Nu wird’s echt Zeit. Endlich wieder Trecker fahren und ab über’n Acker nach Strande. Den fehlenden Heissschäkel leiht uns Uwe und ruck zuck schwimmt die Röde Orm. Kein einziges Seeventil ist undicht. Nichtmal das Log.
Der Motor spring an. Das Fischbrötchen schmeckt super. Udo kommt auch vorbei und eskortiert mich zum PTSK. Marcopolo71 (Twitter) springt extra auf nen Fördedampfer um uns bei der Überfahrt zu fotografieren
Super Törn. Perfektes Wetter. Sonne satt. Auch die Waschpo grüßt freundlich. Der einzige Wermutstropfen: Ich konnte das Echolot nicht dazu bewegen mir die Tiefe zu zeigen. Es redet immer nur was von OUT. Schade. Fehlersuche folgt.
Und das Rigg – ja – das wird spannend. Ich muss mein Weihnachtsgeschenk noch zusammenbauen – die Furlex.
“Man kann im Moment 100 Heringe pro Tag aus der Förde holen. 66 Udo und 50 Reinhard” – “Udo, ich hab nicht nach dem Alter der Besatzung gefragt, sondern nach der Anzahl der Fische” – “echt – das stimmt!!!!”. Überredet. Ich muss das auch mal ausprobieren. Udo, Manni und Stefan gehen an Bord. Wenn es doch was mit dem Alter der Angler zu tun hat, müssten wir heute sogar mehr fangen.
Aber es kam anders. 10 Wittlinge und 3 Dorsche. Eigentlich 6 Dorsche, aber 3 waren echt noch lütt. Nächstes mal wirds besser.
Immer wieder steckt eine nahezu “geniale Logistik” (Zitat des 1.) hinter der alljährlich wiederkehrenden Prozedur. Der Kahn muss ausm Wasser und an Land.
Nun ist es ja so: Das Schiff liegt in der Schwentine und die Scheune steht in der nähe von Strande.
- Mit zwei Autos nach Strande, eins wird dort stehen gelassen
- Mit einem Auto zum PTSK
- Schiffsüberführung vom PTSK nach Strande
- Mit dem Auto von Strande zum PTSK
- Mit beiden Autos nach Hause
Heute hat dieser ausgeklügelte Plan mal wieder bei bestem Wetter reibungslos geklappt!
In Strande haben wir uns noch von der Kuchenbude getrennt und schonmal das Heißgeschirr gebracht. Der Motor und das Klo wurde eingewintert. Morgen darf der Motor deswegen auch nicht wieder gestartet werden. Alles muss per Handarbeit klappen.
Danke Piet!
Morgen geht’s weiter mit Teil II. Das Schiff muss per Trecker von Strande in die Scheune.
Frischer Wind aus Ost, aber sonnig. Udo und Stefan wollten es noch einmal wissen. Es ist zwar nicht Mittwoch, aber ein Montag nimmt man zur Not ja auch mal. Wir nahmen uns vor die Mittwochsregattabahn zu segeln, mussten aber etwas abkürzen. Der Herbststurm setzte uns arg zu und Udo’s Kahn war unter Deck nicht seeklar…
Am letzten Wochenende war Absegeln beim PTSK. Freitag war’s noch wettermäßig sehr schön, aber am Sammstag wurdes es dann eher ungemütlich… Hier der Bericht.
Die Saison ist um. Heute sollte der Stengel runter. Jule und ich entleerten das Schiff. Nu guckt es wieder 10 cm weiter aus’m Wasser raus. So würden wir jetzt jede Regatta gewinnen – aber ohne Mast werden wir wohl disqualifiziert.
Bei der Entmastung halfen Udo, Manni und Ulli. Lief alles perfekt, obwohl das Wasser heute nur 5-10 cm unter den Stegbrettern stand. Ziemliches Hochwasser. Zwischendurch, wenn mal wieder ein Fördedampfer vorbei kam, mußte man sich um trockene Füße behühen und ein wenig den Wellen ausweichen.
Abends kam Thorsten Dmoch und nahm Maß für unser neues Vorsegel. Dat alte ist echt schlecht…
Komischerweise hatte die Stella Maris, die gerade im Mittelmeer (Türkei) schippert, genau die gleiche Idee. Wolfgang und Inge wollen auch ne Furlex.
Nein – wir (PTSK Segelabteilung) geben nicht auf. Dieses mal holen wir die Glocke aus dem Mastenschuppen raus. Nachdem wir, mit viel Überredungskunst, die Perfekte Crew für den ollen Kahn hatten, versammelten wir uns am Samstag (29.8.) im strömenden Regen am EWSK Kai. Mit ein paar Bier und Würstchen wurde die Mannschaft bei Laune gehalten und aufgepäppelt. Die Kondition muss ja nur die die paar Minuten reichen, danach hat die Crew wieder ein Jahr Zeit sich zu erholen – oder sie wird eben ausgewechselt, Schwund ist überall.
Nach den ersten beiden Rennen rechneten wir uns gute Chancen aus.
Die ersten beiden Crews versuchten sich ständig aus der Bahn zu werfen – Kahnrugby, das kostete viel Zeit.
Die Kähne im zweite Rennen wurde von einem Gewitterschauer fast versenkt. Es war der Wahnsinn – die Jungs hatten echt zu kämpfen.
Dann kamen wir. Unsere zähen Jungs gaben alles. Hatten jedoch Schwierigkeiten den Kurs zu halten. Vielleicht war die Idee mit dem Bier zum aufpäppeln VOR dem Rennen doch keine gute Idee. Was soll’s. Wir wurden FÜNFTER. Die Glocke geht zum SVS. Herzlichen Glückwunsch!
Vielen Danke an den EWSK für die Spitzenveranstaltung !!!
Endlich mal wieder aufm Wasser. Der Mast steht und hält. Die Elektrik lädt. Sogar das Bier und das Grillfleisch sind schön gekühlt in der Kühlbox. Das erste mal in diesem Jahr.
Am 1. Mai verlief der Törn kurz. Einmal um die Laboer Glockentonne und zurück. Auf dem Rückweg konnte man in der Heikendorfer Buch eine Buddel angeln. Schön nen Aufschießer machen und mit dem Weinh… äh Bootshaken eine schöne Flasche Rotwein angeln. Behalten durften wir DIESE nur leider nicht, weil der Name der Relax auf der Flasche stand. Hinfahren – abgeben… . Aber zum Glück hatte Mien Kahn eine Flasche für uns und übergab sie uns ebenfalls…
Zurück im Hafen wurde Grill entzündet und das Fässchen angestochen…. Lecker.
Sa. und So. fuhren wir mit den meisten Anseglern aus dem Verein nach Eckernförde. Nochmal grillen. Und Sonntag bei Regen wieder zurück nach Hause.
Ist der Sommer jetzt vorbei ??? – Ich hoffe Udo behält nicht recht.
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