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Aug..′ 25 25


Allerbester Nordwestwind weckt uns. Vor dem Frühstück bauen wir die Kuchenbude ab und der Käptn holt Hubert mit unserem Schlauchboot Pinta II von Land ab. Er begleitet uns auf die Überfahrt nach Kiel. Wir heben die Pinta aufs Vordeck und bauen sie ab, sie wird wieder an Deck verstaut. Dann setzen wir Segel und frühstücken gemütlich in der Schlei, während die Röde Orm Richtung Schleimünde schwimmt.

Das Großsegel setzen wir vor Olpenitz, dann schiebt uns der Wind die Küste runter. Natürlich mit mehr Windstärken, als angesagt, aber immerhin stimmt die Richtung. Mit 6 Knoten sausen wir auf die Schwentine zu, wir können bis vor die Box segeln. Das klappt selten. Und die Erste jault auch nur auf Höhe der Eckernförder Bucht, wegen der Wellen, ansonsten verläuft alles wie am Schnürchen. Taschen gepackt, Schiff geputzt, Reste gegessen. Julita holt uns vom SHS ab und wir machen noch eine kleine Schweswig-Holstein Tour, bringen Hubert zurück nach Maasholm und Julita nach Flensburg.
Sommersaison und Ende.

Aug..′ 25 20

Dem Käptn. un sin Fru pfeift der Wind aus West um die Ohren. Wir müssen heute in den Hafen. Es ist kein Wetter zum Ankern. Der Käpt’n steuert zielsicher durch die enge Hafeneinfahrt von Skarø, bloß nicht auf das Flach geraten, das da direkt vor dem Hafen droht.
Am Steg steht schon eine Seglerin und nimmt unsere Vorleinen an. Die Röde Orm liegt sicher im Hafen.
Wir laufen die Straße hoch ins Dorf, an grünen Feldern vorbei. Rechts kommt das alte Versammlungshaus in Sicht, ein Zeltplatz mit Shelterunterkünften, einfach eine grüne Wiese.

Das Dorf ist sternförmig angeordnet. In der Mitte der Löschteich, davon gehen drei Straßen ab. Rechts führt der Weg zur Kirche und zum Festivalplatz – das Skarøfestival ist berühmt. Links geht es zu dem Kräutergarten der Apotheke. Naja und wir kommen vom Hafen.
Das Highlight dieser Insel ist der Eisladen. Der ist auch -man könnte sagen- überregional bekannt, Skarø-Eis wird exportiert. Zumindest auf die umliegenden Inseln und zu einer Fluggesellschaft die das in mehreren tausend Metern über dem Meer serviert.
Schon sitzt der Käpt’n auf einem der Sofas, die in dem Durchgang des alten Hofes zum Eisladen aufgestellt sind, ein Eis in der Hand.
Sin Fru guckt einmal ganz hinten rechts um die Ecke, da ist ein kleines Museum eingerichtet. Das muss sie dringend betrachten.
In dem Eiscafé bekommt man auch Dinge des täglichen Bedarfs und die üblichen Touriausstattungen.
Eine andere Yacht war leider nicht so umsichtig und hat das Flach vor dem Hafen mitgenommen. Selbst die Winsch des Traditionsseglers schafft es nicht, die Amel Supermaramu von ihrem Seegrundstück zu befreien. Ein kleines Motorboot hingegen dreht und wendet die Yacht so lange im Kreis, bis sie wieder den Ausgang der Sandbank findet. Wat aufregend.
Vor dem Ableger am nächsten Mittag gibt es ein Abschiedseis in der Eisfabrik von Skarø. Der Käptn. bleibt bei Mocca, die Erste bei Lakritz.
Wir verabschieden uns mit einem weinenden Auge von der Suutje. Der NordOst bringt uns bis in die Dyvig in die mitternächtliche Ankerbucht.
Eis über Eis.

Aug..′ 25 18


Der Kptn. un sin Fru satteln das Beiboot. Ein kleiner Badesteg hilft uns, an Land auszusteigen und bietet einen perfekten Anbindeplatz für unsere Gummisau. Die Seebrücke wankt etwas, als der Käpt’n und sin Fru darüber wackeln – vielleicht hat der Käptn. auch absichtlich seine Mitaussteiger etwas ins Schwanken gebracht – man weiß es nicht.
Am Strand steht – wie praktisch – ein Wegweiser, man kann die Insel auf dem Uferweg umrunden oder gleich ins Dorf: Drejø By gehen. Den Käpt’n zieht es zum Kro – er hofft auf ein Eis, sin Fru ist einverstanden (sehr – wie immer), sie hofft auf historische Informationen zu der Insel. Auf dem Weg liegt einer der berühmten dänischen Shelter. Ein kleines Häuschen mit Feuerstelle, in dem Wanderer übernachten können.

