolken nicht, daher wettern wir diese im Hafen ab. Piet beginnt ne neue Liste – die Alte muss irgendwie verloren gegangen sein. – Wat weis ich, wo die ist…?
Die Wolke ist weg, der Wind dreht auf NW wir legen ab und können super nach Süden fliegen. Zwischendurch kommt mal wieder ein kleiner Sprühregenschauer – nix dolles.
Die Eckernförderbucht ist querab. Bülk in Sicht – aber was ist das graue da über Ecktown?
Es grummelt etwas. Käpt’n hast du gegrollt? – So doll hast du doch heute Morgen gar nicht verloren… – Neee – Gewitter!
Klamotten runter. Nur die Rollfock bleibt halb stehen. Dann geht’s los. Prasselregen. Sturm. Es pfeift wie wild. Das Segel wird ganz wech genommen. Und dann kommt’s noch doller. Das Schiff wird unter Top und Takel auf die Seite gelegt…. Blitze überall. Der Regen drückt die Gischt platt. „Piiiiiiet – halt den Kurs“ – „Ich seh nix Käpt’n“. Seine Brille beschlagen und voll mit Regentropfen – vielleicht waren auch Tränen in den Augen vom Ersten…
Auch der Kompass ist völlig verregnet. Der Käpt’n wischt alles ab und zeigt dem Ersten den Weg.
Jörg und Markus regeln das Chaos unter Deck. Dem Nichtflieger und Nichtsegler wird etwas grün.
Und schon ist alles wieder vorbei. Die Wolken ziehen weiter. Der Himmel reißt auf. Geniale Sicht. 3 Windstärken. Sommer, Sonne…. – War was?
Wir versuchen dem Grünen einzureden, dass er nur schlecht geträumt hätte und das das Wetter die ganze Zeit so war…
Ab in die Förde. Perfektes Segelwetter.
Am Ende der Förde blitzt und gewittert es – komischer Traum! – Sind hier irgendwo Murmeltiere?
Diesmal packen wir die trockenen Segel vorher komplett weg und motoren in die Heimathafen.
Einmal Regen mit Gewitter bitte, diesmal ohne Wind. Gibt’s auch!
Over und aus!
- 12:15 abgelegt Schleimünde. Kurs Süd. Wind West 4-5 ->
- 12:25 Segel gesetzt. Groß und Genua. 6 Kt fahrt. ->
- 13:40 queren EckernförderBucht. Gewitter kommt näher. Grossegel weg. ->
- 13:50 Gewitterfron kommt durch. Mittendrin. Segel weg. Motor an. 8 oder 9 Bft. Wind ->
- 14:15 Gewitter vorbei. Sonne, blauer Himmel, Segel raus, Motor an. Pos: Stoller Grund. ->
- 15:00 Einfahrt in die Kieler Förde mit Groß und Genua ->
- 16:00 Nächstes Gewitter kommt. Pos: Heikendorfer Bucht. Segel runter. Motor an. ->
- 16:40 angelegt beim PTSK. Trip: Schleimünde – Schwentine -> 23 sm ->
- Röde Orm ist wieder im Heimathafen. Der Sommertörn ist am 22.8.10 um 16:40 beendet. 766 sm waren es diesen Sommer. ->
Jule lud uns um 8h in Haddeby ab.
4 Männer ein Boot.
Erste Bordaktivitäten:
- Bier kühl stellen
- Grillkohle sichten
- Kaffee kochen
- Frühstücken
- Abschiedfoto
- Kojen einteilen
Der NW Wind pustete uns nur mit der Genau aus der Schlei heraus. Die Regenwolke blieb immer schön auf Abstand, denn Piet hatte ja nur seinen Leichtwetter Radfahreranzug dabei – Hätte nur noch der Helm gefehlt.
Nach einer Stunde waren die Kaltgetränke ausreichend gekühlt (Kühlbox lief seitdem durch). Einen kleinen Schluck für Rasmus, damit er seine Regenwolken weiterhin auf Abstand hält.
