Aug..′ 26 25

24. – 25. August
Uns zieht es nach Hause. Wir werden wohl die letzte Stück von Haddeby nach Kiel in einem Rutsch nehmen. Das Wetter ist sonnig und warm. Allerdings ist der Wind sehr schwach. Wir füllen noch den letzten 20 Liter Reservekanister in den Tank, damit dieser nicht leer läuft.
Die beiden Brücken nehmen wir in letzter Minute, bevor diese wieder schließen… Aber wir haben keine Wartezeiten – super.
Der Wind draußen auf der Kieler Bucht ist mit 5 Knoten sehr schlapp… wir segeln 2 Stunden und beschließen dann, die 20Liter-Diesel-Karte zu spielen um schneller nach Hause zu kommen. Die SY Mingo ist auch auf dem Heimweg von Ihrem Urlaub. Wir treffen uns am Sperrgebiet und beschließen, noch eine letzte Nacht vor dem Ende des Segeltörns im Plüschowbecken ankernd und grillend zu verbringen – wat schööön…. Wir haben richtig viel Spaß mit lustigen Geschichten.
Am Dienstag um 15 Uhr gehen wir Anker auf. Natürlich nach einem umwerfenden Frühstück mit den Resten aus den Schapps von zwei Schiffen…
Das wars… Schiff leer räumen…
Over und out.
Aug..′ 26 23

Mittwoch bis Samstag haben wir nun volles Programm beim Baltic Open Air. Drei Kilometer müssen wir dafür mit den Eselchen zum Infield radeln und drei wieder zurück.
Am Mittwoch steht eigentlich nur das Warm up an. Das Infield ist noch nicht geöffnet, nur auf der kleinen Bühne neben dem Viking Village gibt es Musik.
Mathias und Claudia sind mit ihrem Bulli auf dem Campinggelände.
Sie haben uns extra zwei Erholungsstühle mitgebracht. Beim Grillen, bevor es los geht, kann man sich besonders gut erholen 😉
Wir müssen auch nur bis 22 Uhr durchhalten, dann rollen uns die Räder den Berg wieder hinab zum Hafen. Treten brauchen wir für den Rückweg kaum. Sehr praktisch.
Der Dauerregen begrüßt uns am Donnerstag Morgen. Die Erholungsphase dauert also bis 15 Uhr. Dann geht es endlich los auf das Infield.
Heute spielt als letzte Band bis ca. 2 Uhr „Hämatom“ wir halten durch. Netterweise steht hier ein Tischfussball rum. Da wollen wir mal sehen, wer Torkönigin wird! Zum Glück stehen daneben Palettensofas mit gepolsterten Kissen zum Ausruhen. Hämatom sehen wir nun schon zum dritten Mal und können vieles mitsingen. Jedes Mal wird der Schlagzeuger auf einer Palette über die Hände quer durch das Publikum getragen. Was für ein Jubel. Gegen drei Uhr liegen wir in den Kojen und sind richtig platt.
So dass wir am Freitag – mit wir ist der Käptn gemeint – fast gar nicht aus der Koje kommen. Der Freitag fällt also wegen vollkommener Erschöpfung aus.
Samstag sind wir dann wieder fit und freuen uns auf Vogelfrey, Rauhbein, Barock (AC/DC Cover) und ganz vielleicht um Mitternacht noch Saltatio Mortis und das Abschlussfeuerwerk.
Wir haben richtig viel Spass, tanzen und singen. In einer Konzertpause entführt der Käpt’n die Erste in das Riesenrad. Wir werden als Romeo und Julia betitelt und Augenzwinkernd in unserer Gondel nach oben gefahren. Was für ein Ausblick. Ein minikleines Festivalgelände unter uns. Wir können bis zur Schlei gucken. Wieder unten angekommen, stärken wir uns an den vielen Futterständen, bevor es wieder vor die Bühne geht. Nachdem Rock’n’Roll taumeln wir zu unseren Rädern. Matthias ist der einzige, der Saltatio Mortis und das Feuerwerk mitbekommt. Der Käptn schreckt zu der Zeit nur einmal kurz bei dem dem Abschlussknall aus der Koje auf und träumt dann weiter seine Festivalträume.
Eigentlich wollten wir am Sonntag weiter schon mal nach Schleimünde. Aber der Wind lässt die Leinen in den Klüsen knirschen und so richtig schön ist das Wetter auch nicht. Wir erholen uns also weiter und nehmen dann Montag den wenigen Wind mit der Sonne für den nächsten Törn.
Festival und Träume.
Aug..′ 26 18

