asdf
Aug.′ 10 12

Schweinefleisch liegt schwer im Magen. Wir schaffen es nicht den frühen Wind zu kriegen, erst um 10.30 schmeißen wir die Leinen los um weiter nach Westen zu „segeln“.
Nach einer Stunde motoren ist der Kaffee gekocht und das Frühstück beendet. Wir können endlich Segel setzen. Der Käpt’n konnte es schon nicht mehr aushalten.
Wir setzen nur die Genua und schaffen satte 5-6 Knoten, südlich von Vejrö an den Fischzüchtern vorbei. Leider waren sie dort gerade am arbeiten, sonst hätten wir gerne zur Schweinefleischentwöhnung mal son schicken Lachs aus des schwimmenden Drahtkiste entliehen – als Geschmacksprobe.
Dann fängt es an zu regnen. Volle Kanne – und alles auf den Käpt’n. Die Frunslüd verziehen sich unter Deck. Über Funk wird mit der Dirk ein anderer Hafen ausklabüsert und dem Käpt’n mitgeteilt: “Langör (Lolland) fällt aus wegen Regens, stattdessen Kurs nehmen auf Onsevig“ – „Ei Ei“ *Wer ist hier eigentlich der Käpt’n?*
Zwei Regenstunden später machen in Onsevig fest. Der Himmel reißt auf und .. – nein – keine Sonne, aber kein Regen mehr.
Matthias und Stefan erkunden die Ortschaft. Hier gibt’s auch nix zu holen, außer ne Menge Wind- und Wellenstrom (!). Kaum ist der Rundgang beendet, fängt’s wieder an – Der Regen muss ja heute noch die 21 Liter / qm schaffen… :-(
Die Kinder spielen auf der Röde Orm Barbie. Die Alten auf der Dirk Doppelkopf.
Die „Sonne“ geht unter (es wird dunkel). Der Regen will nicht schlafen gehen, kein Wunder, dass Lolland jedes Jahr um 1-2 mm im Meer versinkt…
Over und aus!

  • 10:35 abgelegt von Femö ->
  • 11:20 Vorsegel gesetzt. Wind Ost 3. Kurs 240. ->
  • 12:05 Wir segeln südl. von Vejrö Rtg. West ->
  • 12:30 REGEN. ->
  • 13:05 Der Wind schläft ein. Motor an. Segel weg. Kurs 250 ->
  • 14:10 Der Wind kommt wieder. Ost 3. REGEN. Genua raus, Motor aus. ->
  • 14:30 Wegen des Regens –> Ansteuerung Onsevig. Segel weg. Motor an. ->
  • 15:20 angelegt in Onsevig. Es lockert auf. Trip Femö – Onsevig 17,6 sm ->
  • 17:00 Kuchenbude aufbauen – REGEN ->
bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Aug.′ 10 11

Als der Käpt’n die Klüsen öffnet ist der Hafen fast leer – alle haben reiß aus genommen. Ein Päckchen ist noch da – dass an dem wir dran liegen… hrhrhrhr. Nach langen hin und her und Betteleien lassen wir auch diese fliehen.

Wir beschließen uns hier im Hafen auszubreiten und die Insel einzunehmen. Evtl. kann man von den später einlaufenden Schiffen Schweinefleisch und Met ergattern.

Wir waren also ab.

toern-2010-491 toern-2010-494Im Inselinneren is nix los, wir treffen kaum lebende Wesen an. Alle sind geflüchtet. Der Kro reicht uns jedoch ein paar komische heiße, bitter schmeckende Getränke auf die Terrasse. Unser Tatendrang wird geweckt. Zurück im Hafen werden wir mit Donner und Blitzen empfangen… Ok – wir geben auf. Odin ist nicht auf unserer Seite.

toern-2010-498 toern-2010-504Zum Glück kommt MorMor mit der Fähre an und versorgt uns mit ausreichend reimportiertem Schweinefleisch in Stangenform. Sehr sonderbar.

Wir spielen um die Fleischstangen. MorMor isst selbst am meisten, der Käpt’n wird zweiter…. :-) – Is ja klar, wenn’s um die Wurst geht.

MorMor schleicht sich im Schutze der Dunkelheit wieder von der Insel.

Over und aus!

