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Aug..′ 25 17


Der Käpt’n segelt ziemlich dicht an der Steilküste der Insel Store Svelmø vorbei, sin Fru versucht, ein Foto zu machen. Wie immer sieht man unten viel blaues Wasser, oben viel blauen Himmel, in der Mitten einen winzigen Grünstreifen. Dänemarkfoto halt. Die Insel fasziniert uns. Es wird gesagt, dass sie mit dem Festland verbunden ist über eine überschwemmte Treckerstraße. Man kann zu Fuß die Insel erreichen, im Zweifelsfall geht einem das Wasser bis zum Hals.
Wir werfen den Anker und bauen den Außenborder an unser Beiboot. Damit legen wir an Lille Svelmø an, da wo die Fußgänger langsam wieder aus dem Wasser auftauchen. Das Ufer ist steinig, große runde Steine, wie Kopfsteinpflaster. Als hätte hier einer mal eine Trasse gelegt.

Zwei Wagenspuren führen auf die Insel, ein Traktor mit Anhänger steht neben dem Weg. Die Fahrerin spricht deutsch. „Nein, das ist nicht der Trecker, der auch aufs Festland fährt, der gehört dem Nachbarn, der hat größere Räder.“ Abenteuerlustig laufen wir etwas den Weg entlang. Da steht etwas weiter im Gebüsch ein altes Militärfahrzeug, ein Lost Place. Vorbesitzer wollten damit durch das Wasser, aber das Salzwasser ist dem Fahrwerk wohl nicht gut bekommen. Nun steht es hier, die Natur bewächst es mit allerlei Pflanzen.
Vor der Trasse soll ein Steinhaufen aufgeschüttet sein, an dem man erkennen kann, ob man einigermaßen trocken auf die Insel laufen kann. Heute ist er nicht zu sehen, es ist Hochwasser.
Der Käptn. fühlt sich in dem Dinghi sicherer und fährt den „Weg“ mit der Gummisau ab. Ein „Damm“ ist ein großes Wort für eine Sandbank die 1 Meter unter Wasser steht. Wir fahren langsam zurück zum Boot und entdecken eine Brücke mit Bogen am Ufer. Dahinter steht sowas wie ein Schloß. Die Erste findet heraus, dass es momentan wohl leer steht, aber früher ein Krankenhaus für Tuberkulose Patienten war, also ganz früher, als es noch kein Heilmittel gab. Es hat deswegen auch extragroße Fenster zum Lüften.
Die Suutje pingt uns an. Wie verabreden uns in der Ankerbucht von Drejø. Es wird mal wieder ein lauer, lustiger, begrillter Sommerabend mit viel Badeeinlagen. Wat schööööön!
Bade und Spaß.

Juli.′ 25 21

Der Kptn. und sin Fru ziehen den Anker aus dem feinen weißen Sand von Æbleø und können mit ach und krach Endelave anlegen. Wie soll man es anders erwarten, kurz nachdem der Kurs steht, planen wir zusammen mit der Hitch über UKW um. Der Wind ist so schön… Wir ziehen an Endelave vorbei und halten auf Tunø zu. Des Käptns Lieblingsinsel. In der Ankerbucht liegen schon ein paar Schiffchen rum – wir nun auch – und der Hafen ist rappeldicke voll – also alles wie immer. Am Strand tummeln sich viele Campinggäste und vom Hafen her weht aus dem großen Zelt schöne Musik. Ab und an springt ein Segler mit lautem Platsch ins Wasser und dreht ein paar Schwimmrunden um sein Schiff. Was für eine schöne Stimmung. Jetzt weiß der Käptn auch wieder warum er es so schön hier findet. Nach dem Grillgenuss vor Anker im Cockpit nehmen wir aus Spritmangel das Dinghi der Hitch in Schlepp und machen uns auf zur Musik. Wat schööööön: Mit einer kühlen Hopfenkaltschorle auf der Wiese vor dem Zelt sitzen und den Abend genießen.
Wir bleiben auch den nächsten Tag noch hier. Der Wind dreht tagsüber auf Ost, was ankertechnisch etwas ungünstig ist. Der Käptn. zieht den Kürzeren und muss Ankerwache gehen. Steffi und Jule gehen auf Shoppingtour und der Käptn. der Hitch dient als Packesel.
Mit frischem Grillgut landen wir am lauen Abend wieder am Grill. Diesmal wurde sogar der GinTonic heruntergekühlt und muss nicht lauwarm getrunken werden. Wat schööööön.