Die Erste will unbedingt das Museum von Haithabu besuchen, um die dort die unendliche Anzahl von Tafeln durchzulesen. Dem Käptn is nicht so danach – er steht eher so auf das Aussengelände, dafür reicht die Zeit heute aber schon nicht mehr aus. Ihm fällt auch immer wie der ne Ausrede ein.
Nach einigen Regenschauern beschließt die Erste heute den Herbst einzuläuten. Es gibt Kürbis mit Hackfleischfüllung aus dem Ofen. Wat leggggger….
Ist der Sommer wirklich schon vorbei?
Hoffnung und Spätsommer.
Aug..′ 26 17

Nach der langen Ankerzeit und den Brackwasserbädern ist das Badezimmer in der Hütte auf dem Steg von Haddeby großartig. Wir verbringen dort heute viel Zeit (auch der Käptn). Warmes, sauberes, süßes Wasser. Wat schööööön.
Wir machen die Eselchen fertig und begeben uns zum örtlichen Feinkost Albrecht um die Proviantlage wieder auf Vordermann zu bringen.
Nun wenden wir uns dem eigentlichen Grund zu, warum wir hier ne Woche Haddeby gebucht haben. Wir erkunden mit den Drahteseln das Gelände des Baltic-Open-Ait. Die Zuweglage ist leider nicht ganz eindeutig. Im Moment sind noch alle Wege offen und die Mädels und Jungs sind volle Elle am Aufbauen. Wir haben aber schonmal eine Idee, wie man mit den Rädern die Anfahrt zum Festivalgelände ohne große Umwege bewerkstelligen könnte.
Auf dem Rückweg zum Boot besuchen wir noch Markus auf ein Bier in seiner neuen Hütte in Busdorf.
Ab und sacker.
Aug..′ 26 16

15.08.
Wir verbringen den ganzen Tag vor Anker und genießen die Stille – vor dem B:O:A-Sturm (Baltic-Open-Air Festival). Die Fleischreste aus dem Kühlfach werden vergrillt. Alles ist ruhig – nur die Verdauungsgeräusche sind zu vernehmen – besonders beim Käptn mit quälendem Gejammer.
16.08.
Anker auf. Kurs Haddeby.
Wir passieren die neue Missunder Fähre – im Prinzip super… läuft elektrisch und hat n großes Dach voll mit Solarzellen. Leider kommt es wohl ziemlich oft, bei Wind oder Strömung zu Problemen beim Anlegen. Man könnte behaupten, es ist einfacher, Bescheid zu sagen, wenn die Fähre mal fährt, anstatt die Ausfälle durchzugeben… 😉
Wir finden einen Wochenplatz für das B:O:A und können hier eine Woche bleiben. Wie auch vor 20 Jahren werden wir total nett empfangen und herzlich begrüßt.
Wir sind nun am Ende der Schlei. Mit dem Schiff kommen wir jetzt nicht mehr weiter – keine Chance – Sackgasse. So langsam wie die letzen Tage sind wir die Schlei wohl noch nie raufgesegelt.
Jetzt freuen wir uns auf das Festival – der Regen kann kommen…
Musik und hören.
Aug..′ 26 14

