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Aug.′ 10 03

toern-2010-324Heute haben wir nur 8 sm vor uns. Ein kurzer Trip von Hornbaek nach Helsingör. Die Mädels kreuzen vor dem Wind zum Eingang des Öresund. Wir wollen mehr Zeit dort haben, um die Kronborg zu besichtigen. Anni: „Neee – Schlösser sind doof und langweilig. Wir wollen lieber aufm Boot bleiben und mit Barbies spielen.“ – Der Käpt’n: „ Nix da – die ganze Mann(Frau)schaft geht von Bord und kommt mit. Wir sind hier nicht zu Spaß. Das ist Pflichtprogramm“. ;-) – Machtwort usw.

toern-2010-331Das Hafengelände liegt direkt neben dem Schloss. In 10 Min. ist man normalerweise da. Die Kinder brauchen aber nur zwei.

Sie stürmen das Schloss, gucken in alle offenen Türen und Luken, laufen durch Tunnels und zerren uns von einer Attraktion zur nächsten. „Kommt mal schnell dahinten hin, dass müsst ihr sehen…“. Is klar – Schlösser sind langweilig. :-)

toern-2010-336Die Kasematten sind der Hit. Dunkle, kalte, nasse Kellergewölbe. Nur mit Petroleumlampen beleuchtet. Ein bissen gruselig und auch beeindruckend. Das Gegenstück dazu sind die Königlichen Gemächer mit Thronsaal und Festsaal… Eigentlich könnte man zu allen „Räumen“ auch „Saal“ sagen. Platzmangel hatten die Royals jedenfalls nicht, nur die Sache mit der Heizung könnte n Problem werden. Fernwärme war ja wohl damals noch nicht…

toern-2010-356Zurück an Bord ist doch alles eher wieder übersichtlich. Knechte und Mägde die die Wäsche waschen und das Essen bereiten haben wir nicht an Bord. Hmmm – machen wir es selbst. Auch gut. Der letzte Trockner ist um 23h fertig und die Wäsche wird rechtzeitig vor dem abendlichen Schauer wieder an Bord gerettet.

Over und aus!

  • 11:40 abgelegt Hornbæk ->
  • 11:50 Segel gesetzt. Genua. Wind von achtern W3. Kurs 100 ->
  • 12:30 Kurs 120. Helsingör in Sicht. Noch 4 sm ->
  • 13:35 Segel eingerollt. Unter Motor in den Hafen. ->
  • 13:45 Angelegt in Helsingör. Trip Hornbæk – Helsingör 7,5 sm ->
Jul.′ 10 08

Tochter (6): “Heute haben wir diese Scheiben ausprobiert, mit denen man Musik hören kann.”

Vater:”…” *???* “…” *grübel* – “Du meinst Schallplatten?”

Tochter:”… ???? – Ja – ähhh – Die Dinger, die man auf dieses Gerät drauflegen muss…”

Vater: *merkt wie gerade 100 neue graue Haare sprießen*

Jun.′ 10 27

Mama: Stört es Euch eigentlich, wenn ich heute meine Freundin zum Flöte spielen hierher einlade?

Papa: Nö, … also … mich stört das nicht…

Tochter: Also mich stört das auch nicht.

Mama: Ja – das klingt ja auch echt gut. Da stört das ja auch nicht.

Tochter: hm – ja – und ich bin ja auch auf der Kieler Woche.

Jun.′ 10 19

Kurzentschlossen fahren wir mit der Röde Orm zur Kieler Woche.
Voller Stolz montiere ich das nagelneue ROTE Lampenglas. Schön siehts aus! Beim Ablegemanöver bleibt ein Festmacher am GRÜNEN Glas hängen…. Blubbbb Blubbb – gaaaaaaaaaanz toll. – Wo ist die versteckte Kamera?

Noch ist es hell. Zur Kogge rüber kommen wir noch, aber zurück wird’s Beleuchtungstechnisch kritisch. Wir werden also über Nacht drüben bleiben müssen.
Anni, Julita und Julia fahren Riesenrad und Chrischan,  @marcopolo71 und Stefan bezapfen den Weinkanister.

  • Bb. Lampenglas befestigt 21:42:39
  • Abgelegt mit Motor. Bewölkt. NE 3-4 21:43:35
  • Beim Ablegemanöver Stb. Pos. Licht verloren :-( 21:44:28
  • Kurs 300. Rtg. KiWo 21:44:51
  • Kurs 288 Rtg. Kieler Hansekogge 21:47:04
  • Angelegt längsseits der Kieler Hansekogge 22:06:14

Over und aus!