Im Dorf reiht sich ein buntes Häuschen, bewachsen mit Stockrosen an das nächste. Hier gibt es erstaunlich viel zu entdecken für eine Insel in der dänischen Südsee. Zwölf Pfeile verweisen im Ort auf Sehenswürdigkeiten: Kirche, Kro, Hafen, Möbeltischlerei, Versammlungshaus und einzelne Strände sind ausgewiesen. Wir schlagen natürlich den Weg zum Kro ein, da quietscht sin Fru freudig: Hier ist ein Inselarchiv! Und eine Bibliothek. Und schon ist sie in dem roten Backsteinhaus verschwunden.
Der Käpt’n lässt sich von seinem Ziel nicht abbringen und wartet auf einer Bank vor dem Kaufmann (Købmand) mit einem großen Eis in der Hand.
Der Rückweg erfolgt über den Strandweg mit einer Viertelumrundung der Insel.
Schließlich sind wir wieder an unseren Landungbooten, die fröhlich wackelnd am Steg auf uns warten. Leider dreht der Wind heute Nacht auf SW. Wir müssen also den Ankerplatz verlassen und 4 sm weiterfahren in die Ankerbucht von Avernakø. Das haben sich auch viele andere Segler so überlegt. Aber wir quetschen uns noch in eine Lücke zwischen die Ankerer und lassen das grillende Abendritual passieren.
Anker und Lust.

Aug..′ 25 17


Der Käpt’n segelt ziemlich dicht an der Steilküste der Insel Store Svelmø vorbei, sin Fru versucht, ein Foto zu machen. Wie immer sieht man unten viel blaues Wasser, oben viel blauen Himmel, in der Mitten einen winzigen Grünstreifen. Dänemarkfoto halt. Die Insel fasziniert uns. Es wird gesagt, dass sie mit dem Festland verbunden ist über eine überschwemmte Treckerstraße. Man kann zu Fuß die Insel erreichen, im Zweifelsfall geht einem das Wasser bis zum Hals.
Wir werfen den Anker und bauen den Außenborder an unser Beiboot. Damit legen wir an Lille Svelmø an, da wo die Fußgänger langsam wieder aus dem Wasser auftauchen. Das Ufer ist steinig, große runde Steine, wie Kopfsteinpflaster. Als hätte hier einer mal eine Trasse gelegt.

Zwei Wagenspuren führen auf die Insel, ein Traktor mit Anhänger steht neben dem Weg. Die Fahrerin spricht deutsch. „Nein, das ist nicht der Trecker, der auch aufs Festland fährt, der gehört dem Nachbarn, der hat größere Räder.“ Abenteuerlustig laufen wir etwas den Weg entlang. Da steht etwas weiter im Gebüsch ein altes Militärfahrzeug, ein Lost Place. Vorbesitzer wollten damit durch das Wasser, aber das Salzwasser ist dem Fahrwerk wohl nicht gut bekommen. Nun steht es hier, die Natur bewächst es mit allerlei Pflanzen.
Vor der Trasse soll ein Steinhaufen aufgeschüttet sein, an dem man erkennen kann, ob man einigermaßen trocken auf die Insel laufen kann. Heute ist er nicht zu sehen, es ist Hochwasser.
Der Käptn. fühlt sich in dem Dinghi sicherer und fährt den „Weg“ mit der Gummisau ab. Ein „Damm“ ist ein großes Wort für eine Sandbank die 1 Meter unter Wasser steht. Wir fahren langsam zurück zum Boot und entdecken eine Brücke mit Bogen am Ufer. Dahinter steht sowas wie ein Schloß. Die Erste findet heraus, dass es momentan wohl leer steht, aber früher ein Krankenhaus für Tuberkulose Patienten war, also ganz früher, als es noch kein Heilmittel gab. Es hat deswegen auch extragroße Fenster zum Lüften.
Die Suutje pingt uns an. Wie verabreden uns in der Ankerbucht von Drejø. Es wird mal wieder ein lauer, lustiger, begrillter Sommerabend mit viel Badeeinlagen. Wat schööööön!
Bade und Spaß.

Aug..′ 25 13

Der Kptn. un sin Fru gehen auf Südkurs nach Nyborg (46sm + einkaufen und tanken) und dann weitere 25sm weiter nach Süden in die Ankerbucht von Thurø. Hat da jemand wegen 18sm gejammert? 😉
Völlig erschöpft und mit letzter Kraft übergeben wir die Leinen an die SY Sophie, die hier völlig entspannt mit einem kühlen Getränk in der Hand vor sich hin ankert.
Nach ein – zwei Getränken haben es Petra und Olaf aber geschafft, die Crew der Røde Orm wieder aufzupeppeln. Die Pølser auf den Grill glühen vor sich hin und die alten Lagerfeuergeschichten von weiten Reisen zu den Kanaren und zurück werden fein ausgeschmückt hervorgekramt. Wat schööööön!