Dann kam die rettende SMS. „Möchtet ihr um 10:30h Kaffee auf Wogenwolf“ – „Jawoll-en wir“. Wir schieben mit all unsern Horsepowern den Kiel durch den Schlick des Missunder Noor’s und erbeuten jeweils einen Kaffee und ein Stück Kuchen.
Ein Stündchen später geht es weiter. Der Wind nimmt zu. Wir rollen den Genua fast ganz weg. Trotzdem sind wir zu schnell für den Zeitplan der Lindaunisbrücke. Mit dem Treibanker schaffen wir es die Fahrt auf 1 Kt. zu reduzieren. Auf dem Treibankerseil kann man prima Gitarre spielen.
Für die Passage der Kappelbrücke beginnen wir schon nach der Lindaunisbrücke mit der Zeitplanung. Wieder zu schnell…
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In Schleimünde legt gerade eine Yacht ab. Die Lücke gehört uns. Perfekt.
Es findet dort ein Hafenfest statt. Mit Grill, Zelt, Bier… Komplettservice. Wir nutzen ihn.
Piet und Markus quälen den Käpt’n mit ihren fiesen Skattricks – Die schummeln doch !!! Der Beweiszettel wird vom Käpt’n vernichtet.
Over und aus!
- 9:30 abgelegt Haddeby ->
- 9:40 Segel gesetzt. Kurs Ost. An Bord: Piet Markus Jörg Stefan ->
- 11:00 Missunder Enge passiert. ->
- 11:20 angelegt im Missunder Noor. Kaffee bei Wogenwolf ->
- 12:30 abgelegt Missunder Noor. Genua gesetzt. Weiter nach Osten. ->
- 16:00 Kappelnbrücke passiert. ->
- 17:20 angelegt Schleimünde. Trip Haddeby – Schleimünde 23,5 sm ->
Warum dieser blöde Wetterbericht auch immer stimmen muss. Er schüttet mal wieder heute morgen.
Um 11:52h fährt unser Bus nach Kiel. Morgen ruft für ein paar Stunden die Arbeit – Vorbesprechung – lässt sich nicht ändern.
Wir packen unsern Krams zusammen, so das jeder zwei Täschchen *stöhn* schleppen muss. Dann kommt der Moment der Wahrheit. Raus aufn Steg, ab in den Regen.
Der Bus kommt natürlich zu spät. Wir versuchen Fahrkarten bei Busfahrer zu lösen, haben aber leider nur 24,50 € dabei. Die Fahrtkarten kosten aber 27 € oder so – Schweinepreise – wir sind an dänische ÖPNV-Preise gewöhnt
– Die Verhandlungen beginnen…
– Der Fahrer sieht (wiedermal) seine Pause wegschwimmen: „Kann sein dass n Familienticket billiger ist, jetzt ist das aber gebucht – wir müssen das jetzt nehmen“ – Frechheit. Ein anderer Fahrgast leiht uns 5 € (vielen vielen Dank !!!) – ab geht die Post nach Kiel.
Zu Hause füllen die Feinkost-Brüder unseren leeren Kühlschrank auf.
MorMor und Opa kommen aus Ohe. Wir gucken Fotos per Beamer, grillen und köpfen ne Flasche Rotwein.
Folgende Törn’s wurden an die Wand geworfen und beschnackt:
• Stefan faselt von dem Männernordseetörn.
• Marianne, Julia, Annika, Lena und Julita erzählen von ihrer Vimmerbywoche.
• Marianne und Annika berichten von ihrer Radtour am Götakanal entlang.
• Julia, Stefan, Lena und Julita informieren über den Nordseetörn.
• Julia, Stefan, Julita und Annika referieren über den Ostseetörn.
Alle Törnfotos:
Over und aus!
Brenner OP am Frühstückstisch
Nutella – Juhu – Mien Fru hat mir Nutella vom Bäcker mitgebracht. Der Tag ist mit dem Frühstück schon gerettet.
