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Aug.′ 12 12

Waren wir mal ein Jahr lang unterwegs? Mit unserem kleinen Segelboot? 6000 sm? Echt?

Wann soll das gewesen sein? Vielleicht war es auch nur ein Traum. So ein paar kleine Erinnerungsfetzen fliegen im Kopf rum. Wenn wir uns die Bilder angucken und die Texte im Blog lesen kommt auch mehr.

Aber dann sitzen wir wieder im Wohnzimmer, auf der Gartenbank oder am Schreibtisch.
Morgens um 6h ist die Nacht zu Ende. Die Kinder fahren mit dem Rad zur Schule, Jule mit dem Bus zur Arbeit nach Eckernförde und der Kpt. mit dem Auto nach Lütjenburg.

Es ist so, als ob es nie anders gewesen wäre.

Unsere Reise ist nur eine Seifenblase von ein paar Sekunden oder ein Traum in einer Nacht… So fühlt es sich an.

Nichts bleibt.

Nur die Gegenwart ist real.

„Hoffentlich könnt ihr lange davon zehren“ wurde uns oft gesagt. Von irgendwas zehren funktioniert nicht. Die Vergangenheit ist vergangen. Es hilft nur etwas in der Gegenwart ändern. Einfach wieder ablegen? Ein Plan für die Zukunft? Etwas wofür es sich lohnt zu schuften?
Am Wochenende waren wir wieder segeln. Nicht weit. 4 sm. Rüber auf die andere Seite der Förde zur SY Christine. Der Sonntag morgen mit Enno und Katrin fühlte sich an wie ein Frühstück in Tazacorte – zurückgebeamt. Aber die Gesprächsthemen waren andere.

Autschland {© Hitch-Hike-Heidi} hat uns wieder.

Nächstes Wochenende geht es wieder aufs Wasser – Die Kanaren sind nur 50 Tage weg 😉

Over und aus.

Jul.′ 12 30

Wir nehmen das Haus wieder in Beschlag. Renovieren. Schauen in die vielen Kartons in dem Keller. Und in jedem Karton befindet sich überflüssiges Zeugs. Wir küssen die Spülmaschine und staunen über das Wasser, das einfach ohne Pumpen aus dem Wasserhahn kommt. Und dann noch warm, ohne es vorher auf dem Petroleumkocher anheizen zu müssen.

Wir holen die Matrazen aus dem Keller und legen sie nebeneinander ins Wohnzimmer. Julita schließt die Augen und murmelt, oh wie schade, es schaukelt nicht, ich kann nicht einschlafen. Und schläft ein. Was für eine Menge Platz.

Dann holen wir unser Auto und merken nach 4 Wochen Kanalfahrt mit dem Schiff, dass das Auto sich ziemlich schnell bewegt – 100 km schaffen wir in einer Stunde, statt an einem Tag. Außerdem ist es sehr leise. Aber irgendwie suspekt: Wir fahren mit 50 Knoten über eine steinharte Betonoberfläche, fünf Meter breit, rechts und links einen Meter Platz. Wenn man irgendwo gegenfährt ist man erledigt. Wie gefährlich ist Autofahren eigentlich?

Unsere erste Station ist natürlich ein Baumarkt. Wir brauchen einen neuen Klodeckel. Mit Absenkautomatik. Man muss ja technisch auf dem neusten Stand sein – nach einem Jahr gab es in dem Sektor anscheinend gewaltige Entwicklungsschübe. Was es so alles gibt.

Wir renovieren, klettern im Keller, suchen Dies, finden Das. Vertraute Handgriffe, die wir seit einem Jahr nicht gemacht haben, stellen sich wieder ein. Der Handgriff zum Mülleimer, der sonst immer da stand, jetzt noch im Keller weilt. Der leere Griff zur zweiten Schublade, die nicht da ist, die gibt’s nur auf dem Boot. Umgewöhnung. Wir halten uns auf drei Etagen auf, statt auf einem Boot. Die KN druckt einen Artikel über uns. Wie nett.