Mit einem lauten „Sommer-Sonne-Kaktus“ und einem tanzenden Käptn. in der Plicht, wechseln wir gemeinsam (Sophie & Røde Orm) in die karibische Ankerbucht hinter Ærøskøbing. Sophie und Røde Orm sind sichtlich erfreut, mal wieder gemeinsam zu segeln. Die Røde Orm gibt sich heute auch richtig Mühe und schafft es sogar, vor der Sophie den Anker in den Sand zu buddeln – ja ok – wir hatten 30 Min. Vorsprung. Ein Trick des Käptns nicht gemeinsam abzulegen, um den hektischen Puls während einer Regatta niedrig zu halten.
Der Käptn. der Røde Orm hat am letzten Tag schon immer etwas gierig auf den HonWave Sack an Deck der Sophie gelinst. Nun wendet er Trick 17 an und erzählt von unserer Pinta (Dinghi), deren Nähte aus dem Leim gehen und ständig neue luftdurchlässige Abschnitte entstehen lässt. Olaf, der Kptn. der Sophie, hat Mitleid und übergibt ohne weitere Kampfeshandlungen die „Pinta II“ an die Crew der Røde Orm. Der Käptn. der Røde Orm hüpft vor Freude der friedlichen Übernahme und dreht gleich ein paar Runden mit dem neuen Dinghi. Das abgelegte „Pinta I“ Dinghi konnte er nach einigen Bier und Grillpølsern leider nicht im Gegenzuge an die Sophie entsorgen.
In einer späteren weinseligen Stunde schmeißen die Kapitäne einen alten Diesellappen in die Pinta I, lassen sie treiben und entzünden sie schließlich mit einem gezielten Schuss aus der Rotlichtkanone. Was für ein schönes Feuer. Zwei vor Anker liegende Yachten werden bei dieser Aktion gleich mit versenkt.
Am nächsten Morgen hängen allerdings immer noch zwei Dinghis an den Hecks der Røde Orm & der Sophie – irgendwas ist da falsch gelaufen.
Pinta I und Pinta II

Juli.′ 25 21

Der Kptn. und sin Fru ziehen den Anker aus dem feinen weißen Sand von Æbleø und können mit ach und krach Endelave anlegen. Wie soll man es anders erwarten, kurz nachdem der Kurs steht, planen wir zusammen mit der Hitch über UKW um. Der Wind ist so schön… Wir ziehen an Endelave vorbei und halten auf Tunø zu. Des Käptns Lieblingsinsel. In der Ankerbucht liegen schon ein paar Schiffchen rum – wir nun auch – und der Hafen ist rappeldicke voll – also alles wie immer. Am Strand tummeln sich viele Campinggäste und vom Hafen her weht aus dem großen Zelt schöne Musik. Ab und an springt ein Segler mit lautem Platsch ins Wasser und dreht ein paar Schwimmrunden um sein Schiff. Was für eine schöne Stimmung. Jetzt weiß der Käptn auch wieder warum er es so schön hier findet. Nach dem Grillgenuss vor Anker im Cockpit nehmen wir aus Spritmangel das Dinghi der Hitch in Schlepp und machen uns auf zur Musik. Wat schööööön: Mit einer kühlen Hopfenkaltschorle auf der Wiese vor dem Zelt sitzen und den Abend genießen.
Wir bleiben auch den nächsten Tag noch hier. Der Wind dreht tagsüber auf Ost, was ankertechnisch etwas ungünstig ist. Der Käptn. zieht den Kürzeren und muss Ankerwache gehen. Steffi und Jule gehen auf Shoppingtour und der Käptn. der Hitch dient als Packesel.
Mit frischem Grillgut landen wir am lauen Abend wieder am Grill. Diesmal wurde sogar der GinTonic heruntergekühlt und muss nicht lauwarm getrunken werden. Wat schööööön.

