
Hier im Norden von Fyn – Fünen fährt im Sommer – so der Name – der Sommerbus. Der Bus bringt einen in die Zivilisation, also z.B. nach Kerteminde oder 5 Min. weiter nach Ladby.
Das wollen der Käptn und sin Fru und die Crew der Hitch gerne nutzen. Wir machen es uns auf der Lümmelbank gemütlich und tuckern durch die Landschaft.
An der Endstation in Ladby steigen wir aus. Ab hier gibt es keine lateinischen Buchstaben mehr, sondern nur noch Runen. Zum Glück ist die Bushaltestelle auch noch mit einem Bussymbol versehen, sonst würde es ja schwierig werden, wieder nach Hause zu finden.
In Ladby wurde ein Winkingerkönig samt Boot, Pferde, Hunden usw. usw. begraben. Ein Bauer hat beim Pflügen ein paar Steine und rostige Nägel gefunden und jemandem Bescheid gesagt. Ab dann war er wohl seinen Acker los und die Archäologen traten an und haben den König in seinem Boot ausgegraben.
Nun liegt das Boot immer noch an der gleichen Stelle, allerdings in einer kühlen klimatisierten Kuppe unter der Erde – Kriechen ist nicht erforderlich. Wat aufregend.
Unten am Nor liegt der Nachbau des Bootes und im Museum ist die Grabstätte rekonstruiert – extra für Leute mit schlechter Phantasie.
Am liebsten wäre der Käptn die ganze Zeit bei dem klimatisierten alten Wikingerboot geblieben, statt sich in der Hitze mit dem neuzeitlichen Kram auseinandersetzen zu müssen.
Irgendwann rettet ihn der kühle Sommerbus. Ca. 50% der Reisegruppe beschließt, in Kerteminde auszusteigen und sich ihren (weiblich) Shoppinggelüsten zu unterwerfen. Zum Glück gibt es für die Käptns auch einen hiesigen Ship-Chandler. Hier gilt fast: Nur gucken – nix anfassen.
Wikinger und Ausflug.


