Veit geht heute von Bord. Es gibt nun einen Matrosen weniger an Deck der Røde Orm. Frühstück bekommt er aber nochmal. Wir segeln (Winddreher) zurück an die Anlegetonne vor der Lindaunistonne und die Erste bringt den Matrosen zurück ans Festland zu der wartenden Lena.
Wir schmeißen uns von der Tonne los und tuckern gegen den Wind nach Kieholm (der Liebesinsel), kurz vor der Missunder Enge.
Die Erste recherchiert – auf Kieholm wurde der dänische König Plogpennig umgebracht (1250). Der Käptn verzichtet auf den Landgang wegen des eventuellen schlechten Karmas. Die Insel sieht auch ohnehin sehr zerrupft aus und hat viele tote Bäume auf sich stehen. Die lässt man sich vielleicht lieber mal in Ruhe sich erholen. Die Suchmaschine sagt, die Bäume hätten vom Hochwasser zu viel Brackwasser abbekommen und die vielen Kormorane überdüngen den Boden – müsste man aber nochmal genau checken… Jedenfalls ist das Inselchen im Vergleich von vor 20 Jahren ein Trauerspiel. Und warum genau heißt sie nun: die Liebesinsel?
Anker und Genuss.
Aug..′ 26 13

Die Würmer neigen sich dem Ende – Kein Fisch hat gebissen. Wir sind traurig.
Aber wir geben nicht auf. Hinter der Lindaunisbrücke ist das Gras viel grüner und die Fische vorhanden. Wir lassen uns Angel – schleppender Weise Richtung Gunnebyer Noor treiben. Der Anker fällt aber an der Südküste der Schlei. Nur ein paar hundert Meter weiter endet der Bereich unserer Angelkarte. Vielleicht haben sich all die Fische hier an der Grenze einen sicheren Platz vor uns gesucht – Pustekuchen…
Unseren Speiseplan müssen wir schon wieder über den Haufen werden. Es gibt ein echtes Frustessen: Burger vom Grill ohne Fisch sondern mit Hühnchen & Gemüsebelag.
Es ist wunderbar hier. Wir genießen den Abend.
Wat und schööööön.
Aug..′ 26 12

Wir segeln ganze zwei Komma sieben Meilen weiter die Schlei hinauf. Bis kurz vor die ehemalige Lindaunis Klappbrücke – jetzt Großbaustelle – es soll sich wohl auch noch bis 2027 hinziehen.
Bei Südostwind ankern wir heute an der Südküste der Schlei hinter dem Süderhaken. Schön geschützt und nicht weit von der etwas tieferen „Fahrrinne“ entfernt. Das neue Angelrevier ist also vielversprechend und muss erkundet werden. Wir baden die Restregenwürmer.
Für die Sonnenfinsternis (85%) halten wir die Kescher bereit. Zu der Zeit hoffen wir, dass die Fische freiwillig, vor Ehrfurcht ins Boot springen werden.
Veit und die Erste fahren mit dem Dinghi durch die Brücke und besuchen Lena (Veits Mama, und unsere Tochter) auf dem Campingplatz (0,7sm). Der Käptn bereitet derweilen alles für den richtig großen Fang vor. Die Messer werden gewetzt und die Kühlung schonmal eine Stufe kälter gedreht. Tücher, Eimer und Lederhandschuhe werden bereit gelegt. Der Sonnenfinsternisfisch kann kommen.
Veit und die Erste verpassen das Ereignis im Schlauchi auf dem Rückweg zur Røde Orm. Der Käptn. versucht derweil, durch die Sonnenbrille mit dem Handy ein paar brauchbare Fotos hinzukriegen und verpasst dadurch den Ansturm der Fischflut.
Son und Ärger.
Aug..′ 26 11

10.08.
Es regnet bis in den Nachmittag hinein. Wir lassen uns Zeit den Hafen von Grauhöft zu verlassen. Wir frühstücken lange. Die Dusche ist leider auf 4 Min. beschränkt, sonst würden wir auch lange duschen.
Die Kappelnbrücke von Kappeln nehmen wir um 20vor irgendeiner Stunde nach dem Regen.
Sieben Seemeilen weiter. Irgendwo hinter Arnis und vor Lindaunis finden wir einen geschützten und hoffentlich fischreichen Ankerplatz. Das Nest an Land heißt Karschau – oder so. Das Waldstück schützt uns gut vor dem garstigen NW-Wind.
In der Nacht wird ein Wurm nach dem anderen den Fluten übergeben, gebadet, den Fischen verfüttert – wie auch immer man es nennen will. Es gibt jedenfalls keinen Fisch, der an Bord gezerrt wird.
11.08.
Die Wurmzahl hat sich in der Nacht beträchtlich beträchtlich verringert. Wir müssen sparen und andere Dinge ausprobieren.
Lena ist in Lindaunis auf dem Campingplatz und wartet dort auf ihre Katze, die scheinbar Camping nicht so toll findet. Sie kommt mit dem Fahrrad zu Besuch und versucht den Fischereierfolg zu verbessern (weil sie ohne Katze kommt) – ansonsten würde sie lieber die Würmer mit an Land nehmen und ihnen die Freiheit schenken. Aber Veit und der Käptn. passen fix gut auf ihre Würmer auf.
Als die Sonne tiefer steht, versuchen wir die Hechte aus dem Schilf zu locken und ziehen mit dem Spinner und dem Dinghi entlang des Schilfstreifens… Nix zu machen.
Wir brauchen noch mehr Ideen – Enno wird per Handy befragt – gibt aber keine Tipps von sich.
Wir bleiben und dran.
Aug..′ 26 08