Mit keinem Plan, bei etwas schwächlichem Wind umrunden wir am nächsten Tag die Nordspitze von Samsø und laufen in der Ankerbucht von Langør ein. Die Käptns. erinnern sich an ein nettes Bistro direkt am Hafen. Das kühle Blonde ruft sie. Wir sind schon so an die abendliche Livemusik gewöhnt, aber schaffen es auch mal ohne. Einfach nur ein Bier beim Sonnenuntergang genießen geht notfalls auch.
Ab heute morgen ist die Hitch wieder auf dem Rückweg nach Hause. Wir sind auf Südkurs und schaffen es diesmal tatsächlich vor Endelave den letzten gemeinsamen Abend zu genießen. Der Grill bleibt kalt und Steffi haut die Reste aus ihrem Kühlfach zusammen und verarbeitet es zu Smörebrøt. Wat leckerrrrrr! Der Gin geht auch dem Ende entgegen – der Tonic ist schon lange geleert und wir experimentieren mit anderen Zutaten zum Gin. Käptn. Volker haben es die Chiliflocken im Gin angetan – Andere Mitsundowner konnte er allerdings von diesem Drink nicht überzeugen.
Heute trennen uns unsere Wege. Ein Trauerspiel. Die Hitch schafft es, von Endlave in einem Rutsch bis in die Dyvig zu segeln und wir trödeln, bei schönstem Sonntagswetter, in den Horsensfjord hinein. Das Wetter soll morgen oder übermorgen kippen. Den Medien versprechen langanhaltenden Dauerregen incl. Regenwarnung.
Wir treffen in Horsens die God Tur wieder, die sich auch, wegen der Androhung des schlechten Wetters, hier verkrochen haben. Wir freuen uns bei diversen Kaffees auf ein Wiedersehen und bringen uns auf den neusten Stand.
Der Montag hält zum Glück nicht, was der Wetterbericht versprochen hat. Es bleibt nahezu trocken und wir können den Supermarkt und den Ship chandler anlaufen. Irgendwas geht ja immer kaputt und muss ausgetauscht werden. Die Røde Orm wird auf den Regen vorbereitet und auf eine Segelpause für unser Wackentimeout. Der freundliche Hafenmeister findet einen langfristig freien Platz für uns. Die Erste bucht die Tickets für die Heimfahrt.
Fast Regenfrei schaffen wir ein Barbecue im Cockpit der God Tur zu veranstalten. Gegrillte Hühnerbeine mag der Käptn. am liebsten. Wat schööööön.
Gin und Tonic.

Juli.′ 25 15

Der Käptn. und sin Fru werden von lautem Getrommel und Geschreie geweckt. Die Drachenboote üben schon vor dem Aufstehen. Heute ist wohl der große Tag für die Rennteams.

Ungefrühstückt machen wir uns allerdings vorher auf den Weg zu Julis Bauwagen. Der wird nämlich heute in aller Herrgottsfrühe auf den Trailer verladen und is dann wech.

Auf Grund der unchristlichen Frühaufstehzeit verpennt der Kptn. fast das ganze Getöse um den Drachenpokal. 

Die Hitch ruft – die Klüsen öffnen sich wieder. Die Leinen werden losgeschmissen und wir segeln bzw. motoren (50-50) bis nach Barsø, eine kleine Insel  im Süden des Kleinen Belts vor der Gennerbucht.

34sm – was für ein Tag. Der Kptn. is fix und foxi und braucht dringend eine Erholungsphase. Das Absackerangebot der Hitch müssen wir ablehnen und fallen quasi sofort in eine Tiefschlafphase.

Der Wind am nächsten Tage macht den Käptn. und sind Fru schier wahnsinnig – also wahnsinniger als sonst. Der Plan ist – geschwadermäßig – in die Bucht südlich von Assens zu segeln. Naturgemäß ist der Direktkurs mit der Windrichtung identisch. Wir kreuzen uns einen Wolf und landen schließlich nach 25 sm im 11sm entfernten Aarøsund vor Anker. Die Hitch hat es mit ihrer Kreuzkunst besser getroffen und schafft es noch eine Insel im Kleinen Belt weiter.

Über Funk wird die Laune hochgehalten und das Absackerbier ein zweites Mal in die Kühlung zurück befördert.

Der Wind und die Strömung schiebt und zieht uns weiter nach Middelfart. Es sonnt sogar. Wieder schlägt die Kommunikation fehl. Ein Schiff der virtuellen Flotte landet in der Ankerbucht, das andere im Hafen – So kann es nicht weiter gehen. Die Røde Orm genießt das Zwischenhoch, den Sommertag am Haken 🪝 mit abschließendem Grillen im Cockpit. Wat schöööön. 

Wir planen mit der Hitch Fredericia, verwerfen den Plan auf die Ankerbucht bei Strip und segeln nach Æbelø. Der Käptn. der Hitch und der Røde Orm haben dieses Verfahren gewählt, um die Wettergötter zu verwirren und dem Tag möglichst viele Sonnenstunden für die ersten Offiziösen zu entlocken. Klappt leider nicht. Die fiese dicke Regenwolke ist uns hartnäckig auf den Fersen auf unserem Vorwindkurs nach Æbelø. Die Ankerbucht auf der Ostseite wurde von uns noch nie besucht und ist wunderschön. Toller Sandgrund und 3m tiefes Wasser. Hier können wir ertragen, dass schließlich die Wolke über uns kommt und alles in Feuchtigkeit hüllt.