Mit keinem Plan, bei etwas schwächlichem Wind umrunden wir am nächsten Tag die Nordspitze von Samsø und laufen in der Ankerbucht von Langør ein. Die Käptns. erinnern sich an ein nettes Bistro direkt am Hafen. Das kühle Blonde ruft sie. Wir sind schon so an die abendliche Livemusik gewöhnt, aber schaffen es auch mal ohne. Einfach nur ein Bier beim Sonnenuntergang genießen geht notfalls auch.
Ab heute morgen ist die Hitch wieder auf dem Rückweg nach Hause. Wir sind auf Südkurs und schaffen es diesmal tatsächlich vor Endelave den letzten gemeinsamen Abend zu genießen. Der Grill bleibt kalt und Steffi haut die Reste aus ihrem Kühlfach zusammen und verarbeitet es zu Smörebrøt. Wat leckerrrrrr! Der Gin geht auch dem Ende entgegen – der Tonic ist schon lange geleert und wir experimentieren mit anderen Zutaten zum Gin. Käptn. Volker haben es die Chiliflocken im Gin angetan – Andere Mitsundowner konnte er allerdings von diesem Drink nicht überzeugen.
Heute trennen uns unsere Wege. Ein Trauerspiel. Die Hitch schafft es, von Endlave in einem Rutsch bis in die Dyvig zu segeln und wir trödeln, bei schönstem Sonntagswetter, in den Horsensfjord hinein. Das Wetter soll morgen oder übermorgen kippen. Den Medien versprechen langanhaltenden Dauerregen incl. Regenwarnung.
Wir treffen in Horsens die God Tur wieder, die sich auch, wegen der Androhung des schlechten Wetters, hier verkrochen haben. Wir freuen uns bei diversen Kaffees auf ein Wiedersehen und bringen uns auf den neusten Stand.
Der Montag hält zum Glück nicht, was der Wetterbericht versprochen hat. Es bleibt nahezu trocken und wir können den Supermarkt und den Ship chandler anlaufen. Irgendwas geht ja immer kaputt und muss ausgetauscht werden. Die Røde Orm wird auf den Regen vorbereitet und auf eine Segelpause für unser Wackentimeout. Der freundliche Hafenmeister findet einen langfristig freien Platz für uns. Die Erste bucht die Tickets für die Heimfahrt.
Fast Regenfrei schaffen wir ein Barbecue im Cockpit der God Tur zu veranstalten. Gegrillte Hühnerbeine mag der Käptn. am liebsten. Wat schööööön.
Gin und Tonic.

Juli.′ 25 11

Der Kptn. un sin Fru reißen sich von ihrem Pfahl los und segeln wieder nach Süden zu der Hitch-Hike-Heidi. Sie liegen in Horuphav. Die Wiedersehensfreude ist groß und der Grillabend schnell abgemacht. Wegen eventueller feuchter Niederschläge wählen wir die Grillhütte. Raimund und Helga von der Mea Mano kommen auch dazu. Es wird ein fröhlicher Abend mit vielen abenteuerlichen Geschichten und endet bei der Mea Mano unter Deck.
Am nächsten Morgen frühstücken wir alle gemeinsam die Røde Orm ab. Wat schöööön.
Das Treffen von alten Freunden und pflanzen neuer Freundschaften ist das Schönste am Segeln.
Die kleinste Matrosin ruft uns nach Flensburg. Ihr Bauwohnwagen soll verkauft werden – sie braucht Hilfe.
Wir geben alles und kreuzen die Flensburger Förde gegen Wind und Wellen Richtung Flensburg. Statt der 18sm brauchen wir 30sm. Die Røde Orm ist halt kein Kreuzwunder, dafür stört sie böiger Wind (8-22 Kt.) und Wellen eher weniger. Wir freuen uns, wieder beim Fischereiverein mitten in der Innenstadt einen Platz zu bekommen. Wir genießen noch einen Moment die Skyline von Flensburg und fallen dann müde in unsere Kojen. Die Matrosine okkupiert das Vorschiff für sich.