Noch sind wir entspannt. Merken aber die Unterschiede. Alleine die vielen Menschen um uns herum. Wir freuen uns alle zu sehen, aber sind es gar nicht mehr gewohnt.

Das Leben an Land fühlt sich eckiger an. Auf See ist es rund. Es bewegt sich immer und alles. Wie ein Tanz. An Land ist der Boden härter.

Die Schule geht erst in 6 Tagen wieder los, bis dahin haben wir noch gut zu tun. Aber es löppt. Wir werden wieder lossegeln. Wann auch immer. Aber auf jeden Fall.

Vielen Dank euch BlogleserInnen. Wir versuchen in unregelmäßigen Abständen was zu schreiben.

Stefan, Julia, Annika und Julita und die Röde Orm!

Jul.′ 12 28

Morgens regnet es in Strömen und leider auch in Rendsburg. Der Käptn und sin Fru trecken sich die Regensachen over und schnappen sich je einen Hafenkarren. Damit spazieren wir zum Supermarkt und kaufen ein für eine große Ankunftsparty. Als alles im Schiff verstaut ist, legen wir ab. Motoren im Regen. Vor der Levensauer Hochbrücke winkt uns eine Freundin entgegen. Sie ist uns mit dem Rad entgegengekommen. Wir fangen an, uns auf die Rückkehr zu freuen. Oben an der Brücke hängt ein Transparent: Willkommen Familie Conrad! Sowas schönes. Dann kommt die Schleuse. Die kleine Schleuse (für die Sportschiffahrt) ist gesperrt, wir stehen mit zehn Yachten Schlange vor der anderen.

Zwei Stunde lang kurven wir da rum. Der Kesseltrick funktioniert nicht. Aber die Sonne kommt raus. Yipiedei! Dann fahren wir rein, bezahlen in dem Häuschen zwischen den beiden Schleusen, fahren wieder raus und…. sind auf der Kieler Förde!! Zuhause!! Wir setzen das Segel (geflaggt ist schon) und segeln bei blauem Himmel dahin. Herrlich. Chrischan spielt auf dem Schiffahrtsklavier.

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Erst als das Telefon klingelt, und daraus die Frage ertönt, ob die Wartenden schon das Fass anstechen dürfen, schmeißen wir Kuddel an. Mit Getröte und Musik und Jubel laufen wir in den Hafen ein. Da stehen viele viele Freunde. Danke, dass Ihr alle da seid! Die Freude ist groß! Wir feiern bis in die Morgenstunden.

Kiel hat uns wieder.

Over und aus.

Jun.′ 11 13

4 Jünger – ähhh Männer gehen an Bord und machen eine Pfingsttörn.

Der Erste kommt erst später. Er ist AUF (… was auch immer), sacht er.

„Als der Pfingsttag gekommen war, geschah ein Brausen vom Himmel…“ – leider war am Freitag noch nix davon zu sehen. Der Wind schlief mal wieder bei Friedelört ein, so dass der Törn in Schilksee endetet. Wir verholten uns noch an eine der vielen CurrywurstmitPommesundbierbuden und waren glücklich.

Der Erste polterte um 10:03 Uhr mit Brötchen an Bord. Die zweite Kanne Kaffee war schon geleert und die Wurst schon roh verzehrt.

„Als Petrus gefragt wurde, was getan werden solle, antwortete er: Buße zu tun und … laufen zu lassen“ (Finde den Tippfehler)

Der Wettercheck für die nächsten Tage ergab einen N-Kurs nach Sonderborg. Da wir alle ganz lieb waren, haben wir die Buße weggelassen und die Röde Orm nur laufen lassen.

Ein paar Stunden später glühte der Cobb in Sonderborg.

11€ für 12 Brötchen, dass hätte der Käptn ohne Kaffee nicht ertragen, aber Jörch ist da anders. Frühstücksbrötchen müssen einfach sein.

Der Kurs geht wieder nach Süden bis Damp.