  • Hafentag auf Femø. ->
bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Aug.′ 10 10

toern-2010-471Der Wind dreht auf SE wie angekündigt. Wir können weiter nach Westen durch den Grönsund, Der alte Wikinger Röde Orm ist auch schon immer durch den Grönsund gefahren – steht in seinem Buch. Er wusste warum. Tolles segeln und ein bisschen schiebt die Strömung auch mit. — Auf dem Weg treffen wir auf viele kleine Städte die man ausrau… äääh anlaufen könnte. toern-2010-470Die Bewohner gucken alle immer so böse als sie uns dort lang fahren sehen… Als der Käpt’n an Deck erscheint, klappen sie die Fensterläden zu und die Bürgersteige hoch – haben wohl schlechte Erfahrungen mit Röde Orm gemacht… – Wir fahren also weiter, bis wir im Smarlands Fahrwasser landen. Dirk und Röde Orm haben sich die Insel Femö zum Met trinken und Schweinefleisch essen ausgesucht.

toern-2010-489Bis zwei Meilen vor dem Hafen können wir segeln, dann werden die Ruder rausgeholt, die Mannschaft ist kurz vor der Meuterei…

Wir laufen in den total überfüllten Hafen ein. Hier ist nix mehr zu holen – es waren schon mehr Wikingers hier. :-(

toern-2010-503Wir quetschen uns noch irgendwo zwischen. Nichts zu machen – wir müssen sone alte rostige Dose aufreißen und uns mit Gemüse und Dosenbier begnügen.

Over und aus!

  • 12:00 abgelegt Hesæs Wind Se2. Sonne. ->
  • 12:05 Segel gesetzt. Kurs 065. Rt Tn Fahrwasser Hesteheves Dyb zum Grønsund. ->
  • 12:20 folgen dem Fahrwasser nach Nord. ->
  • 13:07 nrdl. Ansteuerungstonne erreicht. ->
  • 13:30 Kurs 300 Hårbølle querab ->
  • 14:05 Stubbekobing und Bogø querab. Wind SE 4 ->
  • 15:30 Kurs 280 auf dem Storström zwischen den beiden Brücken nach Seeland. ->
  • 16:15 Wind SW 3. Kurs 295 Rtg. Femø. Brücken passiert. ->
  • 16:50 Kurs 270. Nord Tn Femø. Wind SW. Hoch ran. 6 Kt. Fahrt. ->
  • 18:10 N Gef Tn von Femø passiert. Neuer Kurs 240 ->
  • 18:45 beidrehen vor Femø geübt. ->
  • 18:55 Groß runter. Motor an. Kurs Hafen Femø ->
  • 19:20 angelegt. Trip Hesnaes – Femø 33,5 sm ->
bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Aug.′ 10 09

Es pladdert nicht mehr, diese ungewohnte Ruhe weckt den Käpt’n auf. Die Frunslüd sind natürlich schon lange ausgeflogen. Papa – steh endlich auf… *stöhn* – die machen mich fertig.
Emailcheck. Ultralahm. Zwischen Mön und Falster befindet sich ein Internetloch, deswegen gibt es heute auch nur Text. Bilder will das Internetnadelöhr nicht durchlassen.
Alles was gestern nass geworden ist wird über Relinge und sämtliche Großbäume gehängt. Das Boot sieht aus wie ne Wäschespinne.
Wir begutachten die Brandung und den Wind. Er bläst genau daher, wo wie hin wollen und es schäumt auch noch… Dann gehen wir eben alle noch mal Duschen…. Brandung angeucken…. Dann – … gehen wir eben alle noch mal einkaufen…. Brandung angucken…. Hmmm – Wir putzen den Steg …. Brandung angucken …. Ähhh – jeder macht was er will.
15 h – da kommen wir jetzt aber gegenan. Wir machen die Maschinen an.
Dirk will nicht kühlen. – ok – alle wieder fest. Wasserschlauch ausgerollt. Motorspülung.
2. Versuch – alles läuft. Wir legen ab und stampfen gegenan.
17 Meilen – aber wir segeln. toern-2010-467Helnaes heißt der Hafen. Schön. Klein. Gemütlich. Der Hafenmeister schickt und zwischen die Fischerboot. 1A – richtig nett. Wir setzen uns auf den Steg machen den Cobb an und vergrillen die Einkäufe von Klintholm. Benachtbarte Segler setzen sich dazu. Es wir ein netter Abend.
Helnaes ist sehr zu empfehlen.
Over und aus!

bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Aug.′ 10 08

R E G E N – hatten wir ja lange nicht mehr. Wir bleiben aber keinen Tag an Bord sitzten – ne – ne. Wir ham ja neue Regenjacken. Heute kommt die Feuertaufe.