Am nächsten Tag kommt Mormor auf der Durchreise nach Schweden dazu. Der Arbeitseinsatz an Julis Bauwohnwagen wird spannend. Fast zwei Jahre hat er an einem Ort gestanden und soll nun weiter auf die Reise gehen. Es war gar nicht so einfach, den Wagen von seinem Platz wegzubewegen, er ist dort quasi schon angewachsen.
Mit einer Motorwinde (hrrrrrrrr), die die Matrosine organisiert hat, lässt er sich widerwillig herausziehen, drehen und hinter einen Trecker spannen. Wat spaaaannnnnend…. Der Kptn. ist total fasziniert von dieser Motorwinde (Zweitakt-stinkend-laut) und hat sich schon einen Einsatzort an Bord der Røde Orm überlegt. Aber das Spielzeug, darf er dann doch nicht behalten… 😢
Mit einem Rum am Abend verabschieden wir Julis Wagen.
Die Erste sieht auf ihrem Einkaufsbummel in der Stadt viele Plakate vom Dachenbootrennen in der Flensburger Förde (am 12.7.). Wir schaffen es, den Platz zu wechseln und einen Platz am Stegkopf zu ergattern. Wir hoffen, wir sitzen nun in der ersten Reihe und können morgen das Drachenbootrennen in vollen Zügen genießen. Der Kptn. denkt noch über einen passenden Schmuck für die Røde Orm nach. Drachenköpfe an Bug und Heck oder ähnliches…..
Wagen und Winden.

Juli.′ 25 01

Der Kptn. un sin Fru stehen ununterbrochen im telefonischen Kontakt. Sie musste selbst am Sonntag morgen früh aufstehen um die Fähre von Fynshav nach Søby zu bekommen. Die Herrencrew auf der Insel (Aerø) konnte dagegen entspannt den Tag beginnen. Ein Matrose erklärt sich bereit frische Brötchen vom Hafenköbmand zu besorgen. An Bord der Røde Orm wird, zumindest für den Käptn., der Service noch groß geschrieben 😉.
Gestärkt holt er seine Liebste von der Fähre ab und die Herren machen „Klarschiff“. Als der Kptn. und sin Fru zurück an Bord kommen, stehen die „blauen IKEA-Seesäcke“ gepackt an Deck – Wahnsinns Crew – auch die Erste ist begeistert.
Die Erste bleibt – die Herren gehen. Der Wind pfeift noch immer. Wir bleiben also noch eine Nacht in Søby und werden erst morgen den Hafen wieder verlassen – so der Plan.

Am Abend meldet sich ein gecharterter Freund (ehem. SY Sissi aus Frankfurt) auf dem Handy. Ein Treffen ist abgemacht. Der Käptn. träumt in dieser Nacht von Äbbelwoi und Bembeln.
Am Morgen läuft die „Danmark“ ein. Der Kptn. freut sich – ob wohl die Königin auch an Bord ist? Wat fürn stolzes Schiff. Die Matrosen winken beim Einlaufen mit weißen Taschentüchern. Diese Sitte sollten wir dringend auf der Røde Orm auch einführen, allerdings brauchen wir dann auch mehr Crew. Der Erste ist der Meinung, wir sollten die Sache mit den Tüchern dann noch lieber selbst übernehmen – Kleine Extrarunde im Hafenbecken – fein winken – dann erst anlegen.
Der Charterdampfer „Chuck“ (wie Norris) läuft ein. Ein bisschen zerfleddert wirkt das Schiff schon – aber so ist das wohl mit Leihbooten – die haben schon viel durchgemacht und keiner hat sie lieb.
Nunja – der Kühlschrank an Bord läuft, das Bier ist kalt und des Kptns. Äbbelvoitraum(a) löst sich in Wohlgefallen auf 😮‍💨. Die alten Geschichten von langen Reisen auf dem Nordatlantik werden aus der Schublade gekramt und frisch aufgewärmt – wat schöööön.
Die Erste findet im Supermercado alles für zwei Portionen „Stjerneskud“ – Der Kptn. ist begeistert und lässt den Grill heute kalt. Für so ein dänisches Sternschnuppenessen tut er einfach alles, auch NICHT grillen.
Nach der dritten Nacht in Søby stellt sich so langsam eine Art Hafenkoller ein – obwohl ja bis jetzt täglich viele neue Dinge passiert sind. Die Hafengebühren werden von Jahr zu Jahr auch nicht weniger. „Chuck“ und die Røde Orm nehmen gemeinsam Kurs auf Lyø, wir können schön trödeln, denn einen freien Ankerplatz gibt es dort immer. Im Hafen sieht es dort schon anders aus.
Die Pinta – unser Schlauchi – bringt den Grillkrams incl. Crew an Land. Endlich mal wieder fein in der Abendsonne grillen – das ist ein super Plan. An die grazilen Bewegungen, die nötig sind um in die Pinta ein- und auszusteigen, muss der Kptn. sich erst noch wieder gewöhnen. Aber es wird. Es gab keine nassen Pannen.
Sun und Downer.

Juni.′ 25 28

Der Kptn. un sin Fru haben die Røde Orm auslaufklar gemacht und Giovanni in der Werkstatt abgeliefert. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und die fiesen Kieler Woche Boen und Regenwolken abziehen. Am letzten Freitag der KiWo schafft es der Kptn. dann endlich nach Norden bei 5-6 Bft. abzulegen und seine grünnasige Herrencrew zu begeistern (nicht). Im Hafen von Marstal verschwindet die Färbung allerdings so schnell wie sie gekommen ist, nur das Fässchen behält zuverlässig seine grüne Farbe mit ein paar matten Tauperlen auf der Oberfläche – Das erste echte Anlegebier in dieser Saison. Der Grill glüht heute nicht mehr, der Lachs wird im Backofen gebacken und erfreut den stark beanspruchten oberen Verdauungstrakt der Gäste.
Des Käptns Fru ist bei Busse – Yachtshop noch mit der Präsentation ihrer Bücher (www.jupstexte.de) beschäftigt, sie wird später nachkommen und die Herren ablösen.

Die Crewgesundheit spricht am nächsten Morgen für eine kurze Etappe und Törn, der sich nicht aus dem Wind- und Wellenschatten von Aerø hinausbegibt. Wir steuern Søby an. Im Norden von Aerø – quasi immer an der Wand lang. Die Nasen der Crew behalten die normale Blässe. Wir finden einen wunderbaren Liegeplatz mit der Schiffsnase in dem immer noch frischen Wind. Heute darf der Grill auf dem Heck glühen. Die Lammmedaillons sind der Kracher. Der Wind wird auch morgen, am Sonntag, nicht nachlassen, daher studieren wir den Fahrplan der Fähre nach Fynshav an das Festland. Die Überfahrt wird ca. 1 Stunde dauern und wird auch bei 6 Bft. aus West wohl eher schnell und schmerzlos verlaufen.
Ticket 🎫 und gekauft.

Aug..′ 23 29

 

Wir müssen nach Hause. Leider. Heute ist immerhin kein Wind – auch kein Gegenwind – kein Hauch. Wir legen von der Seite der Espiritu ab und tuckern an der Küste entlang Richtung Kieler Förde. Eine solch platte See hat der Kptn. noch nie gesehen – vielleicht damals auf dem Mittelmeer… Aber auf der Ostsee? Die Espiritu kommt langsam aber sicher von achtern auf. Imke hält eine halbe Wassermelone in der Hand. Die Erste macht den Kescher klar und erbeutet unseren Nachmittagsimbiss 😉 .

Am Eingang der Kieler Förde kommt etwas Wind auf – wir können bis ins Plüschowbecken segeln und gehen dort vor Anker. Also wir lassen ankern und gehen bei der Espiritu längsseits. Der Grill glüht mal wieder – die Reste aus der Backkiste werden verarbeitet und verspeist.

Ein wunderschöner letzter Abend.

Letzter und Grillabend.

Aug..′ 23 23

Wieder mal kommt ein bisschen Regen aus Westen auf uns zu. Wir haben ne Menge Schreibselkrams unter Deck zu erledigen und bemerken die Tropfen kaum.

Das Besprechungskäffchen an Bord der SY Espiritu ergibt einen Grillabend und einen Waldspaziergang – vor dem sich der Kptn. allerdings erfolgreich drücken kann. Die SY Steppenwolf läuft nämlich überraschend ein und bedarf erhöhter Aufmerksamkeit.

Es sieht nach einer großen, zehnköpfigen Grillrunde aus. Der Cobb schafft sie alle und bekommt sie satt. Die Sonne lässt sich zum Sundowner blicken.

Rain und Shine.

Aug..′ 23 22

 

Wir beobachten die Schiffe, die den Hafen von Høruphav verlassen. Es wird eine beträchtliche Anzahl an Plätzen frei.

Gegen Mittag gehen wir Anker auf und tuckern in den Hafen. Wir füllen den Dieseltank der Røde Orm mit völlig biofreiem Diesel und ziehen uns dann rückwärts in eine kleine Lücke an den Steg. Der Grill ist ca. 5 Meter entfernt, die Badestelle 30 Meter. Der perfekte Platz findet der Kptn. – hier bleiben wir.

Wir kühlen uns im Wasser ab und radeln den Berg rauf nach Vollerup zu Steffi und Volker von der SY Hitch-Hike-Heidi.

Es gibt Kaffee und Frøkost und viel zu beschnacken.

Der Grill glüht neben der Røde Orm am Steg und der Abend ist reichlich hyggelig. Auch die SY Espiritu kommt von ihrer Exkursion aus Sønderborg zurück.

Feste und grillen.

Aug..′ 23 18

Æroskøbing hat es uns angetan. Wir bleiben noch einen Tag und eine Nacht und eröffnen diverse Baustellen an Bord.

Die Røde Orm bekommt endlich neue Positionslampen. Die alten hatten es wirklich hinter sich. Das Glas war schon so trübe, dass kaum noch ein Lichtstrahl hindurchfand. Äußerlich waren die Kabel von innen schwarz oxidiert – und dann war da noch der Wackelkontakt.

 

Der Kptn. der Suutje mag die Schmach der Langsamkeit seines Dampfers nicht länger ertragen. Der Pockenbewuchs muss weichen. Die Matrosen tauchen mit Spachteln bewaffnet das Schiff ab und befreien es von dem Ungeziefer. Bestechungsversuche seitens des Kptns. der Røde Orm, vielleicht doch ein paar Pocken als Geschwindigkeitsanpassung stehen zu lassen, werden ignoriert. Vielleicht war die Eiskugelzahl einfach zu gering.

Wir ziehen am Abend ins Grillhäuschen und können bei wohliger Wärme und windgeschützt über das für und wieder biologischer Ablagerungen diskutieren.

Regatta und gelaufen. 

Aug..′ 23 15

Wir haben aus unserer Pfahlbucht Kontakt mit der SY Suutje aufgenommen. Leider wollen sie nicht mehr in unsere nördlichen Breiten segeln, aber sie können frisches Grillfleisch organisieren und uns damit aus unserer Bucht herauslocken.

Der Wind steht gut, wir segeln mit einem Hohleschlag – immer dem Grillgeruch nach – Richtung Lyø. Am Abend liegen wir schließlich gemeinsam vor Anker und Cobben mit Genuss.

Wiedersehens und Freude.

Aug..′ 23 14

Die Sonne wärmt . Wir bleiben an unserm Pfahl und faulenzen. 

Sogar schwimmen geht. Die Schraube ist etwas bewachsen. Der Kptn. kratzt sie sauber, ansonsten ist der Rumpf picobello.

Jürgen und der Kptn. versuchen mit dem Dingi ein bis vier Makrelen zu erjagen. Ohne Erfolg, dabei haben wir uns wirklich Mühe gegeben. 

Die Erste sitzt an ihrem Buch und hat wohl bei diesem schönen Wetter viele coole Einfälle für ihre Geschichten / Bücher.

Da es mangels Anglerglück klein Fisch auf dem Grill gibt, muss die alte Weihnachtsente aus der Dose von Feinkostalbrecht heute dran glauben. Sie hat schon eine lange Reise hinter sich und war sogar schon mit Giovanni im Süden. Ob das auch bei Konserven einen Reifeprozess einleitet und zu einer Geschmacksexplosion führt? Wir versuchen erstmal verzweifelt das Fett, in dem das Tier schwimmt, irgendwie loszuwerden, es gelingt nur mäßig gut. Der Grill erledigt den Rest. Es wird knusprig und wirklich wohlschmeckend.

Ente und Dose.

Aug..′ 23 13

Die Erste ist wieder voll Einsatzbereit und an Bord zurück gekehrt. Wir machen die Leinen los. Der Wind passt fast. Ein kurzes und ein langes Bein brauchen wir, um weiter nach Süden zu segeln und in unsere Lieblingsankerbucht (Torø Huse). An einem freien Pfahl können wir die Røde Orm festtüddeln.