Aufgrund der beengten Vorschiffslage will der Erste in der Plicht pennen. Die Kuchenbude wird verzurrt, die Plichttemperatur steigt stark an und der kalte SE – Wind bleibt draußen.

Am Montag kommt endlich das besagte „Brausen“ am Himmel (zeitweise) und treibt uns wieder in den Heimathafen zurück.

Over und aus!

Feb.′ 11 03

Bald kommt ja der Frühling – bestimmt. Wir bereiten schon mal alles vor, um die Kiellamination später auch zügig durchführen zu können. Die Unterlegbleche hat mir Wolfgang (Stella Maris) aus einem Reststück angefertigt. Nun musste ich nur noch ein paar Ecken absägen und n 16mm Loch für den Bolzen in die Mitte setzen …. Das 16mm Loch war mit sehr niedriger Drehzahl und einer NICHTbaumarkt Bohrmaschine kein Problem.

Aber diese Sägerei …

Zum Glück stand neben der Bohrmaschine auch eine kleine Bandsäge mit Metallblatt rum. Sie brauchte zwar ewig, aber ich hatte zum Glück ne große Kanne Kaffee dabei… 😆

Over und aus!

Jan.′ 11 15

Mit zwei Steckschlusselkästen konnten der Käpt’n eine ca. einen Meter lange Verlängerung für die 24er Nuss bauen.
Die achtere Kielbolzenmutter ging total gut ab. Aus Pappe haben wir ne Schablone für ein großes Unterlegblech gefertigt.Die Platte wird ca. 150mm x 150mm groß. Wir möchten die Kraft vom letzten Kielbolzen besser auf das Laminat verteilen.Das Laminat um den Bolzen wird ebenfalls noch verstärkt und die Platte anschließend oben drauf gebolzt.

Over und aus!

Dez.′ 10 25

Kaum ist alles aus den Geschenkpapieren gerissen, geschmückt und aufgebaut und schon wird fast alles wieder rückwärts ausgeführt. Der ganze Krams kommt in den Bulli und wird nach Schweden transportiert um dort wieder ausgepackt zu werden – macht Spaß – manchmal.

Nur der Baum, der wird komplett, so wie er ist, überführt. 😉

Ein Kind rennt dabei hinter dem Baumträger her und sammelt alle heruntergefallenen stoßfesten Weihnachtsschmuckutensilien auf.

2010se-002Dann geht die Fahrt nach Norden los. Alle 100 km nimmt die Schneehöhe um 5 cm zu. Die Lakritz und Weingummiregale auf den diversen Fähren werden leergekauft. Die Bauchschmerzen erreichen auf der Zielgeraden ihren Höhepunkt.

2010se-006Anni schießt am schwedischen Zoll den Vogel ab. „Anything to declare“ – “No” – “Was heißt das, verzollen?” – “Naja, wenn man z.B. das ganze Auto voller Alkohol hat…” – Anni:“…so wie Käthe…” – JEPP 😉 Käthe fährt direkt hinter uns mit tonnenweise Weinbestellungen für die Schweden…

Nachts um zwei fallen wir bei MorMor im Haus in die Betten. Hier liegt 60 cm Schnee und es sind 14 Grad Minus.

Dez.′ 10 19

Gzi-notiert hat einige Kieler Blogger und Bloggerfreunde heute auf den Kieler Weinachsmarkt geladen. Frau Wortperlen und Herr Rundumkiel mit Tochter sind auch gekommen.

bilder1219-012Als erstes belagerten wir Barbaras Stand. Für 30 Min. war kein Durchkommen für die restlichen Weihnachtsmarktgäste. Es reckten sich nur lange Hälse und große Augen über unsere Schultern. Barbara verkauft nämlich Geduldsspiele.
Immer, wenn uns die Geduld allerdings verließ sagten wir – probieren wir zu Hause weiter – und kauften das blöde Ding.

bilder1219-016Rundumkiel reichte einen Geldschein nach dem andern über den Tresen… 😉 Später wurden die mechanischen Schwierigkeiten auf den erhöhten Glühweingenuss von Bröses Elch Punsch geschoben. Co-ki.net kaufte gleich zwei von den Holzkisten. Eine zum draufhauen um den Trick zu verstehen und eine zum erfolgreichem vorführen ;-). Das komische Metallpuzzle wurde von uns genial gelöst. 4 von 5 Teilen passten zusammen. Das sind immerhin 71 % – kann man als gelöst betrachten. Oder Rumdumkiel?

