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Juli.′ 26 30


Die Schwedenfahrer kommen heute morgen wieder zum Frühstück vorbei auf ihrem Weg nach Süden. Die Erste hat eine ihrer berühmten Schatzsuchen in Middelfart mit dem Fahrrad geplant. Nach der ausgiebigen Sättigung zuckeln wir also alle auf unsern Eselchen los in die „City“.
Erster Stopp Touri-Info – Wir sammeln Flyer ein um auch wirklich nichts wichtiges zu übersehen. Bei einem Kaffee werden diese im Schnelldurchgang analysiert und schon geht es weiter. Zum Aussichtspunkt auf beide Brücken, die alte Brücke über den Kleinen Belt und die neue Brücke. Der Käpt’n sitzt auf seiner Bank und kann sich nicht sattsehen. Und auf der alten Brücke kann man sogar entlang laufen. Also auf dem Gerüst, angeseilt. Bridgewalking heißt das. Naja, wir wollens ja nicht übertreiben. „DA! Ein Schweinswal!“, ruft sin Fru aus. Tatsächlich! Vor uns hüpfen schwarze Halbmonde aus dem Wasser. Hier im Kleinen Belt sieht man sie besonders häufig.
Selig wenden wir uns wieder gen Osten und schieben die Uferpromenade, die Havnegade entlang. Da fällt uns eine besonders hohe Bank auf. Die Sitzfläche beginnt am Kinn des Käpt’ns. Was soll das nun wieder? Sin Fru findet das Schild mit der Erklärung: Diese wurde aufgestellt, um auf die Hochwassergefahr durch den Klimawandel hinzuweisen.

Wir hoppeln mit unseren Rädern über Kopfsteinpflaster. Doch hier und da leuchtet eine Türkise Kachel uns entgegen. Wir wundern uns und finden heraus, dass es sich dabei um eine Keramikroute handelt, auf der man über zwei Kilometer durch die Stadt verschiedene Skulpturen antrifft.
An der Uferpromenade fällt uns ein riesiger Stein auf, es ist der Gedenkstein an die Fährfahrten (als es noch keine Brücken gab). Bevor wir in die Stadt abbiegen suchen wir die Station, an der man die Schweinswale abhorchen kann. Der Käpt’n, Lena und Veit trauen sich über das alte Werftgelände, steigen über alte Holzplanken und finden endlich das alten Holzhaus. Ein Fischerbootaufbaus. Leider ist hier eine Holzlager eingezogen, zum abhorchen ist hier nichts zu finden. Google ist auch nicht immer auf dem neuesten Stand.
Während ein Teil der Fahrradcrew die Kirche besichtigt (hier hängen Walknochen über der Tür), findet der Käpt’n einen alten Brunnen zum Gedenken an die Schweinswaljägerzunft. (Ein Wort für Scrabbelfans).
Die Sonne brennt heute ganz schön heiß. Wir suchen uns in der Fußgängerzone ein schattiges Plätzchen. Marianne gibt uns allen eine hitzebedingte Abkühlung aus – Eis – Wir kühlen runter und können die Radtour zurück in den Hafen antreten.
Die Schwedenfahrer reisen am Abend weiter nach Ohe und wir beschäftigen uns mit dem einen oder andern Wacken – Live -Konzert.
Cola und Bier.

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