Der Landausflug fällt für die Røde Orm Crew ebenfalls ins Wasser bzw. der Zeckenangst des Käptns. zum Opfer. Außerdem regnet es mal wieder und wir sind ja bekanntlich aus Zucker.

An diesem Abend versacken wir aber erbarmungslos im Bauch der Røde Orm und nehmen Erfrischungsgetränke zu uns. Der Plan für Endelave steht und wird in Stein gemeißelt. 

Pläne und umschmeißen.

Juli.′ 25 05

Der Kptn. un sin Fru werden in der Koje von den Boen hin und hergerissen. Die Røde Orm tanzt am Anker in der Dyvig hin und her. Es hat wieder aufgefrischt. Immerhin scheint manchmal die Sonne ☀️. Nach Baden ist uns bei dem Geheule nicht so richtig. Auch eine Überfahrt an das Festland steht bei den kleinen, fiesen, spritzenden Wellen mit dem Dinghi nicht zur Diskussion.
Die Røde Orm bekommt einen Innenraumputz und anschließend beschäftigen wir uns mit anderen Dingen: Schreiben, Bilder sortieren, aufs Wasser glotzen, Kaffee trinken. Der Windtag vergeht. Morgen steht wieder ein Ortswechsel an – denken wir.
Gegen Mittag hat der Wind sich ein wenig entspannt. Der Käptn. hat Hunger, aber im Kühlschrank herrscht gähnende Leere – also Gemüse und so gibt es schon noch… Aber der Käptn. will Fleisch. 🥩 Die Erste hatte sowieso Lust auf einen Spaziergang, also satteln wir das Dinghi und nehmen auch gleich noch den Reservekanister mit an Land. Die Erste läuft zu Fuß nach Nordborg (sie hätte auch den Bus nehmen können) und der Käptn. fährt 3x hin und her, bis er wieder ein gutes Gefühl mit dem Inhalt des Dieseltanks hat. Vorsichtshalber wirft er auch noch einmal einen Blick in die Bilge und sucht nach einem Loch im Dieseltank – 60 Liter reichen jetzt aber auch erstmal.
Kaum ist die ganze Dieselsauerei (es tropft ja doch manchmal etwas daneben) aufgewischt, da will auch schon die Erste wieder abgeholt werden.

Endlich gibt es Frischfleisch, denkt sich der Käptn., aber dann kommt die Sonne heraus und der Wind wird segelbar.
Der Anker hat nach zwei Tagen im Dyvigsumpf ordentlich Schlamm angesetzt – was ne Sauerei.
Es ist schon recht spät, aber für zwei Stunden Segelspaß reicht das Licht noch aus. Wir dümpeln bei einer leichten Brise in den Alssund und machen an unserem Lieblingspfahl fest. Wat schöööön hier – heute.
Morgen sieht es schon wieder ganz anders aus.
Regen – Regen – Regen.
Aber wir liegen hier schön geschützt und ruhig und beschäftigen uns mit einem Tandorihuhn und der Kescherreparatur. Ein paar Folgen einer Kochsendung müssen auch noch verspeist werden. Wir kriegen den Tag herum und sind frohen Mutes – es soll ja besser werden.
Es ist ein bisschen wie Langfahrtsegeln, man ist 24 Std. an Bord. Nur ohne Schaukeln und Wache gehen.
Rumhängen und Pfahl.

Juli.′ 25 02

Der Kptn. un sin Fru gehen vor Lyø ankerauf und verabschieden sich von der Chuckcrew. Wir steuern die Dyvig an und schmeißen dort erneut unser Eisen in den Schlamm. In den Nachrichten redet jeder und alles nur von einer Hitzewelle oder auch Tzuwarmi. Wir bekommen den Wärmeschwall erst am Nachmittag ab und schwimmen zum Glück in dem Gegenmittel. Die Badeleiter geht in das kühle Nass und die Welt des Käptns ist gleich wieder auf Normaltemperatur abgekühlt. Er lässt sich heute erstaunlich viel Zeit im Wasser. Reinigt den Wasserpass, Poliert die Schraube Unterwasser usw. usw. Nach 15 Min. im Cockpit ist eigentlich schon wieder die nächste Abkühlung notwendig.

Nach dem Gewitter am Abend ist der Wärmespuk vorbei und alles normalisiert sich wieder. Dem Käptn fröstelt es – sollen wir die Dieselheizung aktivieren? Die Erste kann es ihm gerade noch austreiben, seinen Heizungsroboter zu bedienen.
Der warme Wind nimmt wieder zu die Røde Orm tanzt am Anker.
Ab und Kühlung.