Nach noch einigen Glühwein mit Spieleinlagen wärmten und stärken wir uns noch eine sehr nette Weile im El Paso.

Schön war’s ! – Danke Gesa !

Dez.′ 10 06

bilder1205-016Die Sache mit den Schuhen kann man ja verstehen, so sind die Schuhe wenigstens einmal im Jahr sauber. Aber manchmal hängen an den Türgriffen auch so komische Nikolaushäuschen rum. Haben wir auch schon öfters erlebt. Der Nikolausi denkt sich aber auch immer wieder was neues aus.
Komischer Kautz.
Wir konnten beobachten, wie Nachts mehrere kurze Menschen durch den Schnee stapften und sich flüsternd vor einigen Häusern zusammenrotteten. Einer aus der Gruppe schlich sich schließlich zur Haustür und rannte dann stampfend und kichernd zu den anderen zurück – das machte ein Krach – kaum zu überhören 🙂 . Diese Mininikolausis müssen wohl noch ein bisschen üben. Nikolausis in Ausbildung (NiA) – oder so.

Dez.′ 10 05

bilder1205-001Die globale Erkältung erfordert massive Massnahmen an unserm Wohnort.
Wir glauben nicht mehr an die Klimakatastrophe und stellen uns auf eine neue Eiszeit ein.
Doch bevor das Bauamt auf die Idee kommt, für Schneehäuser Baugenehmigungen erteilen zu wollen, bauen wir uns schnell eins in den Vorgarten.
Der Schnee wird aus den Nachbargärten zusammen geklaut.. – gibt es eigentlich sowas wie Schneeklau?
2010-iglu-003Die Mülleimer von Staples müssen als Form für die Igluzylindrischembauelemente (IZBM) herhalten – nicht zu verwechseln mit ICBM (Interkontinetal Balistic Missle).
Für einige Familienmitglieder hat das Iglu sogar Stehhöhe – für andere nicht. Einige passen durch den Eingang – andere nicht. 🙁
Um der ganzen Sache den perfekten Schliff zu geben, versuchen wir noch einen Fahnenmast (aus Schnee) in den Vorgarten des Iglus zu stellen… Es kommt aber eher ein Obelisk dabei heraus – Jeder Ort, der was auf sich hält, hat son spitzes Teil, was in den Himmel ragt.

Nov.′ 10 04

Jule kommt nach Hause, schlägt die Zeitung auf und sagt: Heute spielt Kaus Lage im Kulturforum. Da müssen wir hin, er ist immerhin der Mann, der das Lied zu unserem Hochzeitstanz komponiert hat…

Seine Tournee heißt „Alleingang“ – Also war er ganz alleine auf der Bühne, aber die Band (oder Teile) saßen im Publikum 😉 – er kann wohl doch nicht ohne …

Mal sehen ob das klappt, seine Musik ohne E-Gitarre, ohne Schlagzeug, ohne Bass – Aber es war genial. Man hörte mal seine Stimme, echt gut – und Gitarre spielen kann er auch. 🙂

Zwischen den Liedern erzählte er Geschichte aus seinem Leben, über die Entstehungsgeschichten der Lieder.
Eine nettes, kuscheliges, privates Konzert im Kieler Kulturforum.

Julia sagt zu Kaus beim raus gehen: „Danke, dass du „nur du“ gespielt hast, dass hab ich mir so gewünscht“.
Klaus: „Schön, dass es Dir gefallen hat, das freut mich“.