Um 12h steigen wir in den Bus und fahren zu Mön’s Klint. Wir wollen uns die Sache mal von nahem betrachten, nich immer nur von See – da sieht man so wenig.

Der Bus hält direkt an der touristisch voll erschlossenen Mön’s Klint Wanderwegzentralstelle. Wir fühlen uns gut versorgt und behütet.

Auf dem Prospekt sind die Rundwege 1-5 sauber aufgeführt. Wir nehmen fünf. Den Südweg.

toern-2010-442468 Stufen nach untern. Runter is ja leicht. Kein Problem. Schwindelfrei sein ist hilfreich. Holztreppen führen den Hang zwischen Bäumen hinunter. Wir kommen am Strand an.

Oha – Oha – Ohaoha – ganz schön hoch und weiß der Kreidefelsen. Irgendwie riecht der Felsen zusammen mit dem Regen nach nasser Tafel – Hilfe. Wir gehen nach Süden, direkt am Kreidefelsen entlang. toern-2010-446Der schwarze Flintsteinstrand ist nur n paar Meter breit. Wenn da man bloß keine Kreide runterkommt.

Plötzlich höre ich son komisches Geräusch:

Die Steine rollen in der Brandung -- lustig.

Nach ca. 1 km kommt die nächste Treppe. Wir sollen dort wieder hoch.

Oha – Oha – Ohaoha. Julita, Anni und Katrin sind dann schon mal wech… Matthias, Julia, Toke und Stefan wollen ja noch genießen und gehen schön langsam die Treppe hoch….toern-2010-465*stöhn* *pust* *ächtz* 491 – 492 – 493 -49….4 *uff*

Nun denkt man ja: „ok – geschafft – jetzt wird’s entspannt – wir müssen ja nur noch einen km nach Norden zum Ausgangspunkt und dem Bus zurück….“ – Der Strandweg war ja so schön gerade -- Der Weg an der Oberkante des Kreidefelsens isses aber nicht. Es geht rauf und runter und rauf und runter… *jammer* -- Immerhin sind es Waldwege und wir haben ein einigermaßen trockenes Blätterdach über uns.

Das Restaurant am Startpunkt rettet uns. Es gibt Getränke und Kekse und Stühle. Manoman – das war echt Hochleistungssport.

Wir nehmen den nächsten Bus zurück.

Matthias’s Kuddel macht Probleme, die Kühlung will nicht so recht. Wird zu warm – so wie uns heute…. Wir spannen eine Antiregenplane über das Cockpit der Dirk und schließen den Stegwasserschlauch an diverse Schläuche des Motors an um ihn mit Druck zu spülen. Tatsächlich. Das Spagettisieb hält einige ziemlich große Rostteil zurück, die wohl aus dem neuen Getriebekühlkreis kommen. Der Test zeigt es. Dirks Kuddel kühlt wieder gut mit sattem Strahl – darauf ein Erfolgsbier und eine Pizza beim örtlichen Italiener, wo wir uns alle trocknen, aufwärmen und vom Kellner unfreundlich behandeln lassen. Wir lachen ihn nur innerlich an… ;-)

Doppelkopf halten wir nur drei Runden durch, dann klappen die Klüsen zu.

Over und aus!

bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Aug.′ 10 07

Klopf – klopf – klopf… Mist – wir haben schon wieder vergessen die „Bazahltplakete“ am Schiff zu befestigen. Der Hafenmeister weckt uns. *gähn* Julia winkt mit dem Aufkleber durch die Vorschiffsluke – es ist aber zu spät – wir sind wach.
toern-2010-403Sollte nicht der Wind gegen Mittag einschlafen – wir nutzen die frühe, auch noch etwas windige, Stunde und legen ab. Vor dem Frühstück, vor dem ersten Kaffee – fast noch vor dem aufstehen.
Kurz nach dem auslaufen setzten wir Segel. Alles wird ausgebaumt und gegen Schlagen gesichert. Schwacher Wind – aber 3 – 4 Knoten. Frühstück – Kaffee. Gut
toern-2010-414Den Spi setzten wir für n halbe Stunde hinter der Genua – nur zum trocknen.
Irgendwann taucht im Nebel Möns Klint auf. Wir wollen ganz dicht ran.
Der Wind geht weg. Mit Kuddel fahren wir auf der 7-Meter-linie an der Küste lang.
Was sind den das da für Punkte auf meiner Optik? Da unten am Strand unter dem Felsen. Menschen! – Erst jetzt bekommt man einen Eindruck von der Höhe der Kreidefelsen. Wahnsinn.
toern-2010-419Mittags essen wir den Räucherfisch aus Rödvig vor den Kreidefelsen von Mön. Die Reste der Makrele bekommen eine artgerechte Seebestattung.
Wir legen in Klintholm an. Der Hafen ist leer – es hallt förmlich beim einlaufen. Wir können uns längsseits in die Strand-Klo-Spieli-Eisladen-Ecke legen. Perfekt.
toern-2010-433 toern-2010-436Dirk läuft am späten Nachmittag ein. Die Kinder wurden daraufhin nicht mehr gesehen und sind mit Katrin an Land verschwunden.
Wir grillen und trinken ein Anlegerum oder zwei… oder … – Wasserhahn – Koje.

Over und aus!

  • 8:40 abgelegt Rödvig. Kurs Klintholm (Møn) ->
  • 9:00 Segel gesetzt. Kurs 155. Wind NE 2-3. 4Kt. Fahrt. ->
  • 10:20 Spi zum trocknen hochgezogen. ->
  • 10:40 Spi eingeholt. Kurs 160. Møns Klint in Sicht. ->
  • 13:10 Wind weg Motor an. An Møns Klint entlang ->
  • 14:20 Klintholm in Sicht. Kurs 260 ->
  • 15:00 angelegt in Klintholm. Trip Rødvig – Klinholm 24,3 sm ->
bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Aug.′ 10 06

toern-2010-398… bläst – naja pustet – … säuselt – haucht. Wie auch immer, es reicht um uns nach Süden zu … bringen.

Ach ja – 1 Kt. Strom gegenan, das ist der Hit bei diesem leisen Lüftchen. Wir müssen was tun. Motoren geht nicht, das haben wir in diesem Urlaub schon zu oft getan. Wir müssen voll Zeug setzen: Groß, Genua, Sturmfock, Handtücher, Unterhosen und natürlich den toern-2010-399S P I. Jawoll. Reggaefarben hat er. Crushed Ice, Limetten und Rum sind leider aus.

Er zieht trotzdem wie wild. 3 Kt. über Grund, manchmal 4. Am Ende sogar 5… Leider dreht der Wind auf West und das gute Stück wir in einer atemberaubenden Aktion von der ersten Offiziöse in die Plicht gezogen. Bei zunehmenden halben Wind rauschen wir mit Genua und Groß bis vor die Hafeneinfahrt von Rödvig. toern-2010-405Ein toller Törn war’s. Und ein langer. Zwischen Frühstück und Kaffetrinken überlegen wir, ob wir Hunger auf Mittagessen haben. Julita meldet an: Sie möchte Notnudeln essen. 5 Minutenterrine, die nur zur Not gegessen werden, wenn wir so lange auf dem Wasser sind, dass wir nicht kochen können. Also gibt’s Notnudeln und Notkartoffelbrei (Schade, dass es keine Notpommes und Nothähnchen und Notpizza gibt, sollte man Herrn Magie mal vorschlagen). Anni kümmert sich um die Kombüsenarbeit, garantiert abwaschfrei.

Der Fischereihafen in Rödvig wurde erweitert. Hier finden wir einen schönen freien Platz. Wir gehen an Land und holen geräucherten Fisch und geräucherte miese Muscheln. Lecker. Ach ja – Pizza gibt’s hier auch.

Over und aus.