Juli.′ 25 01

Der Kptn. un sin Fru stehen ununterbrochen im telefonischen Kontakt. Sie musste selbst am Sonntag morgen früh aufstehen um die Fähre von Fynshav nach Søby zu bekommen. Die Herrencrew auf der Insel (Aerø) konnte dagegen entspannt den Tag beginnen. Ein Matrose erklärt sich bereit frische Brötchen vom Hafenköbmand zu besorgen. An Bord der Røde Orm wird, zumindest für den Käptn., der Service noch groß geschrieben 😉.
Gestärkt holt er seine Liebste von der Fähre ab und die Herren machen „Klarschiff“. Als der Kptn. und sin Fru zurück an Bord kommen, stehen die „blauen IKEA-Seesäcke“ gepackt an Deck – Wahnsinns Crew – auch die Erste ist begeistert.
Die Erste bleibt – die Herren gehen. Der Wind pfeift noch immer. Wir bleiben also noch eine Nacht in Søby und werden erst morgen den Hafen wieder verlassen – so der Plan.

Am Abend meldet sich ein gecharterter Freund (ehem. SY Sissi aus Frankfurt) auf dem Handy. Ein Treffen ist abgemacht. Der Käptn. träumt in dieser Nacht von Äbbelwoi und Bembeln.
Am Morgen läuft die „Danmark“ ein. Der Kptn. freut sich – ob wohl die Königin auch an Bord ist? Wat fürn stolzes Schiff. Die Matrosen winken beim Einlaufen mit weißen Taschentüchern. Diese Sitte sollten wir dringend auf der Røde Orm auch einführen, allerdings brauchen wir dann auch mehr Crew. Der Erste ist der Meinung, wir sollten die Sache mit den Tüchern dann noch lieber selbst übernehmen – Kleine Extrarunde im Hafenbecken – fein winken – dann erst anlegen.
Der Charterdampfer „Chuck“ (wie Norris) läuft ein. Ein bisschen zerfleddert wirkt das Schiff schon – aber so ist das wohl mit Leihbooten – die haben schon viel durchgemacht und keiner hat sie lieb.
Nunja – der Kühlschrank an Bord läuft, das Bier ist kalt und des Kptns. Äbbelvoitraum(a) löst sich in Wohlgefallen auf 😮‍💨. Die alten Geschichten von langen Reisen auf dem Nordatlantik werden aus der Schublade gekramt und frisch aufgewärmt – wat schöööön.
Die Erste findet im Supermercado alles für zwei Portionen „Stjerneskud“ – Der Kptn. ist begeistert und lässt den Grill heute kalt. Für so ein dänisches Sternschnuppenessen tut er einfach alles, auch NICHT grillen.
Nach der dritten Nacht in Søby stellt sich so langsam eine Art Hafenkoller ein – obwohl ja bis jetzt täglich viele neue Dinge passiert sind. Die Hafengebühren werden von Jahr zu Jahr auch nicht weniger. „Chuck“ und die Røde Orm nehmen gemeinsam Kurs auf Lyø, wir können schön trödeln, denn einen freien Ankerplatz gibt es dort immer. Im Hafen sieht es dort schon anders aus.
Die Pinta – unser Schlauchi – bringt den Grillkrams incl. Crew an Land. Endlich mal wieder fein in der Abendsonne grillen – das ist ein super Plan. An die grazilen Bewegungen, die nötig sind um in die Pinta ein- und auszusteigen, muss der Kptn. sich erst noch wieder gewöhnen. Aber es wird. Es gab keine nassen Pannen.
Sun und Downer.

Juli.′ 24 16

Wenn wir noch länger hier rumliegen, wachsen wir in der Dyvig fest. Der Wind steht gut für unsere Lieblingsankerbucht – fast zu gut – direkt (wirklich direkt) von achtern. Die Erste wird mit zunehmendem Abstand zur Küste immer grüner um die Nase. Sie redet irgendwas von Atlantik und Porto Santo usw. – aber da ist sie auch schon auf dem Salonfußboden eingeschlafen. Der Kptn. hält eisern durch und bringt die Røde Orm nach 20 (!!!) sm in die sichere Ankerbucht an den Pfahl neben die Catinca. Wat schön !!!!
Wir freuen uns, mal wieder hier zu sein. Christian muss mit dem Kptn. zusammen das EM Endspiel in der KuBu gucken – spannend – Spanien wird Europameister.
Am nächsten Morgen macht sich die Catinca auf den Weg über den Belt. Wir bleiben hier und stellen die geflickte Pinta auf die Probe – sie ist dicht. Kein Zischen und Blubbern mehr. Nach dem üblichen allvormittäglichen Regenchaos schaffen wir es endlich ans Ufer und bewundern Land und Leute und Wiese und Strand mit viel Leere. Es ist wirklich schön hier. Die Pinta hält durch, aber wir reduzieren den Luftdruck lieber noch etwas von 0,1 bar auf 0,06 bar. So, dass der Kptn gerade keine Angst bekommt einzusteigen, weil das Boot mangels Luftdruck ihn und sich zusammenfaltet.