Jun.′ 10 14

dscn6081Heute war die Anfahrt. Wir sollten uns um 8.45 am Bahnhof treffen. Bei mir ging es sehr gut, ich kam pünktlich am Bahnhof um 8.45 an. Wir warteten noch ein bisschen, dann ging es endlich los. Wir stiegen am Gleis 4 ein.

Es dauerte sehr lange, bis wir alle im Zug saßen. Dann endlich fuhr der Zug los und Esther musste erstmal alle Koffer und Taschen um und auf sich stellen. Die Zugfahrt fühlte sich für mich sehr lange an. Dann endlich waren wir in Husum angekommen.

Herr Lippert guckte erstmal, ob wir auf ein anderes Gleis müssen und ja wir mussten auf ein anderes Gleis. Als wir endlich auf Gleis 4 angekommen waren, mussten wir noch 45 Minuten warten, bis endlich der Zug da war. Bis wir alle endlich im Zug waren und alle saßen, dauerte es wieder eine Ewigkeit. Wir hatten reservierte Plätze, aber da saßen Leute, die da nicht weg gehen wollten, doch endlich habe ich mich einfach zu Esther und Nele auf den Zweier dazu gequetscht .Wir fuhren noch eine Weile so, dann waren wir endlich am Boot.

dscn6088 dscn6094Wir stiegen auf und fuhren los. Wir stellten unsere Koffer ab und gingen aufs Deck. Herr Lippert hat gesagt, dass es sehr schaukelig sein soll. Aber es war alles andere als schaukelig. Wir fuhren schon lange und ich freute mich schon. Ich ging runter und holte meinen Koffer, denn wir mussten schon wieder runter vom Boot. Jetzt mussten wir an Land, da wartete schon das Auto, das die Koffer zum Honigparadies brachte.

dscn6142 Wir luden die Koffer ein und marschierten los. Wir gingen am Wasser entlang und sahen zwischendurch Vogeleier. Dann gingen wir auf einem Deich entlang. Am Fuße vom Deich grasten Schafe. Wir gingen noch ein ganzes Stück und dann endlich waren wir da. Es sind zwei gelbe Häuser, in dem einen Haus sind Esssaal und Küche und im anderen Schlafzimmer. dscn6149Herr Lippert teilte uns die Zimmer ein. Erst mal mussten wir erfahren, dass wir als erstes Küchendienst haben. Dann sollen wir uns alle auf der Spielwiese treffen. Da sagte Herr Lippert, dass wir einen Rundgang machen durch den Ort. Als wir wieder da waren, hatten wir erst mal frei. Als es Essenszeit war, sind wir zum Essen gegangen. Wir deckten die Tische und aßen alle, dann deckten wir die Tische ab. Marliessa und ich waren in dem Ort. Als wir wieder da waren, sind wir rum spaziert.

Herr Lippert rief uns zusammen und wir gingen in den Gemeinschaftraum und schrieben Tagebücher.

Annika

Apr.′ 10 21

Die Ferien sind vorbei. Die Sommerzeit ist umgestellt. Es bleibt Abends immer länger hell und die Kinder quengeln einem die Ohren voll. – “Is so hell” – “Ich kann nicht einschlafen” – *stöhn*.

Nachdem vor einiger Zeit das alte sonnenzerfressene Faltstore sich zerlegte, wollten wir so was nicht wieder. Diesmal gibt’s ein Rollo für das Veluxfenster. Damit es auch schön dunkel wird, braucht’s auch Führungsschienen usw.

Genial. Und es hat wirklich nur 5 Min. gedauert es anzubauen – Vielleicht 10 mit Werkzeug holen und weg bringen.

Julita (6) hat mir die Anleitung “vorgelesen” und erklärt, was ich als nächstes machen soll. Die Veluxanleitungen übertreffen die von IKEA bei weitem ;-) .

Over und aus!

Mrz.′ 10 31

*grobe Verunreinigung, schmutziger Zustand von Gegenständen oder Lebewesen

Meine Frau verkündet stolz: “Morgen werde ich in der Schule mit den Kindern Eier ausblasen und sie dann anmalen – Die Eier.” Schön, ich bin begeistert, warum bin ich nicht auf die Idee gekommen – wegen Ostern usw.?