  • 11:20 abgelegt Margreteholm (Kopenhagen) ->
  • 11:35 Wind N 2-3. Segel gesetzt. Genua. Kurs 150 ->
  • 11:45 Groß gesetzt mit Bullentalje ->
  • 12:35 Nordre Rose bb querab. ->
  • 12:45 Wind NW 3. Kurs 180. Halse. Raumschotkurs. Leider Strom gegenan 1 Kt. ->
  • 13:15 Dragør Stb. Querab. Kurs 180 ->
  • 13:50 Drogden Lt. Bb querab. Kurs 200 Rtg. Lt Stevns. ca 17 sm bis dort. ->
  • 15:30 Wind wird immer weniger. N2. Spi gesetzt. Kurs 205. Wieder über 3 Kt. fahrt. ->
  • 16:20 Wind von West. Spi wieder weg Genua rauf. 5 Kt fahrt ->
  • 17:50 Stevns Lt. Stb. querab. Weiter Rtg. Rödvig. Kurs 195 ->
  • 18:50 Segel runter. Motor an. Rødvig Hafen in Sicht. ->
  • 19:15 angelegt in Rödvig Fischereihafen. Trip Kopenhagen -- Rødvig 32,2 sm ->
bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Aug.′ 10 06

toern-2010-369Nun aber. Heute sind es nur noch 12sm bis Kopenhagen. Auf Kreuzen haben wir keine Lust. Wir wollen früh in der Hauptstadt sein um noch mit der Königin zu sprechen (Julita) und die Meerjungfrau wollen wir auch sehen.

In Margreteholm fahren wir bis hinten durch – direkter Anleger an der Bushaltestelle. Ratz fatz sind wir an der Christansburg.

Julita fragt mit großen Kulleraugen die Ticketverkäuferin im Schloß, ob denn die Königin da sei. Nein – Sie ist im Sommer nicht hier, da ist sie in ihrem Sommerschloss. Nur im Winter ist sie im Schloss Amalieburg. Und die Meerjungfrau ist auch nicht hier, die ist in China. Wir sind Fassungslos, was sollen wir denn jetzt noch in Kopenhagen… ;-) – Etwa Pölser essen, oder die Innenstadt angucken? – Nagut, Papa, dann machen wir eben das.

toern-2010-382Wir schlendern durch die sehr nette Kopenhagener Innenstadt und finden einen Turm, den man fast ohne Stufen besteigen kann – ist aber trotzdem anstrengend. Wir bezwingen den „Rundetaarn“ und haben einen super Ausblick über die Stadt. Man kann – fast -- die ganze Welt sehen.

toern-2010-371Leider findet der Käpt’n seinen Iss-soviel-Pizza-wie-du-kannst-Laden von vor n paar Jahren nicht mehr wieder. „Irgendwo muss er doch hier sein“ – Wir irren durch die Stadt, immer die Pizzanase in der Luft. Schließlich muss aber ein anderes Lokal mit echtem dänischen Smörebröd herhalten.

toern-2010-370Die Kinder haben viel Spaß mit Menschen die auf Hockern rumstehen und sich nicht bewegen -- erst bei Bezahlung -- könnte man ja so übernehmen. Oder Riesenseifenblasenpustern -- auch hübsch -- und brennt auch echt in den Augen, wenn man sich der Blase in den Weg stellt.

Wir kommen noch an – glaubt es oder nicht – Ripleys vorbei. Die Kinder werden wild und müssen dort rein. Wir können uns nicht wehren, da es ja schon keine versprochene Pizza gab – und überhaupt. Ripleys ist witzig.

toern-2010-392Nach einiger Diskussion mit dem Busfahrer – Nein, den Hund nehme ich nicht mit, der muss in eine Tasche! -- Wie – Toke in eine Tasche, das ist Tokequälerei… Und IN die Stadt sind wir doch gekommen usw. usw. usw. … Irgendwann merkt er wohl, dass ihm diese Diskussion von seiner Pause abgezogen wird. ;-) Wir dürfen einsteigen und sind pünktlich zum allabendlichen Gewitterschauer zurück an Bord.

toern-2010-394Und -- habe ich schon erwähnt, dass man aufm Boot gar nicht Mikado spielen kann. Immer ausgerechnet dann, wenn der Käpt’n dran ist, kommt ne Welle und es wackelt das Boot -gemein. :-(

Over und aus!