„Nancy“, das WoMo von Petra und Jürgen macht auch an Land fest. Rasmus hat sich wieder beruhigt und hält einen atemberaubenden Sundowner bereit. Daraus hätte man locker drei machen können. Wir können es kaum glauben und grillen was das Zeug hält. Von unserer grünen Wiese an Land können wir die Røde Orm zufrieden an ihrem Pfahl schwojen sehen. 

Wat und schööön.

Aug..′ 23 07

Über Nacht hat der Wind noch mehr aufgebriest. Wir legen doppelte Luvleinen – sicher ist sicher. Alles was irgendwie rumklappert wird dichtgesetzt. In der nächsten Nacht soll es nochmal deutlich stürmischer werden.

Die Nordlandseglerflotte (Mingo, Janne & Mallemuck) haben sich in Fredericia vertäut. Wir nehmen unser Auto und statten ihnen einen Grillbesuch ab.

Wir treffen sie im Engish-Pub an – ziemlich niedergeschlagen – die dänischen Frauen haben beim Fussball verloren – noch ein Trauerbier und weiter.

Grillen geht schließlich immer – auch bei Sturm – kein Problem.

Des öfteren gibt es allerdings son fiesen Sprühregen dessen winzigkleine Tröpfchen durch den Sturm in jede Ritze kriechen. Zum Glück gibt es in Fredericia an warmes Seglerheim und einen windgeschützten Grill – es läuft.

Rechtzeitig vor dem „echten“ Sturm sind wir zurück bei der Røde Orm in Horsens und lassen uns über Nacht im Hafen ordentlich durchschaukeln.

Wind und Welle.

Juli.′ 23 28

Kaum zu glauben. Die Sonne scheint. Es regt sich kein Lüftchen. Der Kptn. hat das Industrimusett in Horsens im Blick und will unbedingt dorthin. Der Rest der Flotte findet das auch ne gute Idee und zieht bzw. motort mit – die ganzen 15 Seemeilen. Auch ohne segeln genießen wir die Fahrt, frei nach dem Motto: Wir fah’n so gerne Motorboot, segeln tun wir nur zu Not.

Zur Entspannung und um die Schönheit des Horsesfjords zu betrachtet, setzt sich der Kptn. nur einmal kurz auf den Heckkorb – schwupps hat die Erste den Rasierer in der Hand und mäht dem Kptn. die komplette Wolle vom Kopf. Dabei steht doch Wacken an und die Mosherfriese braucht noch etwas Wachstum – naja vielleicht nächstes Jahr.

Wir landen schließlich im Stadthafen von Horsens und finden viele freie Plätze vor – freie Platzwahl. Irgendwie hat die Kommunikation innerhalb der Flotte… naja – wir arbeiten dran.

Die Sonne hält durch am Abend kommen noch Veit, Marianne und die Töchter von André aus Schweden zu besuch. Alle verfügbaren Bänke schieben wir zusammen und grillen was das Zeug hält.

Endlich mal wieder ein…

…lauer und Abend.

Juli.′ 23 24

Der Himmel reißt auf. Der Patient ist fit wie ein Turnschuh. Es spricht also nicht dagegen, weiter nach Norden zu segeln – Wir sind ja auch die „Nordlandseglerflotte“. 

Mit raumen Wind bis zu 25 Kt. gleiten wir bei Sonnenschein mit hübscher Wolkendeko weiter nach Norden. Es soll Middelfart werden. Die Klassischen Schiffe machen eine Rund Fyn Regatta und kommen uns auf unserem Kurs entgegen – ein wunderbarer Anblick.

Auch Mike und Geli von der Ratvis verschlägt es heute Abend dorthin. Mal sehen ob das Wetter es zulässt, einen Grillabend hinzubekommen.

Die Erste besorgt Grillgut und schafft es rechtzeitig vor dem Regen wieder im Hafen zu sein. Geli und Mike warten mit glühendem Grill auf der Mole – die dunkle Wolke kommt näher, knapp schaffen wir es, nicht trocken zu Ende zu essen. Was n Wetter…

Wir landen in der Megaplicht der Ratvis und trocknen die nassen Grillreste.

Grill und Gut.

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