Der Käptn und sin Fru kreuzen noch unheimlich lange in den dänischen Gewässern herum, bis sie Kalkgrund erreichen und damit zurück in Deutschland sind. Die dänische Gastlandflagge wird eingeholt. Die Erste beschäftigt sich anschließend weiter mit ihrer Schatzsuche am Computer. Jetzt hat sie die Schlei im Visier.
Nach Schleimünde sind es nur noch ein paar kleine Seemeilen bis in das Wormshöfer Noor hinter Maasholm. Hier legen wir den Anker behutsam in den ekeligen Schlamm – vielleicht wird er ja diesemal nicht so dreckig wie sonst immer.
Wir warten. Schließlich winkt Marianne an Land zu uns herüber und bringt uns Veit an Bord.
Wir haben einen neuen Matrosen, denn wir für ein paar Tage mit Deckschrubben beschäftigen müssen 😉
Die Erste nutzt die Gunst der Stunde und fährt mit Marianne zum Großeinkauf nach Kappeln. Unsere Backskisten sind schon reichlich leer.
Der Einkauf muss in zwei Dinghiladungen an Bord verstaut werden – Wir waren echt abgebrannt.
Groß und Einkauf.
Juni.′ 26 17

Der Käptn und sin Fru und Chrischan schmeißen die Leinen von der Flotte los und versuchen, so viel wie möglich aus dem kleinen Wind herauszuholen um nach Norden zu kommen. Aber wie hat Einstein so schön gesagt, Zeit ist relativ – also was soll’s. Wir segeln und lassen uns auch nicht davon abbringen. Auch nicht von diversen Fregatten, die auf der Kieler Bucht mit gefährlicher Strahlung rumspielen. Wir weichen der Strahlung mit (fast) Lichtgeschwindigkeit aus und machen zur Feier des Tages mal direkt an der Promenade von Kappeln fest.
Chrischan hat einen Brief von Einstein versteigert. Das Geld hauen wir mit drei Finkenwerder Schollen gebührend auf den Kopf. Bei jedem Prosit ertönt der „Spruch“ e = m * c 2 .
Dem Käptn ist das etwas unangenehm, hoffentlich kommen da keine physikalischen Nachfragen von den andern Gästen.
Licht und Geschwindigkeit.
Juli.′ 18 11
Diesmal war die Nacht ruhig… kein Gewackel – Ne super Ankerbucht hinter Maasholm.
Trotzdem – die Sonne kennt kein Erbarmen, um 7h blendet sie von Osten durch das „vergessene“ Fenster direkt auf die Nase des Kptns.
Die erste Offiziöse sagt, der Kpt. muss baden – ja gut.
Hals über Kopf in die Fluten – die erste Offiziöse begutachtet das Wasser misstrauisch – alles ist voller kleiner Quallen – Feuerquallen.
Der Kptn spielt mit den Quallen… soll man nicht tun, auch wenn sie klein, süß und so niedlich sind. Man kann auch nicht mit den Dingern schwimmen gehen – also – kann man schon….
Essig oder Rasierschaum sind natürlich nicht an Bord – Der Kptn. quält sich sehr.
Brennende Frühstücks- Diskussion: Kappeln oder Schleimünde? Kappeln – gewinnt.
Es gibt einen Baumarkt um Ersatzbodenbretter für das Dingi zu kaufen.
Von Grauhöft (etwas vor Kappeln) ist es ein Katzensprung zum Baumarkt und zu Edeka.
Der Hafenmeister erzählt uns, dass es heute Abend in der Winterlagerhalle „Public Viewing“ gibt.
Allerdings fällt es schwer, die Grillkohle mit dem Anstoß zu synchronisieren. Erst zur Halbzeit darf der Kpt. in die Bootshalle.
BREXIT und out.
Juli.′ 18 10
Es ist wie immer – der Lotse fährt die ganze Nacht und raubt uns den Schlaf mit seinem Geschaukel. Der Wind dreht auf Ost – Schnellfrühstück und Kurs Nord – Schlei.
Wir ankern in der „Modersitzky-Bucht“ und der Kpt. fängt an zu arbeiten – an der Røde Orm. Der kann einfach nicht mal ruhig in der Sonne liegen und stillhalten – kann er nich’.
Schlauchboot aufpumpen – Bodenbrett wechseln – Backskiste aufräumen – Schleppgenerator anbauen – Schubladen aufräumen. An Land fahren? – Neee – das will er nicht.
Kurz vor 20h wird dann doch die Streamingleistung des Wlan’s gecheckt… Ein paar Abbrüche – aber für BEL:FRA reicht es wohl.
Der Cobb glüht – der Fussball rollt.
BEL und aus.
Sep..′ 17 24
An diesem Wochenende ist nun wirklich Absegeln. Zumindest am Samstag soll das Wetter richtig schön werden.Der Kpt. und sien Fru gehen aber schon am Freitag Abend an Bord. Der Ablegetermin am Samstag um 10 Uhr könnte sonst unter Umständen zu zeitlichen Schwierigkeiten führen. Es ist ja auch Wochenende – ausschlafen ist wichtig.
Mit ach und krach stehen wir am nächsten Morgen auf dem Steg und erfahren wohin die Regatta geht.
httpv://youtu.be/lPUc_12ijf8
Dennis und seine Freundin kommen mit an Bord – Wir segeln bei wenig Wind und Sonne bis nach Damp – mehr will Rasmus nicht rausrücken. Dennis und seine Freundin steigen aus und der Kpt. motort mit sien Fru weiter in die Schlei nach Grauhöft.
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Mit bestimmt 10 Schiffen vom PTSK liegen wir in Grauhöft und warten in der windstillen Abendsonne auf 19h – Der Treffpunkt ist für diesen Abend ist die Bierakademie in Kappeln – dort gibt es vor allem Bier und Fleisch. Der Kpt. bekommt noch ein Lätzchen dazu, damit er sich nicht vollschmiert.
Doch die Weichen für den Sonntag werden gegen Ende der Rippchenportion gestellt, der Kpt. schafft es nicht die Rippchen aufzuessen – Rasmus reagiert prompt, der Himmel zieht in der Nacht zu und es beginnt zu regnen.
httpv://youtu.be/h2iNXIS_IsY
Der Wind (NE) hat allerdings eine perfekte Richtung und Stärke um wieder gut nach Hause zu segeln.
Flagge runter und aus.
Aug..′ 16 26
Wir gehen Anker auf und nutzen den guten Wind, um durch den Alssund Richtung Süden zu segeln. Vor der Brücke in Sonderburg müssen wir 1 Stunde warten, wir gehen an den Fischersteg. Neben uns kommt die Hitch ins Päckchen und noch ne Yacht, bis es um 16 Uhr ein Wettrennen durch die Brücke gibt. Weil der Wind so gut steht, verzichten wir tränenden Auges auf den Aufenthalt in Sonderburg und zischen durch bis in die Schlei.
Farewell Dänemark.
Irgendwie fühlt sich das an wie Urlaubsende…
Wir ankern in der Modersitzkybucht zusammen mit der Hitch-Hike-Heidi und der Joie, gesprochen: Joähhh (grins). Das ist das neue Schiff der Odysseussegler. Es quietscht noch sehr, weil es so neu ist und muss daher dringend mit ein bißchen Øl geschmiert werden. Das erledigen wir dann im neuen Cockpit mit 4 Crews und Tappas.
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1a – Bordparty am Anker.