  • 9:50 abgelegt Rungsted. Wind SO 3. ->
  • 10.30: Kurs 160. Vedbæk Steuerbord querab. Wir fahren unter Motor Richtung Kopenhagen. ->
  • 11.10: Tårbæk Steuerbord querab. 0,8 kn Strom gegenan. Kopenhagen in Sicht. ->
  • 12:30 kurs 170 Kopenhagen Hafen erreicht. Einfahrt nach Margreteholm. ->
  • 13:15 angelegt in Margreteholm. Trip Rungsted -- Margareteholm 13,5sm ->
bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Aug.′ 10 04

toern-2010-362Eigentlich wollten wir ja bis Kopenhagen. Südwind n bisschen kreuzen usw. Leider wurde der Wind immer mehr und die Wellen immer fieser. So fiese kleine hackige, die immer übers ganze Schiff spritzen und alle und alles mit Salzwasser überziehen.

Aber Häfen gibt es ja hier wie Sand am Meer – oder am Sund. toern-2010-364Daher sind wir nach einem kurzen Schlag über die dänische Grenze und dem befahren des blau-gelben Fahrwassers, in Rungsted eingelaufen.

Sämtliches Material wurde entsalzt. Auch der Cobb – dazu musste er an einem geeigneten Ort erwärmt uns ausprobiert werde. Funktioniert noch!

Over und aus!

  • 12:55 abgelegt von Helsingör ->
  • 13:30 Kurs 200. Wind SE 3-4. Segel gesetzt. Hoch ran rtg. Kopenhagen ->
  • 14:35 Wind S 4-5. Kurs 210. Sletten Stb. Querab. Noch 12 sm bis Kopenhagen ->
  • 14:55 Wende. Kurs 090. 1Reff ins Vorsegel. Rtg. Ven. ->
  • 15:30 Wende. Kurs Kopenhagen ->
  • 16:10 Genua weg. Wind nimmt zu S 5. ->
  • 16:25 Groß weg. Motor an. Kurs Rungsted. ->
  • 16:45 Wind S 5-6. Angelegt in Rungsted. UKW Galewarning. ->
bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Aug.′ 10 03

toern-2010-324Heute haben wir nur 8 sm vor uns. Ein kurzer Trip von Hornbaek nach Helsingör. Die Mädels kreuzen vor dem Wind zum Eingang des Öresund. Wir wollen mehr Zeit dort haben, um die Kronborg zu besichtigen. Anni: „Neee – Schlösser sind doof und langweilig. Wir wollen lieber aufm Boot bleiben und mit Barbies spielen.“ – Der Käpt’n: „ Nix da – die ganze Mann(Frau)schaft geht von Bord und kommt mit. Wir sind hier nicht zu Spaß. Das ist Pflichtprogramm“. ;-) – Machtwort usw.

toern-2010-331Das Hafengelände liegt direkt neben dem Schloss. In 10 Min. ist man normalerweise da. Die Kinder brauchen aber nur zwei.

Sie stürmen das Schloss, gucken in alle offenen Türen und Luken, laufen durch Tunnels und zerren uns von einer Attraktion zur nächsten. „Kommt mal schnell dahinten hin, dass müsst ihr sehen…“. Is klar – Schlösser sind langweilig. :-)

toern-2010-336Die Kasematten sind der Hit. Dunkle, kalte, nasse Kellergewölbe. Nur mit Petroleumlampen beleuchtet. Ein bissen gruselig und auch beeindruckend. Das Gegenstück dazu sind die Königlichen Gemächer mit Thronsaal und Festsaal… Eigentlich könnte man zu allen „Räumen“ auch „Saal“ sagen. Platzmangel hatten die Royals jedenfalls nicht, nur die Sache mit der Heizung könnte n Problem werden. Fernwärme war ja wohl damals noch nicht…

toern-2010-356Zurück an Bord ist doch alles eher wieder übersichtlich. Knechte und Mägde die die Wäsche waschen und das Essen bereiten haben wir nicht an Bord. Hmmm – machen wir es selbst. Auch gut. Der letzte Trockner ist um 23h fertig und die Wäsche wird rechtzeitig vor dem abendlichen Schauer wieder an Bord gerettet.

Over und aus!

  • 11:40 abgelegt Hornbæk ->
  • 11:50 Segel gesetzt. Genua. Wind von achtern W3. Kurs 100 ->
  • 12:30 Kurs 120. Helsingör in Sicht. Noch 4 sm ->
  • 13:35 Segel eingerollt. Unter Motor in den Hafen. ->
  • 13:45 Angelegt in Helsingör. Trip Hornbæk – Helsingör 7,5 sm ->
bookmarken mit...
  • Print
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • email
  • MisterWong
  • MySpace
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes