Schon bei dem Frühstück schmilzt die Butter in der Sonne – so weit im Süden sind wir doch gar nicht. Der Käptn und sin Fru können gar nicht soviel baden wie sie schwitzen. Wat ne Hitzewelle. Selbst kühle Kaltgetränke werden dem Käptn verwehrt, die Sonne heizt das Glas auf und das kühle sprudelnde Getränk lässt es springen – Sabotage!!!
Aus Ermangelung an hitzefesten Punschgläsern trinkt ab heute der Käptn. seine Kaltgetränke aus Bechern, denn die Anzahl der Gläser hat sich nun dramatisch reduziert.
Ein Gewitter soll heute noch kommen mit Wind aus unterschiedlichsten Richtungen. Der Anker verlässt seinen schönen Sandflecken und wir verholen uns in die Ankerbucht von Thurø Bund – die ist rundum geschützt.
Die 40 Knoten Wind aus West, die wir genau zum Zeitpunkt des Ankerfallens haben, lassen auch hier das Wasser kochen. Der Haken ergreift allerdings augenblicklich den moderigen Schlammgrund der Bucht und hält die Røde Orm an ihrem Platz. Der Käptn und sin Fru verkrümeln sich vor dem beginnenden Regen und Gewitter unter Deck. – Wat ne Ankeraktion.
Kurze Zeit später ist der Spuk schon wieder vorbei. Von einer Abkühlung der Lufttemperatur in diesem Zuge kann man allerdings nicht sprechen.
Weiter und schwitzen.