Am Dienstag ist ein Seglertreffen in Lyø geplant. HHH, Catinca und Gwenvag (ehem. StressLess) haben die Ankerbucht als Ziel. Der Kptn. wartet allerdings noch den Vormittagsregen ab – wir kommen um 16 Uhr los und segeln wun-der-bar nach Süden. Wat schöööön!!!
Wir ankern bei einem wunderschönen Sundowner zwischen unseren Freunden, die dann sternförmig mit ihren Dinghies die Røde Orm entern. Das Wetterleuchten in weiter Ferne unter regelmäßigem Zusammenzucken aller Beteiligten unterstreicht den gemütlichen Abend. Der Kptn. versucht sich blitzartig zum Wettergeleuchte umzudrehen – aber jedes Mal ist er zu langsam. Auch der flinke Volker schafft es nicht – verrückt.
Blitze und gucken.

Juli.′ 24 12


Flensburg ist zwar wunderschön. Aber der Großstadtrummel zieht uns in die Einsamkeit (Mi.). Die Ochseninseln (dänisch) in der Flensburger Förde haben wir noch nie besucht – der Plan steht. Auch soll ganz in der Nähe am Ufer (Festland) der berühmte dänische Pølser Imbiss sein (Annies Kiosk). Kaum greift der Anker zwischen den beiden Inseln der Ochsen hat der Kptn., getrieben von dem Pølserduft, auch schon das Dinghi im Wasser und den Motor dran. Wir erobern das Festland, binden die Pinta (Beiboot) an das Gestade und essen was Feines in der Sonne. Das obligatorische dänische Eis fehlt auch nicht.
Als Verdauungsfahrt umkreisen wir mit dem Schlauchi die Ochseninseln. Des Kpt. Fru sächt, das würd‘ nich reichen tun – Bewegung sei wichtig. Zum Glück ist die östliche Insel (die man betreten darf) nicht so groß, obwohl sie auch „die große Ochseninsel“ genannt wird. Ein paar Shelter gibt es hier, kleine Holzunterstände zum Übernachten. Auch an Bäumen und Wiesen mangelt es nicht.

Am nächsten Morgen (Do.) ruft die SY Catinca (Christian) uns in die Bucht von Høruphav. Wir dümpeln mit wenig Wind von achtern bei Sonnenschein dort hin. Christian hat wohl sein Vormittags- und Nachtmittagsschlaf schon hinter sich gebracht. Der Kptn. und Christian gleichen gegenseitig ihre Tatoos ab und finden – die müssen mal renoviert werden. Aber nach ein paar Hopfen-Kaltgetränken wird dieses Vorhaben aus den Augen verloren. Die Pinta bekommt als täglichen Arbeitseinsatz heute mal einen neuen Flicken – dieses Zischgeräusch von vorhin macht den Kptn. sehr nervös. Beim Sundowner entwickelt sich der Plan, in der Dyvig das angekündigte Schietwetter abzuwettern.
Der Regen kommt allerdings erst am Freitag Abend – so dass wir einen entspannten Motortörn (mangels Wind) bis in die Dyvig haben. Wir finden einen Badeplatz am Stegkopf und nehmen bei Salsamusik, Sonne und kühlen Biere mehrere Bäder – Wat schöööön. Die Ratvis mit Geli und Mike legen auch noch an und beteiligen sich an unserer Karibikparty vor der Regenwarnung.
Der Grill des Hafenmeisters glüht am Abend schon im Zelt – sicher ist sicher. Die Kuchenbuden sind ebenfalls schon vorsorglich errichtet. Der Regen beginnt pünktlich zur prognostizierten Zeit. Es schüttet.
Reggae und Tatoo

Juli.′ 24 09

Die KiWo 2024 war mal wieder großartig, fast immer Sonnenschein und angenehmer Wind, um die Förde mit unseren Freunden unsicher zu machen.
Der Kptn. konnte sich sogar in die Fluten stürzen und baden und natürlich dabei die Røde Orm von unten schön sauber putzen.
Pünktlich nach der KiWo wollen wir zusammen mit der „Freedolin“ – Julitas Boot – nach Flensburg (oder Flensborg, eigentlich ist es ja schon dänisch) aufbrechen. Es war nicht anders zu erwarten, pünktlich mit Reisebeginn kippt das Wetter voll umfänglich um. Es gibt Regen und Gewitter und Sturm – jaja – der Boden braucht es. Wir suchen Lücken zwischen den Wolken und nehmen was wir kriegen können, um uns nach Norden zu verholen.
In Schleimünde wehen wir nach der ersten Etappe erstmal ein. Mit Leinenverdopplung und Verdreifachung und alles was es an Dämpfungsmitteln an Bord gibt (incl. Rum und Gin).