Matthias erzählte mir von seiner nächtlichen Petroleumkocherreparaturorgie, daraufhin erzählte ich ihm von unserm defekten Brenner und schwubb-die-wubb… Wir nahmen also auf dem Plichttisch unseren Kocher auseinander. Macht Spaß – sollte jeder mal gemacht haben. Wir tauschten Düse und Spindel und Nadel …. und – er will immer noch nicht brennen. Hartnäckiger Brenner. Die Reparatur muss wohl doch zu Hause mit Druckluft erfolgen.
Wir legen ab und verabschieden uns von der Dirk. Röde Orm will nach Kiel und Dirk nach Damp. Wir hatten einen schönen gemeinsamen Törn durch die dänische Südsee von Klint- bis Maasholm.
Vor Olpenitz merkte allerdings der Käpt’n, dass er noch gar keine Lust hat nach Hause zu segeln. Er rief den Ersten an und gab ihm 5 Min. Zeit das nächste Wochenende zum segeln zu reservieren. Der Erste brauchte allerdings nur 3 Min. – da geht also noch was…
180 Grand Wende. Neuer Zielhafen – Haddeby. Von dort kommt man sehr gut mit dem Bus nach Kiel. Piet und der Käpt’n segeln den Kahn dann am Wochenende zurück.
Wir motoren die Schlei rauf. Kappelnbrücke – Lindaunisbrücke – WoWo angucken… Kaffee trinken – Kuchen essen. Ab und zu nur ein paar kleine Tröpfchen Regen.
In Haddeby braten wir den Rest des Grillfleisches und freuen uns mal wieder in dem netten kleinem Hafen zu sein.
Sachen packen. Buszeiten raussuchen. Morgen gibt’s einen kleinen Ausflug nach Kiel – muss leider sein.
Over uns aus!
- 12:10 abgelegt Maasholm. Kurs Schleiauswärts. ->
- 12:40 Schleimünde passiert. ->
- 13:05 180 Grad Wende. Kurs Schlei (neuer Plan: Haddeby) ->
- 13:20 Schleimünde passiert. Schlei einwärts. Seehund gesehen. ->
- 14:50 Kappelnbrücke passiert. Kurs West. Per Motor, weil Westwind 1-2 ->
- 15:40 noch drei sm bis zur Linaunisbrücke. ->
- 16:50 Lindaunisbrücke passiert ->
- 17:55 Missunder Enge passiert. ->
- 18:15 Große Breite. ->
- 18:35 Stexwiger Enge passiert -> Kl. Breite. ->
- 19:10 angelegt in Haddeby. Trip Maasholm über Olpenitz nach Haddeby : 27 sm.
Am Vormittag blitz und donnert es schon wieder. Wir bleiben eine Tag in Maasholm und bringen Jules Bericht über ihre 4-Tages-Tour in das Astrid-Lindgren-Land auf unsere Page. Kann man unter dem Tag Vimmerby lesen.
Die Kinder sind fast den kompletten Tag auf dem Spielplatz und voll ausgelastet.
Zum Mittag wollen die Kids uuunbedingt im „Restaurant“ essen – so sitzen die Drei also allein im SB-Restaurant und essen Kindergerichte. Die Erwachsenen möchten aber lieber am Petersen-Imbiss ne Currywurst mit Spezialcurrysoße haben (unglaublich lecker).
Zum Nachtisch folgen einige Runden Doko. Der Käpt’n verliert schon wieder – die Regeln sind auch einfach zu kompliziert. Es wurden Schweine eingeführt – in anderen Halbsätzen, die ich beim Karten sortieren aufschnappen konnte, wurde auch von Mega- und Hyperschweinen geredet – ich bin völlig am Ende.
Bevor Thorkel völlig VERtrocknet, habe ich ihn wieder zusammengeschraubt. Vorher haben alle inneren Orga… Bauteile einen feinen Sprühölüberzug bekommen. Nu isser bestimmt vollkommen seewasserbeständig, konserviert und wird uralt.
Wir kommen mal wieder dazu die SchallPLATTE von Ina Müller zu hören. Zu schön. Jule versteht auch schon manchmal, kurzfristig was. Nur die Witze muss ich ihr noch übersetzten…
Irgendwann im dunklen stolpern auch die Kinder mal wieder an Bord.
Over und aus.
Zum Frühstück geht das Hafenkino weiter. Es ist übrigens total Windstill. Yacht: Rudi (Name geändert) Voll AK zurück – ups Poller übersehen… Voll AK vorwärts… -- ups Steg im Weg. Da hakte wohl etwas der Gashebel, oder der Rotwein von gestern behindert die Reaktion. Die Box ist jetzt ein bisschen länger und Rudi über alle Berge äähhhh Wellen.
12h – Die Kinder tauchen nicht wieder auf – die wollten doch nur mal kurz duschen. Wir wollen loooaaaas. Matthias macht sich auch Kindersuche. – Erfolgreich – sie haben das letzte dänische Pfandgeld in Naschies umgesetzt, so was dauert natürlich lange.
Wir legen ab. Kein Wind, aber an den 24 sm bis Schleimünde lässt sich nicht rütteln. 15 davon müssen wir motoren. Dann kommt ein leichter Wind.
Anton steuert das Boot und der Käpt’n nimmt Thorkel auseinander (elektrischer Pinnenpilot), er piepte nämlich nur noch völlig empört, als wir ihn anschließen wollten. Thorkel musste die letzten Regentage immer draußen an der Pinne rumhängen und steuern – nu isser beleidigt -- Das mochte er nicht. Durch die Schubstange hat sich Wasser (auch salziges) ins Gehäuse gezogen. Mit ein bisschen Süßwasser, Wattestäbchen und Puste will er es dann wieder tun. Er wollte halt auch mal gestreichelt werden. Ich lasse ihn über Nacht offen zum trocknen und werde ihn dann noch mit ein bisschen Öl besprühen.
Wir fahren in die Schlei ein und können bis Maasholm segeln. Dirk hat uns einen Platz reserviert – irgendwie waren die heute schneller…
Die Kinder verschwinden auf den Spieli und der Käpt’n hat mal wieder Angst vor grauen Wolken – Kuchenbude aufbauen.
Als es dunkel wird kommt das Gewitter dann über uns hinweg. Alle Kinder wollen in Julias Koje, der Käpt’n muss raus.
Over und aus!
- 12:35 abgelegt von Bagenkop ->
- 12:45 Segel gesetzt. Wind N 1-2. Kurs 260 Rtg. Schlei. ->
- 13:00 Wind weg. Motor läuft mit. ->
- 13:10 Motor wieder aus. Kurs 255. 3 Kt. Fahrt. ->
- 13:30 kein Wind. Motor an Genua weg. ->
- 15:00 Noch 12 sm bis Schleimünde. Kurs 255 ->
- 16:15 Motor aus. Segel raus. Kurs 250. Anton steuert. ->
- 18:00 Lt. Schleimünde passiert. ->
- 18:25 Segel runter. ->
- 18:36 angelegt in Maasholm Yachthafen. Trip: Bagekop -- Maasholm 25,4 sm ->
Das Regengepladder aus Nord weckt den Käpt’n. Gut das wir uns mit dem Bug in den Wind gelegt haben. Matthias bringt und Brötchen an Bord – lecker und gut – bei dem Regenwetter hätte es sonst wieder nur Knäckebrot gegeben. Der Regen hört bald auf und der Käpt’n kommt frisch enthaart und geduscht wieder an Bord.
Wir legen ab. Erst ne Stunde motoren, mangels Wind. Dann nimmt der N – Wind ziemlich zu. Die Genua reicht. Wir gleiten an der ziemlich Langelandküste nach Süden.
Julia ließt ihr Buch, Anni und Juli spiele und der Käpt’n bastelt an der Windsteueranlage rum. Anton soll endlich mal aufhören ständig zu torkeln. Mit weniger starken Ruderbewegungen scheint das Problem gelöst zu sein… abwarten.