Sie hat 10 Eier gekauft  – das muss reichen. Natürlich Nichtbioeier – schön weiß sollen sie sein. Dann bringt das mit der Farbe auch was. Bei einem davon wird die Vorgehensweise getestet. Ganz einfach !!

Mist – die haben ja son hässlichen rosa Stempel. Ist bestimmt Lebensmittelfarbe – nein Spuke reicht nicht. Zitrone ist gut. Löst Zitrone eigentlich Eierschale auf? – egal – Der doofe Stempel ist jetzt abgerubbelt.

Löcher oben und unten rein zu machen klappt mit dem Eierlocher reibungslos – aber durch son Miniloch passt keine Eiinnenflüssigkeit. Das Loch wird mit einem Dosenpikser größer gepikst (ja – so was haben wir noch) – KNACKS – die Schale bricht um das Loch herum – die Soße tropft durch den Monsterschalenbruch raus. Ähhh – nicht gut – nächstes Ei.

Gleiche Prozedur, nur die Reihenfolge wird geändert. Der Stempel wird erst nach erfolgreichem ausblasen weggerubbelt – sonst rubbeln wir ja für die Katz. Diesmal werden die Minilöcher vogelpikartig mit dem Dosenpikser vergrößert. Ahhh – es klappt. Puuuuust – das Ei reißt mittig auf – glatter Durchbruch. Ähh – also – wieder nicht gut – nächstes Ei.

Diesmal klappt alles Reibungslos. Jule pustet diesmal gaaaaaanz vorsichtig – Schönes Ei.

Toll, das es beim dritten Anlauf geklappt hat ;-)   – Ich frage vorsichtig: “Und was was machst du nu’ morgen in der Schule?  :-) (grins)

Ich schlage vor, dass sie ‘n Satz von diesen ekeligen Leckkugeln kaufen könnte und die den Kindern als Ostereier verkauft – will sie nicht! :-(   Nagut – dann kauf doch schnell noch Plastikeier und lass die Schüler diese mit nem Edding anmalen…. (ducken und weg).

Over und aus!

Feb.′ 10 12

Jim und Molly im Kinderhaus

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Donnerstag abend halb sechs. Ups, morgen ist im Kinderhaus Fasching. Julita will als Jim gehen. Eine Molly muss her. Aus dem Keller werden Kartons geholt, Klebeband, Farbe, Idee. Gemischt, sortiert und los gehts. Mama jammert, es sei schon so spät und Molly sei zu groß.. aber Annika und Julita beharren auf ihrer Idee. Und sie legen los und kleben zusammen und schneiden aus und malen an. Um halb zehn ist das Wunder vollbracht: Molly steht im Flur, rot glänzend. Annika zaubert noch ein Dach, Julita malt die letzten blauen Striche, Mama macht Fotos und sich Sorgen.. wie soll die große Molly bloß morgen früh um sieben durch den Schnee in das Kinderhaus kommen.

Am nächsten Morgen klappt alles wie am Schnürchen. Julita verwandelt sich in Jim Knopf, mit einem großen Knopf an der Hose und Molly lässt sich auf einen Schlitten setzen. So schieben wir drei sie durch den tiefen Schnee bis zum Kinderhaus. Dort erst werden noch die Räder angeklebt und Jim schlüpft in seine Lok. Tüüt Tüüt fährt sie durchs Kinderhaus, man sieht nur unten zwei Füßchen trippeln.

Feb.′ 10 06

Wir haben mal wieder ein Spiel ausprobiert. Ubongo. Macht Spaß. Man kann auch sagen: Tetris ohne Computer. Ich glaub es ist Julias Lieblingsspiel und sie wünscht es sich zum Geburtstag ;-) . Meins ist es nicht, ich hab nicht gewonnen. Mist Spiel… ;-)

Jan.′ 10 31

Westwerkkultur

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Auf MorMor’s Familienfest erzählte uns Sabine Flunker von ihrem neuem Westwerk Projekt in Hamburg. Zwei Hände voll Schüler arbeitet, nach einem Museumsbesuch in den Deichtorhallen, eine Woche lang an ihren eigenen Kunstwerken. Kann man hier nachlesen: Westwerk.org.

Da mussten wir natürlich hin und uns das angucken. Einige Schüler erklärten uns ihre Kunstwerke in “ihren” Ausstellungsräumen. Das Westwerk hat seine Räume direkt am Fleet in dem alten Gebäude von E. Michaelis & Co., einem alten Getreidespeicher – sehr beeindruckend.

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