
Mittwoch bis Samstag haben wir nun volles Programm beim Baltic Open Air. Drei Kilometer müssen wir dafür mit den Eselchen zum Infield radeln und drei wieder zurück.
Am Mittwoch steht eigentlich nur das Warm up an. Das Infield ist noch nicht geöffnet, nur auf der kleinen Bühne neben dem Viking Village gibt es Musik.
Mathias und Claudia sind mit ihrem Bulli auf dem Campinggelände.
Sie haben uns extra zwei Erholungsstühle mitgebracht. Beim Grillen, bevor es los geht, kann man sich besonders gut erholen 😉
Wir müssen auch nur bis 22 Uhr durchhalten, dann rollen uns die Räder den Berg wieder hinab zum Hafen. Treten brauchen wir für den Rückweg kaum. Sehr praktisch.
Der Dauerregen begrüßt uns am Donnerstag Morgen. Die Erholungsphase dauert also bis 15 Uhr. Dann geht es endlich los auf das Infield.
Heute spielt als letzte Band bis ca. 2 Uhr „Hämatom“ wir halten durch. Netterweise steht hier ein Tischfussball rum. Da wollen wir mal sehen, wer Torkönigin wird! Zum Glück stehen daneben Palettensofas mit gepolsterten Kissen zum Ausruhen. Hämatom sehen wir nun schon zum dritten Mal und können vieles mitsingen. Jedes Mal wird der Schlagzeuger auf einer Palette über die Hände quer durch das Publikum getragen. Was für ein Jubel. Gegen drei Uhr liegen wir in den Kojen und sind richtig platt.
So dass wir am Freitag – mit wir ist der Käptn gemeint – fast gar nicht aus der Koje kommen. Der Freitag fällt also wegen vollkommener Erschöpfung aus.
Samstag sind wir dann wieder fit und freuen uns auf Vogelfrey, Rauhbein, Barock (AC/DC Cover) und ganz vielleicht um Mitternacht noch Saltatio Mortis und das Abschlussfeuerwerk.
Wir haben richtig viel Spass, tanzen und singen. In einer Konzertpause entführt der Käpt’n die Erste in das Riesenrad. Wir werden als Romeo und Julia betitelt und Augenzwinkernd in unserer Gondel nach oben gefahren. Was für ein Ausblick. Ein minikleines Festivalgelände unter uns. Wir können bis zur Schlei gucken. Wieder unten angekommen, stärken wir uns an den vielen Futterständen, bevor es wieder vor die Bühne geht. Nachdem Rock’n’Roll taumeln wir zu unseren Rädern. Matthias ist der einzige, der Saltatio Mortis und das Feuerwerk mitbekommt. Der Käptn schreckt zu der Zeit nur einmal kurz bei dem dem Abschlussknall aus der Koje auf und träumt dann weiter seine Festivalträume.
Eigentlich wollten wir am Sonntag weiter schon mal nach Schleimünde. Aber der Wind lässt die Leinen in den Klüsen knirschen und so richtig schön ist das Wetter auch nicht. Wir erholen uns also weiter und nehmen dann Montag den wenigen Wind mit der Sonne für den nächsten Törn.
Festival und Träume.


