Zwecks Einsparung von Euronen wechseln wir in einer Nacht und Nebelaktion in das Noor hinter Maasholm vor Anker. Warum liegt hier bloß sonst keiner? – In der Nacht soll etwas Wind kommen… Sogar der Fischkutter, der hier dauerhaft an der Mooring liegt, hat das Weite gesucht. Nicht so die Røde Orm. Wir halten durch. Bei zwei gepflegten Fußballspielen (EM) unter Deck pfeift der Wind mit 46 Knoten über uns hinweg. Mit dem Abpfiff, lässt der Sturm nach und wir fallen müde in die Kojen. Der Kptn. bekommt schon Schwindelgefühle ob des morgigen Ankeraufmanövers. Das Eisen hat sich bestimmt metertief in den matschigen Schlammgrund des Noors gepflügt.
Am Nachmittag kommt die geflüchtete Julita zurück und wir können die zweite Etappe nach Norden antreten. Bei angenehmen 12 Kt. Westwind – sogar die Sonne scheint und die vereinzelten Schauerzellen entleeren sich brav vor und hinter uns in der Ostsee. Der Kptn. hat mal wieder den perfekten Zeitpunkt zum Anker auf gehen ausgesucht. Gegen Mitternacht fällt der Anker bei Langballigau. Wir haben die Flensburger Förde erreicht – immerhin – jetzt ist es ja nur noch ein Katzensprung bis nach Flensborg – apropos – die Katze Luna ist natürlich auch mit an Bord und genießt die Nähe zu ihrem menschlichen Rudel.
Der Wind steht nicht gut – aber die Sonne scheint und alles glitzert so schön. Also gehen wir hoch ran und segeln die FL-Förde Richtung Westen. Endlich mal richtiger Sommer. Poseidon, Neptun, Aeolus, Njord, Rasmus und wie sie alle heißen sind uns gnädig. Die letzten 8 Meilen ab der Holnisenge nehmen wir dann aber doch lieber die Unterwassergenua und bilden einen Schleppverband. An den zwei Stegen des Fischereivereins finden wir einen feinen Stegkopfplatz mit Blick auf die Waterkant von Flensborg. Wat schööön.
An und gekommen.

Aug..′ 23 29

 

Wir müssen nach Hause. Leider. Heute ist immerhin kein Wind – auch kein Gegenwind – kein Hauch. Wir legen von der Seite der Espiritu ab und tuckern an der Küste entlang Richtung Kieler Förde. Eine solch platte See hat der Kptn. noch nie gesehen – vielleicht damals auf dem Mittelmeer… Aber auf der Ostsee? Die Espiritu kommt langsam aber sicher von achtern auf. Imke hält eine halbe Wassermelone in der Hand. Die Erste macht den Kescher klar und erbeutet unseren Nachmittagsimbiss 😉 .

Am Eingang der Kieler Förde kommt etwas Wind auf – wir können bis ins Plüschowbecken segeln und gehen dort vor Anker. Also wir lassen ankern und gehen bei der Espiritu längsseits. Der Grill glüht mal wieder – die Reste aus der Backkiste werden verarbeitet und verspeist.

Ein wunderschöner letzter Abend.

Letzter und Grillabend.

Aug..′ 23 28

Kaum zu glauben. Die Gewitternacht ist vorüber – der Himmel ist wieder strahlend blau. Das Wasser funkelt in der Sonne. Der leichte Wind ist warm auf der Haut. Echt verrückt. 

Wir hoffen die miesen Muscheln vom Pfahl sind noch nicht auf den Schiffsrumpf übergesprungen und die Leine hat sich noch nicht mit einer tiefen Furche in den Pfahl gezogen… Aber nein, es klappt. Nach einer Kaffeeabschiedszeremonie an Land können wir die Røde Orm und die Espiritu losbinden und Richtung Sønderborg segeln. 

Zwei Meilen vor der Brücke bemerken Imke und Raffi, dass der Gang ihres Getriebes sich nicht einlegen lässt… Der Kptn. dreht um und nimmt die Espiritu ins Schlepptau – leider schaffen wir jetzt die Brücke mal wieder knapp nicht. Wir legen an und fummeln an der Maschine rum… Hebel aushaken und am Getriebe von Hand schalten funktioniert immerhin.

Immerhin ist die Espiritu per Maschinentelegraphie nun doch wieder manövrierfähig.

Ab durch die Brücke – Segel rauf – und bei NW Wind mit 5-6 Kt. Fahrt Kurs Schlei. Die Sonne scheint – die Röde Orm fliegt durchs Wasser. Endlich zeigt sich der Restsommer mal wieder von seiner schönen Seite. Der Anker fällt bei Maasholm.

Anker und fällt.

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