Okt.′ 10 30

foto0021 „Aber diesmal machen wir keine Suppe!“ – „Nur aushöhlen“ – „Jaaaaa !“

Außerdem brauchen wir noch Naschie für die „Halloweenbettler“, die morgen die Gegend unsicher machen.

Die Kinder sind Feuer und Flamme: Messer, Löffel, Schere (Schere?), Schüssel…

Rucki – Zucki ist der Kurbis fix und fertig. Morgen kommt er mit ein paar Kerzen vor Tür.

Ich brauch noch ne Kontaktschleife unter der Fußmatte, die fiese Geräusche macht, wenn man drauf tritt. Das schreckt die meisten Bettler ab – dann brauchen wir nicht so viel Naschies… 😉

Sep.′ 10 25

Freitag abend trafen wir uns zum Abgrillen und Vorglühen fürs Absegeln. Nur die Raucher und die Griller standen draußen, die anderen saßen im Vereinsheim warm und trocken bei fröhlicher Musik.

Der Vereinsstander wurde am nächsten Morgen mit Ansprache (Stefan: “Wir hatten einen sonnigen Sommer außer im August…“) und Trötenkonzert herunter geholt. Wir einigten uns auf eine gemeinsamen Fahrt nach Schilksee mit einem Ausklang im Restaurant „elmövenschiss“. Na das kann ja heiter werden.

Das wurde es auch. Wir liefen aus bei strahlend blauem Himmel und angenehm milden Temperaturen. Auf der Förde trafen wir auf die Traditionssegler-Regatta Rund Kieler Feuer. Wir dachten, klasse, dann segeln wir mit denen einmal rund Kieler Leuchtturm, aber Pustekuchen. In das Verkehrstrennungsgebiet am Kieler Leuchtturm ist keine Regatta zugelassen, also gings nur bis Tonne 5. Aber bis dahin segelten wir mit achterlichem Wind, Schiff an Schiff mit der Hansekogge, dem Kutter Clara und anderen alten Schönheiten aus der Förde raus.

Blauer Himmel, Sonnenschein, ein wunderbarer Segeltag. An Tonne 5 drehten die Oldtimer wieder ab und wir segelten weiter nach Schilksee. Erst höher an den Wind, dann Segel runter, Fender ranhängen, Leinen legen.

Wir machten an Steg 2 fest. Die Kinder gingen Keschern und Eis kaufen, die Alten machten Mittagsschläfchen und Kaffeetrinken. Der Hafenmeister spendierte uns mit dem Hafengeld netterweise einen Getränkegutschein für Möwenschiss. Na dann wollen wir mal, was uns da wohl erwartet.

Sie hatten uns einen Tisch reserviert für 20 Personen. Wir wurden 24 und rückten enger zusammen. Eine Speisekarte mit edelster Auswahl lag vor uns. Es gab gefüllte „Zigarren“ a la Blätterteig mit Käse in Schmanddip, Ingwersuppe mit Kokos, ach die allerfeinsten Speisen. Und eine flexible, freundliche Bedienung. Wirklich, el Möwenschiss ist echt zu empfehlen. Satt und zufrieden verließen wir das Lokal und ließen den Abend noch feuchtfröhlich auf den Schiffen ausklingen. Schon wieder ist eine Saison zu ende.

  • 11:55 Abgelegt. Kurs Schilksee. Sonne. Wind W 2-3 ->
  • 12:10 Segel gesetzt. Auf die Förde. Richtung Lt. Mit der Rund Kieler Feuer Regatta. ->
  • 13:55 Tonne 5 querab. Kurs Schilksee ->
  • 14:20 Segel runter. ->
  • 14:30 angelegt in Schilksee. ->
  • Trip @ptsksegeln bis Schilksee: 7,6 sm ->

Sep.′ 10 05

Den Samstag haben wir in Eckernförde verbracht. Ein echter Sommertag.
Die Grillzeit war allerdings Mittags. Grillen am Abend haben wir uns nicht getraut. 🙂
Gegen Nachmittag trafen die Schwentinesegler von ihrer Kiel – Eckernförde Regatta ein. 40 Boote – Nicht schlecht. Wie jedes Jahr gab es Abends ein Feier in der SCE – Halle.