Die Dirk fährt an der Südspitze irgendwie noch weiter geradeaus… es war doch Bagenkop ausgemacht… Wir biegen ab und gehen hoch ran. Und es macht hopp hopp hopp – wie es immer macht, wenn man nach Ba-gen-kop fährt. Irgendwann ändert auch die Dirk den Kurs. Später erfahren wir, das der Käpt’n der Dirk eingeschlafen war und es Schwierigkeiten gab ihr rechtzeitig wieder wach zu bekommen…
Wir laufen ein und bekommen zwei schöne Plätze am Ende der NW-Gasse. Anlegebier.
Ein letztes mal Dänemark: Einkaufen beim Brugsen und Abendessen an der Pölserbude.
Mit ein paar weiteren Bier setzten wir uns ins Hafenkino und genießen die einlaufenden Charteryachten. Einfach schön und spannend.
Der Wind legt zu. Fallen klappern. Irgendwer schmeißt eine Bierdose scheppernd gegen eine Fallklappernde Yacht – „Ey – Dein Schiff klappert“.
Unglaublich!
Over und aus!
- 11:50 abgelegt aus Spodsbjerg (Plan: Bagenkop) ->
- 12:50 Wind N 4. Regen. Kurs 200. Genua gesetzt ->
- 13:15 Der Windpilot hat das Steuer übernommen. ->
- 15:30 Südspitze Langeland. Wind N 4-5 Kurs 300 ->
- 15:40 Segel weg. Motor an. Kurs 030 Rtg. Bagenkop gegen den Wind. Noch 2 sm ->
- 16:30 angelegt in Bagenkop. Trip Spodsbjerg -- Bagenkop = 18,8 sm ->
Die Morgensonne hat alles schon wieder getrocknet. Die Plane kann weg und wir können weiter nach Westen. Hopp – hopp – hopp nach Bagenkop (wäre schön). Drei Windstärken aus Südwest. Wir müssen kreuzen.
300 Grad in die eine Richtung und 140 Grad auf dem anderen Kreuzschlag. Was ist los… 100 Grad Wendewinkel sind eigentlich immer drin. Der Käpt’n sitzt unter Deck an der Navigation und beobachtet das Schlamassel am GPS, dazu gibt er Anweisungen…. Steuerfrau – so geht das nicht. Hoch ran müssen wir, nicht so viel verschenken – wir kommen sonst nie an…
Die Erste Offiziöse ist etwas genervt und lässt den Käpt’n selber machen – klappt auch nicht besser. Dat Schiff is kaputt – vielleicht is der Kiel abgefallen ? – Da guckt der Käpt’n auf n Kompass – da stimmt der Wendewinkel… Hmm – Die Amis haben das GPS kaputt gemacht, liegt wohl an der Finanzkrise – da is kein neuer Satellit mehr drin… Und dann ist da noch das Log…5 Kt. durchs Wasser und 3 über Grund – son Mist. Strömung von Süd den großen Belt hoch – sind wir denn hier aufer Nordsee oder was?
Letztendlich schaffen wir es bei dem Gegenstrom und dem schlappen Wind gerade mal nach West bis Spodsbjerg.
Angelboote – aaaalles voll. Eins neben dem anderen. Alle reden deutsch. Sind wir schon in Deutschland? Die Angeltouristen schleppen Eimerweise Fisch an Land.
Der Käpt’n will aber Schweinefleisch. Schöner Abend mal wieder mit echter Lightshow am Himmel.. Sundowner – Cobb – Bierchen – DoKo – Koje.
Over und aus!
- 12:05 abgelegt von Onsevig. Sonne. ->
- 12:10 im Fahrwasser nach Norden. ->
- 12:20 Wind WSW 3. Kurs 300. Fahrwasser verlassen. Segel gesetzt. ->
- 13:05 Wind WSW 2-3. Kurs 310 RW4 v Langelands Belt querab. ->
- 13:15 Wende. Kurs 180 ->
- 13:30 Südwind. Wende. Kurs 240. ->
- 13:30 Anton steuert. 2 Kt. Strom gegenan ->
- 16:00 Kursänderung Rtg. Spodsbjerg. ->
- 16:30 angelegt in Spodsbjerg. Trip Onsevig – Spodsbjerg 14,5 ->
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