Sonntag: Der Wind pfeift ganz gut aus O – NO. Jule verdrückt sich und fährt mit dem Bus nach Hause. Schulausflug. Anni, Julita und der Käpt’n müssen den Törn nach Kiel alleine wuppen. Aber wir haben ja noch Anton (Windpilot).

In 6 Schlägen kreuzt er uns der Eckernförderbucht raus. Gegen Wind und Wellen. Ab halb 1 fragen die Kinder im Abstand von 5 Minuten, wann es endlich 15 Uhr ist und es Kaffee und Kuchen gibt. Um 14:15 haben sie den Käpt’n weich. Heute gibt’s früher Kaffee „und Kuchen – Papa!“ – JaJa …

Ab Surendorf können wir Bülk anlegen und fliegen in die Kieler Förde rein. Die Sonne scheint übrigens wie wild.

Am Ende der Schwentine vor der Mühle, liegt die Kieler Hansekogge.

Heute Abend ist Gaffelkino angesagt. 12 Meter ohne Kopf. Anni und der Käpt’n wollen den Film noch gucken. Lustige Idee.

Am 18.9. gibt’s das nächste Gaffelkino im Kieler Museumshafen.

Over und aus!

  • 11:20 abgelegt von Eckernförde. ->
  • 11:30 Segel gesetzt. Wind NO 3-4. Raus Kreuzen aus der Eckernförder Bucht. ->
  • 13:00 Auf BB Bug. Kurs 020. Höhe Langholz. Gleich Wende auf 130 ->
  • 14:15 Ausgang der Eckernförder Bucht erreicht. ->
  • 14:30 Wende Kurs Bülk 138 ->
  • 15:30 Bülk querab. Einfahrt in die Kieler Förde ->
  • 16:00 Lt. Friedrichsort querab. ->
  • 16:15 Groß runter. Möltenort querab. ->
  • 17:30 angelegt PTSK. Trip Eckernförde – Kiel 28,6 ->
Sep.′ 10 03

Es ist ein perfektes Segelwochenende angesagt. Sonne und ein kleiner Nordost Wind.

Wir legen bei Westwind ab und können, in der Nachmittagssonne die Förde raussegeln.

Aber da kommt sie schon wieder – die graue Wand. Hoch ran und bei Bülk um die Ecke.

Es sieht komisch aus: An BB, also in der Kieler Förde und der Eckernförder Bucht, schönster Sonnenschein und blauer Himmel und an Stb. graue Regenwolkenwände. Wir versuchen genau unter der Wolkenkante entlang zu segeln und dann schnell wieder in die Eckernfördersonnenbucht zu fliehen.

Pünktlich zu unserer geplanten Kursänderung dreht der Wind auf NE und schiebt uns Richtung Eckernförde, leider nicht ohne uns mit quer fliegendem Wasser zu überkippen – reffen.

Unser Plan geht fast auf, nur dass 5 sm vor Eckernförde noch eine Regenwolke ohne Wind kommt.

Wir motoren im dunklen (es ist ja schon 9) in den Eckernförder Yachthafen.

Avelina liegt schon dort und Udo nimmt die Leinen an.

Ein (oder so) Anlegebierchen auf den schönen, abwechslungsreichen Segelabend.

Over und aus!

  • 16:30 abgelegt. Wind NW 3. Kurs N. Aus der Kieler Förde raus. Plan Eckernförde. ->
  • 16:50 Segel gesetzt. ->
  • 18:15 Bülk querab ->
  • 19:10 Schauerboe. N 6. Vorsegel gerefft. Wende. Kurs 270 ->
  • 20:15 Regenschauer. Null Wind. Motor an. Kurs Eckernförde ->
  • 21:00 Groß runter. Es ist schon fast dunkel. ->
  • 21:40 angelegt im Eckernförder Yachthafen. Trip Kiel – Eckernförde 23,3 sm ->

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